Katrin Saß, Ausgabe vom 1. Aug. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 420272
Aus der Amazon.de-Redaktion Katrin Saß träumt schon als Kind davon Schauspielerin zu werden und verfolgt ihr Ziel mit aller Kraft. 1982 erhält sie auf der Berlinale den Silbernen Bären und ist mit 25 Jahren ein Star. Aber das Glück währt nicht lange - und es wird still um sie. Sie flüchtet in den Alkohol, was ihrer Karriere beinahe ein Ende setzt. Aber sie schafft es erneut, besiegt ihre Sucht und feiert 20 Jahre später neue Erfolge! Katrin Saß erzählt hastig, in kurzen Sätzen und karger Sprache, ohne sich an den einzelnen Stationen ihres Lebens lange aufzuhalten. Wir wüssten gerne mehr, sei es über ihre Arbeit mit bekannten Schauspielern und Regisseuren oder über private Dinge. Doch nur selten gönnt sie uns einen tieferen Einblick in ihre Gedanken oder Gefühle. Der Leser ist unzufrieden, denn er bekommt keine direkten Antworten. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was sie zu einer so wunderbaren Schauspielerin macht: Katrin Saß ist nicht an Selbstdarstellung interessiert. Viel wichtiger ist es ihr, in eine Rolle zu schlüpfen, sich durch ihre Schauspielkunst auszudrücken. Ein Thema gibt es allerdings, mit dem sie die Leser in ihren Bann zieht: Ob sie ihre Siege feiert, sich Mut antrinkt oder ihre Enttäuschungen mit einem Gläschen fortspült, der Alkohol ist immer dabei. Ständig spürt man die drohende Gefahr, fürchtet den Absturz. Die schonungslose Offenheit, mit der sie über ihre Sucht erzählt, ist beeindruckend und verdient großen Respekt. -Ute Maatz
Buch:
Das Glück wird niemals alt
Autor:
Katrin Saß, Ausgabe vom 1. Febr. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 86488
Katrin Saß gehörte zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen der DDR, auch wenn ihr Freiheitsdrang ihr die Heimat immer wieder zu eng werden ließ. In diesem schonungslosen Buch erzählt sie von ihrem beruflichen Aufstieg, aber auch von ihren schweren persönlichen Krisen. Der Leser begegnet einer außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit und leidenschaftlichen Frau, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere Bilanz zieht. Katrin Saß träumt schon als Kind davon Schauspielerin zu werden und verfolgt ihr Ziel mit aller Kraft. 1982 erhält sie auf der Berlinale den Silbernen Bären und ist mit 25 Jahren ein Star. Aber das Glück währt nicht lange - und es wird still um sie. Sie flüchtet in den Alkohol, was ihrer Karriere beinahe ein Ende setzt. Aber sie schafft es erneut, besiegt ihre Sucht und feiert 20 Jahre später neue Erfolge! Katrin Saß erzählt hastig, in kurzen Sätzen und karger Sprache, ohne sich an den einzelnen Stationen ihres Lebens lange aufzuhalten. Wir wüssten gerne mehr, sei es über ihre Arbeit mit bekannten Schauspielern und Regisseuren oder über private Dinge. Doch nur selten gönnt sie uns einen tieferen Einblick in ihre Gedanken oder Gefühle. Der Leser ist unzufrieden, denn er bekommt keine direkten Antworten. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was sie zu einer so wunderbaren Schauspielerin macht: Katrin Saß ist nicht an Selbstdarstellung interessiert. Viel wichtiger ist es ihr, in eine Rolle zu schlüpfen, sich durch ihre Schauspielkunst auszudrücken. Ein Thema gibt es allerdings, mit dem sie die Leser in ihren Bann zieht: Ob sie ihre Siege feiert, sich Mut antrinkt oder ihre Enttäuschungen mit einem Gläschen fortspült, der Alkohol ist immer dabei. Ständig spürt man die drohende Gefahr, fürchtet den Absturz. Die schonungslose Offenheit, mit der sie über ihre Sucht erzählt, ist beeindruckend und verdient großen Respekt. -Ute Maatz