K. Kochsiek, P.C. Scriba, Meinhard Classen, Volker Diehl, K.-M. Koch, Ausgabe vom 25. April 2002, Gebunden, Verkaufsrang 333032
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Bändchen enthält die Flussdiagramme aus dem Standardwerk Differentialdiagnose Innere Medizin von Classen und anderen. Das nur 90 Seiten starke Buch ist nicht zuletzt auch dank seines robusten Gummieinbandes gut für die Kitteltasche geeignet. Das Spektrum der dargestellten Leitsymptome beschränkt sich nicht auf spezifisch internistische Probleme. Im Sinne einer interdisziplinären Darstellung werden zum Beispiel auch psychiatrische oder neurologische Fragestellungen berücksichtigt. Die Übersichten sind alphabetisch nach den Leitsymptomen und Krankheitsbildern geordnet - von Antriebslosigkeit bis zu Störungen beim Wasserlassen. Das ausgefeilte Register macht fast ein Zehntel des Bandes aus und nennt dankenswerterweise auch den jeweiligen Kontext der Fundstellen. So kann man zum Beispiel zwischen Anurie als Hauptsymptom oder als möglicher Begleiterscheinung der Ödembildung unterscheiden. An die einheitliche Farbgestaltung gewöhnt man sich schnell. Differenzialdiagnosen sind dunkelrot, Ausschluss- und Verdachtsdiagnosen hellrosa gekennzeichnet. Dadurch minimiert sich die Gefahr, Ursache und Wirkung zu verwechseln. Weiterführende Hinweise gibt es nicht, der Benutzer muss also über einiges Vorwissen zur konkreten Durchführung der Diagnoseschritte und zu den therapeutischen Konsequenzen verfügen. Das Buch eignet sich in erster Linie für Medizinstudenten im klinischen Abschnitt, PJler und junge Ärzte. Gestandenen Internisten bietet der Band wenig Neues. In der Praxis wird mit konkreteren Hypothesen gearbeitet: Geht man zum Beispiel vom Verdacht auf Rhabdomyolyse aus, hilft einem Differentialdiagnose auf einen Blick nicht wirklich weiter. Das Büchlein ist vor allem deshalb zu empfehlen, weil es praktisch und übersichtlich ist und leicht überall mit hin genommen werden kann. Außerdem leistet es als Merkhilfe hervorragende Dienste, wenn es darum geht, die verschiedenen Differenzialdiagnosen schnell parat zu haben und vor allem keine wichtige Alternative zu übersehen. -Philipp-R. Schulz 1
Buch:
Innere Medizin
Ausgabe vom Aug. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 320041
Aus der Amazon.de-Redaktion "Der Psychiater kann nichts und weiß nichts. Der Chirurg weiß nichts, kann aber alles. Und der Internist kann alles und weiß alles." Etwas Wahres steckt in diesem Witz, denn die Innere ist das zentrale Fach der Medizin. Nicht umsonst heißt die Klinik für Innere Medizin fast überall auf der Welt "Medizinische Klinik". Und in ihr setzt auch die fünfte Auflage des Classen den deutschen Standard. Ohne mithilfe von Bindestrichen Inhalt an Inhalt, Fakt an Fakt zu reihen, erreichen die 208 Autoren eine inhaltliche Ordnung und sprachliche Dichte, die selten geworden ist. Sie brauchen eine Seite, die sich tatsächlich gut lesen lässt, wo andere gerne das Doppelte oder gleich ein ganzes Buch schreiben. Dabei vereinen sie eine stupende medizinische Detailkenntnis mit der integrativen Leistung, den kranken Menschen in seinem Alltag zu sehen. Die Autoren schreiben es selbst: "Die Qualität eines Arztes wird ganz wesentlich daran gemessen, inwieweit er die individuelle Persönlichkeit des Kranken in das Krankheitsgeschehen integrieren kann. Solche Fähigkeiten erfordern neben großer Erfahrung ein tiefes Verständnis für die sozialen und kulturellen Bezüge der Menschen, für deren Ängste und Hoffnungen, für Wünsche und Erwartungen, für Humanität und Liebe." Und mit dieser Haltung begleiten die Autoren neun Patienten, die eingangs im Buchdeckel liebevoll porträtiert sind, durch die Welt der inneren Medizin. Auf 2.147 Seiten geht es vom Grundsätzlichen der inneren Diagnostik und Therapie über Prävention zu den 17 großen Organkapiteln, gefolgt von Intensivmedizin, Geriatrie, Sucht, Vergiftungen und klinischer Arbeitsmedizin. Neu ist in dieser Auflage ein eigenes, umfassendes Kapitel zur Onkologie. Dass am Schluss ein an den ärztlichen Gegenstandskatalog angelehnter Fragen- und Antwortenteil nicht vergessen wurde, bedarf eigentlich keiner Erwähnung mehr. - Stefan Rusche
Buch:
Innere Medizin
Autor:
M. Classen V. Diehl, K. Kochsiek, Ausgabe vom 11. Sept. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 627984
Aus der Amazon.de-Redaktion "Der Psychiater kann nichts und weiß nichts. Der Chirurg weiß nichts, kann aber alles. Und der Internist kann alles und weiß alles." Etwas Wahres steckt in diesem Witz, denn die Innere ist das zentrale Fach der Medizin. Nicht umsonst heißt die Klinik für Innere Medizin fast überall auf der Welt "Medizinische Klinik". Und in ihr setzt auch die fünfte Auflage des Classen den deutschen Standard. Ohne mithilfe von Bindestrichen Inhalt an Inhalt, Fakt an Fakt zu reihen, erreichen die 208 Autoren eine inhaltliche Ordnung und sprachliche Dichte, die selten geworden ist. Sie brauchen eine Seite, die sich tatsächlich gut lesen lässt, wo andere gerne das Doppelte oder gleich ein ganzes Buch schreiben. Dabei vereinen sie eine stupende medizinische Detailkenntnis mit der integrativen Leistung, den kranken Menschen in seinem Alltag zu sehen. Die Autoren schreiben es selbst: "Die Qualität eines Arztes wird ganz wesentlich daran gemessen, inwieweit er die individuelle Persönlichkeit des Kranken in das Krankheitsgeschehen integrieren kann. Solche Fähigkeiten erfordern neben großer Erfahrung ein tiefes Verständnis für die sozialen und kulturellen Bezüge der Menschen, für deren Ängste und Hoffnungen, für Wünsche und Erwartungen, für Humanität und Liebe." Und mit dieser Haltung begleiten die Autoren neun Patienten, die eingangs im Buchdeckel liebevoll porträtiert sind, durch die Welt der inneren Medizin. Auf 2.147 Seiten geht es vom Grundsätzlichen der inneren Diagnostik und Therapie über Prävention zu den 17 großen Organkapiteln, gefolgt von Intensivmedizin, Geriatrie, Sucht, Vergiftungen und klinischer Arbeitsmedizin. Neu ist in dieser Auflage ein eigenes, umfassendes Kapitel zur Onkologie. Dass am Schluss ein an den ärztlichen Gegenstandskatalog angelehnter Fragen- und Antwortenteil nicht vergessen wurde, bedarf eigentlich keiner Erwähnung mehr. - Stefan Rusche