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Bücher - Autoren

Jutta Ditfurth

 
Ulrike Meinhof: Die Biografie - Jutta Ditfurth
Buch:Ulrike Meinhof: Die Biografie
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 1. März 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 198787
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Ulrike Meinhof
Man mag über Jutta Ditfurth denken, was man will. Auch muss man gewiss nicht allen Schlussfolgerungen und Mutmaßungen der Autorin folgen - ausdrücklich nicht hinsichtlich der Frage, ob Ulrike Meinhof sich tatsächlich selbst das Leben genommen hat oder nicht (Ditfurth scheint hier, auch wenn ihre diesbezüglichen Ausführungen ein wenig vage bleiben, der These zuzuneigen, dass es sich nicht um Selbstmord gehandelt habe). Eines aber wird man der Autorin kaum absprechen können: Ihre biografische Studie über Ulrike Meinhof basiert zweifellos auf der akribischsten Recherche über das Leben der RAF-Terroristin, die bisher von irgendwem geleistet wurde (allerdings hätte man sich schon gewünscht, ein wenig mehr über die Quellen zu erfahren, die die Autorin konsultiert hat!) Und so sehr man auch darüber streiten mag, ob der Meinhof so viel Aufmerksamkeit denn überhaupt gebührt: Wer immer sich in Zukunft mit Ulrike Meinhof publizistisch noch auseinandersetzen wird - um dieses Buch ebenso wenig herumkommen, wie um Bettina Röhls So macht Kommunismus Spaß. Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret.
Biografien dienen vor allen Dingen einem Zweck: einen Menschen in seinem Werden und Handeln in seiner Zeit, so weit dies denn überhaupt möglich ist, zu verstehen. Wie konnte es dazu kommen, dass er dieses oder jenes getan oder unterlassen hat? Weshalb hat sein Leben an diesem oder jenen Punkt eine so jähe Wendung genommen? Letzte Antworten auf diese Fragen kann Ditfurth für das Leben Ulrike Meinhofs zwar auch nicht geben. Aber sie hat doch einige bisher wenig bekannte Details zutage gefördert - und vor allen Dingen in einen in mancherlei Hinsicht erhellenden Zusammenhang gestellt.
Manchem mag die ehemals erfolgreiche Journalistin und spätere Terroristin angesichts der zweifellos großen Schuld, die sie auf sich geladen hat, zu sympathisch dargestellt erscheinen. Immerhin aber erfahren wir Details aus ihrer Kindheit und Jugend, die wir so bisher noch nirgends nachlesen konnten. Die Nazi-Verstrickung des Vaters etwa, von dem man bisher meist nur lesen konnte, dass er Christ und ein Gegner des Nazi-Regimes gewesen sei. Christ mag er gewesen sein. Aber er war ganz offenbar in Wahrheit alles andere als ein Gegner des NS-Regimes, sondern im Gegenteil sowohl selber Nazi, als auch Profiteur des Regimes. Auch über die Mutter und deren Freundin, die spätere Ziehmutter der Meinhof-Geschwister erfahren wir bislang Unbekanntes. Vor allem aber erhellt Ditfurth die politisch-historische Wahrnehmung der Meinhof, in dem sie uns die Zeitläufte der sechziger und frühen siebziger Jahre aus einer der Meinhof anverwandelten Sicht rekapituliert. Auch wenn die Autorin sich in mancher Einschätzung vielleicht ja irren mag, ist ihr doch ein alles in allem lesenswertes Buch gelungen, das, soweit wir dies überblicken, keineswegs nur Altbekanntes widerkäut. - Andreas Vierecke

Ulrike Meinhof - Die Biografie - Jutta Ditfurth
Buch:Ulrike Meinhof - Die Biografie
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom Nov. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 309688
Aus der Amazon.de-Redaktion
Man mag über Jutta Ditfurth denken, was man will. Auch muss man gewiss nicht allen Schlussfolgerungen und Mutmaßungen der Autorin folgen - ausdrücklich nicht hinsichtlich der Frage, ob Ulrike Meinhof sich tatsächlich selbst das Leben genommen hat oder nicht (Ditfurth scheint hier, auch wenn ihre diesbezüglichen Ausführungen ein wenig vage bleiben, der These zuzuneigen, dass es sich nicht um Selbstmord gehandelt habe). Eines aber wird man der Autorin kaum absprechen können: Ihre biografische Studie über Ulrike Meinhof basiert zweifellos auf der akribischsten Recherche über das Leben der RAF-Terroristin, die bisher von irgendwem geleistet wurde (allerdings hätte man sich schon gewünscht, ein wenig mehr über die Quellen zu erfahren, die die Autorin konsultiert hat!) Und so sehr man auch darüber streiten mag, ob der Meinhof so viel Aufmerksamkeit denn überhaupt gebührt: Wer immer sich in Zukunft mit Ulrike Meinhof publizistisch noch auseinandersetzen wird - um dieses Buch ebenso wenig herumkommen, wie um Bettina Röhls So macht Kommunismus Spaß. Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret.
Biografien dienen vor allen Dingen einem Zweck: einen Menschen in seinem Werden und Handeln in seiner Zeit, so weit dies denn überhaupt möglich ist, zu verstehen. Wie konnte es dazu kommen, dass er dieses oder jenes getan oder unterlassen hat? Weshalb hat sein Leben an diesem oder jenen Punkt eine so jähe Wendung genommen? Letzte Antworten auf diese Fragen kann Ditfurth für das Leben Ulrike Meinhofs zwar auch nicht geben. Aber sie hat doch einige bisher wenig bekannte Details zutage gefördert - und vor allen Dingen in einen in mancherlei Hinsicht erhellenden Zusammenhang gestellt.
Manchem mag die ehemals erfolgreiche Journalistin und spätere Terroristin angesichts der zweifellos großen Schuld, die sie auf sich geladen hat, zu sympathisch dargestellt erscheinen. Immerhin aber erfahren wir Details aus ihrer Kindheit und Jugend, die wir so bisher noch nirgends nachlesen konnten. Die Nazi-Verstrickung des Vaters etwa, von dem man bisher meist nur lesen konnte, dass er Christ und ein Gegner des Nazi-Regimes gewesen sei. Christ mag er gewesen sein. Aber er war ganz offenbar in Wahrheit alles andere als ein Gegner des NS-Regimes, sondern im Gegenteil sowohl selber Nazi, als auch Profiteur des Regimes. Auch über die Mutter und deren Freundin, die spätere Ziehmutter der Meinhof-Geschwister erfahren wir bislang Unbekanntes. Vor allem aber erhellt Ditfurth die politisch-historische Wahrnehmung der Meinhof, in dem sie uns die Zeitläufte der sechziger und frühen siebziger Jahre aus einer der Meinhof anverwandelten Sicht rekapituliert. Auch wenn die Autorin sich in mancher Einschätzung vielleicht ja irren mag, ist ihr doch ein alles in allem lesenswertes Buch gelungen, das, soweit wir dies überblicken, keineswegs nur Altbekanntes widerkäut. - Andreas Vierecke

Feuer in die Herzen: Gegen die Entwertung des Menschen - Jutta Ditfurth
Buch:Feuer in die Herzen: Gegen die Entwertung des Menschen
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 596064
Preis: 15,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Feuer in die Herzen. Gegen die Entwertung des Menschen.

Blavatzkys Kinder - Thriller. - Jutta Ditfurth
Buch:Blavatzkys Kinder - Thriller.
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 1995, Broschiert, Verkaufsrang 744828

Lebe wild und gefährlich - Radikalökologische Perspektiven. - Jutta Ditfurth
Buch:Lebe wild und gefährlich - Radikalökologische Perspektiven.
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 1991, Broschiert, Verkaufsrang 816364

Feuer in die Herzen - Plädoyer für eine ökologische linke Opposition. - Jutta Ditfurth
Buch:Feuer in die Herzen - Plädoyer für eine ökologische linke Opposition.
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom Okt. 1995, Broschiert, Verkaufsrang 2157874

Entspannt in die Barbarei: Esoterik, (Öko-)Faschismus und Biozentrismus - Jutta Ditfurth
Buch:Entspannt in die Barbarei: Esoterik, (Öko-)Faschismus und Biozentrismus
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 1996, Broschiert, Verkaufsrang 162773
Preis: 14,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Entspannt in die Barbarei Esoterik, Öko-Faschismus und Biozentrismus

Was ich denke. - Jutta Ditfurth
Buch:Was ich denke.
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 1995, Broschiert, Verkaufsrang 936688

Rudi und Ulrike: Geschichte einer Freundschaft - Jutta Ditfurth
Buch:Rudi und Ulrike: Geschichte einer Freundschaft
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 12. April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 210872

Durch unsichtbare Mauern - Jutta Ditfurth
Buch:Durch unsichtbare Mauern
Autor:Jutta Ditfurth, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 515603
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Kaum geboren, legten sie mich in einen Wäschekorb in einer Dachkammer der Psychiatrischen Universitätsklinik Würzburg in der Füchsleinstraße. Über meinem Kopf lagerten, nur über die Wendeltreppe erreichbar, in Formalin eingelegte Gehirne." Schon diese ersten Sätze der Autobiografie von Jutta Ditfurth verdeutlichen, dass es sich um eine recht ungewöhnliche Lebensgeschichte handelt. Lange Zeit war es ruhig geworden um die Mitbegründerin und langjährige Bundesvorsitzende der Grünen, die im April 1991 im Unfrieden aus der Partei austrat - worüber all jene, denen am Erhalt der Grünen als politischer Partei gelegen war, erleichtert gewesen waren. In den vergangenen Jahren tat sich Ditfurth vor allem als Autorin von Dreh- und Sachbüchern sowie Romanen wie Die Himmelsstürmerin hervor. Sie betätigte sich aber nach wie vor auch politisch. Zuletzt wurde sie sogar als Stadtverordnete ins Frankfurter Stadtparlament gewählt.
Dass eine Frau wie Jutta Ditfurth zur politischen Aktivistin der Linken, zur Vorkämpferin der Frauenbewegung und der Anti-AKW-Bewegung werden konnte, war angesichts ihrer familiären Vorgeschichte keineswegs absehbar. Schließlich entstammen beide Elternteile traditionsreichen Adelsfamilien. Die Schilderung ihres Lebensweges beginnt die Autorin mit Eindrücken und Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. Ditfurth erzählt von ihrer Ausbildung in England und in den Vereinigten Staaten, dem Verhältnis zu ihrem Vater Hoimar von Ditfurth und ihren ersten Kontakten zur politischen Szene. Ihr Bericht ist zugleich eine Reise durch die wichtigsten Stationen der jüngsten Zeitgeschichte: Kuba-Krise, 68er-Revolution, Anti-AKW-Bewegung heißen einige der Stichworte. Mit dem Jahr 1976, kurz vor der Gründung der Grünen Partei, endet der erste Teil von Ditfurths Autobiografie. Denn, so die Autorin, was danach kam, das sei eine andere Geschichte. Den Leser erwartet also vermutlich eine Fortsetzung.
Wer Jutta Difurth als wortgewaltige und streitbare Frau mit einer ganz eigenen Wahrnehmung und Logik in Erinnerung hat, fühlt sich durch dieses Buch bestätigt. In ihrer direkten, manchmal merkwürdig überheblichen Art schert sie sich wenig um Konventionen und redet Klartext - was Durch unsichtbare Mauern auch zu einem lesenswerten Buch macht. -Christoph Reudenbach

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