 |
| | Buch: | Spirou & Fantasio, Band 40: Abenteuer in Moskau: (Neuedition) |
| Autor: | Janry, Tome, Ausgabe vom April 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 220441 |
| Preis: | 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
Zum Frühstück die Jagd auf einen größenwahnsinnigen Wissenschaftler, nach der Mittagspause eine Rauferei mit durchgeknallten Androiden und vorm Schlafengehen schnell noch eine Spritztour ins 16. Jahrhundert ... Ein ganz normaler Tag für Spirou und Fantasio! Gemeinsam mit ihren Freunden, dem cleveren Eichhörnchen Pips und dem schrulligen Grafen von Rummelsdorf, sind die beiden immer dort, wo die Action ist!
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Grroßes Infiltrrationsprroblem! (5 von 5 Punkten) meint w. Statt Urlaub auf Tahiti ist Weltkriegverhindern im verschneiten Moskau der frühen 1990er Jahre angesagt für Spirou und Fantasio (und für Pips natürlich). Die passende Ausrüstung wird den Geheimagenten wider Willen vom KGB vor Ort nachgereicht, und überhaupt muss improvisiert werden, denn es geht um nichts Geringeres, als im allerletzten Moment den Dritten Weltkrieg zu verhindern. Und wer hat seine Drecksfinger drin im Infiltrations-Reigen der Jelzin-Zeit? Richtig! Dieser Nichtsnutz von Fantasio-Cousin Zantafio natürlich bringt die ganze Ordnung durcheinander, die da lautet: "KGB infiltrrierrt Mafia. Mafia infiltrrierrt Rregierrung. Rregierrung infiltrrierrt KGB... und schließlich ist KGB von Mafia infiltrrierrt!" - "Grroßes Infiltrrationsprroblem!" Das kann er laut sagen, der leidgeprüfte KGB-Agent Genosse Schmonzejew!
Die Bösewicht-Hatz kann beginnen, und das tut sie auch, und zwar ohne Atempause, egal ob durchs über- oder durchs unterirdische Moskau. Wenn nicht Spirou und Fantasio schlechtgelaunt, heldenmütig und gewieft eingegriffen hätten, dann wäre nicht nur die nationale Katastrophe perfekt gewesen: Lenins Leiche aus dem Mausoleum gestohlen, und ein falscher Zar wieder eingesetzt, der nichts Gutes im Sinn hat! Die Bösewichte haben ihren Coup perfekt geplant, und der KGB alleine hätte keine Chance gehabt. Aber wo die Not am größten, sind die beiden Helden wider Willen am nächsten. Klar doch...
Der Plot von "Abenteuer in Moskau" ist ganz im Stil der "Spirou und Fantasio"-Abenteuer aufgebaut, auch wenn Graf von Rummelsdorf, das Marsupilami und Steffani nicht dabei sind. Dafür entschädigen jede Menge Gags und Running Gags der Extraklasse, denen man anmerkt, dass dem Werk eine Studienreise der Autoren vorangegangen ist: Allein wie sie die allgegenwärtigen Lenin-Denkmäler im Moskauer Stadt- und Weichbild auf die Schippe nehmen, hätte einen Leninorden verdient. Dazu all diese anderen Breitseiten auf Klischee und Wirklichkeit: Russisches Roulette mit Rückversicherung, russische Seele, russischer Wodka als Allheilmittel und die sprichwörtliche Lektüreversessenheit des Sowjetmenschen in jeder, wirklich jeder Lage; die Notwendigkeit, den Motor auf die russische Art vorm Anlassen vorzuglühen; Breschnjews Augenbrauen als Exportartikel; taktischer Treibstoffmangel und die vielseitige Verwendbarkeit der Matrjoschka-Puppen; die allzeit bereiten zwei- und vierbeinigen KGB-Agenten... Und noch mehr. Versprochen! Sogar das berühmt-berüchtigte Schwimmbad darf Schauplatz eines vermasselten wichtigen Anschlags werden, das damals noch anstelle der Erlöserkathedrale vor sich hin dampfte.
Wer ein wenig Russisch kann, kriegt als Extra-Leckerli sinnbefreite Phrasen-Versatzstücke in den Sprechblasen zu lesen, die mit ihrer Übersetzung rein garnichts zu tun haben, und wer Moskau kennt, wird das ein oder andere Gebäude sofort wiedererkennen - egal ob Basilius-Kathedrale, Lubjanka-Gebäude oder Lomonossow-Universität. Sogar die Automodelle stimmen: So sahen in den 90ern die "Wolgas" der altgedienten Nomenklatura tatsächlich aus. Nur bekam man leider nie so wunderbare Verfolgungsjagden zu sehen... Und die älteren Herren, die drin saßen, sah man leider auch nie im Tutu beim Spitzentanz als frischgebackene "Bolschoi"-Primaballerina. Leider...
Und was Lenins Mumie angeht: Die umschwebt ein gutgehütetes Geheimnis, und das wird natürlich auch gelüftet. Aber das, liebe Leser, erzählt Ihr bloß nicht weiter. Sonst krriegt Ihrr Sprritze fürr Gedächtnisschwund!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Perfekte Bildbearbeitung mit Ulead Photo Impact |
| Autor: | Kay Michael Kuhnlein, Ausgabe vom Juni 2008, Broschiert, Verkaufsrang 313945 |
| Preis: | 39,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
|
| | Buch: | Spirou & Fantasio, Band 43: Mafia, Mädchen und Moneten: (Neuedition) |
| Autor: | Janry, Tome, Ausgabe vom Juli 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 172838 |
| Preis: | 8,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Toll (5 von 5 Punkten) meint J.A. "Mafia, Mädchen und Moneten" war mein erster Spirou und Fantasio-Band, welcher bei mir gleich eine Spiroubegeisterung auslöste. Ich finde, dass er gut gezeichnet ist (ich könnte es nicht besser;-)) und dass die Story spannend ist. Seine fünf Sterne, die ich ihm gegeben habe, hat sich der Band redlich verdient.
Mafia, Maedchen und Moneten (4 von 5 Punkten) meint . Dieser Band ist ganz in der Tradition van Tome & Janry gemacht. Viel Action gepaart mit einem bisschen sarkatischen Humor. Es ist, wie alle Baende von Tome & Janry, dem heutigen Humor und Zeichenstil angepast. Dieser Band steht auf einer Ebene mit frueheren Werken von Tome & Janry wie z.B.:Mission in Moskau oder Abenteuer in New York. KAUFEN!!!!! |
| | Buch: | Biochemie: Eine Einführung für Mediziner und Naturwissenschaftler (Sav Biowissenschaften) |
| | Gebunden, Verkaufsrang 1196210 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
|
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 18 Bewertungen)
Leserkommentare:* Die erste Wahl! (5 von 5 Punkten) meint P. Nachdem ich aus der Bib alle Bücher zur Biochemie getestet habe, stand der Kandidat EINDEUTIG fest, der Esterl. Das Buch besticht durch eine flüssige und leicht verständliche Sprache, ohne dabei an Detail zu vermissen. In kaum einem anderen Buch erhält man so schnell und einfach die Struktur der Thematik, wo andere Bücher Dinge verkomplizieren und schon sprachlich völlig übertreiben, bringt es der Esterl auf den Punkt. ("Tretmühlenfunktion anstelle der dynamischen Instabilität, Wasserrad statt Substratkettenphosphorylierung, Umklappen anstelle der Konformationänderung"), dennoch erhaltet ihr auch die "korrekten" Begriffe nachgeschoben, doch erklärt wird es sinnvoller.
Die Bilder sind erstklassig, der Komikstil sieht zunächst erschreckend aus, so kennt man das nicht, doch nach einiger Zeit merkt man, dass Sprechblasen deutlich effektiver sind, als ein Bildsubtext, bei dem man ständig vom Bild weg sieht.
Allein die Struktur ist etwas gewöhnungsbedürftig, vieles ist in logischen Kapiteln gefasst, so dass er gedacht ist immer ein ganzen Kapitel zu erlesen, kurze Stichwörter finden sich nicht unbedingt definitionsartig, sondern eben logisch aufgezeigt.
Ich würde um jeden Preis dieses Buch für die Vorklinik immer wieder nehmen, dagegen ist die "Duale Reihe" ein grauer, langweiliger Wälzer, der weder Spaß macht, noch durch sein Quäntchen mehr Inhalt etwas bringt... Wenn man den Müller Esterl beherrscht, überzeugt ihr auf ganzer Linie.
Die ganze Biochemie im Überblick, Immunologie etwas knapp (5 von 5 Punkten) meint L. aus Schlewig-Holstein Der Müller-Esterl ist mein absolutes Lieblingsbuch.
Ein gründlicher Überblick, über die ganze Biochemie, verständlich geschrieben und auf dem neuesten Stand der Forschung. Man muss jedoch ein wenig Vorkenntnisse haben um alles zu verstehen.
Dazu sehr eingängige Bilder, die man auch in so manch einer Vorlesung wiederfindet.
Für mein Vordiplom der Biochemie ausreichend, jedoch ist der immunologische Teil in dem Buch ein wenig knapp ausgefallen.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Briefe an Milena |
| Autor: | Franz Kafka, Ausgabe vom 1. Juni 1986, Broschiert, Verkaufsrang 188906 |
| Preis: | 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
"...eben hat der zwei Tage und eine Nacht dauernde Regen aufgehört, wahrscheinlich zwar nur vorübergehend, immerhin ein Ereignis wert gefeiert zu werden und das tue ich indem ich ihnen schreibe" - Kafkas erster Brief an Milena beginnt wie ein Roman - zusammen gelesen werden alle seine Briefe an diese Frau zu einem Liebesroman, einer Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. Im April 1920 hatte Kafka die Journalistin Milena Jesenskß bei einem Prag-Besuch in Gesellschaft gemeinsamer Freunde kennengelernt. Im Verlauf des Gesprächs teilte sie ihm ihre Absicht mit, zwei seiner Erzählungen ins Tschechische zu übersetzen - ein Punkt von beiderseitigem Interesse war angesprochen, eine Beziehung angeknüpft. Milena lebte in Wien in einer "sich allmählich auflösenden Ehe", Franz Kafka war in Prag zu Hause; Begegnungen waren nur zeitweise möglich. Briefe mußten die Trennung überbrücken - sie wurden zu Dokumenten einer sich entwickelnden Leidenschaft.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein kostbares seelenbereicherndes Buch (5 von 5 Punkten) meint k. aus Frankfurt/Main Fremde Briefe lesen, die niemals für dich Öffentlichkeit gedacht waren? Den an der Welt zerbrochenen Helden, der eigentlich nicht einmal die posthume Veröffentlichung seiner heute berühmtesten Werke erlaubt hat, gegen seinen Willen noch mehr entblößen? Sicher hatte der Herausgeber Skrupel, doch die Entscheidung DAFÜR ist ein Geschenk an die Welt. Allen sei dieses Buch empfohlen. Allen die Kafka's Leben ebenso gut zu kennen glauben wie seine Werke, aber auch denen die erstmals hinter die Maske schauen wollen und sogar denen die noch niemals eins seiner Bücher in der Hand hatten. Denn das ist keine gewöhnliche Literaten-Korrespondenz. Das sind Offenbarungen von kostbaren Seelen, überraschend, spannender und zerreißender als manche seiner Fiktionen. Sie bereichern das Kafkabild und den Leser selbst. _ Ein Hinweis: Das Gegenstück - Milenas Jesenska's Briefe an Kafka - erschien einige Jahre nach dieser Sammlung ebenfalls bei Fischer.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Spirou und Fantasio Spezial: Spirou & Fantasio Spezial, Band 3: Spirou bei den Pygmäen: BD 2 |
| Autor: | André Franquin, Ausgabe vom Aug. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 215747 |
| Preis: | 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
Der zweite Spezialband zu "Spirou & Fantasio" enthält ausschließlic Geschichten aus der Feder von André Franquin, dem Erfinder des Marsupilamis. Diese Geschichten waren lange nicht auf deutsch erhältlich, nun kommen sie ganz neu koloriert wieder. Als Schluss gibt es zur Abrundung wie gewohnt einen kompetenten Sekundärtext. Zur Serie: Zusammen mit seinem Freund Spirou hat der Reporter Fantasio überall auf dem Erdball spannende Abenteuer zu bestehen. Aber auch im verträumten Rummelsdorf sorgen die Erfindungen des Grafen Adalbert oder die Pläne des Zyklotrop oft für turbulente Zwischenfälle. Mit Humor und Fantasie meistern die Freunde jedoch selbst brenzlige Situationen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* nette Neuauflage! (4 von 5 Punkten) meint S.E. aus Good old Germany Am 21. April 1938 begann die Erfolgsgeschichte von Spirou & Fantasio. Der Reporter und der Liftboy erlebten ihr erstes Abenteuer, gezeichnet von Rob-Vel, in der Zeitschrift "Le Journal de Spirou". Nach zwei Jahren übernahm Joseph Gillain alias "Jijé" die Comic-Strips und ab 1946 André Franquin. Unter dem Titel "Spirou + Fantasio - Spezial" erscheinen seit Juni 2006 in loser Folge neue und alte Abenteuer der beiden unzertrennlichen Freunde.
Nach dem fulminanten Auftakt einer von Fabien Vehlmann und Yoann gestalteten Agentengeschichte ("Die steinernen Riesen") nun also vier sehr alte Geschichten aus der Feder von Franquin, die zwischen 1948 und 1950 erstmals erschienen sind.
"Spirou hat was gegen Roboter"
Spirou liest in der Zeitung von den Plänen eines berühmten Professors. Er hat einen Roboter entworfen, der einfach alles kann. Leider, so denkt sich Spirou, auch schlimme Dinge. Da auch zwei Ganoven den Zeitungsbericht gelesen haben, entspinnt sich eine Hatz auf die Pläne, die aufregender nicht sein kann.
"Spirou im Ring"
Panzer, ein Schläger und gewalttätiger Mitschüler von Spirou, fordert diesen heraus, im Boxkampf die Kräfte zu messen. Spirou beginnt sich gewissenhaft vorzubereiten, unterstützt vom unerbittlichen Trainer Fantasio. Leider hat Panzer nicht vor, fair zu kämpfen.
"Spirou als Herrenreiter"
Fantasio lädt Spirou ein, mit ihm einen Ausritt zu wagen. Da ersterer ein fantastisches Pferd mietet, scheint der Ausflug ein Erfolg zu sein. Leider erweist sich das Pferd von Spirou als komplett verrückt und äußerst eigensinnig.
Spirou bei den Pygmäen"
Spirou und Fantasio machen die Bekanntschaft des Herrschers von Lilipanga. Die kleine Insel vor der Mündung des Kongo wird seit Urzeiten von einem gnadenlosen Kampf zweier Volksgruppen beherrscht. Die braunhäutigen Flachlandbewohner bekriegen die schwarzhäutigen Waldbewohner und umgekehrt. Ein Friede scheint nicht in Sicht, bis Minister Spirou und Fantasio eingreifen.
Man fragt sich bereits auf den ersten Seiten, warum der Verlag diese vier Geschichten für Wert erachtet hat, in der neuen und ambitionierten Serie "Spirou + Fantasio - Spezial" neu aufgelegt zu werden. Vor allem Leser des ersten Albums, das innovativ, spannend, lustig und grafisch perfekt gemacht ist, schütteln konsterniert den Kopf. Diese krümmeligen, bunten und völlig detailarmen Bildchen sollen erhaltenswert sein? Sollen so gut gewesen sein, dass sie im Jahre 2008 unbedingt neu einer interessierten Leserschaft dargeboten werden müssen?
Nur zum Teil. Zweifellos gewinnt der Franquinsche Humor viele neue Freunde, ist doch die erste und zweite Geschichte wirklich urkomisch. Inspiriert von der 1948 grassierenden Technikliebe seiner Landsleute, kreiert Franquin durchaus hellsichtig eine Maschine, die zwar das Leben erleichtern kann, aber auch als Kriegsgerät verheerendes anzurichten in der Lage ist, wenn sie in falsche Hände gerät. Auch der Zweikampf zwischen Spirou und einem schulbekannten Schläger ist witzig und voller köstlicher Einfälle. Wenn auch grafisch seit Jahrzehnten Besseres geboten wird, sind doch diese Geschichten des begnadeten Franquin aller Ehren wert. Doch die eher langweilige Pferde-Story holt den Leser auf den Boden der Tatsachen zurück. Das soll witzig sein? Und diese Bilder sollen gefallen? Hier gilt wohl eher die Devise, ein historisches Dokument retten zu wollen - aber das gehört nicht in eine neue Serie, die damit wirbt, markant und erstklassig zu sein.
Schlimmste Entgleisung ist die vierte Geschichte. Nicht nur, weil die "Neger-Klischees" eben schlicht nicht mehr angesagt sind, jedweden Witzes entbehren und heute nur noch abgeschmackt wirken, auch die unsägliche, dämliche, unfassbar einfallslose Pointe - die im Übrigen auch Franquin schnell wieder vergessen wollte - machen diese Geschichte zu einer der schlechtesten, die Franquin je geschrieben hat. Warum diese Folge Eingang in "Spirou Spezial" gefunden hat, bleibt dem Leser verborgen.
Das zweite Heft ist Mittelmaß. Witziges und Erheiterndes steht neben Albernem und Abgeschmackten. Das ist - gemessen an dem ersten Heft der neuen Reihe - eine Riesenenttäuschung. Bleibt zu hoffen, dass die weiteren Hefte sich auf das Neue konzentrieren und dem Leser diese Charaktere in Bestform anbieten.
Eine nette Idee sind die Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte der vier Abenteuer und einige Informationen, die den Werdegang von Franquin, Spirou und Fantasio auch dem heutigen Leser erfahrbar machen.
Stefan Erlemann |
| | Buch: | Crashkurs Chirurgie mit StudentConsult-Zugang: Repetitorium mit Einarbeitung der wichtigsten Prüfungsfakten |
| Autor: | Oliver Kloeters, Michael Müller, Ausgabe vom 24. Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 120056 |
| Preis: | 28,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Vermittelt übersichtlich und prägnant Chirurgie-Prüfungswissen! (5 von 5 Punkten) meint M.S. aus Berlin Der Crashkurs Chirurgie ersetzt Lernzettel. Alle prüfungsrelevanten Fakten werden stichpunktartig vermittelt.
Zunächst wird auf Allgemeines wie Wundformen, -behandlung, chirurgische Infektiologie und postoperative Komplikationen eingegangen. Im Anschluss werden alle chirurgischen Bereiche nach Organsystemen dargestellt.
Das Buch ist sehr übersichtlich strukturiert. Die Texte sind stichpunktartig und ersetzen Lernzettel. Die wichtigsten Schlagwörter sind fett hervorgehoben. Am Anfang jeden Themenbereiches befindet sich ein blaues Kästchen in dem das wichtigste zusammengefasst wird super zum Wiederholen, für das schnelle Nachschlagen und um sich selbst Abzufragen. Dazu dienen auch die Teilüberschriften in der Randspalt anhand derer man das eigene Wissen überprüfen kann. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen erleichtern das Verständnis und sind einprägsam.
Durch den Zusatz Student consult kann man nicht nur auf das gesamte Buch digital zugreifen, Extras ergänzen das Angebot: Es gibt u.a. Falldarstellungen, Mediscript-Fragen und POL-links, die den Zugriff auf andere Bücher erlauben und so ein schnelles Nachschlagen verwandter Themen ermöglichen bzw. einen Zugriff auf tolle Fotos und Abbildungen erlauben, was die Texte ideal ergänzt.
Für mich die optimale STEX-Vorbereitung.
Genialer Crashkurs (5 von 5 Punkten) meint A.F. aus Tübingen Die Chirurgie als eines der umfangreichsten sowie zentralsten Fächer der Medizin läuft dem Studenten zwangsläufig und nicht nur einmal während seiner Ausbildung über den Weg. Chirurgische Prüfungen müssen und wollen bestanden werden, wofür meist immer weniger Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung steht. Um Prüfungen dennoch bestehen zu können, muss auf Grund der Stofffülle dieser Disziplin bereits gelerntes Wissen ständig wiederholt und reaktiviert werden. Gleichzeitig darf der Student seine Augen aber vor den raschen Fortschritten der Technik nicht verschließen und sollte sich stets weiterbilden, bzw. seinen Kenntnisstand den neuen Entwicklungen und Erkenntnissen anpassen. Um die Studenten genau bei diesen vielfältigen Ansprüchen zu unterstützen, wurde der "Crashkurs Chirurgie" in einer zweiten, vollständig aktualisierten Auflage von Oliver Kloeters und Michael Müller herausgegeben. Das am aktuellen Gegenstandskatalog orientierte Lehrbuch soll die Studenten vorwiegend bei der Vorbereitung auf das Hammerexamen unterstützen. Eine weitere Zielgruppe des Buches sind Ärzte anderer Fachgebiete, die den "Crashkurs Chirurgie" als optimales Nachschlagewerk, beziehungsweise Kurzlehrbuch, nutzen können.
Die beiden Autoren liefern dazu in 39 Kapiteln eine äusserst komprimierte, jedoch vollständige Abhandlung der Chirurgie, die durch zahlreiche zweifarbige Abbildungen, sowie zusammenfassende Tabellen sinnvoll ergänzt wird. Das "Crashkurs"-Konzept mit seiner einheitlichen und klaren Gliederung wird dabei durch farbig hinterlegte Lernkästen mit wichtigen Schlüsselwörtern, klinischen Hinweisen, Merksätzen oder anderen Besonderheiten unterstützt. Am Anfang eines jeden Kapitels finden sich ausserdem die wichtigsten Stichworte aufgereiht, welche dem Studenten die Überprüfung ermöglichen, ob er zu jedem der aufgeführten Punkte bereits Wissen besitzt. So kann optimalerweise gleichzeitig gelesen, gelernt und wiederholt werden.
Darüber hinaus verfügt das Buch über einen exklusiven StudentConsult-Zugang (nur für Käufer des Buches), der weitere wichtige Links, Tipps und Lernmöglichkeiten bietet. Die interaktiven Extras enthalten wertvolle Ergänzungen zum Lehrbuch und fungieren oft als exzellente Merkhilfen. Ausserdem können Tabellen und Abbildungen (bei richtiger Quellenangabe) ausgedruckt oder in Vorträgen verwendet werden.
Das Buch ist also betrachtet in seiner Funktion als Repetitorium eine hervorragende Hilfe bei der Prüfungsvorbereitung: Dem studentischen Anspruch auf Inhalt, Aktualität und Didaktik werden die Autoren in erstaunlicher Kürze und Prägnanz vollkommen gerecht. Erwarten die Leser jedoch ausführliche Erklärungen einzelner Zusammenhänge mit großzügiger Visualisierung so sind sie mit diesem Buch falsch beraten. Der "Crashkurs Chirurgie" ist und bleibt - wie sein Name es schon sagt - ein "Crashkurs". Was aus seinem Namen nicht ohne Weiteres hervorgeht: ein ziemlich genialer!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Michelangelo und die Fresken des Papstes |
| Autor: | Ross King, Ausgabe vom 1. Okt. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 341946 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
|
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn es denn so etwas wie ein Pflichtprogramm für Rom-Reisende gibt, dann gehört die Sixtinische Kapelle mit dem mehr als nur beeindruckenden Deckenfresko Michelangelos zweifellos zu dessen unverzichtbaren Stationen. Und wenn irgendein Buch für die Vor- oder Nachbereitung der Pilgerreise in das Innerste des Vatikans Pflichtlektüre sein sollte, dann ist es Ross Kings Michelangelo und die Fresken des Papstes. Selten nur findet man ein (kunst-)historisches Sachbuch, das zu lesen einen solchen Spaß macht - und aus dem man überdies über so viele Fassetten einer Zeit so vieles lernen kann. So erfahren wir nicht nur, dass Michelangelo das Deckengemälde, das uns die christliche Geschichte von der Erschaffung der Welt, von Adams und Evas Sündenfall und ihrer Vertreibung aus dem Paradies, von der Sintflut und der Trunkenheit Noahs erzählt, nicht, wie häufig kolportiert wird, im Liegen gefertigt hat, sondern stehend auf einem in die Decke eingelassenen Holzgerüst, und dass er bei seiner Arbeit - auch dies entgegen vielfach anders lautender Überlieferung - über ein kleines Heer von Helfern verfügte. Wir erfahren vor allen Dingen auch, dass der sich als Bildhauer und nicht als Maler verstehende Michelangelo das Fresko eigentlich überhaupt nicht und unter gar keinen Umständen hatte malen wollen. Zu der Arbeit an dem Jahrtausendkunstwerk fand er sich nur unter massivem Druck und handfesten Drohungen bereit, sowie wegen der Aussicht, nach dessen Fertigstellung den zuvor zurückgezogenen Auftrag für das Figurenensemble zu erhalten, das später einmal die päpstliche Grabstätte schmücken sollte. Sehr ausführlich hat sich der Autor bei seinen Recherchen mit den diffizilen technischen Problemen der Freskomalerei beschäftigt, die er ebenso ausführlich vor uns ausbreitet, wie das ganze geschichtliche Drumherum um den Auftraggeber, Papst Julius II. - einem Mann, der, wie schon der ihm verpasste Beiname "der Schreckliche" verrät, alles andere als ein Heiliger war, dessen militärische und politische Feld- und Winkelzüge aber ebenso von einer enormen Instinktsicherheit zeugen, wie sein Kunstgeschmack. -Andreas Vierecke
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Michelangelo leicht gemacht (5 von 5 Punkten) meint S. aus Berlin Michelangelo Buonarroti liegt mit Farbbekleckertem Gesicht auf seinem selbsterdachten Holzgerüst und malt die Decke der Sixtina aus. Das zumindest ist das überlieferte Bild des italienischen Bildhauers das die Welt kennt, und das das Fresko ebenso berühmt gemacht hat, wie seinen Schöpfer. Glaubt man Ross King, so gehört dieses Bild ins Kapitel Legendenbildung und man mag ihm in diesem Punkt wie auch in vielen anderen durchaus Glauben schenken. Ross King schildert sehr detailliert die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Freskos der Welt - vom ersten bis zum letzten Pinselstrich quasi. In einzelnen Kapiteln flechtet er noch Michelangelos Familie, Kindheit und Jugend ein, und sucht so den Schlüssel zu des Meisters oft kolportierter Terribilità, seiner Unleidlichkeit und Misanthropie die doch alle nur Ausdruck einer höchst verwundbaren Künstlerseele waren. Michelangelo betonte Zeitlebens, dass er Bildhauer sei und kein Farbenkleckser wie Leonardo etwa, und wenn er schon malen musste, so sollten doch seine Figuren aussehen wie dreidimensionale Statuen. Zum Glück für uns, traf Michelangelo auf einen Mann, der seiner eigenen Sturheit in nichts nachstand: Papst Julius II, der Kriegerpapst, der den Florentiner auf das Gerüst zwang und nicht locker ließ, bis es vollbracht war.
Ross King schildert höchst interessant, flüssig und mit dem nötigen Augenzwinkern Anekdoten, die technischen Feinheiten der Freskomalerei und vergisst auch nicht, das Fresko in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen. Auch wenn man glaubt, schon alles über Michelangelo zu wissen, bietet Ross King noch einige Aha-Erlebnisse an. Ich bin mir sicher, dass der nächste Vatikan-Besuch mit ganz anderen Augen geschehen wird.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Faszination Erde : Rom |
| Autor: | Michael Müller, Ausgabe vom 1. Januar 2008, Gebunden, Verkaufsrang 174690 |
| Preis: | 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
| Neue Bildbandreihe zu den schönsten Metropolen mit spektakulären Fotos, neu entwickelten Stadtplänen und vielen touristischen Hinweisen. |
| | Buch: | Spirou & Fantasio, Band 38: Die Angst im Nacken: (Neuedition) |
| Autor: | Janry, Tome, Ausgabe vom Januar 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 294726 |
| Preis: | 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
|
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Die Vorgeschichte zu einem Meisterwerk! (4 von 5 Punkten) meint J. aus München Dies ist die Vorgeschichte zu "das Tal der Verbannten", einem der besten Spirou-Bände überhaupt.
Die Handlung:
Spirou und Fantasio suchen in Tubut-Chan, einem Land im Himayala das legendäre "Tal der Verbannten", in dem vor Jahren zwei europäische Forscher spurlos verschwunden waren. Doch in diesem Land herrscht Krieg und so geraten Spirou und Fantasio mehr als einmal in brenzlige Feuergefechte.
Fast die ganze Geschichte über fahren Spirou und Fantasio mit ihrem Jeep in den Bergen herum, immer verfolgt von der Regierung, die die Ausländer verteiben will. Und so hetzen die beiden von einem Feuergefecht zum nächsten, was zwar actionreich, auf Dauer jedoch langweilig ist. Die eigentliche Suche nach dem Tal wird in den Hintergrund gerückt, was ich schade finde.
Doch der folgende Band befasst sich mit dem "Tal der Verbannten" umso intensiver; wer sich diesen Band gekauft hat, muss sich auch unbedingt den Nächsten kaufen, allein schon wegen dem offenen Ende! |
Alle Bestellungen werden über Amazon abgewickelt. Amazon ist der größte Online-Buchhändler und liefert sehr zuverlässig und sicher.Bücher versandkostenfrei nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz, alle anderen Artikel ab 20 € Bestellwert. Ausführliche Lieferbedingungen hier. Nach Deutschland und Österreich ist auch Lieferung gegen Rechnung möglich. Dadurch entfällt die Angabe der Bankdaten. Bedingungen hier.
|
|