Ein Fall für Annika Bengtzon Erscheinungsjahr: 2008 Dtsch. v. Anne Bubenzer Gewicht: 330 gr / Abmessung: 19 cm Von Marklund, Liza / Übersetzt v. Bubenzer, Anne Während der Nobelpreis-Feierlichkeiten wird ein Attentat verübt: Der umstrittene Preisträger für Medizin überlebt, aber ein Mitglied des Komitees stirbt direkt vor Annika Bengtzons Augen. Als wichtigste Zeugin darf die Journalistin nicht über den Fall berichten; sie wird vorerst beurlaubt. Doch Annika kann nicht anders sie muss der Sache auf den Grund gehen... Pressestimmen: Schwedens Krimi-Autorin Nummer eins. (Petra) Das Kätzchen hat es leicht. Ihr Plan ist gut durchdacht und bis in den kleinsten Winkel geplant. Das Ziel hat den Tisch in der Blauen Halle verlassen und ist bereits auf dem Weg in den Goldenen Saal. Die Gäste der Nobelpreis-Gala begeben sich zum Feiern. Das Königspaar hat die Veranstaltung schon verlassen, die Sicherheitsvorkehrungen sind längst gelockert. Alles geht so leicht, dass das Kätzchen - eine Auftragskillerin - den Job eigentlich als unter ihrer Würde empfindet. Dann steht sie vor ihrem Opfer, ein paar gezielte Schüsse, und der Auftrag ist erledigt. Und unbehelligt verlässt das Kätzchen auch schon wieder den Schauplatz des Mordes. Am Boden liegen der Nobelpreisträger für Medizin und die ehrgeizige Vorsitzende des Nobelpreiskomitees. Die Journalistin Annika Bengtzon vom ?Abdenblatt? ist einer der exklusiven Gäste der Gala des renommierten Stockholmer Karlolinska-Instituts. Und sie erlebt den Mord durch die Profikillerin namens Kätzchen aus nächster Nähe mit. Galt das Attentat wirklich dem Mediziner, der schwer verletzt überlebt und dessen Verdienste um die Stammzellforschung nicht unumstritten waren? Oder war doch die Professorin aus der Jury, die umkommt, das eigentliche Ziel? Wer hatte ein Interesse, wer ein Motiv? Bengtzon wird von offizieller Stelle verboten, über den Fall zu berichten. Trotzdem beschließt sie, weiter zu recherchieren, um Licht ins Dunkel des mysteriösen Mordes zu bringen. Da wird noch ein weiteres Mitglied des Nobelpreiskomitees Opfer eines Attentats. Und die Lösung des Falls, bei der auch ein fast unbekanntes Theaterstück Alfred Nobels eine große Rolle spielt, ist auch für Bengtzon überaus überraschend... Präzise wie ein Uhrwerk entwickelt die schwedische Bestseller-Autorin Liza Marklund in Nobels Testament ihre Geschichte, die ihre Leser durch ihre Perspektivwechsel sofort in den Bann zu ziehen versteht. Wer die bisherigen Bengtzon-Krimis der Autorin mag, wird auch diesen hier verschlingen. - Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
Buch:
Lebenslänglich
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom 1. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 97060
Aus der Amazon.de-Redaktion Der "Gelbe Drache", ein Profikiller und international gesuchter Terrorist, kehrt nach über 30 Jahren todkrank nach Schweden zurück, um noch einmal seine alten Weggefährten einer maoistischen Splittergruppe um sich zu scharen. Gleichzeitig fliegt die Stockholmer Journalistin Annika Bengtzon ins nordschwedische Luleå, um sich mit ihrem Kollegen Benny Ekland in Verbindung zu setzen. Der meint, den Hintergründen eines nie aufgeklärten Terroranschlags Ende der 60er Jahre auf die Spur gekommen zu sein. Doch als Annika in Luleå eintrifft, erhält sie die Nachricht vom Tod ihres Kollegen. Trotz der Widerstände in ihrer Stockholmer Redaktion beginnt Annika sofort mit ihren Recherchen, da sie der Unfallversion von Eklands Tod keinen Glauben schenkt. Und tatsächlich: Kurze Zeit später wird ein kleiner Junge, zufällig Zeuge des "Unfalls?, ermordet aufgefunden. Zwischenzeitlich muss Annika zu ihrer Familie ins novemberkalte Stockholm zurückkehren, wo ihr auch noch private Probleme zu schaffen machen: Ihr Mann geht offenbar fremd, und ihre beste Freundin Anne Snapphane steht vor einer beruflichen und privaten Katastrophe ... Liza Marklund legt mit Der rote Wolf ihren fünften Thriller um die Sensationsjournalistin Annika Bengtzon vor. Sie bleibt dabei ihrer Linie treu: Wieder spielen darin Korruption und politische Intrigen eine Rolle. Auch in der Beschreibung des Privatlebens ihrer Protagonisten führt sie ihre bisherigen Romane weiter - die Nebenhandlungen beschäftigen sich mit deren Karrierestreben, Eifersüchteleien und persönlichen Machtkämpfen. In Erzähltempo und Spannungsaufbau knüpft Marklund zwar im besten Sinne an ihr erfolgreiches Debüt Olympisches Feuer an, doch ihre Versuche, die dauergestresste Serienheldin publikumswirksam noch an krankhaften Depressionen und "inneren Stimmen" leiden zu lassen, wirken unglaubwürdig und blutleer. Dazu kommt, dass die Heldin im Sinne der sehr schematischen Dramaturgie Marklunds zuletzt immer in einer scheinbar auswegslosen Situation dem Täter ausgeliefert ist. Irgendwann wirkt das unglaubwürdig. -Christian Koch
Buch:
Mia - Ein Leben im Versteck.
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom 1. März 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 18946
Product Description Ein Leben im Versteck Erscheinungsjahr: 2009 5. Aufl. Mit Maria Eriksson Gewicht: 397 gr / Abmessung: 19 cm Von Marklund, Liza / Von Eriksson, Maria / Übersetzt v. Dahmann, Susanne Als Flüchtlingshelferin lernt Mia einen gut aussehenden Libanesen kennen und lieben. Doch die Beziehung ist bald von Einschränkungen und Gewalt geprägt, und Mia verlässt ihren Verlobten. Der Beginn eines Albtraums: Kein noch so geheimer Umzug schützt Mia auf Dauer vor ihrem Verfolger. Am Ende sieht sie nur noch einen Ausweg: Freunde, Familie und Heimatland zu verlassen. Die atemlose Geschichte einer jahrelangen Flucht, gemeinsam erzählt von Liza Marklund und Maria Eriksson, die diese Geschichte persönlich erlebt hat.
Buch:
Paradies
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom 2. Juni 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 229425
Ein Doppelmord im Stockholmer Hafen sorgt für fieberhafte Arbeit im "Abendblatt",in dessen Redaktion Annika gerade Nachtschicht hat. Während die Kollegenden Fall bearbeiten, macht sich die Nachwuchsjournalistin an die Rechercheüber eine Organisation namens Paradies, die verfolgten Menschen neue Identitätenverschafft. Doch was als Routinearbeit beginnt, entpuppt sich als Fallmit tödlichen Konsequenzen. Zwei brutale Morde im Stockholmer Freihafen, und schon laufen die Recherchen des "Abendblatts" auf Hochtouren. Natürlich nicht ohne Annika Bengtzon, Jung-Journalistin in der Nachtschicht, neugierig, bohrend, nicht locker lassend. Mafia? Drogenhandel? Skrupellose Machtspiele in Unterweltkreisen? Es geht schon ein wenig durcheinander mit den in Deutschland veröffentlichten und überaus schnell populär gewordenen Marklund-Romanen. Ist die Journalistin Bengtzon in Studio 6 zunächst nur als Aushilfe beschäftigt, in Olympisches Feuer aber bereits Mutter und routinierte Berichterstatterin, so erfahren ihre Fans im neuen Roman Paradies die fehlende Liebesgeschichte, die nicht zu kurz kommt neben Mord, Verbrechen und den dazugehörigen Schlagzeilen. Die flippige, unangepasste Annika Bengtzon kommt dunklen Machenschaften, die ins alte Jugoslawien führen, auf die Spur, erfährt von einer Organisation, die als gemeinnützige Stiftung angeblich verfolgten Menschen eine neue Identität gibt und altes Leben auslöscht, das Paradies. Alle Fassetten dieses flotten und atmosphärischen Krimis sprudeln seiner Autorin nur so aus der Feder und schaffen lebendige Situationen, in denen man gleichsam dabei gewesen zu sein scheint. Was die internationale Mafiaszene angeht, die Machenschaften von Dealern und Schmugglern, die Drähte und Spannweiten der Geheimdienste: Liza Marklund ist bestens präpariert, hat gut, breit angelegt, aber nicht verwirrend recherchiert. So werden Geschehen und Zusammenhänge bis auf ganz wenige Ausnahmen glaubhaft dargestellt. Lockere, schlagfertige Dialoge schaffen temporeiche Situationen und runden die fiktive Story in ihrer Spannung gekonnt und stolperfrei ab. -Barbara Wegmann
Buch:
Prime Time
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom 1. April 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 221118
Erscheinungsjahr: 2007 2. Aufl. Deutsch v. Susanne Dahmann Gewicht: 402 gr / Abmessung: 19 cm Von Marklund, Liza / Übersetzt v. Dahmann, Susanne Annika Bengtzon steht gerade mit gepackten Taschen in der Tür, um mit Thomas und ihren beiden kleinen Kindern zu einem Kurzurlaub aufzubrechen, als das Handy klingelt: ihr Chef vom Abendblatt ... Mord an einem Fernsehstar ... keiner der Kollegen verfügbar ... Zähneknirschend lässt Annika einen wütenden Ehemann und heulende Kinder zurück, um sich sofort auf den Weg zum Tatort zu machen, einem abgelegenen Schloss außerhalb von Stockholm. Quotenjäger leben gefährlich - zu diesem Schluss kommt sie, nachdem Schwedens erfolgreichste Fernsehmoderatorin ermordet aufgefunden wurde. Dreizehn Menschen waren in der Mordnacht im Schloss, allesamt aus der Medienbranche, jeder Einzelne könnte es gewesen sein. Annika beobachtet, fragt, recherchiert und erfährt nicht nur, dass es in der besagten Nacht hoch herging, viel Alkohol im Spiel war und es heftigen Streit gab. Aus dem glitzernden Fernsehstar Michelle Carlsson wird vor ihrem geistigen Auge nach und nach die bestgehasste Frau der Branche. Anscheinend hatte jeder der Kollegen mit dieser erfolgsverwöhnten Moderatorin eine Rechnung offen. Eifersucht, Missgunst, Karrierismus - die Motive sind zahlreich, aber wer wäre eines kaltblütigen Mordes fähig? Eines wird im Laufe der Recherchen klar: Der Glamour der Fernsehwelt bröckelt, und was übrig bleibt, sind ein paar eitle, heuchlerische, geltungsbedürftige Menschen, denen es letztlich nur um eines geht - um sich selbst. "Die ganze verdammte Medienwelt von Schweden ist schon da." So ist das nicht nur in Schweden, wenn ein TV-Star wie die attraktive Michelle Carlsson erschossen aufgefunden wird, und das vor bester Show-Kulisse: Was ist geschehen auf dem alten Schloss? War es einer der 13 Anwesenden, die irgendwie alle mit dem Star noch ein Hühnchen zu rupfen hatten? Ein Krimi mit lauten, kritischen Untertönen aus dem Milieu der Stars und Sternchen und vor allem jener, die es gerne wären. So ganz freiwillig ermittelt die kriminalistisch versierte Journalistin Annika Bengtzon nicht, aber: Biss, Neugier und Engagement gewinnen natürlich die Oberhand, der Familienurlaub fällt ins Wasser, private Krisenstimmung. Dafür hinein in die Glitterwelt der Fernsehshows, der Lügen, Heucheleien und Eifersüchteleien, dorthin, wo um jeden Preis Quoten und Geld regieren, wo sinkende Zuschauerzahlen bei den Sendern eine ähnliche Panik auslösen, wie erste Falten beim Aushänge-Star. Geht man beim Kampf um die Prime Time, die beste Sendezeit, auch über Leichen? Misst man Liza Marklund an ihren glänzenden Büchern voller fesselnder Erzählkraft, wie zum Beispiel Mia oder Paradies, dann fällt dieser Roman etwas ab, fehlt hier doch teilweise der sprachliche Schliff und Schwung. Dennoch: das attraktive Thema ist ewig aktuell, davon leben Boulevard-Zeitungen und Klatschblätter. Marklunds Roman kann ohne Schwierigkeiten sofort mit zig ähnlichen Fällen aus dem wahren Leben belegt werden. "Hat man das Scheinwerferlicht erst einmal genossen, tut man alles, um mehr davon zu bekommen" - Karriere, Prestige, Erfolg und wie eine Sucht daraus wird. Das Ganze verpackt in unterhaltende Spannung und eine packende Mordgeschichte. -Barbara Wegmann
Buch:
Studio 6 - Olympisches Feuer: Zwei Romane
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom 1. Dez. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 183301
Buch:
Studio 6.
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom Nov. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 353356
Krimis aus Skandinavien erfreuen sich bei deutschen Lesern großer Beliebtheit - und das nicht erst seit den Bestsellererfolgen von Henning Mankell. Schwedens jüngste Erfolgsautorin heißt Liza Marklund. Im letzten Jahr sorgte die junge Autorin mit ihrem Krimidebüt Olympisches Feuer für einige Aufregung. In Schweden gewann sie zwei wichtige Preise und wurde zur "neuen Kultfigur" (Der Spiegel). Auch in Deutschland gewann ihre menschliche und sympathische Heldin Annika, eine Journalistin, die Herzen der Leser. Nun erscheint Marklunds zweiter Annika Bengtzon-Krimi Studio 6, der Annika in ihren jungen Jahren zeigt, am Anfang ihrer journalistischen Karrierre in Stockholm. Während ihrer Urlaubsvertretung in der Lokalredaktion des "Abendblatts" wird die Leiche einer jungen Frau auf dem jüdischen Friedhof mitten in Stockholm gefunden. Das Mordopfer Josefine arbeitete in einem Sexclub, dem "Studio 6". Der Mordfall weitet sich schließlich zum Skandal aus, als herauskommt, dass der schwedische Außenminister in den Mordfall verwickelt sein könnte. Annika treibt ihre Recherchen hartnäckig voran, doch in der Zeitungsredaktion stößt sie auf wenig Verständnis und Anerkennung. Ständig rennt sie gegen Mauern, kämpft gegen Mobbing, Intrigen und Diskriminierung - keine schöne Erfahrung! Schließlich sieht Annika sich gezwungen, ihre Recherchen eigenmächtig voranzutreiben. Dabei bringt sie einiges ans Tageslicht: geheime Machenschaften und Intrigen der Medienwelt; alte Geheimdienstdokumente, die mitten im Wahlkampf auftauchen; Politiker, die ihre Rechnung in einem Pornoclub mit öffentlichen Geldern begleichen, etc. Das alles liest sich sehr spannend und ist sorgfältig recherchiert. Gegen Ende nimmt der Roman allerdings eine Wende, die die gesamte Handlung in ein neues Licht rückt. Die Frage, wer hier eigentlich Opfer ist, stellt sich neu. Ob jeder Leser mit diesem Ende glücklich ist, sei dahin gestellt. Ähnlich wie Henning Mankell legt Marklund die Missstände der schwedischen Gesellschaft gnadenlos offen. Und: Der Leser erhält spannende Einblicke in den Medienbetrieb. Wer sich für die Medienlandschaft der 90er-Jahre interessiert, wird an diesem Buch seine Freude haben. Die Heuchelei und Profilierungsneurosen im so genannten seriösen Journalismus, der Kampf um die Story und die daraus resultierenden Machtkämpfe und Intrigen werden schonungslos dargestellt. So liest sich Studio 6 teilweise wie eine spannende Reportage, der man auch hierzulande viele Leser wünscht. -Alexandra Plath Da kann man hörsüchtig werden! Wen wundert's, wenn doch alles stimmt: ein Krimi von Schwedens neuer Kultfigur, Liza Marklund, spätestens seit ihrem Thriller Olympisches Feuer keine Unbekannte mehr, und dann diese unbeschreibliche Judy Winter mit ihrer unverkennbar rauchigen, leicht herben, lasziven Stimme. Mal jugendlich naiv, mal welterfahren souverän, derb, arrogant, sanft, egal, sie liest nicht nur einen Text, das ist einfach mehr. Diesem Allround-Talent, das für Synchronarbeit bereits die Goldene Kamera erhielt, mit Marlene einen Riesenerfolg feierte, mal abgesehen von beeindruckenden schauspielerischen Leistungen, diesem Talent hört man gebannt zu. Die Stimme trägt, und wie! Da gewinnt die Geschichte von Annika Bengtzon, einer jungen Journalistin, die auf einem Friedhof in Stockholm eine Leiche findet, neue Dimensionen. Ein Mord, der in Nerven kitzelnde Verflechtungen zwischen Medien, Politik und dubiosem Nachtleben führt. "Es gab einfach niemanden, der solche Bücher geschrieben hat ... da war ich gezwungen, sie selbst zu schreiben", sagt Liza Marklund. Wenn's Bücher und Hörbücher mit derartiger Qualität bleiben, dann wünscht man sich gerne mehr davon! Lesung, Spieldauer: 410 Minuten, 4 MCs -Barbara Wegmann
Buch:
Olympisches Feuer
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom 2. April 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 143279
Ein Bombenattentat auf das Olympiastadion Stockholm. Journalistin Annika recherchiert die Hintergründe des Anschlags, doch von ihren männlichen Kollegen schlagen ihr Missgunst und Mobbing entgegen. Dem Täter auf den Fersen, gerät sie in Lebensgefahr. Liza Marklund ist eine neue schwedische Stimme in der deutschen Krimi-Szene, die rasch ihre Fans finden wird. In ihren ersten Thriller lässt sie eine Menge eigener Erfahrungen als Reporterin einfließen - was zu diesem außergewöhnlich guten Erstlings beiträgt. Annika Bengtzon, Anfang 30, ist zur Leiterin der Kriminalredaktion der Stockholmer Abendzeitung ernannt worden. Sie gehört zu den Frauen, die ihren Beruf über alles lieben und rund um die Uhr an ihrem nächsten Artikel recherchieren. Sehr zum Bedauern ihres Ehemannes und der Kinder, die Annika gerne öfter daheim hätten. Eine richtig toughe Karrierefrau also? Nein, mitnichten. "Manchmal hatte sie ein so unendlich schlechtes Gewissen. Sie war nicht nur als Vorgesetzte unbeherrscht und als Reporterin wertlos, sie war eine miserable Ehefrau und eine erbärmliche Mutter." Eine ganz normale Frau also, die so gut wie möglich versucht, Beruf, Kinder und Ehe halbwegs unter einen Hut zu bringen. Ihr neuer Fall ist ein Bombenanschlag auf das Olympiastadion. Dabei wird die Direktorin des Olympiakomitees, Christina Furhage, in die Luft gesprengt. Handelt es sich um einen Terroranschlag? Sind die Sicherheitsvorschriften für die in sieben Monaten geplanten Spiele ungenügend? Oder gilt der Anschlag Christina Furhage? Der Reiz des Olympischen Feuers liegt in der überzeugenden Realitätsnähe und der atmosphärischen Dichte der Handlung und nicht zuletzt in der sympathischen Protagonistin. Noch ein Tipp: Sollten Sie ein Handy haben, verlassen Sie das Haus nicht mehr ohne. Annika hat es das Leben gerettet. Gekürzte Hörfassung, 3 CDs, Spieldauer: ca. 200 Minuten. Olympisches Feuer ist auch als Kassette erhältlich. -Manuela Haselberger und Alexandra Plath
Buch:
Nobels Testament
Autor:
Liza Marklund, Ausgabe vom Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 363318
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Kätzchen hat es leicht. Ihr Plan ist gut durchdacht und bis in den kleinsten Winkel geplant. Das Ziel hat den Tisch in der Blauen Halle verlassen und ist bereits auf dem Weg in den Goldenen Saal. Die Gäste der Nobelpreis-Gala begeben sich zum Feiern. Das Königspaar hat die Veranstaltung schon verlassen, die Sicherheitsvorkehrungen sind längst gelockert. Alles geht so leicht, dass das Kätzchen - eine Auftragskillerin - den Job eigentlich als unter ihrer Würde empfindet. Dann steht sie vor ihrem Opfer, ein paar gezielte Schüsse, und der Auftrag ist erledigt. Und unbehelligt verlässt das Kätzchen auch schon wieder den Schauplatz des Mordes. Am Boden liegen der Nobelpreisträger für Medizin und die ehrgeizige Vorsitzende des Nobelpreiskomitees. Die Journalistin Annika Bengtzon vom ?Abdenblatt? ist einer der exklusiven Gäste der Gala des renommierten Stockholmer Karlolinska-Instituts. Und sie erlebt den Mord durch die Profikillerin namens Kätzchen aus nächster Nähe mit. Galt das Attentat wirklich dem Mediziner, der schwer verletzt überlebt und dessen Verdienste um die Stammzellforschung nicht unumstritten waren? Oder war doch die Professorin aus der Jury, die umkommt, das eigentliche Ziel? Wer hatte ein Interesse, wer ein Motiv? Bengtzon wird von offizieller Stelle verboten, über den Fall zu berichten. Trotzdem beschließt sie, weiter zu recherchieren, um Licht ins Dunkel des mysteriösen Mordes zu bringen. Da wird noch ein weiteres Mitglied des Nobelpreiskomitees Opfer eines Attentats. Und die Lösung des Falls, bei der auch ein fast unbekanntes Theaterstück Alfred Nobels eine große Rolle spielt, ist auch für Bengtzon überaus überraschend... Präzise wie ein Uhrwerk entwickelt die schwedische Bestseller-Autorin Liza Marklund in Nobels Testament ihre Geschichte, die ihre Leser durch ihre Perspektivwechsel sofort in den Bann zu ziehen versteht. Wer die bisherigen Bengtzon-Krimis der Autorin mag, wird auch diesen hier verschlingen. - Isa Gerck, Literaturanzeiger.de