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| | Buch: | Chaos ist ein griechisches Wort: Heilige und unheilige Geschichten aus dem Land der Götter |
| Autor: | Melitta Kessaris, Ausgabe vom April 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 18659 |
| Preis: | 10,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Heitere und besinnliche Kurzgeschichten, Anekdoten, Eindrücke, Gedichte und Gedanken zum Leben im modernen Griechenland.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* Die Griechen lieben es nach wie vor chaotisch. (5 von 5 Punkten) meint H.S. aus Chios Die heiligen und unheiligen Geschichten aus dem Land der Götter lesen sich angenehm und leicht. Melitta Kessaris erzählt recht amüsant und unterhaltsam, gleichwohl hin und wieder übertrieben wirkend, verschiedene Begebenheiten aus dem schönen Griechenland.
Allerdings, und hier bleibt es chaotisch (?):
Odysseus Irrfahrten dauerten, wie ihm das Orakel richtig prophezeit hatte, 20 Jahre. (Zitat: Seite 39, 1. Satz)
Mich haben meine Lehrerinnen und Lehrer gelehrt, dass ein Orakel Odysseus Rückkehr erst nach 20 Jahren geweissagt hatte. Der trojanische Krieg hat ihn zehn Jahre beschäftigt, und nach weiteren zehn Jahre langen Irrfahrten, kam er endlich wieder nach Ithaka. Und dies deckt sich wiederum mit Seite 61 aus dem Buch ZIMT IN DER SUPPE, 1.Abs. (Zitat): Die Phäakenschiffe fanden auch ohne Steuermann und selbst im Nebel ihr Ziel, auf einem solchen Schiff findet Odysseus am Ende seiner zehnjährigen Irrfahrt endlich zu seiner Heimatinsel Ithaka (heute Itháki, südlich Korfu) zurück.
Was stimmt denn nun?
Abgesehen von dieser Abweichung, habe ich genüsslich Ähnlichkeiten mit meinen griechischen Freundinnen und Freunden wieder finden können. Und, ist es nicht völlig Schnuppe, ob Odysseus nun zehn oder 20 Jahre irrfahrte?
Übrigens:
Ilias light, sämtliche 24 Gesänge, gereimt in einer lockeren und zeitgemäßen Sprache werde ich mir ebenfalls bestellen.
Klartext: Empfehlenswert!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Ilias light: Ziemlich frei nach Homer |
| Autor: | Melitta Kessaris, Ausgabe vom 1. Sept. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 802178 |
| Preis: | 17,70 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Ilias light ist eine Neudichtung der Ilias von Homer, die sich zwar an inhaltlich an das Original hält, aber statt in Hexametern den Stoff in Reimen und lockerer und zeitgenössischer Sprache widergibt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* gerafft und entspannt - light, aber nicht leicht genommen (5 von 5 Punkten) meint D.B. Dieses Buch führt uns auf liebenswürdig unterhaltsame Weise an eines der großen Literaturwerke europäischer Frühzeit heran. Wie der Herausgeber R. Thum in seinem Vorwort betont, hat Melitta Kessaris keine neue Übersetzung der Ilias anfertigen wollen, sondern eine Neudichtung geschaffen. Stellen wir zum Vergleich einerseits zwei Übersetzungen und andererseits die vorliegende neue Dichtung jeweils mit den Anfangszeilen einander gegenüber: Johann Heinrich Voß (1781): Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus" und Roland Hampe (1979): Göttin, singe mir nun des Peleussohnes Achilleus / unheilbringenden Zorn" - dagegen Melitta Kessaris, aufgelockert gereimt und verkürzt: Verehrte Göttin, sei so gut, erzähl uns von Achilles' Wut".
Diese geraffte, entspannte, der pathetischen Kothurne entledigte Neudichtung findet das Auslangen mit weniger als 300 Seiten (gegenüber den weit über 500 jeder der beiden Übersetzungen). Die Mord- und Totschlagszenen des homerischen Originals konnte und durfte Kessaris freilich nicht unterschlagen; immerhin wirken sie bei ihr erträglicher. Nicht unerwähnt bleiben sollen die ausführlichen Anmerkungen auf S. 9-16 und 310-317.
Spaß an den 6-zeiligen gereimten Strophen erwartet sowohl die vielen, die (wie der Rezensent) von Homers großem Epos bisher nur oberflächliche Kenntnis hatten, als auch die selteneren Kenner desselben. Hätten wir einen Wunsch frei, dann bitte um eine ebenso gekonnte Nach- oder Neudichtung von Homers Odyssee - die gäbe an Stoff noch Bunteres her. Frau Kessaris macht uns im Epilog Hoffnung: Ja erst die Odyssee verrät, wie die Geschichte weitergeht."
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