Treue Genossen Ein Arkadi-Renko-Roman Moskau ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Die Stadt schwimmt in Farbe, und im trüben Scheinwerferlicht vom Roten Platz spiegeln sich die Leuchtreklamen der Kasinos am Revolutionsplatz. Das Licht unterirdischer Einkaufspassagen erleuchtet den Untergrund der Stadt. Es ist ein kapitalistisches Licht, das immer noch nicht so recht zur Atmosphäre Moskaus passen will: ein Licht, dass auch den Tod Pasha Iwanows bescheint, der zehn Stockwerke unter Chefinspektor Arkadi Renko in seltsamer Verkrümmung auf dem Pflaster liegt. Um ihn herum parken die Geländewagen seiner Leibwächter, denn Ivanow war ein einflussreicher Mann. Als Chef eines Großkonzerns mit dem programmatisch klingenden Namen NoviRus war er eine Art Lichtfigur der neuen reichen Herrscherklasse. Nun ist er tot, in seiner Hand einen Salzstreuer mit radioaktiv verseuchtem Material. Mit der Selbstmordtheorie von Staatsanwaltschaft und Geschäftspartnern will Renko sich nicht zufrieden geben. Er bohrt weiter - und kommt einem Skandal auf die Spur, in dem auch der Reaktorunfall von Tschernobyl eine bezeichnende Rolle spielt? Mit Gorki Park führte uns der US-amerikanische Halbindianer Martin Cruz Smith mitten hinein ins kriminelle Herz des sowjetischen Machtapparats. Jetzt ist der eiserne Vorhang des Kalten Krieges gefallen, der Kommunismus ist besiegt - und trotzdem deckt Smiths unerschrockener Ermittler Renko auch im kapitalistisch gewordenen Russland jene mörderischen Strukturen auf, die offenbar über die Regime und Ideologien hinweg bestehen können. Dass es in Treue Genossen dennoch auch - und vor allem - um sowjetische Vergangenheit, alte Seilschaften und die menschenverachtenden Umweltsünden aller Tage geht, macht das Buch nur packender. Alles in allem ist Treue Genossen wieder ein umwerfend spannender Renko-Krimi geworden, der das Zeug hat, auch als Kinofilm zum Kassenschlager zu avancieren. Aber eigentlich sollte man so lange nicht warten. Denn Smith versteht es, derart plastisch zu erzählen, dass man sich den Film im Kopf bei der Lektüre nicht entgehen lassen sollte. - Stefan Kellerer
Buch:
Gorki Park
Autor:
Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 13. Aug. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 27094
Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 26. Nov. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 311044
Buch:
Das Labyrinth - Der neue Arkadi- Renko- Roman.
Autor:
Martin Cruz Smith, Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 134959
Buch:
Nacht in Havanna.
Autor:
Martin Cruz-Smith, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 541126
In diesem vierten Buch aus Martin Cruz Smiths großartiger Reihe erklärt ein liebenswürdiger irisch-amerikanischer Gangster Arkady Renko, was er und die anderen 84 gesuchten Amerikaner, die sich in Kuba versteckt halten, mit sich anfangen. "Wir versuchen, am Leben zu bleiben, uns nützlich zu machen. Aber sag mir, Arkady - was tust Du hier?" "Dasselbe", sagt Renko - und es stimmt. Sein Leben als russischer Polizist ist so trostlos und einsam geworden, daß er jede Gelegenheit wahrnimmt, um wieder ein bißchen Bewegung hineinzubringen. Er opfert sogar seine eigenen Ersparnisse, um nach Havanna zu fliegen, nachdem ein alter Kollege dort tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde nach einer nächtlichen Angelpartie im Hafen von Havanna in einem aufgepumpten Schlauch schwimmend gefunden. Renko macht sich daran, sich in diesem verarmten, faszinierenden, gequälten Land nützlich zu machen, dessen Bewohner die Russen mit der kalten Verachtung der Überlebenden einer schmutzigen Scheidung ansehen. Wie es ihm in Gorky Park so gut gelungen ist, stellt Smith Renko, was Temperament und Tradition betrifft, als einen klassischen russischen Helden dar, aber auch als den ewigen Außenseiter. Er ist gelegentlich ganz nah am Rande der Verzweiflung, aber seine Reise nach Havanna gibt ihm wieder seine natürliche Neugierde und Lebenskraft zurück. In dieser heißen Stadt, geladen mit dem fruchtigen Duft von Sex, behält Renko seinen Moskauer Mantel an - bis eine Polizistin, die gleichermaßen idealistisch und fehl-am-Platz erscheint, ihn dazu bringt, sich zu entspannen. Die Handlung ist ungewöhnlich komplex, sogar für den schlauen Fadenspinner Smith. Er wirft unergründliche Fragen auf: Warum würde eine Gruppe militärischer Verschwörer in einem piekfeinen Restaurant illegal gefangene Hummer bestellen und sie dann nicht essen? Und seine Darstellung des kubanischen Lebens sind so präzise, daß er uns auf jeder Seite daran erinnert, welch hervorragender Stilist er ist. -Dick Adler Der Ermittler mit dem untrüglichen Gespür ist wieder da: Arkadi Renko, der schwermütige Held aus dem Bestseller Gorki Park. Im vor Leben sprühenden Havanna macht er sich auf die Suche nach seinem alten Gegenspieler Sergej Pribluda, dem ehemaligen russischen Geheimdienstchef; dieser verschwand bei einer Mission in Cuba spurlos. Renko folgt Pribludas Spur und gerät in ein Netz voller Intrigen und Verrat. Die kubanischen Behörden und die russische Diplomatie möchten die Angelegenheit am liebsten zu den Akten legen. Doch Renkos Skepsis wächst, je länger er sich in dieser ihm unverständlichen Welt bewegt. Er zweifelt an den Todesumständen und an der Polizei. Was also steckt hinter Pribludas Tod? Scheinbar planlos erkundet Renko die letzten Bastionen der Ewiggestrigen und die Winkelzüge der Profiteure für die Zeit nach Fidel Castro. Alte Revolutionäre und neue Opportunisten - die Mafia aus Ost und West belauern die Insel wie Piraten ein sinkendes Schiff. Wo ist der rote Faden in diesem tödlichen Spiel aus Intrigen und Verrat? Die Renko-Reihe lebte schon immer von der Ironie und diese Folge ist die wahrscheinlich ironischste überhaupt: Renko, in einem Land, in dem die Russen wegen ihres Verrats am Sozialismus nun verachtet werden, kämpft wieder einmal gleichzeitig gegen eine harte Bürokratie und die chaotischen Kräfte, die sie zum Fallen bringen möchten; und er arbeitet mit einer lebhaften Polizistin zusammen, die das Spiegelbild des jungen Renko in Gorky Park ist. Diese irrwitzige Geschichte, die nicht zufällig an Graham Greenes Unser Mann in Havanna erinnert, wird in der vorliegenden, überaus sorgfältig produzierten Audioversion selbst dem, der das Buch bereits gelesen hat, ganz neue Dimensionen erschließen; nicht zuletzt dank des genialen Sprechers Peter Matic. - Spieldauer: ca. 300 Min., vier Kassetten -Dietrich Clausen
Buch:
Die schwarze Rose: Roman
Autor:
Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 11. Juli 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 124802
Die schwarze Rose Nach seinem Welterfolg Gorki Park hat der Autor Martin Cruz-Smith die Handlung seines neuen Romans ins England des Jahres 1872 verlagert. Herausgekommen ist ein überzeugendes Sittengemälde des ausgehenden 19. Jahrhunderts. In Wigan, einer schmutzigen und trostlosen Kohlebergwerk-Stadt, verschwindet von einem Tag zum anderen der Geistliche John Maypole. Da er mit der Tochter des Bischofs verlobt ist, beauftragt dieser den Bergbauingenieur Blair, den Verschollenen zu suchen. Blair würde eigentlich viel lieber wieder nach Afrika reisen, um dort erneut an einer Expedition durch den noch unerforschten Kontinent teilzunehmen. Es reizt ihn mehr, die neu zu erschließenden Gebiete an der Goldküste zu vermessen. Von Malaria-Anfällen geschüttelt und von notorischem Geldmangel geplagt, bemüht sich Blair widerwillig, mit den verschlossenen Bergarbeitern ins Gespräch zu kommen. Ein gutgemachter historischer Roman, der alles hat, was einen spannenden Krimi ausmacht. -Manuela Haselberger
Buch:
Das Ritual.
Autor:
Martin Cruz Smith, Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 1996, Broschiert, Verkaufsrang 345038
Buch:
Nacht in Havanna: Roman
Autor:
Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 8. Mai 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 338222
In diesem vierten Buch aus Martin Cruz Smiths großartiger Reihe erklärt ein liebenswürdiger irisch-amerikanischer Gangster Arkady Renko, was er und die anderen 84 gesuchten Amerikaner, die sich in Kuba versteckt halten, mit sich anfangen. "Wir versuchen, am Leben zu bleiben, uns nützlich zu machen. Aber sag mir, Arkady - was tust Du hier?" "Dasselbe", sagt Renko - und es stimmt. Sein Leben als russischer Polizist ist so trostlos und einsam geworden, daß er jede Gelegenheit wahrnimmt, um wieder ein bißchen Bewegung hineinzubringen. Er opfert sogar seine eigenen Ersparnisse, um nach Havanna zu fliegen, nachdem ein alter Kollege dort tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde nach einer nächtlichen Angelpartie im Hafen von Havanna in einem aufgepumpten Schlauch schwimmend gefunden. Renko macht sich daran, sich in diesem verarmten, faszinierenden, gequälten Land nützlich zu machen, dessen Bewohner die Russen mit der kalten Verachtung der Überlebenden einer schmutzigen Scheidung ansehen. Wie es ihm in Gorky Park so gut gelungen ist, stellt Smith Renko, was Temperament und Tradition betrifft, als einen klassischen russischen Helden dar, aber auch als den ewigen Außenseiter. Er ist gelegentlich ganz nah am Rande der Verzweiflung, aber seine Reise nach Havanna gibt ihm wieder seine natürliche Neugierde und Lebenskraft zurück. In dieser heißen Stadt, geladen mit dem fruchtigen Duft von Sex, behält Renko seinen Moskauer Mantel an - bis eine Polizistin, die gleichermaßen idealistisch und fehl-am-Platz erscheint, ihn dazu bringt, sich zu entspannen. Die Handlung ist ungewöhnlich komplex, sogar für den schlauen Fadenspinner Smith. Er wirft unergründliche Fragen auf: Warum würde eine Gruppe militärischer Verschwörer in einem piekfeinen Restaurant illegal gefangene Hummer bestellen und sie dann nicht essen? Und seine Darstellung des kubanischen Lebens sind so präzise, daß er uns auf jeder Seite daran erinnert, welch hervorragender Stilist er ist. -Dick Adler Der Ermittler mit dem untrüglichen Gespür ist wieder da: Arkadi Renko, der schwermütige Held aus dem Bestseller Gorki Park. Im vor Leben sprühenden Havanna macht er sich auf die Suche nach seinem alten Gegenspieler Sergej Pribluda, dem ehemaligen russischen Geheimdienstchef; dieser verschwand bei einer Mission in Cuba spurlos. Renko folgt Pribludas Spur und gerät in ein Netz voller Intrigen und Verrat. Die kubanischen Behörden und die russische Diplomatie möchten die Angelegenheit am liebsten zu den Akten legen. Doch Renkos Skepsis wächst, je länger er sich in dieser ihm unverständlichen Welt bewegt. Er zweifelt an den Todesumständen und an der Polizei. Was also steckt hinter Pribludas Tod? Scheinbar planlos erkundet Renko die letzten Bastionen der Ewiggestrigen und die Winkelzüge der Profiteure für die Zeit nach Fidel Castro. Alte Revolutionäre und neue Opportunisten - die Mafia aus Ost und West belauern die Insel wie Piraten ein sinkendes Schiff. Wo ist der rote Faden in diesem tödlichen Spiel aus Intrigen und Verrat? Die Renko-Reihe lebte schon immer von der Ironie und diese Folge ist die wahrscheinlich ironischste überhaupt: Renko, in einem Land, in dem die Russen wegen ihres Verrats am Sozialismus nun verachtet werden, kämpft wieder einmal gleichzeitig gegen eine harte Bürokratie und die chaotischen Kräfte, die sie zum Fallen bringen möchten; und er arbeitet mit einer lebhaften Polizistin zusammen, die das Spiegelbild des jungen Renko in Gorky Park ist. Diese irrwitzige Geschichte, die nicht zufällig an Graham Greenes Unser Mann in Havanna erinnert, wird in der vorliegenden, überaus sorgfältig produzierten Audioversion selbst dem, der das Buch bereits gelesen hat, ganz neue Dimensionen erschließen; nicht zuletzt dank des genialen Sprechers Peter Matic. - Spieldauer: ca. 300 Min., vier Kassetten -Dietrich Clausen
Hörbuch:
Nacht in Havanna, 5 CDs
Autor:
Martin Cruz Smith, Peter Matic, Ausgabe vom 2000, Audio CD, Verkaufsrang 857770
In diesem vierten Buch aus Martin Cruz Smiths großartiger Reihe erklärt ein liebenswürdiger irisch-amerikanischer Gangster Arkady Renko, was er und die anderen 84 gesuchten Amerikaner, die sich in Kuba versteckt halten, mit sich anfangen. "Wir versuchen, am Leben zu bleiben, uns nützlich zu machen. Aber sag mir, Arkady - was tust Du hier?" "Dasselbe", sagt Renko - und es stimmt. Sein Leben als russischer Polizist ist so trostlos und einsam geworden, daß er jede Gelegenheit wahrnimmt, um wieder ein bißchen Bewegung hineinzubringen. Er opfert sogar seine eigenen Ersparnisse, um nach Havanna zu fliegen, nachdem ein alter Kollege dort tot aufgefunden wird. Seine Leiche wurde nach einer nächtlichen Angelpartie im Hafen von Havanna in einem aufgepumpten Schlauch schwimmend gefunden. Renko macht sich daran, sich in diesem verarmten, faszinierenden, gequälten Land nützlich zu machen, dessen Bewohner die Russen mit der kalten Verachtung der Überlebenden einer schmutzigen Scheidung ansehen. Wie es ihm in Gorky Park so gut gelungen ist, stellt Smith Renko, was Temperament und Tradition betrifft, als einen klassischen russischen Helden dar, aber auch als den ewigen Außenseiter. Er ist gelegentlich ganz nah am Rande der Verzweiflung, aber seine Reise nach Havanna gibt ihm wieder seine natürliche Neugierde und Lebenskraft zurück. In dieser heißen Stadt, geladen mit dem fruchtigen Duft von Sex, behält Renko seinen Moskauer Mantel an - bis eine Polizistin, die gleichermaßen idealistisch und fehl-am-Platz erscheint, ihn dazu bringt, sich zu entspannen. Die Handlung ist ungewöhnlich komplex, sogar für den schlauen Fadenspinner Smith. Er wirft unergründliche Fragen auf: Warum würde eine Gruppe militärischer Verschwörer in einem piekfeinen Restaurant illegal gefangene Hummer bestellen und sie dann nicht essen? Und seine Darstellung des kubanischen Lebens sind so präzise, daß er uns auf jeder Seite daran erinnert, welch hervorragender Stilist er ist. -Dick Adler Der Ermittler mit dem untrüglichen Gespür ist wieder da: Arkadi Renko, der schwermütige Held aus dem Bestseller Gorki Park. Im vor Leben sprühenden Havanna macht er sich auf die Suche nach seinem alten Gegenspieler Sergej Pribluda, dem ehemaligen russischen Geheimdienstchef; dieser verschwand bei einer Mission in Cuba spurlos. Renko folgt Pribludas Spur und gerät in ein Netz voller Intrigen und Verrat. Die kubanischen Behörden und die russische Diplomatie möchten die Angelegenheit am liebsten zu den Akten legen. Doch Renkos Skepsis wächst, je länger er sich in dieser ihm unverständlichen Welt bewegt. Er zweifelt an den Todesumständen und an der Polizei. Was also steckt hinter Pribludas Tod? Scheinbar planlos erkundet Renko die letzten Bastionen der Ewiggestrigen und die Winkelzüge der Profiteure für die Zeit nach Fidel Castro. Alte Revolutionäre und neue Opportunisten - die Mafia aus Ost und West belauern die Insel wie Piraten ein sinkendes Schiff. Wo ist der rote Faden in diesem tödlichen Spiel aus Intrigen und Verrat? Die Renko-Reihe lebte schon immer von der Ironie und diese Folge ist die wahrscheinlich ironischste überhaupt: Renko, in einem Land, in dem die Russen wegen ihres Verrats am Sozialismus nun verachtet werden, kämpft wieder einmal gleichzeitig gegen eine harte Bürokratie und die chaotischen Kräfte, die sie zum Fallen bringen möchten; und er arbeitet mit einer lebhaften Polizistin zusammen, die das Spiegelbild des jungen Renko in Gorky Park ist. Diese irrwitzige Geschichte, die nicht zufällig an Graham Greenes Unser Mann in Havanna erinnert, wird in der vorliegenden, überaus sorgfältig produzierten Audioversion selbst dem, der das Buch bereits gelesen hat, ganz neue Dimensionen erschließen; nicht zuletzt dank des genialen Sprechers Peter Matic. - Spieldauer: ca. 300 Min., vier Kassetten -Dietrich Clausen
Buch:
Polar Star / Das Labyrinth - Zwei ungekürzte Romane.
Autor:
Martin Cruz Smith, Martin Cruz Smith, Ausgabe vom 1995, Broschiert, Verkaufsrang 831638