Seebären sind auch nur Menschen - Heitere Anmerkungen zu einer ernsten Leidenschaft
Autor:
Karl L. Gallwitz, Ausgabe vom Januar 2006, Gebunden, Verkaufsrang 959577
Buch:
Handbuch der italienischen Renaissancemaler
Autor:
Karl L. Gallwitz, Ausgabe vom 1998, Broschiert, Verkaufsrang 1263187
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer sich für die Malerei der italienischen Renaissance interessiert, kennt das Gefühl: Die schier unübersehbare Fülle der Werke, Schulen und Künstler läßt auf Dauer auch im wohlinformiertesten Betrachter Schwindelgefühle aufkommen. Das Problem sind dabei nicht die Tizians und Tintorettos. Über deren Leben und Werk gibt es Monographien und Bildbände zur Genüge. Das Problem sind die Legionen der lokalen und regionalen Größen, die vielleicht kein derart außergewöhnliches malerisches Talent hatten, nichtsdestoweniger aber das Bild der Renaissance entscheidend mitgeprägt haben, und deren Werken man immer wieder in Kirchen und Klöstern begegnet. Wohin also wendet sich, wer etwas über Bernardino Zacchetti erfahren will? Kann Domenico Puglio von Ghirlandaio beeinflußt worden sein? Entstammen Bartolommeo und Antonio Vivarini aus einer Familie? Das Handbuch der italienischen Renaissancemaler beantwortet genau diese Fragen. Wie der Titel schon vermuten läßt, ist es weniger ein Lesebuch als ein Nachschlagewerk. Auf etwas über 60 Seiten gibt der Autor, Karl Ludwig Gallwitz, einen allgemeinverständlich geschriebenen, historischen Überblick über alle wichtigen Malerschulen der Epoche und ihre Bedeutung. Dabei versteckt er sich wohltuenderweise nicht hinter der für Kunstführer häufig typischen, neutralen Berichterstatterhaltung, sondern macht deutlich, daß nicht jeder, der im Quattrocento einen Pinsel geschwungen hat, auch gleich ein Originalgenie gewesen sein muß. Ein drucktechnisch gelungener Bildteil, mit über 100 hochwertigen, wenngleich zum Teil kleinformatigen Farbreproduktionen beispielhafter Werke, erleichtert den direkten Vergleich. Ein alphabetisches Künstlerverzeichnis mit über zwölfhundert Einträgen von Abbate bis Zucchi, genealogische Stammtafeln der Schulen, und eine Zeittafel, die tabellarisch die wichtigsten Ereignisse in Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur vom 12. bis Ende des 15. Jahrhunderts aufführt, vervollständigen das reichhaltige Informationsangebot. Ein ausführliches Literaturverzeichnis ist bei einem derartigen Band ohnehin Pflicht. Wer für das Studium oder als Reisebegleiter ein handliches Nachschlagewerk sucht, das ihm die Orientierung in der Welt der italienischen Renaissancemalerei erleichtert, findet in dieser Vollständigkeit und Qualität derzeit nichts Vergleichbares. -Christian Demand
Buch:
Willi Müller-Hufschmid - Hinter die Dinge sehen wollen...: Gemälde und Zeichnungen
Autor:
Christiane Riedel, Joachim Heusinger von Waldegg, Klaus Gallwitz, Karl L Hofmann, Sylvia Bieber, Ausgabe vom 1999, Gebunden,