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Michael Jürgs

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Wie geht's, Deutschland?: Populisten - Profiteure - Patrioten - - Eine Bilanz der Einheit - Michael Jürgs
Buch:Wie geht's, Deutschland?: Populisten - Profiteure - Patrioten - - Eine Bilanz der Einheit
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 7. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 845194
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Wer den Geruch noch in der Nase hat, der einen zu DDR-Zeiten beim Besuch von Bitterfeld überfiel, wer über die Autobahn von Dresden nach Bautzen holperte, den Zustand der verfallenden Innenstädte betrauerte und auf den Telefonanschluss fast so lange wartete wie auf ein Auto, der wird auf die Frage, wie es denn jetzt gehe, antworten: Gut, aber ? Michael Jürgs geht nicht nur den täglichen Verdrießlichkeiten nach, er schreibt Geschichten über Menschen und ihr Leben - im wiedervereinigten Deutschland.
Jürgs hat Gewinner im Blick und Verlierer. Er stellt Persönlichkeiten vor, die in den dramatischen Monaten der Jahre 1989 und 1990 viel riskiert, manches erreicht und einiges verloren haben: Arbeit, Freunde, Ideale. "Ich fand fröhliche Gewinner und traurige Verlierer, wachsame Träumer und verbohrte Ewiggestrige ?"
Jürgs ist ein kluger Beobachter und ein guter, unideologischer Schreiber. Und so kehren sie alle in diesem Buch wieder: Protestler und Bürgerrechtler, Schriftsteller und Musiker, fleißige Aufbauhelfer, Konjunkturritter und Profiteure, politisch Tätige aller Parteifarben, von denen es eine ja sogar zur Bundeskanzlerin gebracht hat.
Bitterfeld, die einstige Dreckschleuder, hat heute nicht nur eine Solarzellenfabrik mit 1.500 Arbeitsplätzen, sondern auch einen neuen, sauberen Chemiepark mit 400 kleinen Unternehmen. In der Lausitz wurden aus Braunkohlegruben Erholungsgebiete mit Grün, Wasser und Freizeitangeboten. Viel Geld ist aus dem Westen geflossen für ein umfassendes Telefonnetz, neue Straßen und die Sanierung der Städte. Doch es gibt, und das macht Jürgs deutlich, Landstriche, die mit hohen Arbeitslosenzahlen und deutlicher Überalterung auf der Kippe stehen. Zu spüren ist Resignation, zu sehen sind neue Nazis, alte Stasi- und Armee-Seilschaften.
Der Autor zieht eine kritische, aber keine traurige Bilanz. Er glaubt, dass die Kinder der Einheit, die beim Mauerfall vier oder fünf Jahre alt waren, die real existierenden Unterschiede zwischen Ost und West als so real wahrnehmen wie die zwischen Nord und Süd. Und die gibt es schon lange. - Hans Jürgensen, Literaturtest

Typisch Ossi - Typisch Wessi - Eine längst fällige Abrechnung unter Brüdern und Schwestern - Michael und Angela Elis Jürgs
Buch:Typisch Ossi - Typisch Wessi - Eine längst fällige Abrechnung unter Brüdern und Schwestern
Autor:Michael und Angela Elis Jürgs, Ausgabe vom 2005, Taschenbuch,

Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland. - Michael Jürgs
Buch:Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland.
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 1999, Pappbilderbuch, Verkaufsrang 1339869

Der spätrömische Silberschatz von Kaiseraugst: Die neuen Funde: Silber im Spannungsfeld von Geschichte, Politik und Gesellschaft der Spätantike - Jürg Ewald, Roland Leuenberger, Hans Lieb, Markus Peter, Werner H Schoch, Michael A Speidel, Joachim Szidat
Buch:Der spätrömische Silberschatz von Kaiseraugst: Die neuen Funde: Silber im Spannungsfeld von Geschichte, Politik und Gesellschaft der Spätantike
Autor:Jürg Ewald, Roland Leuenberger, Hans Lieb, Markus Peter, Werner H Schoch, Michael A Speidel, Joachim Szidat, Ausgabe vom Juli 2003, Gebunden, Verkaufsrang 2850794

Das Kleopatra-Komplott - Michael Jürgs
Buch:Das Kleopatra-Komplott
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 2000, Broschiert, Verkaufsrang 4092022

DIE INSEL - Bilder von Sylt, Geschichten über Sylt, Menschen auf Sylt - Tassilo Trost Michael Jürgs
Buch:DIE INSEL - Bilder von Sylt, Geschichten über Sylt, Menschen auf Sylt
Autor:Tassilo Trost Michael Jürgs, Ausgabe vom 1978, Unbekannter Einband, Verkaufsrang 1755925

Der Fall Axel Springer - Eine deutsche Biographie. - Michael Jürgs
Buch:Der Fall Axel Springer - Eine deutsche Biographie.
Autor:Michael Jürgs, Ausgabe vom 1996, Broschiert, Verkaufsrang 1605326
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Einmal Außenminister spielen - das wär doch was. So dachte auch Springer. Als Adenauer die Wiedervereinigung vergeigte, flog der Zeitungszar halt selbst nach Moskau. Er wollte mit dem Zarennachfolger Chruschtschow verhandeln - und durfte tatsächlich mit dem Weltmachtführer sprechen.
Das Ergebnis ist bekannt. Der Hamburger hat zwar Deutschland verändert, aber die Wiedervereinigung konnte er nicht höchstpersönlich herbeizaubern. Kaum jemand weiß, woran das lag: an den Sternen - und an ein paar Stunden Zeitverschiebung. Das dachte jedenfalls Axel Caesar Springer, dessen Caesar nicht vom gleichnamigen Imperator stammt, sondern von einem Dichter, den seine Mutter mochte: Caesar Flaischlen ("Hab' Sonne im Herzen").
Wenn große Dinge anstanden, ließ sich Springer ein Horoskop erstellen. Auch vor seiner Moskaureise. Nur hatte der Astrologe vergessen, die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und dem Sowjetreich zu kalkulieren. Deshalb war das Horoskop wertlos, und deshalb misslang das Gipfeltreffen. So dachte Springer.
Die Moskau-Anekdote in diesem Buch ist bizarr, aber typisch für das Leben der deutschen Verlegerlegende. Einerseits mächtiger Medienmagnat - andererseits ein mächtig schräger Vogel. Auf Letzteres richtet dieses Buch sein Augenmerk und amüsiert so den Leser. Den schwierigen, weil so vielschichtigen Fall Axel Springer löst der Autor mit einem saftigen, sehr persönlichen Porträt.
Was in Springer-Zeitungen unter der Rubrik "Vermischtes" steht, läuft hier über fast jede Seite eines bunten Buchs. Macht nichts, dass es schon sechs Jahre alt ist. Denn so viele Storys über den spleenigen Springer konnte seither niemand mehr sammeln. Autor Jürgs ist ein Topjournalist, Ex-Chefredakteur von stern und Tempo - und ein exzellenter Spürhund.
Den zehnten Todestag von Springer wartete er ab, dann nahm er die Fährte des missionarischen Verlegers auf. Er fand die spannenden Spuren einer faszinierend zwiespältigen Person. Mit Bild die mächtigste Zeitung Deutschlands gegründet - doch, so sagte Springer, "ich leide wie ein Hund darunter".
Sein erstes Druckwerk nach dem Krieg war ein Kalender: "Besinnung. Ewige Worte der Menschlichkeit." Konservative Produkte auf der einen Seite, mit denen er Terroropfer und Hassfigur einer ganzen Generation wurde ("Enteignet Springer!") - aber im Privatleben ein Playboy: fünf Ehefrauen, unzählige Geliebte und Kurtisanen.
Wie bekam der Autor seine teilweise extrem intimen Informationen? Er befragte Medienleute, und die schwatzen besonders gerne. Doch Medienleute wissen auch besonders gut, wie viel Ärger das bringen kann, wenn es gedruckt wird. Deshalb wollten viele anonym bleiben.
Aufgrund der vielen ungenannten Quellen wirkt das Buch streckenweise wie aus der Rubrik "Klatsch und Tratsch". Wer aber keine trockene und tief greifende medienpolitische Analyse erwartet, sondern eine bunte Biografie, der wird dieses Buch lieben. -Frank Rosenbauer

Psychoökologie - Felix Tretter, Manfred Zumtobel, Michael Buchholz
Buch:Psychoökologie
Autor:Felix Tretter, Manfred Zumtobel, Michael Buchholz, Ausgabe vom 1988, Taschenbuch, Verkaufsrang 4055006

Jahresberichte der Stiftung Ziegelei-Museum Meienberg Cham: 7 - Jahresbericht 1989 - Elisabeth Suter Cutler, Michael Claus, Jürg Goll
Buch:Jahresberichte der Stiftung Ziegelei-Museum Meienberg Cham: 7 - Jahresbericht 1989
Autor:Elisabeth Suter Cutler, Michael Claus, Jürg Goll, Ausgabe vom Okt. 1990, Broschiert,

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