Product Description Auf dem Weg von Tampa nach nirgendwo ist Jack Reacher in einer Kleinstadt in Georgia aus dem Bus gestiegen. Wenige Stunden später findet er sich im Gefängnis wieder. Er steht unter Mordverdacht. Doch statt einer schnellen Lösung hat Detective Finlay bald ein noch größeres Problem einen Hauptverdächtigen, der seine Unschuld beweisen kann, und das Geständnis eines Bankers, der die Tat nicht begangen hat.
Buch:
Way Out: Ein Jack-Reacher-Roman
Autor:
Lee Child, Ausgabe vom 17. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 247886
Aus der Amazon.de-Redaktion Jack Reacher, der wohl härteste, kompromissloseste und einzelgängerischste Ermittler, den die gegenwärtige Thrillerliteratur zu bieten hat, stolpert eher zufällig in seinen zehnten Fall: In einem Café in Manhattan sitzend, beobachtet der ehemalige Militärpolizist eine Geldübergabe. Kurz darauf wird er von dem undurchsichtigen Edward Lane engagiert: Die Ehefrau dieses dubiosen Mannes, der mit dem "Verleih" von Söldnern an im Krieg oder Bürgerkrieg befindliche Staaten viel schmutziges Geld verdient, und ihre Tochter sind mitsamt ihrem Fahrer am helllichten Tag entführt worden. Lane bietet Reacher eine Million, wenn er ihm hilft, die Entführer zu fassen. Dass Lane sie dann sicher nicht der Polizei übergeben, sondern auf seine Art bestrafen wird, ist Reacher klar ? und er hat kein Problem damit. Eine Million Dollar Lösegeld hat Lane bereits bezahlt ? die Übergabe hatte Reacher beobachtet. Die nächste Forderung, fünf Millionen, bezahlt Lane ebenfalls ? wiederum ohne dass die Geiseln freigelassen werden. Als die Entführer die dritte Forderung stellen, viereinhalb Millionen, eine ungewöhnlich krumme Zahl, wird Reacher klar, dass hier keine gewöhnliche Entführung vorliegt, sondern die Gesamtsumme von 10,5 Millionen eine symbolische Bedeutung hat und es um einen persönlichen Rachefeldzug gegen Lane geht. Dieser Verdacht verhärtet sich, als Reacher herausfindet, dass Lanes erste Frau vor Jahren ebenfalls entführt und trotz Lösegeldzahlung getötet worden ist... Das Besondere an der Figur Jack Reacher ist, dass er sich als außerhalb des Gesetzes stehend begreift und nicht davor zurückschreckt, illegal und brutal zu operieren, um das durchzusetzen, was er für Gerechtigkeit hält. Diese Eigenschaft kommt speziell im Showdown deutlich zum Tragen und sorgt für ein atemberaubendes Finale. Die zweite Besonderheit an den Jack-Reacher-Thrillern ist der Stil: Stakkatohaft, in so kurzen, abgehackten Sätzen wie möglich wird die Handlung in einem schwindlig machenden Tempo vorangetrieben. Kein überflüssiges Wort, nur Dialoge und Action ? das ist großartig gemacht und trägt als dritte Komponente neben Hauptfigur und Plot zur kristallinen Härte des Romans bei. Ein nahezu perfekter Thriller, an dem einfach alles stimmt. - Christoph Nettersheim
Buch:
Sniper: Ein Jack-Reacher-Roman
Autor:
Lee Child, Ausgabe vom 8. Juni 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 35826
SNIPER James Barr hat es schlimm erwischt. Einst war der ehemalige Scharfschütze ehrenhaft aus der Army entlassen worden. Jetzt liegt er in einem überhitzten Krankenzimmer, "in dem man Hähnchen hätte braten können", und kann sich an gar nichts mehr erinnern. Vor allem kann er nicht glauben, was er getan haben soll. Das sagt er auch Jack Reacher, ehemaliger Top-Ermittler der Militärpolizei, der Barr schon lange kennt und der ihn im Zuge seiner Ermittlungen besucht. Aber es gibt nun einmal eindeutige Beweise, und fünf davon sind tot. Barr soll als "Sniper" wahllos auf Passanten geschossen haben. Am Tatort in einem Parkhaus finden sich Kugeln seiner Waffe, ein Markierungskegel aus seiner Garage und DNA-Spuren seines Hundes. Für die ermittelnden Polizisten ist es der klarste Fall der Kriminalgeschichte - und gerade das macht Reacher stutzig. Einziges Problem: Barr hatte schon zu Army-Zeiten als Sniper eine tödliche Spur des Grauens hinterlassen und war damals trotz seines Geständnisses nur aus politischen Gründen davongekommen. Reacher ist also der Letzte, der ein Interesse daran hätte, Barr rauszuboxen. Aber warum hatte dann Barr gegenüber seinen Anwälten ausdrücklich nach Reacher verlangt? Und: Warum leugnet er die heutige Tat, wo er damals doch so geständig war? "Holt Jack Reacher": das erbittet nicht nur Barr im Roman. Die Rückkehr Reachers ersehnten sich Tausende von Thriller-Fans rund um den Globus. Jetzt ist er zurück - und er ist besser denn je. Sniper ist ein packendes, bewegendes, beunruhigendes Buch. Nicht nur der Umstand, dass es von der ersten Seite an fesselt, hebt es aus der großen Zahl ähnlicher Bücher der Unterhaltungsschriftstellerei deutlich heraus. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de