66095NASA-Astronauten machen einen sensationeller Fund Mondstein 66095 könnte sämtliche Energieprobleme der Erde lösen.KaltEin ehrgeiziger junger Wissenschaftler ist bereit, für diese Entdeckung kaltblütig zu töten.BeklemmendEin Höhlenlabyrinth wird einer Expedition zum Verhängnis, als sie von einem Psychopaten in die beklemmende Finsternis getrieben wird.ErbarmungslosEin Jahrhundert-Unwetter droht das Labyrinth zu überfluten.Ein erbarmungsloser Wettlauf mit der Zeit beginnt.Es gibt nur einen Menschen, der die Expedition retten kann Whitney Burke. Aber kann sie ihre lähmende Angst überwinden? Am 22. April 1972 hat NASA-Astronaut James Elder auf dem Descartes-Hochland des Mondes ein bedrohliches Erlebnis. Eben hat er mit Hilfe eines Greifers Gesteinsprobe Nr. 66095 aus dem Gebirgsblock abgelöst und vom Mondstaub befreit, da durchpulst ein elektrisierender Energiestrom seinen Körper. Im letzten Moment gelingt es Elder, Nr. 66095 wieder loszulassen - zumindest physisch. Denn der Stein hat längst von seiner Psyche Besitz ergriffen. "Verzweifelt und von Wahnvorstellungen verfolgt, beging Elder Anfang 1974 Selbstmord", heißt es im Roman von Mark T. Sullivan (Geistertanz, Die Jägerin): "Die Autopsie ergab eine unerklärliche Konzentration von Schwermetallen in der Hirnrinde des Astronauten." Zweiunddreißig Jahre später erkennt der junge, ehrgeizige Wissenschaftler Robert Gregor die energetischen Eigenschaften des Mondsteins Nr. 66095, die alle Versorgungsprobleme der Erde mit einem Schlag lösen könnten. Um seine Erkenntnisse nicht an seinen vom Nobelpreis träumenden Abteilungsleiter zu verlieren, schnürt Gregor seinem Gegner ohne Zögern für immer die Luft ab. Zu lebenslanger Haft verurteilt, kann der wahnsinnig gewordene Forscher mit anderen Gefangenen während eines Krankentransportes fliehen. Zur gleichen Zeit bereiten NASA-Wissenschaftler in einem gigantischen Höhlenlabyrinth unterhalb des Cincinnati-Bogens in Kentucky eine weitere Mond-Expedition vor. Aber der irrsinnige Gregor droht die Reise ins Innere der Erde gemeinsam mit seinen kriminellen Kumpanen in eine Katastrophe zu verwandeln. Als ein Hochwasser das Labyrinth zu fluten droht, kann nur noch die von Angstneurosen geplagte Frau eines der Expeditionsteilnehmer das Unheil abwenden. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit und die eigenen Phobien beginnt ... Als Thriller-Spezialist beherrscht Mark T. Sullivan die Techniken des Genres perfekt - allen voran die des so genannten "Cliffhangers", der den Leser durch den Abbruch eines Kapitels an der spannendsten Stelle bei der Stange hält und einfach zu einer (ebenso spannenden) Parallelhandlung überschwenkt. So lässt einen der beklemmende Wahnsinns-Plot von 66095 den Leser bis zum Ende der Story nicht mehr los - ebenso wie der energiegeladene Mondstein seine unglücklichen Erforscher. Luftabschnürend und kalt wie ein echter Trip ins All. -Thomas Köster
Buch:
Toxic: Der Biss - Das Feuer - Die Hölle
Autor:
Mark T. Sullivan, Ausgabe vom 16. Okt. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 107117
Taschenbuch Panic Thriller, Der Schuss, Das Blut, Der Tod, 360 Seiten Der alte Jäger und Trapper Pawlett hat allen Grund, um Panik zu haben. Mitte September hatte er in British Columbia im Norden Kanadas eine Begegnung mit einem Hermelin, der keineswegs wie üblich angstvoll, sondern äußerst aggressiv auf ihn reagiert und ihn plötzlich, wie aus dem Nichts, angefaucht hat. Besonders bedrohlich findet Pawlett, dass der Hermelin aus dem Rumpf eines gerade von ihm erlegten Hasen erschienen ist: für den alten Haudegen ein untrügliches Zeichen, dass er den Wald in nächster Zeit zu meiden hat. Unglücklicherweise arbeitet Pawlett für eine Firma, deren im Winter stillgelegte Holzfällercamps er kontrollieren muss. Und so zieht er missmutig doch wieder los - und trifft auf seinen unbarmherzigen Mörder, eine unheimliche Gestalt, wie der Hermelin im Winterkleid, besser gesagt: "in einen schneeweißen Tarnanzug gehüllt". Die Augen des blutrüstigen Mörders "glänzen wie Ebenholz", als er seine primitive Waffe hebt, um den alten Mann regelrecht zu erlegen. Wenig später macht sich eine Gruppe von acht Abenteurern auf den Weg in die unwegsame Region, darunter auch die Software-Entwicklerin und Ich-Erzählerin Diana Jackmann, Kind einer Weißen und eines Indianers, die sich wie keine Zweite in der Wildnis auskennt. Die Mutter zweier Töchter sucht Abstand von ihrer gescheiterten Ehe, und die Einsamkeit der Jagd auf die faszinierenden Weißwedelhirsche. Aber schon bald werden die Jäger zu Gejagten. Denn der grausame Fremde im Tarnanzug, der seine menschlichen Opfer ausweidet wie Wild, nimmt sich nun der Gruppe an, die in der Schönheit der kanadischen Winterlandschaft wie auf dem Präsentierteller gefangen sitzt. Jackmann begreift, dass nur sie dem tödlichen Treiben ein Ende setzen kann. Sie verwandelt sich zurück in Little Crow, die "kleine Krähe", der Name ihrer Kindheit. Ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt .... Mark T. Sullivans Panic startet Atem beraubend - um dann erst einmal behäbig mit langen Gesprächen der Jagdgemeinschaft weiterzugehen. Dann steigert der US-amerikanische Autor, Journalist und Künstler langsam die Spannung. Rhythmus bekommt seine Geschichte durch jene eher ruhigen, aus der Retrospektive erzählten Passagen, die aus der Kindheit und nächsten Vergangenheit der psychologisch ambivalenten Protagonistin erzählen. Und das ist gut so. Denn sonst könnte man die Spannung dieses raffiniert komponierten Thrillers wohl kaum ertragen. -Stefan Kellerer
Buch:
LIMIT: Reich - Gewissenlos - Tot /Thriller
Autor:
Mark T Sullivan, Ausgabe vom 9. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 94405