Product Description Florenz, kurz vor Weihnachten Wachtmeister Guarnaccia brennt darauf, nachSizilien zu seiner Familie zu kommen, doch da wird er krank, und es geschiehtein Mord. Carabiniere Bacci wittert seine Chance. Was ihm an Erfahrungfehlt, macht er durch Strebsamkeit wett! Betrug und gestohlene Kunstschätzekommen ans Licht, aber sie sind nur der Hintergrund zu einer privaten Tragödie.Zuletzt ist es doch der Wachtmeister, der wenn auch eher unwillig demMörder auf die Spur kommt - und an Heiligabend gerade noch den letztenZug nach Syrakus erwischt.
Buch:
Tod einer Verrückten
Autor:
Magdalen Nabb, Ausgabe vom Sept. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 217079
Eine Japanerin in Florenz Guarnaccias dreizehnter Fall Maresciallo Guarnaccia ist entspannt und guter Laune, als er nach seinem obligatorischen Gang durch die Gassen von Florenz auf den Torbogen zum Palazzo Pitti zutritt. Erst spät registriert der Ermittler, dass etwas anders ist als sonst. Auf einer Anzeigetafel bittet eine Meldung die Besucher in vier Sprachen, den Boboli-Garten zu verlassen - dabei ist es erst später Nachmittag, "und die Sonne stand noch hoch oben am blauen Frühlingshimmel". Der Grund dafür wird Guarnaccia schnell klar. Denn in einem eher abgelegenen Teich des Gartens, inmitten von Seerosen, ruht eine Frauenleiche, schon halb zerfressen von den Fischen. Es handelt sich um eine junge Japanerin, die nach Florenz gekommen ist, um sich im traditionellen Handwerk der Renaissance-Stadt am Arno zu üben. Eine bessere Gehilfin hatte der grimmige Schuster Peruzzi nie, und sie sollte sein Geschäft erlesener handgefertigter Schuhe einst erben. Aber warum verschwand sie plötzlich, von einem Tag zum nächsten? Und wer um alles in der Welt warf das arme Ding den Boboli-Fischen vor? Fast scheint es, als hätten sich die englischsprachigen Autorinnen die Krimi-Landschaft Italien untereinander aufgeteilt. Was Venedig für die US-Amerikanerin Donna Leon und ihren Commissario Brunetti, das ist Florenz seit Jahren für die gebürtige Britin Magdalen Nabb und ihren sympathisch-schrulligen Guarnaccia - wobei es Nabb (Tod im Frühling, Tod im Herbst, Tod eines Holländers, Tod im Palazzo, Alta moda, Nachtblüten) auf unvergleichliche Art und Weise versteht, uns durch hübsche psychologische Studien selbst der unwichtigsten Nebenfiguren die italienische Seele aus der Perspektive einer (und eines) Außenstehenden näher zu bringen. Eine Japanerin in Florenz ist bereits Guarnaccias dreizehnter Fall, und die Zahl ist nur für das Opfer ein Unglück. Für den Leser und Krimi-Fan ist sie ein Segen. -Isa Gerck
Buch:
Tod eines Holländers
Autor:
Magdalen Nabb, Ausgabe vom Januar 1992, Taschenbuch, Verkaufsrang 156846
Nachtblüten. "Ich bin nicht verrückt, Maresciallo, ich bin in Gefahr!" - Nicht genug, dass der behäbige Maresciallo Guarnaccia von der Florentiner Polizei mit der Zerschlagung eines albanischen Prostituiertenringes hoffnungslos überlastet ist, ganz zu schweigen von den entlaufenen Katzen und gestohlenen Kameras - am meisten macht dem übergewichtigen Carabiniere die drückende Julihitze über der Arnostadt zu schaffen. Nun auch noch diese verwirrte alte Dame mit ihrem merkwürdigen Anliegen. In ihre Wohnung sei eingedrungen worden, behauptet Signora Hirsch steif und fest. Gestohlen wurde nichts, aber es gab diesen Drohbrief. Maresciallo Guarnaccia spielt seine beste Rolle, er beruhigt. Ein Fehler, der sich bitter rächen sollte! Wäre nur nicht der Bilderraub bei dem siechen Kunstsammler Sir Christopher in dessen Villa hoch über Florenz dazwischengekommen, zu dessen Aufklärung ihn der Capitano geschickt hatte. Er hätte ihren Sorgen doch mehr Aufmerksamkeit schenken sollen. So denkt ein zerknirschter und reumütiger Maresciallo Guarnaccia wenige Tage später angesichts der durch Messerstiche übel zugerichteten Leiche, die einst Sara Hirsch war. Langsam und bedächtig wie ihr dauertranspirierender toskanischer Columbo, zieht Magdalen Nabb den Leser ins flirrend heiße Geschehen ihres nunmehr zwölften Guarnaccia-Abenteuers hinein. Es duftet in diesem Roman nach Pasta, Lavendel - und einem uralten Familiengeheimnis. Tief in die Vergangenheit eines jüdischen Flüchtlingsschicksals zu Zeiten des Faschismus führen den schwer atmenden Maresciallo seine Recherchen. Was verbindet Monets Seerosenbild mit Signora Hirschs traurigem Schicksal? Am Ende führen die Wege erneut hinauf in die Villa L'Uliveto und ihrem geheimnisvollen, kunstvernarrten Besitzer, dessen einzige Obsession die Betrachtung des Seerosenteichs in seinem verwunschenen Nachtgarten zu sein scheint. Hier entwirrt der stoische und beharrliche Maresciallo die Fäden einer tragischen Beziehung aus längst vergangenen Tagen. -Ravi Unger
Buch:
Geburtstag in Florenz
Autor:
Magdalen Nabb, Ausgabe vom April 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 156092
Die bekannte Schriftstellerin Celia Carter wird tot in der Badewanne ihrerFlorentiner Villa aufgefunden, und keiner glaubt an einen Unfall. Als MarescialloGuarnaccia, der mit der Auflösung des Falls betraut wird, kurz davor ist,aufzugeben, kommt unerwartete Hilfe... Der Maresciallo Guarnaccia ist ein ruhiger bedächtiger Mann aus dem Volk und es gefällt ihm ganz und gar nicht, dass er in einem Mord- oder Unfall im Kreise der Reichen und Intellektuellen ermitteln muss. Zu allem Überfluss wurde ihm dabei auch noch Staatsanwalt Fusarri zugeteilt, dessen bekannten Zynismus und Überheblichkeit er fürchtet. Was ist geschehen: Die englische Schriftstellerin Celia Carter wird tot in der Badewanne aufgefunden, während ihr Ehemann Julian total betrunken im Schlafzimmer nebenan liegt. Nichts deutet auf ein Verbrechen hin, auch Selbstmord scheint ausgeschlossen. Fest steht jedoch, dass der Gatte ein nicht unbeträchtliches Vermögen erben wird. Guarnaccia wird sofort von heftiger Abneigung gegen den aalglatten Julian Forbes erfüllt, einem Mann, dem er sich bei der Aufklärung dieses Mordfalls einfach nicht gewachsen fühlt. Denn das ein Verbrechen vorliegt, davon ist der Maresciallo felsenfest überzeugt. Forbes scheint sich keine Blöße zu geben. Doch Guarnaccia wartet ab und beobachtet. Magdalen Nabb ist wieder einmal ein wunderschöner Kriminalroman mit viel Atmosphäre und einem wohltuend "normalen" Helden gelungen, den von angeknackstem Selbstbewusstsein bis zu angegriffener Gesundheit und Dickbäuchigkeit alle Leiden plagen, denen man auch selbst wohl jenseits der Vierzig häufig begegnet. -Ulrich Deurer
Buch:
Tod einer Queen
Autor:
Magdalen Nabb, Ausgabe vom Aug. 1994, Taschenbuch, Verkaufsrang 189647