Michael Mary, Ausgabe vom 10. Juni 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 353229
Aus der Amazon.de-Redaktion Millionen Paare mühen sich ab mit der Beziehungsarbeit, um ihre Partnerschaft lebendig zu halten - auf dass die Flamme der Leidenschaft möglichst lange lodere. Sie lesen Sex- und Partnerschaftsratgeber, begeben sich vielleicht sogar in die teure Obhut eines Psychotherapeuten. Alles umsonst? Oder sogar schädlich? Ja, behauptet Michael Mary und versucht mit seinem "Anti-Ratgeber" allen Betroffenen - und wer wäre nicht betroffen - die Augen zu öffnen. Die fünf Liebeslügen, die der Autor schonungslos und zugleich mit Witz präsentiert, "konstruieren einen angeblich natürlichen, zwingenden, selbstverständlichen Zusammenhang zwischen Partnerschaft und Sexualität, Liebe und Leidenschaft, Bindung und Begehren." Was viele Paare als persönliches Versagen erleben, hat ganz andere Ursachen. Es ist einfach unmöglich, alles unter einen Beziehungshut zu bringen: Nähe, Vertrautheit, Harmonie und zugleich Leidenschaft und Begehren wie am ersten Tag. Und wer ist Schuld an dieser Zwickmühle zwischen Anspruch und Realität? Einerseits eine Allianz aus Paartherapeuten, Ratgeberautoren und Medien, die - alles andere als uneigennützig - suggerieren, es gäbe tatsächlich ein Patentrezept für die Traumbeziehung. Die Wurzeln unseres unrealistischen Liebesideals liegen aber auch in der Vergangenheit. Ein interessanter Streifzug durch die Geschichte von Ehe und Eros seit der Antike relativiert unsere heutigen Ansprüche an die Zweisamkeit: Was wir für völlig normal halten, ist historisch betrachtet ein ganz junges Phänomen, das erst in der Romantik enstand und seine Lebbarkeit noch nie beweisen konnte. Was also tun, wenn man das Märchen von der dauerhaften Verbindung partnerschaftlicher und leidenschaftlicher Erfüllung nicht mehr glaubt? Ein paar Ratschläge hat auch ein "Anti-Ratgeber" zu bieten: Schluss mit der krampfhaften Beziehungsarbeit - stattdessen mit den unvermeidlichen Widersprüchen leben lernen. -Christian Stahl
Buch:
Das Leben lässt fragen, wo du bleibst: Wer etwas ändern will, braucht ein Problem
Autor:
Michael Mary, Ausgabe vom 14. Aug. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 159568
Aus der Amazon.de-Redaktion Probleme und Krisen sind unsere Lehrmeister. Ohne sie können wir nicht lernen, uns nicht verändern und schon gar nicht weiterentwickeln. Dagegen steht der moderne Machbarkeitswahn. Alles ist möglich, schreien uns die modernen Medien an, nie wieder unglücklich, allein, arm oder zu dick. Das Leben eilt uns Menschen oft voraus und unsere Aufgabe ist es, mit dem Zurückbleiben zurecht zu kommen. Dabei empfinden wir das Zurückbleiben als Scheitern, das Aufholen dagegen als Erfolg, so der Autor. Das Scheitern ist also unvermeidlich, wir müssen uns lediglich darauf konzentrieren, die Chancen, die im Scheitern liegen zu nutzen. Denn eine entscheidende Veränderung entsteht immer und ausschließlich aus einer Notlage heraus. Eine Erfahrung, die jeder in seiner persönlichen Biografie des Versagens mit Sicherheit schon gemacht hat. Michael Mary überträgt diese Erkenntnis auf drei elementare Lebensbereiche. Im individuellen, partnerschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich gehen dem Scheitern immer übersteigerte Erwartungen voraus. Erfolg ist also keinesfalls die Konsequenz richtigen Handelns sondern vielmehr die Korrektur der Fehler, die durch die Bewältigung des tagtäglichen Scheiterns verursacht werden. "Krise als Chance" lautet also auf einen einfachen Nenner gebracht das Credo des Buches, das in einer von Massenarbeitslosigkeit und exorbitanten Scheidungsraten geprägten Zeit eine nicht zu leugnende Brisanz besitzt. Etwas ketzerisch mutet es an, das Buch, doch jeder, der ehrlich genug ist mit sich selbst, wird sich der Logik der Thesen nicht entziehen können. Außerdem unterscheidet es sich natürlich sehr von den Glück und Erfolg verheißenden Versprechungen der Medien, die eine Möglichkeit des Versagens ausschließen, wenn man nur klug genug handelt. Doch wirklich klug ist der, der das Potenzial des Scheiterns erkennt und seinem Leben dadurch um die Dimension der Chance bereichert. Sandra-Kathrin Buck
Buch:
South Africa, Lesotho & Swaziland: Country Guide (Lonely Planet South Africa, Lesotho & Swaziland)
Autor:
Mary Fitzpatrick, Kate Armstrong, Becca Blond, Michael Kohn, Simon Richmond, Alistair Simmonds, Ausgabe vom 1. Nov. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 78621
Buch:
Mythos Liebe
Autor:
Michael Mary, Ausgabe vom 2004, Gebunden, Verkaufsrang 412587
Aus der Amazon.de-Redaktion Alles wird uns heutzutage als machbar hingestellt: Karriere, Jugend, Gesundheit, Glück und Reichtum. Wenn wir uns nur genügend anstrengen und motivieren. Und auch Liebesbeziehungen sind erfolgreich gestaltbar, wollen uns die Experten und ihre Ratgeber glauben machen. Michael Mary gibt sich, wie schon in seinen früheren Büchern, als kritischer Geist und versucht, unser gängiges Liebes- und Beziehungsideal zu hinterfragen. Denn mit dem historisch neuartigen Anspruch dauerhafte Bindung mit lebendiger Liebe und Leidenschaft zu verquicken, sind die Beteiligten heillos überfordert, wie die Scheidungszahlen zeigen. Wer die Liebesbeziehung mit Ansprüchen überfrachtet, muss die herrschende serielle Monogamie hinnehmen: "Dann bieten Beziehungen tatsächlich alles, aber nur für kurze Zeit. Nach durchschnittlich drei bis fünf Jahren findet das Paradies sein Ende." Und das Spiel beginnt von vorne. Ganz genau unter die Lupe nimmt Mythos Liebe die Tipps und Versprechungen der Beziehungsratgeber. Die Geheimnisse erfolgreicher Ehen, die Spielregeln der Liebe, die gelingende Partnerschaft - alles Humbug, sagt Michael Mary. Zum einen ist es kaum möglich, Erkenntnisse und Techniken aus der Paartherapie ohne professionelle Unterstützung auf die eigene Beziehung zu übertragen. Die mühsame Beziehungsarbeit ist auch deshalb für die Katz, weil sich Beziehungen - wie andere komplexe Systeme - nicht zielgerichtet beeinflussen lassen. Vor allem die Liebe entzieht sich standhaft unseren Bemühungen, sie zu intensivieren, zu verlängern, lebendig zu halten. Sie ist, wie auch der Großteil unserer Beziehungen, irrational und von unbewussten Regungen geprägt. Insofern nimmt Mary mit seinem Buch allen in Liebesbeziehungen Gescheiterten das schlechte Gewissen, selbst Schuld an der Misere zu sein, weil man nicht genug an sich oder der Beziehung gearbeitet habe. Statt dessen schlägt er vor, die Beziehung als eigenständiges Wesen zu begreifen, das sich zwar der bewussten Gestaltung entzieht, aber doch gemeinsam erforscht werden kann. So wird Mythos Liebe im letzten Drittel doch noch zu einem Beziehungsratgeber - aber eben etwas anderer Art als die zuvor vom Autor ausführlich kritisierten. -Christian Stahl
Buch:
Die dunkle Zauberin: Roman
Autor:
Mary H. Herbert, Ausgabe vom 5. Febr. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 122186
Buch:
Die letzte Zauberin: Roman
Autor:
Mary H. Herbert, Ausgabe vom 1. Aug. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 25854
Die letzte Zauberin Nur durch Zufall überlebt die junge Gabria die Vernichtung ihres Klans. Die Häuptlingstochter schwört Rache an Lord Medb, der die Macht über die Steppe an sich reißen will. Gabria weiß, dass ihre Chancen gering sind. Denn als Frau hat sie in den Kriegergemeinschaften nichts zu sagen. Aber dann stößt Gabria auf ein Hunnuli - eines der magischen Pferde der Steppe, die ihre Reiter selbst erwählen und über Gedankenkraft mit ihnen sprechen können. Sie rettet der Stute Nara das Leben und wird von ihr als Begleiterin akzeptiert. Nun hat sie einen mächtigen Verbündeten, denn Hunnuli-Reiter besitzen bei den Klans höchstes Ansehen. In der Identität ihres toten Zwillingsbruders Gabran erbittet sie bei dem Khulinin-Klan um Asyl und Hilfe bei ihrer Rache - obwohl ihr klar ist, dass man sie auf der Stelle töten wird, wenn man ihre wahre Identität entdeckt. Wie so viele amerikanische Fantasy-Autoren hat auch Mary H. Herbert bei der Serie Drachenlanze angefangen mit Romanen wie Die Nacht der Drachenlanze 03. Die schwarzen Ritter. Hier präsentiert sie eine eigene Schöpfung, bei der die junge Gabria und die magischen Pferde im Mittelpunkt stehen. Das dicke Tradepaperback enthält die ersten beiden Romane des Zyklus, Das dunkle Pferd und Tochter des Blitzes. Zugegeben, das klingt verdächtig nach einer Geschichte im Stil von "ein Mädchen und sein Pferd". Aber es ist eine überraschend vielschichtige und eigenständige Fantasy, die einmal nicht an den üblichen Königshöfen spielt. Herbert lässt ihre Leser hautnah an den Höhen und Tiefen ihrer Heldin teilhaben. Das überzeugt, ohne allzu melodramatisch zu sein. Zusammen mit der spannenden Handlung, dem originellen Szenario mit den geheimnisvollen Hunnuli-Pferden und der eigentümlichen Welt der Klangesellschaft macht das diesen Zyklus zu einer echten Entdeckung. -Andreas Decker
Buch:
Die Tochter der Zauberin: Roman
Autor:
Mary H. Herbert, Ausgabe vom 6. März 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 104808
Mit ihren Romanen um die junge Gabria, die in Begleitung eines magischen Pferdes durch ein verzaubertes Land zieht, ist Mary H. Herbert auf Anhieb ein einzigartiger Publikumserfolg gelungen Über hunderttausend verkaufte Exemplare allein in Deutschland beweisen, dass sie zu den beliebtesten Fantasy-Autorinnen unserer Zeit zählt. Mit Die Tochter der Zauberin liegt nun der zweite Band der Saga erstmals im Taschenbuch vor. Auf die Fortsetzung zu Mary H. Herberts Roman Die letzte Zauberin durfte man zu Recht gespannt sein, war der erste Band doch ausgesprochen gelungen. Wieder enthält das Tradepaperback zwei Romane, diesmal den dritten und vierten Band der Serie Stadt der Zauberer und Schwingen der Magie. Auf den Ebenen der Hunnuli, den magischen schwarzen Pferden, die mit ihren Reitern in Gedanken sprechen können, sind Jahre vergangen. Unter der Führung von Gabria und ihrem Mann Athlone haben die Klans friedliche Zeiten durchlebt. Trotzdem ist das Leben nicht einfach. Gabrias Tochter Kelene ist ein schwieriges Mädchen. Nach einem Reitunfall durch einen verkrüppelten Fuß behindert, ist sie zu einer starrsinnigen jungen Frau herangereift, die weder mit Magie noch mit den Hunnuli etwas zu tun haben will. Doch dann sucht eine tödliche Seuche die Klans heim, ausgelöst von einem Dämon. Eine Expedition soll in der zerstörten Stadt der Zauberer ein Heilmittel finden. Kelene begleitet sie, aber die verzweifelte Suche wird zu einem Ritt in die Hölle. Wie gesagt, die Erwartungen dürften hoch sein, und Mary H. Herbert enttäuscht nicht! Sie präsentiert eine ansprechende Mischung aus alten Bekannten und neuen Charakteren, und schreibt die Geschichte der Klans mit ihren magischen Pferden auf spannende Weise weiter. Mit der stolzen Kelene hat die Autorin eine vielschichtige Figur geschaffen, die so ganz anders als ihre Mutter ist. Die Darstellung des schwierigen Teenagers ist gelungen, vor allem dank der auch mal leisen Zwischentöne, die Herbert in die Handlung einfließen lässt. Erfreulicherweise geht das nicht auf Kosten der Unterhaltung. Abenteuer, Dramatik und Magie kommen in beiden - inhaltlich sehr unterschiedlichen - Romanen nicht zu kurz. So ist auch diese Fortsetzung eine rundum gelungene Fantasy, von deren Sorte es ruhig mehr geben könnte. -Andreas Decker
Buch:
Valorians Kinder: Roman
Autor:
Mary H. Herbert, Ausgabe vom 4. Sept. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 239650
Buch:
Wie Männer und Frauen die Liebe erleben
Autor:
Michael Mary, Ausgabe vom Aug. 2006, Broschiert, Verkaufsrang 39196