Aus der Amazon.de-Redaktion Alexanders kleine Schwester ärgert ihn immerzu, und dann nimmt seine Mutter sie auch noch in Schutz! Das macht Alexander so wütend, dass er heulend und fluchend in sein Zimmer rennt. Doch dann holt er seinen Malblock hervor und malt ein merkwürdiges, hässliches Wesen: mit Vampirzähnen, Hörnern, gelben Augen, einer Augenklappe... Und dann fängt das "Zornickel? an zu sprechen! Bald begleitet es Alexander überall hin, und immer wenn er wütend wird, wächst es und sagt genau das, was er gern sagen würde. Das ist sehr praktisch, denn so erfahren seine Mitschüler, seine Lehrer und auch seine Mutter und seine Schwester endlich einmal, was er von ihnen hält. Aber es gibt ein Problem: Die anderen beginnen Angst vor Alexander und seinem Zornickel zu haben. Da begreift Alexander allmählich, dass er das Zornickel wieder loswerden muss. Aber wie? Wie geht man mit Wut um? Das ist ein Thema, das Kinder immer wieder beschäftigt. Manfred Mai bietet in seiner Geschichte für Kinder ab 7 Jahren zwar keine Patentlösung an, aber er zeigt, wie Wut funktioniert, was sie bewirkt und welche Möglichkeiten es gibt, damit umzugehen. ?- Es bleiben Fragen offen (so zum Beispiel, wie man sich ohne Zornickel gegen die Schikane von Mitschülern wehren kann), deshalb überzeugt der rundum "wutfreie? Schluss nicht völlig. Aber Alexander hat am Ende einiges gelernt: dass Wut andere verletzen kann ?- dass es aber auch wichtig ist, dass man seine Meinung sagt statt die Wut einfach herunterzuschlucken. - Gabi Neumayer
Buch:
Geschichte der deutschen Literatur
Autor:
Manfred Mai, Ausgabe vom 3. Sept. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 50483
Aus der Amazon.de-Redaktion Nein, also so nicht - so schafft man keine Leseanreize für die jungen Leser, auch wenn das auf dem Klappentext der Literaturgeschichte von Manfred Mai so ausgeschrieben steht. Das 166 Seiten starke Werk setzt keine Akzente, die sich nicht auch in anderen Literaturgeschichten finden, keinen einzigen. Die Auswahl der behandelten Schriftsteller ist ebenso Standard wie die der Werke, auf die näher eingegangen wird. Auch Mais Werk beginnt mit den Merseburger Zaubersprüchen, die den viel zitierten Anfang der deutschen Literaturgeschichte darstellen und endet mit Günter Grass. Dass dieser jedoch nicht derjenige Autor ist, der jungen Lesern den Zugang zu Literatur schaffen kann, das sollte hinlänglich Eingang gefunden haben in die Köpfe derer, die Literatur ordnen und sortieren. Kein Abweichen vom Repertoire anderer Zusammenfassungen dessen, was man gemeinhin Literatur nennt, kein besonderes Augenmerk auf Themen, die Jugend spannend findet, kein roter Faden außer dem der chronologischen Abhandlung der verschiedenen Epochen. Da schaffen auch die spannend wirkenden Kapitelüberschriften wie "Ganz neue Töne" oder "Und wenn sie nicht gestorben sind..." keine anhaltende Abhilfe. Deren Inhalt hält nicht, was er verspricht. Keine neuen Gedankenanstöße, keine Annäherung an ein altes Thema auf neuen Wegen. Auch die Gestaltung des Buches ist nicht der Zielgruppe angepasst, die farblosen Autoren-Konterfeis, gezeichnet von Rotraut Susanne Berner, stellen Goethe und Konsorten nicht eben in ein gutes Licht, seitenweise Fließtexte ohne Zwischenüberschriften oder Anmerkungen an den Rändern machen das Lesen nicht einfach. Einzig die Kürze der Kapitel ist lobenswert, aber nur durch die Dichte der Informationen zu erklären, die zu viel Vorwissen bei jungen Lesern voraussetzen. Mit seiner Literaturgeschichte hat Mai ein solides Fachbuch geschrieben, das so manchen Schülern wahrscheinlich den Blick in mehrbändige Nachschlagewerke ersparen wird - allerdings werden diese dann schmerzlich ein Stichwort-, Autoren- oder Werkverzeichnis vermissen. -Petra Breitenbach 1
Buch:
Europäische Geschichte erzählt von Manfred Mai: Mit einer kleinen Länderkunde der europäischen Staaten
Autor:
Manfred Mai, Ausgabe vom 3. Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 357919
Buch:
Nur Fußball im Kopf?
Autor:
Manfred Mai, Ausgabe vom Januar 2004, Gebunden, Verkaufsrang 456077