Leonardo Padura, Ausgabe vom Juli 2008, Gebunden, Verkaufsrang 86566
Buch:
Adiós Hemingway
Autor:
Leonardo Padura, Ausgabe vom 1. Febr. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 86818
Product Description Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2007 Erscheinungsjahr: 2008 Aus d. kuban. Span. v. Hans-Joachim Hartstein Gewicht: 180 gr / Abmessung: 19 cm Von Padura, Leonardo / Übersetzt v. Hartstein, Hans-Joachim Vierzig Jahre nach Hemingways Tod wird auf seiner Finca bei Havanna eine Leiche gefunden, getötet mit zwei Kugeln aus einer Maschinenpistole seiner legendären Waffensammlung. War Hemingway ein Mörder? Die kubanische Polizei ist beunruhigt und will um jeden Preis die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit vermeiden. Doch auf Kuba gibt es nur einen, der diesem Fall gewachsen ist: Ex-Polizist Mario Conde. Im Zuge seiner Recherchen durchlebt Conde das Drama von Hemingways letzten Tagen in Kuba. Er befragt ehemalige Angestellte und alte Weggefährten und findet schließlich ganz unerwartet die Lösung für Hemingways letztes Geheimnis, nicht zuletzt dank Ava Gardners schwarzem Spitzenhöschen. Pressestimmen: "Paduras ganz persönliche Hommage an einen entzauberten Mythos." (Neue Zürcher Zeitung) "Im Zug von Mario Condes Ermittlungen bewegen wir uns durch ein faszinierendes Kuba voller Widersprüche, das auch aufmerksame Touristen in Kuba so nicht zu sehen bekommen." (Stuttgarter Zeitung)
Buch:
Ein perfektes Leben - Das Havanna-Quartett: Winter
Autor:
Leonardo Padura, Ausgabe vom 27. Juni 2005, Broschiert, Verkaufsrang 62117
Ein perfektes Leben Das Havanna-Quartett "Winter" Mit dem Kubaner Leonardo Padura tritt ein mehr als außergewöhnlicher Autor endlich auch ins Rampenlicht des deutschen Buchmarktes. Sein Held Mario Conde, wundervoll melancholisch gezeichnet, muss das Verschwinden eines hohen Wirtschaftsfunktionärs klären, der nur scheinbar Ein perfektes Leben im Sinne der Revolution geführt hat. Unsanft wird der Kriminalbeamte Mario Conde von seinem Vorgesetzten aus alkoholumnebeltem Schlaf geweckt. Mit dem Auftrag, nach dem Regierungsbeamten Rafael Morín zu suchen, den dessen Lebensgefährtin Tamara vermisst gemeldet hat, verlässt er noch immer verkatert das Chefbüro. In Tamara erkennt Conde schließlich seine alte Liebe aus Schulzeiten wieder und an Rafael erinnert er sich als zielstrebigen Schulkameraden, der stets als vorbildlicher Revolutionär und Kader galt und seine Karriere zügig vorantrieb. Im Laufe der Ermittlungen erliegt Conde wiederum dem Reiz Tamaras und verliert sich in Erinnerungen an seine Jugendzeit, an große Freundschaften und Erlebnisse. Im Spannungsfeld einer ehemals hoffnungsvollen Jugend und einer trostlosen Gegenwart findet Conde heraus, dass Morín nicht der tugendhafte Vorzeigesozialist war, als der er galt. Die Ergebnisse seiner Arbeit stürzen ihn in eine tiefe Krise. Als Tetralogie hat Leonardo Padura seine Romanchronik des nachrevolutionären Kubas angelegt, jeder Band wird durch eine der vier Jahreszeiten charakterisiert. Der Winter bestimmt im vorliegenden Roman mit Dauerregen und Kühle die Atmosphäre. Ungemein stimmungsvoll und anrührend, dabei aber ohne falsche Sentimentalität und ohne seine Figuren zu richten, lässt Padura die Jahre nach der Revolution aus der Perspektive seines Helden Conde Revue passieren. "Ich will Erinnerung bewahren", hat er einmal gesagt und das Exil komme für ihn niemals in Frage. Seine unsentimentale kubanische Reise dürfen wir nun genießen und bestaunen. Eine große Entdeckung! -Ulrich Deurer
Buch:
Das Havanna-Quartett: Ein perfektes Leben, Handel der Gefühle, Labyrinth der Masken, Das Meer der Illusionen
Autor:
Leonardo Padura, Ausgabe vom Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 290529
Buch:
Handel der Gefühle - Das Havanna-Quartett: Frühling
Autor:
Leonardo Padura, Ausgabe vom 28. Febr. 2006, Broschiert, Verkaufsrang 47447
Labyrinth der Masken Das Havanna-Quartett "Sommer" In der glühenden Augusthitze wird im Stadtwald von Havanna die Leiche eines jungen Transvestiten gefunden. Als sich herausstellt, dass es sich dabei um Alexis Arayán, den Sohn eines hochrangigen Diplomaten handelt, steckt die Polizeiführung in der Zwickmühle. Sie soll aufklären, was nicht sein dürfte (sexuelle "Perversitäten" im sozialistischen Staat) und was nicht sein darf (Korruption der Führungskader). So überträgt man den Fall dem eigentlich strafversetzten Teniente Mario Conde, dessen Existenz als Polizist fortan auf Gedeih und Verderb von der Aufklärung des mysteriösen Mordes abhängt. Conde ermittelt in dem exzentrischen Freundes- und Bekanntenkreis des Diplomatensohns, wobei er auf den legendären Schriftsteller und Theaterregisseur Marqués trifft. Von staatlicher Seite in Kuba als Homosexueller verfemt und geächtet lebt dieser seit Jahrzehnten in einem alten zerfallenen Haus. Marqués scheint mehr über den Mordfall zu wissen, als er zunächst preisgeben will. Dennoch führt er den Kommissar in der Hitze des Sommers nicht nur in die verborgene Welt der Homosexuellen und Transvestiten Havannas ein, sondern leitet ihn mit feiner Ironie durch das verwirrende Labyrinth von Sein und Schein der kubanischen Existenz. Labyrinth der Masken strotzt nur so von Poesie und Sinnlichkeit, so dass wohl auch der Übersetzer (lobenswert: Hans-Joachim Hartstein) seinen wahren Spaß daran gehabt haben muss. Padura glänzt durch seine detailreiche Erzählung und subtiler Ironie. So schenkt er seinem Helden, dem sinnenfreudigen Macho Mario Conde, zwar eine neue, leidenschaftliche Liebschaft, doch gleichzeitig lässt er ihn ziemlich lange hilflos durch das Verwirrspiel der Leidenschaften irren. Nur langsam geht Conde auf, wie der alternde Schriftsteller Marqués ihm aus seinem inneren Exil heraus mit einer symbolischen Erzählung den Weg zur Lösung des Falls weist ... Leonardo Padura lässt in Labyrinth der Masken, der großartigen Fortsetzung innerhalb seines Havanna-Quartetts, erneut erkennen, dass es sich dabei nicht allein um Kriminalromane handelt. Auch im dritten, mit "Sommer" untertitelten Teil seines vierteiligen Epos dient ihm die Darstellung des Kriminellen und Andersartigen als ideales Mittel, um den Zerfall und die innere Zerrissenheit der kubanischen Gesellschaft darzustellen. Padura beschreibt Menschen, die nicht sie selbst sein dürfen, die unter Castros Diktatur zwar nicht Hunger oder den Tod erleiden müssen, aber die letztendlich in eine fast tödliche Lähmung verfallen: Er zeichnet das feinsinnige Bild einer Gesellschaft in Agonie. -Christian Koch
Buch:
Das Meer der Illusionen - Das Havanna-Quartett: Herbst
Autor:
Leonardo Padura, Ausgabe vom 18. Sept. 2006, Broschiert, Verkaufsrang 89126