Bücher - Autoren

Michael Jürgs

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Merry Christmas - Der kleine Frieden im großen Krieg - Michael Jürgs
Buch:Merry Christmas - Der kleine Frieden im großen Krieg
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 15. Dez. 2005, Broschiert, Verkaufsrang 350562

Der Fall Romy Schneider - Eine Biographie - Michael Jürgs
Buch:Der Fall Romy Schneider - Eine Biographie
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 2191354
Product Description
Der Autor und der Weltstar kannten sich gut. In vielen Gesprächen hat er von ihr selbst, Kollegen und Zeitzeugen erfahren, was hinter der überlebensgroßen Legende verborgen blieb.

Stern- Witze von Seite 13 und die schönsten Playgirls der Woche - Erhard Kortmann, Thomas Kortmann
Buch:Stern- Witze von Seite 13 und die schönsten Playgirls der Woche
Autor:Erhard Kortmann, Thomas Kortmann, Ausgabe vom Mai 1993, Broschiert, Verkaufsrang 979453

Bürger Grass: Biografie eines deutschen Dichters - Michael Jürgs
Buch:Bürger Grass: Biografie eines deutschen Dichters
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 1. Okt. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 926195
Preis: 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Die erste umfassende Biografie des deutschen Literatur-Nobelpreisträgers, die Leben und Werk virtuos miteinander verwebt. Was für ein riskanter Versuch, einen der bedeutendsten Erzähler der Gegenwartsliteratur zu porträtieren. Michael Jürgs ist das bravourös geglückt. Fritz J. Raddatz, Die Welt
Nun stand er wieder am Lesepult, Brille halb herabgerutscht, die Pfeife erkaltet, das Rotweinglas stets griffbereit. Den Triumph, eine nationale Debatte literarisch losgetreten zu haben, genoss er sichtlich. Figuren aus früheren Romanen hatten noch einmal ihren Auftritt, ein literarischer Kreis schloss sich. Selbst sein kritischer Quälgeist, der "unvermeidliche Nörgler", den er ein Leben lang nicht loswerden sollte, schämte sich seiner Tränen nicht. Als längst niemand mehr damit gerechnet hatte, als es so aussah, als ob er ausgeschrieben hätte, hatte Günter Grass sein altes Danzig noch einmal aufgesucht - und war mit einem Bestseller zurückgekehrt.
Mit dem Überraschungserfolg der Novelle Im Krebsgang und der sich anschließenden politischen Diskussion, endet Michael Jürgs' lange Reise ins Innenleben des Bürgers Grass. Nicht nur stur Lebensdaten herbetend, umschwebt der ehemalige Stern-Chefredakteur den nunmehr 75-Jährigen förmlich meditierend, schlägt aber beim Versuch, eigenen dichterischen Impulsen nachzugeben, bisweilen über die Stränge. Vom Sohn eines Kolonialwarenhändlers in Danzig-Langfuhr zum Bildhauer, Grafiker und Romancier - schließlich zum Gewissen der Nation. Viel Privates über den nicht immer grundsoliden Patriarchen, Frauen- und Pilzkenner weiß Jürgs zu berichten, das Werk des Nobelpreisträgers bleibt indes merkwürdig unterbelichtet.
Literaturfreunde werden die Interna aus der Gruppe 47 dankbar begrüßen, jenem legendären Literaturkreis, der 1958 die ersten Kapitel der Blechtrommel zu hören bekam. Dann wieder werden wir mit kulinarischen Fragwürdigkeiten wie Kutteln konfrontiert, die Grass Freunden mit Vorliebe auftischte, was geladenen Schöngeistern nicht selten den Schweiß auf die Stirn trieb. Auch erfahren wir mit Staunen, welch feuriger Tangotänzer Grass noch immer ist.
Leicht schieflagiges, aber einfühlsames Porträt eines "auf eine verquere Art Unkomplizierten". SPD-Wahlkämpfer und Brandt-Freund mit dem Image des ewig Belehrenden. Ein Fighter mit schlechten Nehmerqualitäten. Hochempfindsam, robust genug jedoch, Kunst- und Geschäftssinn auf das Förderlichste zu verbinden. Einer, der sich schließlich, allen Erfolgen zum Trotz, stets als politisch engagierter Kleinbürger Grass begriff. Und den werden wir noch lange brauchen. -Ravi Unger

Die Treuhändler - Wie Helden und Halunken die DDR verkauften. - Michael Jürgs
Buch:Die Treuhändler - Wie Helden und Halunken die DDR verkauften.
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 758789

Gern hab' ich die Frau'n geküßt, m - Audio-CD - Michael Jürgs
Buch:Gern hab' ich die Frau'n geküßt, m - Audio-CD
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 1121027
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Beschäftigung mit der Biografie eines großen Künstlers verspricht nicht nur Einblicke in dessen Persönlichkeit, sondern auch Aufschlüsse über das kulturelle Umfeld seiner Zeit und über andere bedeutende Menschen, die den Lebensweg des Protagonisten gekreuzt haben. Im Fall von Richard Tauber (1891-1948), österreichisch-jüdischer Tenor, entfaltet sich zunächst ein Bild der deutschsprachigen Welt zwischen den beiden Kriegen. Dem Leser begegnen Namen wie Jan Kiepura, Gitta Alpar oder Martha Eggert, die wir heute, wenn überhaupt, nur noch aus alten Filmen kennen. Man erfährt, welch gewaltige Erfolge der Komponist Franz Lehár samt Richard Tauber als Zugpferd mit seinen Operetten feiern konnte, wie überwältigt das Publikum damals von einer Musik war, die auch Zeitgenossen schon als Kitsch gegeißelt hatten.
Astronomische Gagen konnte Richard Tauber fordern, und seine große Popularität sowie seine zahllosen Schallplattenaufnahmen hätten ihm ein lebenslanges Auskommen sichern müssen, wenn er nicht immer alles ausgegeben und aufgrund seines naiven Geschäftsgebahrens für Schallplatten stets nur ein Aufnahmehonorar, niemals aber Tantiemen gefordert hätte. So musste es auf der Flucht vor den Nationalsozialisten zu finanziellen Problemen kommen und Tauber starb in London als vollkommen verarmter Mann.
Es ist sicher keine leichte Aufgabe, eine solche Biografie schreibend nachzuvollziehen; grundlegende musikalische Kenntnisse und ein großer erzählerischer Atem gehören dazu. Über beides verfügt der Autor Michael Jürgs leider nicht im Übermaß: Stilistisch schleppt sich das Buch wie ein endloser Monolog dahin, als wenn die am Beginn des Buches genannten Zeitzeugen, die Jürgs Rede und Antwort gestanden haben, ununterbrochen vor sich hin plaudern würden. Kurze Haupt- und Relativsätze, durchzogen von Ellipsen, sind ebenso schwer zu ertragen wie flache Sentenzen und Wortspiele: "Er begriff jedes Notenblatt auf den ersten Blick, aber außerhalb der Bühnenwelt blieb ihm die Weltbühne fremd. Er war nie ein Kämpfer, nur ein Kammersänger."
Musikalische Fachbegriffe werden ungenau oder falsch verwendet, Gesangsübungen flapsig als "Mi-mi-mi" bezeichnet und dem von den Nazis zu Tode gehetzten Tenor Joseph Schmidt, der 1942 in einem Schweizer Internierungslager an Entkräftung starb, wird ein Selbstmord angedichtet. Mit einem Register und einem schmalen Literaturverzeichnis macht der Autor einen zaghaften Schritt in Richtung Zitierfähigkeit, aber der eklatante Mangel von Belegen im laufenden Text stempelt das Buch zum Tatsachenroman. Schade, dass trotz der Überfülle des gesammelten Materials und dem hochinteressanten Thema hier die Chance zu einer ganz ernsthaften biografischen Arbeit nicht ergriffen worden ist. -Michael Wersin

Typisch Ossi -Typisch Wessi - 2 CDs - Michael Jürgs, Angela Elis
Hörbuch:Typisch Ossi -Typisch Wessi - 2 CDs
Autor:Michael Jürgs, Angela Elis, Ausgabe vom 14. März 2006, Audio CD, Verkaufsrang 1181702
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Eine längst fällige Abrechnung" nennt das west-östliche Autorengespann Michael Jürgs und Angela Elis sein unterhaltsames Büchlein im Untertitel, und zwar eine "unter Brüdern und Schwestern". Zwischen solchen geht es ja bekanntlich schon mal ein bisschen heftiger zu. Gegenüber dem eigenen Bruder oder der eigenen Schwester staut sich mit der Zeit eben schon mal allerhand auf, weshalb es dann, wenn sich die Aggression endlich Bahn bricht, auch so richtig scheppert. Aber wie schlimm sich die Verbalattacken auch immer anhören, nach so einem klärenden Gewitter hat man sich doch wieder um so lieber - auch das gehört halt dazu zwischen Brüdern und Schwestern. Ob das zwischen den "Ossis und Wessis" tatsächlich auch irgendwann mal so sein wird, bleibt abzuwarten.
Nach anderthalb gesamtdeutschen Jahrzehnten ist - um es einmal in übelstem Ossideutsch zu formulieren ? im Moment jedenfalls "Fakt", dass es zwischen Deutschen (Ost) und Deutschen (West) ganz gewaltig knirscht. Dabei sind die beiderseitigen - oft durchaus nicht ganz unbegründeten! - Vorurteile, die Jürgs und Elis freilich auch meisterlich auf den Punkt zu bringen verstehen, durchaus von hohem Unterhaltungswert. Jedenfalls für den, der nicht selbst zornesrot in solch hilflosen Schuldzuweisungen gefangen ist. Darüber zu richten, ob diese Abrechnung wirklich (noch) fällig war oder ob hier nur noch - dies allerdings ganz zweifellos mit einigem Sprachwitz! - nachgekartet wird, wollen wir anderen überlassen. - Hasso Greb

Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland - Michael Jürgs
Buch:Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 932513
Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Auguste Deter im April 1906 in der Städtischen Irrenanstalt zu Frankfurt verstarb, konnte noch niemand ahnen, welche Bedeutung die Untersuchungsergebnisse des behandelnden Arztes einmal bekommen würden. Alois Alzheimer stellte den Fall im Herbst desselben Jahres zwar den Teilnehmern einer Konferenz vor, erhielt dafür aber kaum Beachtung. Die Geheimräte sollen sich sogar gelangweilt haben und obwohl das Krankheitsbild wenige Jahre später seinen Namen erhielt, geriet es schließlich völlig in Vergessenheit. Erst als Rita Hayworth in den achtziger Jahren diese heimtückische Reise ins Niemandsland antrat, gelangte der Morbus Alzheimer in den Blick einer weiten Öffentlichkeit.
Es ist schon eindrucksvoll, in welcher Art und Weise sich Michael Jürgs der Alzheimerschen Krankheit nähert. Wer war Alois Alzheimer? Akribisch zeichnet er den Lebensweg Alois Alzheimers nach und dabei gelingt es dem Autor in eindrucksvoller Weise, den langsamen Abschied des eigenen Ich zu schildern, der allein in Deutschland rund 50 000 neue Fälle pro Jahr heimsucht. Der Wissenschaftler, der einerseits besessen war von seinen Forschungen, andererseits aber auch aus vollem Herzen genießen konnte, dessen politisches Desinteresse auch zu nationaler Engstirnigkeit führte und dessen Bescheidenheit für Wissenschaftskreise gänzlich unüblich war.
Wer dieses Buch zur Hand nimmt, wird bald in einem außerordentlich spannenden Stück Wissenschaftsgeschichte gefangen sein und dabei Menschen kennenlernen, die langsam ihre Biographie verlieren. Auch wenn es keineswegs nur für betroffene Menschen und deren Umfeld gedacht ist, so machen die Darstellungen neuester Forschungsergebnisse und die Schilderung der Besuche in Pflegeheimen und Gedächtniskliniken dieses ungewöhnliche Werk doch zu einem der wichtigsten Handbücher über diese Krankheit. Ein umfangreicher Anhang mit Glossar, Literaturverzeichnis und Adressenlisten runden das Bild dieser erstklassigen Arbeit ab. -J. Schüring

Der Fall Romy Schneider - Michael Jürgs
Buch:Der Fall Romy Schneider
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 950432

Der Verleger - Der Fall Axel Springer - Michael Jürgs
Buch:Der Verleger - Der Fall Axel Springer
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom Sept. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 412057
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Einmal Außenminister spielen - das wär doch was. So dachte auch Springer. Als Adenauer die Wiedervereinigung vergeigte, flog der Zeitungszar halt selbst nach Moskau. Er wollte mit dem Zarennachfolger Chruschtschow verhandeln - und durfte tatsächlich mit dem Weltmachtführer sprechen.
Das Ergebnis ist bekannt. Der Hamburger hat zwar Deutschland verändert, aber die Wiedervereinigung konnte er nicht höchstpersönlich herbeizaubern. Kaum jemand weiß, woran das lag: an den Sternen - und an ein paar Stunden Zeitverschiebung. Das dachte jedenfalls Axel Caesar Springer, dessen Caesar nicht vom gleichnamigen Imperator stammt, sondern von einem Dichter, den seine Mutter mochte: Caesar Flaischlen ("Hab' Sonne im Herzen").
Wenn große Dinge anstanden, ließ sich Springer ein Horoskop erstellen. Auch vor seiner Moskaureise. Nur hatte der Astrologe vergessen, die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und dem Sowjetreich zu kalkulieren. Deshalb war das Horoskop wertlos, und deshalb misslang das Gipfeltreffen. So dachte Springer.
Die Moskau-Anekdote in diesem Buch ist bizarr, aber typisch für das Leben der deutschen Verlegerlegende. Einerseits mächtiger Medienmagnat - andererseits ein mächtig schräger Vogel. Auf Letzteres richtet dieses Buch sein Augenmerk und amüsiert so den Leser. Den schwierigen, weil so vielschichtigen Fall Axel Springer löst der Autor mit einem saftigen, sehr persönlichen Porträt.
Was in Springer-Zeitungen unter der Rubrik "Vermischtes" steht, läuft hier über fast jede Seite eines bunten Buchs. Macht nichts, dass es schon sechs Jahre alt ist. Denn so viele Storys über den spleenigen Springer konnte seither niemand mehr sammeln. Autor Jürgs ist ein Topjournalist, Ex-Chefredakteur von stern und Tempo - und ein exzellenter Spürhund.
Den zehnten Todestag von Springer wartete er ab, dann nahm er die Fährte des missionarischen Verlegers auf. Er fand die spannenden Spuren einer faszinierend zwiespältigen Person. Mit Bild die mächtigste Zeitung Deutschlands gegründet - doch, so sagte Springer, "ich leide wie ein Hund darunter".
Sein erstes Druckwerk nach dem Krieg war ein Kalender: "Besinnung. Ewige Worte der Menschlichkeit." Konservative Produkte auf der einen Seite, mit denen er Terroropfer und Hassfigur einer ganzen Generation wurde ("Enteignet Springer!") - aber im Privatleben ein Playboy: fünf Ehefrauen, unzählige Geliebte und Kurtisanen.
Wie bekam der Autor seine teilweise extrem intimen Informationen? Er befragte Medienleute, und die schwatzen besonders gerne. Doch Medienleute wissen auch besonders gut, wie viel Ärger das bringen kann, wenn es gedruckt wird. Deshalb wollten viele anonym bleiben.
Aufgrund der vielen ungenannten Quellen wirkt das Buch streckenweise wie aus der Rubrik "Klatsch und Tratsch". Wer aber keine trockene und tief greifende medienpolitische Analyse erwartet, sondern eine bunte Biografie, der wird dieses Buch lieben. -Frank Rosenbauer

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