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| | Buch: | Römische Geschichte: Von den Anfängen bis zur Spätantike |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom 15. Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 51845 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Klaus Bringmann legt eine in der Klarheit der Thesen und der Argumentation bestechende Kurzfassung der römischen Geschichte vor. Er führt den Leser von den kleinsten Anfängen Roms zu dessen frühen außenpolitischen Auseinandersetzungen, der Krise der Republik, der Entstehung des Kaiserreiches, seinen organisatorischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und religiösen Problemen bis hin zu den Reformversuchen der Spätantike. Er schildert die Christianisierung, die Völkerwanderung, den Zusammenbruch des Westens und die östlichen Restaurationsbestrebungen. Ein Ausblick auf das fortlebende Erbe Roms beschließt diesen leicht und verständlich geschriebenen Überblick.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Leserkommentare:* Nützlich und lohnend - oder nicht? (5 von 5 Punkten) meint p. aus Siegen Was kann eine Darstellung der römischen Geschichte auf ca. 120 Seiten überhaupt leisten, wenn allein die Literatur zu einzelnen Persönlichkeiten aus der römischen Geschichte - wie z.B. Caesar, Augustus oder Konstantin - schon alleine ganze Bibliotheken füllt. Da bleibt nicht mehr, als die gröbsten Grundzüge der Geschichte zu illustrieren.
Dies aber gelingt dem Autor auf hervorragende Art und Weise. Von den Anfängen, über die Königszeit, der Republik, dem Kaiserreich, bis hin zum christlichen Imperium schildert der Autor Aufstieg, Blüte und Fall des römischen Reiches und bleibt nicht allein bei der politischen Ebene der Geschichte stehen. Auch gesellschaftliche Strukturen und Veränderungen kommen zur Sprache.
Wichtig ist dem Autor auch, nicht etwa zu suggerieren, dass es sich bei der römischen Geschichte um eine Geschichte aus einem Guss handelt, so als ob wir es mit historisch notwendigen Prozessen zu tun hätten - das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Buches, neben der übersichtlichen, aber eben auch nur - dem Ductus der Reihe C.H.-Beck Wissen geschuldeten - einführendnen und knappen Darstellung der römischen Geschichte. Auf die die Diskussionen der Forschung zu umstrittenen Inhalten wird nicht eingegangen, was aber auch in einem solchen Rahmen nicht nötig ist.
Der Autor beschränkt sich deshalb auch nur auf die nötigsten allgemeinen Literaturhinweise. Insgesamt dürften sich aber Einsteiger in die römischen Geschichte der kompakten und sehr gut lesbaren Darstellung erfreuen - mehr ist in diesem Rahmen auch nicht möglich.
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| | Buch: | Augustus |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom Januar 2007, Gebunden, Verkaufsrang 380698 |
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Klaus Bringmann, einer der renommiertesten deutschen Althistoriker und Kenner der römischen Geschichte, legt endlich die lang erwartete Augustus-Biographie vor. Spannend und hintergründig schildert er die widersprüchlichste Gestalt der römischen Geschichte. Augustus (63 v. Chr - 14 n. Chr.) stieß das Tor auf zu der letzten, der verheerendsten Phase des Bürgerkriegszeitalters und wurde doch zum Begründer eines Weltfriedens, der zu seinen Ehren den Namen "Pax Augusta" trägt. Er begann als Hochverräter und war am Ende der "Vater des Vaterlandes". In seinen Anfängen trat er Recht und Gesetz mit Füßen, aber er ging als Wiederhersteller von Recht und Gesetz und als Schöpfer einer Ordnung, die er selbst und wahrscheinlich die Mehrheit seiner Zeitgenossen als den besten und glücklichsten Zustand des römischen Staates bezeichneten, in die Geschichte ein.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Gut lesbare und informative Biographie (5 von 5 Punkten) meint p. aus Siegen Klaus Bringmann beschreibt, chronologisch aufgebaut, das Leben des Augustus von seiner Kindheit bis zu seinem Ende. Neben allen biographischen Informationen über den ersten römischen Kaiser erhält der Leser auch einen tiefen Einblick in den Untergang der röm. Republik und den Übergang zwischen dieser und dem Principat. Was waren die Absichten des Augustus für die Errichtung einer Monarchie, wo liegen genau die Unterschiede zur Republik, auf diese Fragen findet der Leser hier eine Antwort. Neben diesem großen Themenkomplex bietet Bringmann auch einen ausführlichen Einblick in die Expansionspolitik des Augustus und seiner Söhne. Das Buch wird abgerundet durch eine Zeittafel, Karten und einen Stammbaum, darüber hinaus findet man genügend Hinweise zu Quellen und weiterführender Literatur inkl. einem Abkürzungsverzeichnis. Diese Biographie lässt sich flüssig, streckenweise sogar spannend, und ohne große Vorkenntnisse lesen. Die Lektüre lohnt sich also, sowohl für interessierte Laien als auch für angehende Fachwissenschaftler im bereich Geschichte.
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| | Buch: | Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums |
| Autor: | Klaus Bringmann, Thomas Schäfer, Ausgabe vom 10. April 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 535469 |
| Preis: | 34,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Innerhalb der mehr als tausendjährigen römischen Geschichte nimmt die Person des Augustus eine einzigartige Schlüsselstellung ein. Sein Aufstieg zur Allein-herrschaft, die Etablierung des Kaisertums unter Anknüpfung an die politische und gesellschaftliche Ordnung der späten Republik sowie die Legitimierung seiner Stellung durch seine herausragende Lebensleistung bestimmen in großen Zügen die Struktur dieses Bandes. Die Konzeption der Reihe: Die einzelnen Bände behandeln zentrale Themen der klassischen Geschichte. Der von hervorragenden Fachleuten geschriebenen historischen Darstellung im ersten Teil jedes Bandes ist im zweiten Teil eine Präsentation ausgewählter, zentraler Quellen beigegeben. Literarische und nicht-literarische Textquellen, antike Bildmedien und archäologische Befunde treten dort gleichberechtigt nebeneinander. Die Textquellen werden in einer auf ihre Begrifflichkeit hin geprüften Übersetzung dargeboten.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Brauchbarer Überblick (4 von 5 Punkten) meint S. aus Soest "Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums" bietet einen brauchbaren Überblick über die "Machtergreifung" des Octavian (des späteren Augustus), der Begründung des Prinzipats und der Etablierung und Festigung dieser Herrschaftsordnung. Die einzelnen Kapitel gehen nicht sehr ins Detail und müssen ob ihrer Knappheit einige Fragen unbeantwortet lassen. Das Buch ist in zwei Teile (Darstellung und Quellen) gegliedert. Der Quellenteil ist dabei überaus hilfreich. Zahlreiche literarische, sowie numismatische (Münzen) Quellen sind hier systematisch und überblicksartig abgedruckt. Abgerundet wird dieser Teil durch Inschriften, Abbildungen (etwa Reliefs der "Ara Pacis") und Skizzen. Ich bin nun kein ausgesprochener Experte für die Römische Geschichte, doch ich halte die Auswahl der Quellen für gelungen und für die Erschließung der Themen für ausgesprochen hilfreich. Für den Historiker kann "Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums" nicht mehr als einen Einstieg in das Thema, bzw. einen groben Überblick bieten. Leider ist die Bibliographie dazu völlig ungeeignet, weil viel zu knapp (lediglich 28 Titel). Für Geschichtslehrer hingegen ist dieses Buch außerordentlich gut geeignet. Es bietet die Möglichkeit den Schülern, ohne viel Mühe, zeitgenössische Texte und Münzen zum Thema "Augustus" zugänglich zu machen und so den Unterricht gehörig anzureichern. Sicherlich hilfreich ist dazu auch die Zeittafel zu Augustus und der Glossar, wo verschiedene zentrale Begriffe, wie etwa "Klientel", "Nobilität" oder "Tribus" kurz und stimmig erklärt werden. Deshalb gibt es trotz einiger Schwächen (besonders die für einen Übersichtsband viel zu knappe Bibliographie) 4 Sterne von mir, denn richtig eingesetzt, ist dieses Buch außerordentlich hilfreich, insbesondere zur Erarbeitung einer Unterrichtsreihe zum Thema "Augustus". |
| | Buch: | Geschichte der römischen Republik: Von den Anfängen bis Augustus |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom Aug. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 207286 |
| Preis: | 34,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Nach Karl Christs Geschichte der römischen Kaiserzeit legt der Beck Verlag mit Klaus Bringmanns Geschichte der römischen Republik ein weiteres großes Überblickswerk vor, das als solide Orientierung einige Zeit Bestand haben wird. Es geht dabei um die Geschichte eines unvergleichlichen Aufstiegs und eines ebenso beispiellosen Niedergangs. Letzterer und die ihm vorausgehende Krise der weltmächtigen römischen Republik bilden den Schwerpunkt der brillanten Analyse Klaus Bringmanns, der sehr anschaulich vor Augen führt, woran die damalige Ordnung zerbrach - nämlich an ihrer Unfähigkeit zur Reform. Erst Augustus konnte die Kräfte der Beharrung überwinden und wurde so zugleich, wie Bringmann das dem ersten römischen Kaiser gewidmete Schlusskapitel überschrieben hat, zum "Überwinder und Vollender der Republik": zu ihrem Überwinder, weil er es verstand, an die Stelle der ineffektiv gewordenen Herrschaft von Senat und Volk seine eigene zu setzen. Und in gewisser Weise zu ihrem Vollender, weil er dies "unter Schonung der gewachsenen Formen des römischen Staates" und im Rückgriff auf die allseits bewunderten republikanischen Traditionen zu vollziehen verstand. Vor allem jedoch legte Augustus das Fundament für die neue monarchische Ordnung des römischen Kaiserreichs, die jedoch ihre Stärke zu einem Gutteil daraus bezogen haben dürfte, dass sie an die lebensfähigen Elemente der Republik angeknüpft hatte. Souverän ordnet Klaus Bringmann die historische Bewegung von der nicht eindeutig zu datierenden Gründung der Stadt über den Aufstieg zur italischen Großmacht, die Diktaturen Sullas und Caesars bis zur Grundsteinlegung des Kaiserreichs durch Augustus. Eine sehr gut lesbare, historisch zuverlässige Darstellung, die unzweifelhaft davon profitiert, aus einer über Jahre gereiften Standardvorlesung des Autors hervorgegangen zu sein. -Andreas Vierecke 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Das neue Standardwerk (5 von 5 Punkten) meint T.B. aus Eschborn Ich habe lange mit der Anschaffung gewartet. Schließlich steht bereits ein guter Meter Literatur zum gleichen Thema im Bücherregal (Syme, Bleicken, Christ, Heuss...), und studieren durfte ich auch bei dem Mann - da bildet man sich schnell ein, schon alles zu wissen. Das Geld kann man sich sparen.
Unfug.
Die ganze Welt ist in einer Nußschale verborgen. Zwar haben diese Schale bereits andere geknackt (schon Montaigne erahnte die Ursache für den Untergang der Republik in der Überdehnung der Reichsgrenzen, und wir heutigen wissen, daß gerade das Instrumentarium der Adelsrepublik, welches das Weltreich erobern half, den Ressourcen dieses Weltreiches unangemessen war und dadurch die Republik zerstören mußte - aber nirgendwo sonst wird die Nuß derart erhellend gedreht und gewendet wir hier. Die Arbeit eines Meisters seines Fachs - und der deutschen Sprache.
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| | Hörbuch: | Römische Geschichte - 2 CDs: Von den Anfängen bis zur Spätantike |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom 12. März 2009, Audio CD, Verkaufsrang 354225 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Klaus Bringmann legt eine in der Klarheit der Thesen und der Argumentation bestechende Kurzfassung der römischen Geschichte vor. Er führt den Leser von den kleinsten Anfängen Roms zu dessen frühen außenpolitischen Auseinandersetzungen, der Krise der Republik, der Entstehung des Kaiserreiches, seinen organisatorischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und religiösen Problemen bis hin zu den Reformversuchen der Spätantike. Er schildert die Christianisierung, die Völkerwanderung, den Zusammenbruch des Westens und die östlichen Restaurationsbestrebungen. Ein Ausblick auf das fortlebende Erbe Roms beschließt diesen leicht und verständlich geschriebenen Überblick.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Leserkommentare:* Nützlich und lohnend - oder nicht? (5 von 5 Punkten) meint p. aus Siegen Was kann eine Darstellung der römischen Geschichte auf ca. 120 Seiten überhaupt leisten, wenn allein die Literatur zu einzelnen Persönlichkeiten aus der römischen Geschichte - wie z.B. Caesar, Augustus oder Konstantin - schon alleine ganze Bibliotheken füllt. Da bleibt nicht mehr, als die gröbsten Grundzüge der Geschichte zu illustrieren.
Dies aber gelingt dem Autor auf hervorragende Art und Weise. Von den Anfängen, über die Königszeit, der Republik, dem Kaiserreich, bis hin zum christlichen Imperium schildert der Autor Aufstieg, Blüte und Fall des römischen Reiches und bleibt nicht allein bei der politischen Ebene der Geschichte stehen. Auch gesellschaftliche Strukturen und Veränderungen kommen zur Sprache.
Wichtig ist dem Autor auch, nicht etwa zu suggerieren, dass es sich bei der römischen Geschichte um eine Geschichte aus einem Guss handelt, so als ob wir es mit historisch notwendigen Prozessen zu tun hätten - das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Buches, neben der übersichtlichen, aber eben auch nur - dem Ductus der Reihe C.H.-Beck Wissen geschuldeten - einführendnen und knappen Darstellung der römischen Geschichte. Auf die die Diskussionen der Forschung zu umstrittenen Inhalten wird nicht eingegangen, was aber auch in einem solchen Rahmen nicht nötig ist.
Der Autor beschränkt sich deshalb auch nur auf die nötigsten allgemeinen Literaturhinweise. Insgesamt dürften sich aber Einsteiger in die römischen Geschichte der kompakten und sehr gut lesbaren Darstellung erfreuen - mehr ist in diesem Rahmen auch nicht möglich.
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| | Buch: | Krise und Ende der römischen Republik (133-42 v - Chr.) |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom 24. Sept. 2003, Broschiert, Verkaufsrang 97026 |
| Preis: | 19,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| Im Mittelpunkt dieses knapp gefaßten Studienbuches stehen die strukturellen Ursachen der Krise der Republik und die kontingenten Ereignisse, die zu ihrem Untergang führten. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine auf das Wesentliche konzentrierte Darstellung der politischen Geschichte in der Zeit von 113 bis 42 v. Chr. einer Auswahl aussagekräftiger Quellen und deren Übersetzung und Kommentierung vorangestellt. |
| | Buch: | Geschichte der Juden im Altertum: Vom babylonischen Exil bis zur arabischen Eroberung |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom Aug. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 268487 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Eine einzigartige Gesamtdarstellung des jüdischen Volkes in der Antike Kenntnisreich erzählt Klaus Bringmann die wechselvolle Geschichte der Juden im Altertum (538 v. Chr. - 640 n. Chr.). In seiner großen Gesamtdarstellung zeigt der Autor, wie es den Juden immer wieder gelang, die großen Katastrophen ihrer Geschichte zu überleben und zwischen Anpassung und Selbstbehauptung ihre Identität zu bewahren.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Gute Darstellung der Geschichte des antiken Judentums (4 von 5 Punkten) meint p. aus Siegen Übersichtlich und flüssig lesbar schildert Bringmann, emeretierter Prof. für Geschichte, die Geschichte des Judentums vom Babylonischen Exil bis zur arabischen Eroberung. Dabei arbeitet er verschiedene Themenbereiche ab, dazu gehören u. a. die persische Oberherrschaft, die Begegnung mit den Griechen, die Hasmonäer, die Juden unter röm. Herrschaft sowie die Situation des Judentums nach dem zweiten Jüdisch-Römischen-Krieg (Bar-Kochba-Aufstand). Die einzelnen Kapitel werden aufgelockert durch diverse Karten und Abbildungen. Um ein Gefühl für die Geschehnisse der jüd. Geschichte im Altertum zu bekommen, führt Bringmann zahlreiche Quellen heran, die er stets in deutscher Übersetzung zitiert. Das Buch wird abgerundet durch eine Zeittafel, ein kommentiertes Quellen- und Literaturverzeichnis sowie durch ein einschlägiges Personen- und Ortsverzeichnis. Da der Schreibstil nicht sonderlich anspruchsvoll ist, was keineswegs den Inhalt schmälert, sondern den behandelten Stoff lesbar und verständlich macht, ist das Buch uneingeschränkt für alle Interessierten/ Studierenden zu empfhelen. |
| | Buch: | Römische Geschichte - Von den Anfängen bis zur Spätantike |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom Dez. 1998, Broschiert, Verkaufsrang 285636 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Leserkommentare:* Nützlich und lohnend - oder nicht? (5 von 5 Punkten) meint p. aus Siegen Was kann eine Darstellung der römischen Geschichte auf ca. 120 Seiten überhaupt leisten, wenn allein die Literatur zu einzelnen Persönlichkeiten aus der römischen Geschichte - wie z.B. Caesar, Augustus oder Konstantin - schon alleine ganze Bibliotheken füllt. Da bleibt nicht mehr, als die gröbsten Grundzüge der Geschichte zu illustrieren.
Dies aber gelingt dem Autor auf hervorragende Art und Weise. Von den Anfängen, über die Königszeit, der Republik, dem Kaiserreich, bis hin zum christlichen Imperium schildert der Autor Aufstieg, Blüte und Fall des römischen Reiches und bleibt nicht allein bei der politischen Ebene der Geschichte stehen. Auch gesellschaftliche Strukturen und Veränderungen kommen zur Sprache.
Wichtig ist dem Autor auch, nicht etwa zu suggerieren, dass es sich bei der römischen Geschichte um eine Geschichte aus einem Guss handelt, so als ob wir es mit historisch notwendigen Prozessen zu tun hätten - das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Buches, neben der übersichtlichen, aber eben auch nur - dem Ductus der Reihe C.H.-Beck Wissen geschuldeten - einführendnen und knappen Darstellung der römischen Geschichte. Auf die die Diskussionen der Forschung zu umstrittenen Inhalten wird nicht eingegangen, was aber auch in einem solchen Rahmen nicht nötig ist.
Der Autor beschränkt sich deshalb auch nur auf die nötigsten allgemeinen Literaturhinweise. Insgesamt dürften sich aber Einsteiger in die römischen Geschichte der kompakten und sehr gut lesbaren Darstellung erfreuen - mehr ist in diesem Rahmen auch nicht möglich.
Ein Model fuer Hoerbucher (5 von 5 Punkten) meint B.L. aus Frankfurt Ausgezeichnete Kurzdarstellung - Ein Hoergenuss.
Diese CD ist ein Vorbild fuer Hoerbuecher dieser Art.
Spannend vom Anfang bis zum Ende.
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| | Buch: | Kaiser Julian: Der letzte heidnische Herrscher |
| Autor: | Klaus Bringmann, Ausgabe vom Sept. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 813719 |
| Preis: | 29,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Julian (361-363) gilt als der letzte heidnische Kaiser. Obwohl er eine christliche Erziehung erhielt, interessierte er sich mehr für die Kultur der klassischen Antike. Julian studierte daher in Ephesos und Athen Philosophie. Seine Politik war von dem Bestreben geprägt, heidnische Traditionen wiederzubeleben und das Christentum zurückzudrängen. In den christlichen Schriften wurde er deshalb Apostata (Abtrünniger) genannt. Gleichzeitig war Julian ein erfolgreicher Feldherr, der bei seinen Soldaten beliebt war. Die Legionen waren es auch, die ihn zum Augustus ausriefen. Seine Regierungszeit war jedoch von Einfällen der Perser in das römische Reich geprägt, so dass er 363 zu einer Schlacht gegen den Feind aufbrach, in dessen Verlauf er tödlich verwundet wurde. Klaus Bringmann zeichnet in dieser Biographie den ungewöhnlichen Weg des Abtrünnigen nach, dessen kurze Regierungszeit viele seiner Pläne unvollendet ließ und deshalb die Phantasie der Nachwelt anregte.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Kenntnisreich, verständlich, unerwartet interessant - und gelegentlich arg polemisch (4 von 5 Punkten) meint A.P.R. Klaus Bringmann, emeretierter Professor für Alte Geschichte, hat sich dem Laien weitgehenden letzten "heidnischen" Kaiser Julian angenommen. Geboren im Jahre 303, 355 zum Caesar und 360 zum Augustus ernannt, 363 gestorben, unternahme Julian einen letzten Versuch, die antike Religion zu erhalten und gegen das aufstrebende Christentum zu verteidigen. Sein Tod markiert damit in gewisser Hinsicht den Beginn des Mittelalters.
Die Sieger, die Julians Geschichte schrieben, hatten für den "Apostaten", also Ex-Christen Julian, nur wenige gute Worte übrig. Trotzdem verwundert es, dass sich auch Bringmann von diesem Urteil nicht freimacht und immer wieder polemisch über Julians Ideen und Handlungen urteilt. Die Sympathien des Autors liegen deutlich und wenig verhohlen beim Christentum und seinen Vertretern.
Doch - welches Christentum? Julians Vorgänger Konstantin hatte sich öffentlich zum Christentum bekehrt, es zur Staatsreligion gemacht, und ließ ihm 325 auf dem 1. Konzil zu Nikaia (Nizza) eine "amtliche" Form geben. Andere Formen des Christentums galten fortan als Häresie und wurden verfolgt - in einem Maße, das das der "heidnischen" Christenverfolgungen übertraf. Konstantins Politik hatte eine begrenzte und kurzfristige Stabilisierung des Römischen Reiches zur Folge, langfristig zerstörte er damit die Grundlagen des Imperiums: Immer mehr reiche Bürger bekannten sich zum Christentum und entledigten sich auf diesem Wege von der Pflicht, lästige und kostspielige Ehrenämter in den Städten des Reiches zu übernehmen. Das Vermögen "heidnischer" Tempel wurde der Kirche übereignet - wiederum mit fatalen Folgen für die Kommunen, dienten die Tempelschätze doch auch als Notgroschen für Gemeinschaftsaufgaben.
Bringmann skizziert diesen Hintergrund, um Julians Politik verständlich zu machen - und darin liegt der eigentliche Wert seiner Biographie: Auch für den historischen Laien wird somit erkennbar, welche Zäsur Konstantins Regentschaft darstellte - und warum das Reich, das er hinterließ, letztlich fast zwangsläufig unter den anstürmenden Barbaren zusammenbrechen musste. Die Rolle, die das Christentum als a-politische, auf das individuelle Seelenheil und das Leben in der lokalen Gemeinde ausgerichtete Lehre dabei spielte, wird in Bringmanns Darstellung immer wieder deutlich. Auch, wie die finanziellen Privilegien der Kirche und ihrer Funktionäre die Grundlagen der mächtigsten Institution des Mittelalters schufen.
Julians Versuche, eine heidnische Gegenkirche zu etablieren, antike Gelehrsamkeit zu erhalten und zu fördern, Toleranz zu üben (auch allen Christentümern gegenüber - Bringmann sieht darin allen Ernstes nur eine besonders perfide Taktik, um das "wahre" Christentum zu schwächen), waren letztlich nicht von Erfolg gekrönt, und es bleibt offen, ob eine längere Regierungszeit daran viel geändert hätte. In Europa legten die Wissenschaften, der medizinische und der sozioökonomische Fortschritt eine etwa tausend Jahre andauernde Pause ein.
Trotz Bringmanns deutlich einseitiger Sympathie ist sein Buch über diese Schwellenzeit und ihren prominenten Vertreter eine höchst aufschlussreiche, sauber belegte und ebenso kenntnisreich wie verständlich geschriebene Darstellung. Liest man aufmerksam und kritisch, versteht man danach nicht nur deutlich mehr über das frühe Christentum einerseits und spätantike Kultur, Religion und Zivilisation andererseits. Wie und warum Europa zu dem wurde, was es im Mittelalter war, mit allen Folgen auch für die Gegenwart - dafür sind die Jahre von Konstantins Aufstieg bis Julians Tod eine Schlüsselepoche.
Grund genug also auch für Nicht-Fachhistoriker, sich trotz aller Einseitigkeiten dieses kompetent und verständlich geschriebene Werk zuzulegen! |
| | Buch: | Augustus: Schriften, Reden und Aussprüche |
| | Ausgabe vom 1. Januar 2008, Gebunden, Verkaufsrang 1229963 |
| Preis: | 59,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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