Product Description Er liebte die Frauen und den Wein, ging auf Kavalierstour nach Spanien und auf Pilgerfahrt ins Heilige Land. Der Wittelsbacherspross, ein Enkel des Landshuter Hochzeitspaares, schwelgte im Luxus des Lebens Als Fürst der "Jungen Pfalz" - einem abenteuerlichen territorialen Durcheinander im mittleren und nördlichen Bayern - verwandelte Ottheinrich 1502-1559 seine Hauptstadt Neuburg an der Donau in eine prunkvolle Renaissanceresidenz. Doch nicht immer stand Frau Fortuna an Ottheinrichs Seite. Er ging bankrott, verlor seine Gemahlin und - evangelisch geworden - auch sein Fürstentum. In der Abgeschiedenheit des Exils stürzte er sich auf Astrologie und Alchemie, bis sich sein Schicksal noch einmal wendete 1556 wurde Ottheinrich als Nachfolger seines Onkels Kurfürst von der Pfalz. Inzwischen fast vier Zentner schwer, aber noch immer voller Elan, machte er Heidelberg zur Metropole des deutschen Humanismus und legte den Grundstock für die legendäre Bibliotheca Palatina, "die reichste Schatzkammer des gelehrten Deutschland".Gleichermaßen leichtsinnig wie schwerfällig, unbedacht wie bedachtsam, weltfroh wie gottfromm war er nicht nur ein Kind seiner Zeit - er hat sie auch verkörpert.
Buch:
Zivilprozeßordnung
Autor:
Heinz Thomas, Hans Putzo, Klaus Reichold, Ausgabe vom Mai 2005, Gebunden, Verkaufsrang 537665
Buch:
Bauwerke, die die Welt bewegten
Autor:
Klaus Reichold, Bernhard Graf, Ausgabe vom Sept. 1999, Gebunden, Verkaufsrang 1209109
Aus der Amazon.de-Redaktion In Zeiten des Jahrhunderts-, ja sogar des Jahrtausendwechsels haben Chronisten Hochkonjunktur. Daß sie dabei in der Überbrückung großer Zeiträume nur die wichtigsten Meilensteine in Betracht ziehen können und vieles außer acht lassen müssen, liegt daher in der Natur ihrer Darstellungen. Der Vorteil solcher Panoramen ist jedoch nicht zu übersehen: die Erfassung eines Stoffes, der kaum noch greifbar erscheint. So haben sich Klaus Reichold und Bernhard Graf der Aufgabe angenommen, die bedeutendsten Monumente der menschlichen Kultur in einem einzigen Band zusammenzufassen. Die Bauwerke, die die Welt bewegten sind dabei nicht nur eine Erzählung der Geschichte der Architektur, sondern eine ausführlich bebilderte Chronik der wichtigsten Etappen der Baukunst. Das qualitätvolle Buch nimmt sich etwa 90 Hauptwerke vor, die auf großformatigen Doppelseiten in brillanten Abbildungen in Farbe oder mit Plänen vorgestellt werden. Ergänzend hierzu beschreiben nicht allzu kurze Texte die künstlerische und kulturelle Bedeutung, so daß die Monumente in ihrer individuellen Charakteristik umrissen werden. Die chronologische Anordnung, die mit dem englischen Stonehenge beginnt, beschränkt sich jedoch nicht nur auf abendländische oder gar nur europäische und nordamerikanische Werke der Architekturgeschichte. Ebenso werden die ägyptischen Hauptwerke, die aztekischen Anlagen von Teotihuacán in Mexiko, die Felsenstadt Petra, die Kaiserstadt Nara in Japan oder jene in Peking, die Chinesische Mauer, das kambodschanische Angkor Wat, Machu Picchu in Peru, der Potala in Lhasa oder das Taj Mahal im indischen Agra mit einbezogen. Wenn das Castel del Monte mit "Wie aus dem Licht des Südens gemeißelt" beschrieben wird, dann könnte damit nicht nur der Bau poetisch charakterisiert, sondern gleichzeitig die Qualität der Abbildungen dieses Buches gemeint sein. Der Band eignet es sich nicht nur für interessierte Laien oder Studienanfänger - auch Architekten und Kulturhistoriker werden sich gerne die großartigen Schöpfungen der Baukunst in Erinnerung rufen. -Ernst Seidl
Buch:
Zivilprozessordnung (ZPO), Kommentar
Autor:
Heinz Thomas, Hans Putzo, Klaus Reichold, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 824414
Buch:
Prophezeiungen vom Ende der Welt
Autor:
Klaus Reichold, Xenia Sircar, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 2444327
Buch:
Bilder, die die Welt bewegten
Autor:
Klaus Reichold, Bernhard Graf, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 571032
Aus der Amazon.de-Redaktion Genervt von dickleibigen Kunstgeschichten? Museen geben Ihnen nur Rätsel auf? Warum bloß steht Botticellis Venus in einer Muschelschale? Weshalb trägt der junge Mann auf dem bekanntesten Gemälde Watteaus im Pariser Louvre ein Clownskostüm? Zeit für ein Buch wie dieses. Der Prestel Verlag kommt für den Gang durch die Kunstgeschichte mit weniger als 200 Seiten aus. Daß das nicht zum beliebigen Sammelsurium gerät, ist einem Trick zu verdanken: Die beiden Münchner Verfasser haben die Kunstgeschichte mit der Menschheitsgeschichte gekoppelt. Jedes abgebildete Meisterwerk illustriert zugleich ein geschichtliches Ereignis, dokumentiert ein Stück Alltagsleben vergangener Zeit, zeigt, wie gedacht und was geglaubt wurde. Jedem der ganzseitig reproduzierten Gemälde gegenüber findet sich ein kurzes zeitgenössisches Zitat und die Verfasser erläutern knapp und mit zusätzlichen Illustrationen die geschichtlichen Zusammenhänge: Warum liegen Notenblätter auf dem Boden verstreut, wenn der Hofmaler Ludwigs XV. die Mätresse Marquise de Pompadour malt? Was bedeuten Feder, Briefpapier und Siegel auf dem Tischchen daneben? Der Leser ist eingeladen, sich frei im Buch zu bewegen: Nach hinten zu Chagall oder Andy Warhol etwa oder ganz nach vorn an den Anfang der Menschheitsgeschichte zu den stürmenden Hirschen an den Höhlenwänden von Lascaux, 17.000 Jahre vor unserer Zeit. -Michael Winteroll