Lulus allererstes, schönstes Ei ist eines Nachts weggerollt und einfach verschwunden - es kann nur gestohlen worden sein! War es vielleicht Vanessa, die eitle Ziege, die ihren Bart so gerne mit Eigelb pflegen würde, oder Tamara, die Katze, die mit Eiern immer Fang-die-Maus spielt? Maulwurf Astor Chang und Zippo, die Grille, müssen als Detektive da schon ganz schön genau hingucken, denn Verdächtige gibt es genug, und keiner will's gewesen sein ... Es war in einer jener lauschigen warmen Sommernächte, als für das Huhn Lulu die Welt stillsteht: Lulu hat ihr allererstes Ei gelegt. Kaum zu fassen, daß am anderen Morgen ausgerechnet dieses Ei wie vom Erdboden verschluckt ist. Das verschwundene Ei gibt einen kniffligen Fall für Meisterdetektiv Astor Chan, den Maulwurf. Durch keine Ausflüchte oder kleine Lügen läßt er sich von seiner Spur abbringen. Weder von der eitlen Ziege Vanessa, bei der er im Stall jeden Strohhalm, jeden Balken und jeden Ziegenköttel unter die Lupe nimmt, noch von Kalupka, dem Hofhund, der alles verscharrt, was unordentlich herumliegt und den ganzen Hof mit seinen Buddellöcher vermint hat. Am Ende finden Astor Chan und sein Assistent Zippo, wie in jedem guten Krimi, das verlorene Ei, allerdings in einer etwas anderen Gestalt. Der Hamburger Mario Giordano, geboren 1963, der neben Kinderbüchern auch Romane und Drehbücher fürs Kinderfernsehen schreibt, unterhält mit seinem Bilderbuch Ein Huhn, ein Ei und viel Geschrei seine kleinen Leser aufs Schönste. Doch der Bauernhof-Krimi für die Kleinen wäre ohne die großformatigen Bilder von Sabine Wilharm nur halb so schön, die durch ihre lustigen Illustrationen zu den Kinderbüchern Das kleine Kamel von Kay Boyle, Mats, der Held des Glücks von Martin Klein und, unvergessen, Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte von Luis Sépulveda, in kurzer Zeit eine richtige Fangemeinde gefunden hat. Für große und kleine Bilderbuchliebhaber ein Leckerbissen. -Manuela Haselberger
Buch:
Der aus den Docks: Abenteuer im Hafen
Autor:
Mario Giordano, Ausgabe vom 1. Aug. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 79423
Aus der Amazon.de-Redaktion Biografien von Künstlern sind dröge. Meist werden Lebensdaten einfach aneinander gereiht, und unter einer Auflistung der "wichtigsten Werke" kann man sich so recht auch nichts vorstellen. Wie also soll man ausgerechnet Kindern Kunst (und Künstler) näher bringen? Dem Mann mit der Zwitschermaschine gelingt dies spielend leicht - und das nicht nur deshalb, weil wohl kaum ein Künstler der Moderne für Kinder interessanter sein dürfte als der Malermagier Paul Klee mit seinen teils märchenhaften, teils komischen, immer aber äußerst farbenfrohen Bildern. Hier wird sein Leben anhand von markanten oder rätselhaften Zitaten ("Man kann ein Bild auch einmal als Traum nehmen") und einem von Mario Giordano hübsch verfassten Text gut fassbar und spannend präsentiert. Und anhand von zahlreichen Bildern natürlich: Fotos aus verschiedenen Lebensphasen, Radierungen, Aquarelle und Gemälde wie der Rechnende Greis (1929), der Goldfisch (1925), die Rotgeflügelten Sumpfhühner (1925), der Hafen von Hamamet (1914) und die legendäre Zwitschermaschine (1922) natürlich, vor allem aber - was am Wichtigsten ist - mit Klees Kinderzeichnungen und fantastischen Schulbuchkritzeleien in Rechenheften. Auch große Maler haben einmal klein angefangen und sich im Unterricht furchtbar gelangweilt. Besser und lebensnäher kann man Kinder für Kunst nicht begeistern. "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder", umriss Paul Klee einst sein ästhetisches Konzept, "sondern macht sichtbar". Wie sich dieser Grundsatz in Leben und Werk des großen Malers manifestiert, stellt der wunderschön und didaktisch klug gemachte Band Der Mann mit der Zwitschermaschine anschaulich dar. -Thomas Köster
Buch:
Pangea - Der achte Tag
Autor:
Andreas Schlüter, Mario Giordano, Ausgabe vom 14. April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 193215
Buch:
Ein Huhn, ein Ei und viel Geschrei: Eine Bauernhofgeschichte
Autor:
Mario Giordano, Sabine Wilharm, Ausgabe vom 16. März 1999, Gebunden, Verkaufsrang 151723
Ein Huhn, ein Ei und viel Geschrei. Eine Bauernhofgeschichte. Es war in einer jener lauschigen warmen Sommernächte, als für das Huhn Lulu die Welt stillsteht: Lulu hat ihr allererstes Ei gelegt. Kaum zu fassen, daß am anderen Morgen ausgerechnet dieses Ei wie vom Erdboden verschluckt ist. Das verschwundene Ei gibt einen kniffligen Fall für Meisterdetektiv Astor Chan, den Maulwurf. Durch keine Ausflüchte oder kleine Lügen läßt er sich von seiner Spur abbringen. Weder von der eitlen Ziege Vanessa, bei der er im Stall jeden Strohhalm, jeden Balken und jeden Ziegenköttel unter die Lupe nimmt, noch von Kalupka, dem Hofhund, der alles verscharrt, was unordentlich herumliegt und den ganzen Hof mit seinen Buddellöcher vermint hat. Am Ende finden Astor Chan und sein Assistent Zippo, wie in jedem guten Krimi, das verlorene Ei, allerdings in einer etwas anderen Gestalt. Der Hamburger Mario Giordano, geboren 1963, der neben Kinderbüchern auch Romane und Drehbücher fürs Kinderfernsehen schreibt, unterhält mit seinem Bilderbuch Ein Huhn, ein Ei und viel Geschrei seine kleinen Leser aufs Schönste. Doch der Bauernhof-Krimi für die Kleinen wäre ohne die großformatigen Bilder von Sabine Wilharm nur halb so schön, die durch ihre lustigen Illustrationen zu den Kinderbüchern Das kleine Kamel von Kay Boyle, Mats, der Held des Glücks von Martin Klein und, unvergessen, Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte von Luis Sépulveda, in kurzer Zeit eine richtige Fangemeinde gefunden hat. Für große und kleine Bilderbuchliebhaber ein Leckerbissen. -Manuela Haselberger
Buch:
Das Experiment- Black Box - Versuch mit tödlichem Ausgang - Roman zum Film.
Autor:
Mario Giordano, Ausgabe vom 1. März 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 130466
Das Experiment Black Box. Versuch mit tödlichem Ausgang. "Der Mensch ist ein Tier! Und er ist ein Automat!", erklärt Professor Thon seinen Studenten. Um zu beweisen, dass Menschen wirklich nur von einer "dünnen Schicht von Kultur und Moral" veredelt werden, plant er ein Experiment: Ein "simuliertes Gefängnis" mit 21 Versuchspersonen, zufällig aufgeteilt in Gefangene und Wärter, ständig beobachtet von Kameras, Mikrofonen und den Versuchsleitern - "Big Brother" im Dienste der Wissenschaft also. Mario Giordano, der bisher vor allem für Kinder geschrieben hat (zum Beispiel Pablos Geschichte, Franz Ratte räumt auf), ist selbst Psychologe und hat sich für seinen Roman ein reales Experiment an der Stanford University in den 70er-Jahren zum Vorbild genommen, das wegen der Überreaktion der Versuchspersonen abgebrochen werden musste. Auch in Giordanos Psychothriller gehen Gefangene und vor allem die Wärter dermaßen gut in ihren Rollen auf, dass die Situation schon nach wenigen Tagen eskaliert. Aber die Psychologen sind nicht mehr Herr der Lage, der Abbruch misslingt. Das Buch schreit natürlich nach einer Verfilmung. Nicht nur wegen seines Inhalts, sondern auch weil es bereits sehr filmisch konstruiert ist: viele Schnitte und Szenenwechsel, die Handlung überwiegend dialoggeprägt. Und wenn sich der Leser noch schwer tut, die Häftlinge, die nur Nr. 82, 11 oder 40 heißen, auseinander halten zu können, so wird das für den Kinozuschauer ein Kinderspiel sein. Seine Drehbuchfassung für Regisseur Oliver Hirschbiegels Verfilmung hat Giordano sogar den Bayrischen Filmpreis eingebracht. Keine Frage: Mario Giordano zieht geschickt alle Register der Spannungserzeugung und hat einen Thriller zu Papier gebracht, dessen innerer Dynamik man sich nur schwer entziehen kann. Nur beim großen Showdown am Ende kommt die Logik ziemlich unter die Räder, wenn die Häftlinge dem Gefängnis im Keller entkommen sind und von den nur mit Schlagstöcken bewaffneten Wärtern durch die leere Psychologische Fakultät gehetzt werden. "Ihr seid doch in der Überzahl!", möchte man ihnen zuschreien. Oder: "Öffnet doch einfach die Fenster im Erdgeschoss und steigt hinaus!" - Aber was wäre das für ein unspektakuläres Ende. -Christian Stahl
Buch:
Max Ernst für Kinder
Autor:
Mario Giordano, Ausgabe vom 10. März 2009, Gebunden, Verkaufsrang 186441
Product Description Eine Entdeckungsreise Kinder erleben die Bildwelten Emil Noldes. Räubergeschichten und Fabelwesen, große Tiere und wundervoll farbige Blumenwelten - wohl nur wenige Bilder der Kunstgeschichte eignen sich so sehr zur Betrachtung durch Kinder wie die des Malers Emil Nolde. Der Kinderbuchautor Mario Giordano lädt ein zu einem Spaziergang durch das Leben von Emil Nolde. Er lässt die Kinder die Bilder erleben und einen Maler entdecken, der nur unter großen Schwierigkeiten und gegen den Widerstand seines Vaters seinen Lieblingsberuf ergreifen konnte. Er zeigt ihnen einen ehrgeizigen Nolde und einen, der seine Frau Ada über alles liebte, einen Nolde, der - zutiefst unglücklich - trotz Verbot der Nationalsozialisten winzigkleine Bilder malte, damit sie niemand entdecken konnte, und einen Nolde, dem Märchengeschichten und geheimnisvolle Troll- und Ungeheuerwelten über alles gingen.