Die Geheimnisse von Pittsburgh Endlich ist es wieder erhältlich, eines der Top-Kultbücher aus den 80er-Jahren! Michael Chabon, mit dem Pulitzerpreis gekrönter Autor von Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay, hat mit seinem sensationellen Debüt Die Geheimnisse von Pittsburgh die Yuppie-Literatur entscheidend mitgeprägt. Aber auch heute ist der Stadtroman unbedingt lesenswert, nicht nur aus mittlerweile nostalgischer Perspektive, sondern weil es sich hier um einen Coming-of-age-Roman handelt, der genau wie Der Fänger im Roggen etwas Zeitloses hat. Art oder Artischöckchen, wie seine exzentrische Geliebte Phlox ihn kosend nennt, steht an einer Schwelle in seinem Leben: Das College ist beendet und das "wirkliche" Erwachsenenleben hat noch nicht begonnen. In diesem einen Sommer, in dem die Story spielt, stellen sich die Weichen für seine Zukunft. Doch Art hat ein Problem: Er will es allen recht machen - auch sich selbst. Und so schliddert er außer in mafiöse Verbindungen auch noch in eine heikle Ménage à Trois hinein. Neben Phlox betört ihn sein Namensvetter Arthur und durch ihn muss sich Art einer bisher verdrängten schwulen Neigung stellen. Und da ist dann noch sein Vater, der nicht nur zunehmend beunruhigt vom Umgang seines Sohnes ist, sondern auch noch mit der großen Schuld am Tod von Arts Mutter leben muss. Art wird in diesem Sommer lernen, was es heißt, sich vom Gewohnten zu lösen und eigene Wege zu beschreiten, die ihn nicht nur durch Pittsburghs Stadttopografie und schließlich bis nach Europa führen, sondern ihn metaphorisch auch zu ganz neuen, anderen Ufern locken. Und so gerät dieser Sommer letztlich zu einer Schwindel erregenden Erinnerung an Orte und Menschen, an Leidenschaften und Ängste, an Genüsse und Verluste. -RJ Poole
Buch:
Das letzte Rätsel - Ein Kriminalroman
Autor:
Michael Chabon, Andrea Fischer, Ausgabe vom 23. Sept. 2005, Broschiert, Verkaufsrang 346688
Product Description #Linus Steinman, ein stummer neunjhriger Junge, taucht mit seinem Papagei in einem englischen Dorf auf und stÜrt die Ruhe des pensionierten Sherlock Holmes. Eine Hommage an den klassischen Kriminalroman von Pulitzer-Preistrger Michael Chabon.Der 89-jhrige Sherlock Holmes, von dem die Dorfbewohner nur ahnen, dass er einst ein ber?hmter Detektiv war, wohnt zur?ckgezogen in der englischen Provinz, wo er sich der Bienenzucht widmet. Doch sein beschauliches Leben wird gestÜrt, als Linus Steinman im Dorf auftaucht, neun Jahre alt und stumm, der mit seinem einzigen Begleiter, einem Graupapagei, Hitlerdeutschland entkommen konnte. Doch welche Bedeutung haben die Zahlen, die der Papagei aufsagt? Sind sie eine geheime SS-Chiffre? Oder der Code zu einem Schweizer Bankkonto? Als ein Mord geschieht, sieht sich der alte Meisterdetektiv vor ein schier unlÜsbares letztes Rtsel gestellt. Nach und nach entfaltet sich die wahre Geschichte des kleinen Jungen und seines Papageis in dieser Hommage an den groen klassischen Krimi. Eine meisterliche Erzhlung von Pulitzer-Preistrger Michael Chabon.
Buch:
Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay
Autor:
Michael Chabon, Ausgabe vom 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 490022
Aus der Amazon.de-Redaktion Um es gleich vorweg zu sagen: Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay ist ein tolles Buch, das den Pulitzer Preis 2001 ganz zu Recht erhalten hat. Skurril, von überbordender Einfallskraft und in allen Primärfarben schillernd, die der klassische Comic-Helden-Strip von Spiderman über die Fantastischen Vier bis hin zu Hulk und Superman zu bieten hat. Von der Welt der Comics, des Krieges und der Entfesslungskunst handelt der neue Roman des New Yorker Autors Michael Chabon, der vor etlichen Jahren bereits mit seinem Sensationsdebüt Die Geheimnisse von Pittsburgh verblüffte, und diese drei doch so unterschiedlichen Universen bringt er spielerisch unter einen Hut: In Houdini-Manier gelingt dem Juden Josef Kavalier 1939 die Flucht aus dem von den Nationalsozialisten okkupierten Prag - im Sarg des Golem, real und mythisch zugleich. Gemeinsam mit seinem Cousin Sammy Clay entwickelt Kavalier in Brooklyn den Comicstrip "Der Eskapist", eine bald schon überaus erfolgreiche Figur, die gegen Hitler in den Kampf zieht und schnell zur Projektionsfläche amerikanischer Ängste und Hoffnungen avanciert. Dabei jagen die Helden in nicht immer unproblematischer Freundschaft durch ein New York, das stark an Batmans Gotham City und Supermans Metropolis erinnert - und kommen auf ihren fantastischen Fahrten einmal sogar in der Antarktis fulminant zum Stehen. Selbst Eleanor Roosevelt und Harry Houdini haben einen Gastauftritt. Zwar schimmert dabei beizeiten noch das Reißbrett durch, an dem das Storyboard des Buches entstand. Davon abgesehen aber ist die Reinzeichnung über weite Strecken mehr als grandios geraten: Seit Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay darf man Chabon getrost zu den Supermännern der US-Literaturszene zählen. "Wir haben schon immer unmögliche Lösungen für unlösbare Probleme gefunden", zitiert der Roman ein künstlerisches Motto des Strip-Heroen Will Eisner. Mit Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay ist Chabon etwas Ähnliches gelungen: Das literarisch animierte, sprachlich jederzeit fesselnde Panorama einer animierenden, in vieler Hinsicht entfesselten Epoche. -Thomas Köster 1
Buch:
Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay
Autor:
Michael Chabon, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 399273
Die tragikomische Geschichte der beiden Cousins Josef und Sam, die Mitte des 20. Jahrhunderts dem Comic zu einem Siegeszug verhelfen, führt den Leser von Prag über New York bis in die Antarktis und wieder zurück. Um es gleich vorweg zu sagen: Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay ist ein tolles Buch, das den Pulitzer Preis 2001 ganz zu Recht erhalten hat. Skurril, von überbordender Einfallskraft und in allen Primärfarben schillernd, die der klassische Comic-Helden-Strip von Spiderman über die Fantastischen Vier bis hin zu Hulk und Superman zu bieten hat. Von der Welt der Comics, des Krieges und der Entfesslungskunst handelt der neue Roman des New Yorker Autors Michael Chabon, der vor etlichen Jahren bereits mit seinem Sensationsdebüt Die Geheimnisse von Pittsburgh verblüffte, und diese drei doch so unterschiedlichen Universen bringt er spielerisch unter einen Hut: In Houdini-Manier gelingt dem Juden Josef Kavalier 1939 die Flucht aus dem von den Nationalsozialisten okkupierten Prag - im Sarg des Golem, real und mythisch zugleich. Gemeinsam mit seinem Cousin Sammy Clay entwickelt Kavalier in Brooklyn den Comicstrip "Der Eskapist", eine bald schon überaus erfolgreiche Figur, die gegen Hitler in den Kampf zieht und schnell zur Projektionsfläche amerikanischer Ängste und Hoffnungen avanciert. Dabei jagen die Helden in nicht immer unproblematischer Freundschaft durch ein New York, das stark an Batmans Gotham City und Supermans Metropolis erinnert - und kommen auf ihren fantastischen Fahrten einmal sogar in der Antarktis fulminant zum Stehen. Selbst Eleanor Roosevelt und Harry Houdini haben einen Gastauftritt. Zwar schimmert dabei beizeiten noch das Reißbrett durch, an dem das Storyboard des Buches entstand. Davon abgesehen aber ist die Reinzeichnung über weite Strecken mehr als grandios geraten: Seit Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay darf man Chabon getrost zu den Supermännern der US-Literaturszene zählen. "Wir haben schon immer unmögliche Lösungen für unlösbare Probleme gefunden", zitiert der Roman ein künstlerisches Motto des Strip-Heroen Will Eisner. Mit Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay ist Chabon etwas Ähnliches gelungen: Das literarisch animierte, sprachlich jederzeit fesselnde Panorama einer animierenden, in vieler Hinsicht entfesselten Epoche. -Thomas Köster
Buch:
Sommerland
Autor:
Michael Chabon, Ausgabe vom 1. Okt. 2005, Broschiert, Verkaufsrang 341934
Sommerland Seit jeher gibt es Gesellschaftsspiele ohne Altersbeschränkung. "Von neun bis 99" steht dann auf den Verpackungen. Seit Harry Potter gibt es auch Bücher, die jeder liest. "All Age Books" heißen solche Schmöker. Mit Die englischen Rosen hat Madonna gezeigt, dass man auf diese Weise sogar mit Bilderbüchern Verkaufserfolge erzielen kann. Einen Bestsellererfolg will auch Michael Chabon, und er macht keinen Hehl daraus. Warum auch: Schließlich kann der Autor von Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay auch blendend schreiben. So hat jeder etwas davon. Wie bei Chabons märchenhaftem All Age Book Sommerland, dass von einem Spiel erzählt, das nicht nur Menschen von neun bis neunundneunzig spielen: vom Spiel des Lebens nämlich. Und vom unglaublichen Kampf des geborenen Verlierers Ethan Feld gegen die Mächte der Finsternis. Ausgerechnet ihn, der seine Baseball-Mannschaft von Niederlage zu Niederlage treibt, hat ein Orakel als "der Gesuchte" bestimmt, um in einem Paralleluniversum die Inkarnation des Bösen, den Kojoten, zu besiegen. Das eigentliche Paralleluniversum, aus dem plötzlich Riesen, Meerungeheuer und Donnervögel auf Ethan einströmen, ist Chabons Fantasie. Wie es ihm gelingt, seinen seltsamen Plot glaubwürdig und spannend zu gestalten, ist schon bewundernswert. Auch wenn sich deutsche Leser an die vielen Anspielungen auf Baseball erst einmal gewöhnen müssen (im Anhang findet sich zum Glück eine Erklärung der Regeln): Sommerland ist beste Unterhaltung. Von neun bis 99. -Thomas Köster
Buch:
Wonder Boys
Autor:
Michael Chabon, Ausgabe vom 24. Nov. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 409900
WONDER BOYS Grady Tripp ist ein Collegelehrer der ganz besonderen Art In seiner Jugend trampte er durch die amerikanische Provinz, vernaschte Kleinstadtmädchen und arbeitete als Tagelöhner, Landarbeiter und Limonadenverkäufer. Als Professor für kreatives Schreiben hat ein Verhältnis mit der Frau seines Fachbereichsleiters. Er hangelt er sich von Party zu Party, von Whisky zu Whisky, von Joint zu Joint. Schließlich fährt er mit seinem Lieblingsstudenten James Leer in einem klapprigen Auto durch die Gegend - ein ganzes Wochenende lang. Ein Professor also zum Anfassen, der sich mitten in den wilden Strudel des Lebens wirft, einer, der immer unterwegs ist und ständig wechselnde Abenteuer besteht. Grady Tripp ist der Prototyp des komischen und tragischen Künstlers, der von einer unvorhergesehenen Wendung in die andere taumelt. Wie jeder verhinderte Schriftsteller hat auch er einen unvollendeten Roman in der Schublade. Er trägt den Titel WonderBoys und ist seit frühester Jugend in Arbeit. Für Grady ist dieser unvollendeter Roman das einzig Beständige in seinem wilden Leben. Michael Chabons Buch trägt nicht ohne Grund ebenfalls den Titel "WonderBoys", denn Chabon versucht, all jene flüchtig wilden Geschehnisse rund um diese Beständigkeit einzufangen. Das Buch beschreibt eine Wochenende im Leben des 41jährigen Grady Tripps. Das offizielle Collegefest am Anfang des Buches ist dabei das einzig geplante Ereignis, danach schlittert Tripp von einem Zufall in den anderen. Partner in seinen zahlreichen Abenteuern ist sein Lieblingsstudent James Leer, ein begabter Schriftsteller, der in der morbiden Welt der Filmstars der 30er Jahre lebt. Als er Leer das Haus seines Rektors zeigen will, erschießt dieser den Hund des Rektors, als sich dieser unglücklich in Tripps Bein verbeißt. Die weiteren Ereignisse des Buches sind in der Hauptsache alltägliche Ereignisse, Begegnungen, Partys, Gespräche, immer wieder Rückblenden und Erinnerungen. "Wonder Boys" ist ein Buch über ein Künstlerleben, wie wir es aber schon oft und vor allem besser gelesen haben. Ein Buch, das sich um Originalität und Tempo bemüht, mit dem üblichen Schuss Melancholie, zwischen Wildheit und Tragik schwankend. Überzeugend kann das Buch allenfalls in der ersten Hälfte. Als Tripp Leer schließlich auch zu dem alljährlich stattfinden Familienfest seiner jüdischen Verwandten und seiner Ex-Frau mitnimmt, wird über den Leser ein ganze Füllhorn von Gesprächen und langweiligen Familienunterhaltungen ausgeschüttet. Am Anfang dagegen bemüht sich Chabon furios um eine temporeiche Sprache, das Geschehen hangelt sich von einem wilden Ereignis zum anderen. Dies ist wirklich unterhaltsam. Faszinierend ist auch die Menschenschilderung: Eine Mischung aus satirischer Überhöhung und Unverfrorenheit, die aber wiederum Charakteristika der Personen auf den Punkt bringt. Das Buch endet dann mit der Aufklärung einer Reihe von Missverständnissen. Tripp gesteht seiner Geliebten endlich, dass er ihren Hund erschossen hat und auch ein vermeintlicher Einbruch wird aufgeklärt. Fazit: "WonderBoys" ist ein stellenweise unterhaltsamer Roman, der versucht, flüchtige Zufälligkeiten des Lebens zu beschreiben, allerdings kommt er nicht ohne Längen aus. -Christoph Steven
Buch:
Die Vereinigung jiddischer Polizisten: Kriminalroman
Autor:
Michael Chabon, Ausgabe vom 1. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 166519