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Michael Schaper

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GEO Kompakt 1/2004: Die Geburt der Erde - Michael Schaper
Buch:GEO Kompakt 1/2004: Die Geburt der Erde
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 10. Nov. 2004, Broschiert, Verkaufsrang 42005
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GEO Epoche 26/2007: Der Buddhismus - Michael Schaper
Buch:GEO Epoche 26/2007: Der Buddhismus
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 7. Mai 2007, Broschiert, Verkaufsrang 52210
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Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
GEO Epoche 26/2007: Der Buddhismus (5 von 5 Punkten) meint P.H.S. aus Duisburg
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GEO Kompakt 15/2008: Wie wir denken: Das Gehirn: Intelligenz, Gefühl, Bewusstsein - Michael Schaper
Buch:GEO Kompakt 15/2008: Wie wir denken: Das Gehirn: Intelligenz, Gefühl, Bewusstsein
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 11. Juni 2008, Broschiert, Verkaufsrang 43122
Preis: 8,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Geo Epoche 09 - Deutschland nach dem Krieg 1945 - 1955 - Michael Schaper
Buch:Geo Epoche 09 - Deutschland nach dem Krieg 1945 - 1955
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 106212
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Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Von der Stunde Null bis Wirtschaftswunder (5 von 5 Punkten) meint S.
Die neunte Ausgabe der GEO-Epoche erschien im November 2002 und behandelt die Jahre von 1945 bis 1955. Auf 178 Seiten wird die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland beschrieben. Das Heft beinhaltet zahlreiche Bilder über zerstörte Städte, Hunger und Not im gewohnten Hochglanz-Stil und schließt lückenlos an Heft 17 "8. Mai 1945 - Das Kriegsende" an. Der Krieg ist verloren, Millionen Menschen sind auf der Flucht und das ehemalige Deutsche Reich unter den Siegermächten aufgeteilt. Viele kehrten inzwischen aus der Kriegsgefangenschaft heim und Konrad Adenauer wird als Vater der Sozialen Marktwirtschaft bezeichnet. Die Berichte hierzu werden aus Briefen und politischen Aufzeichnungen zusammengestellt.

Der neue Zustand ist aber auch eine Chance zum Neuanfang. Tagebuchartig werden die letzten Wochen des Krieges geschildert bis zur Potsdamer Konferenz. Ausführlich wird berichtet, wie Truman, Churchill und Stalin den Grundstein des Kalten Krieges legten. Ein weiteres großes Thema widmet sich dem so genannten Wirtschaftswunder, das den Aufschwung im Land bringt. Gerade fünf Jahre nach Kriegsende sind die Fabriken wieder ausgelastet und keiner denkt mehr an die vergangene Zeit. Niveaprodukte, VW Käfer und die Persil Werbung sind aus der Werbung nicht mehr wegzudenken und drücken den damaligen Lebensstil aus. Eine Zeittafel runden die Erinnerungen an die 50-er Jahre ab.

Sachlich und fundiert wird dieser Teil der deutschen Geschichte mal in einem anderen Licht als in den herkömmlichen Geschichtsbüchern dargestellt. Insgesamt ist dieses Magazin eine großartige Ergänzung für alle, die sich für Historisches interessieren.

GEO Epoche 25/2007: Kaiser, Ritter, Hanse - Michael Schaper
Buch:GEO Epoche 25/2007: Kaiser, Ritter, Hanse
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 21. Febr. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 217417
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Diese Ausgabe von GEO Epoche trägt den Titel 'Kaiser, Ritter, Hanse. Deutschland im Mittelalter', doch ist natürlich mit einiger Berechtigung zu fragen, ob es so etwas wie Deutschland in jenen Jahrhunderten überhaupt gegeben hat. Tatsächlich ist der Eintritt der Deutschen in die Geschichte nicht klar zu datieren - die Bildung von Nationen verläuft durchweg über lange Zeiträume, und auch Engländer, Spanier, Italiener und Franzosen haben kein Datum, an dem sie die Geburtsstunde ihrer Nation feiern können. Dennoch haben Historiker immer wieder versucht, den Beginn der deutschen Geschichte festzulegen, was zu heftigen Auseinandersetzungen geführt hat.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein gelungenes Magazin! (5 von 5 Punkten) meint H.K.
Dieses Magazin befasst sich mit Deutschland im Mittelalter und wartet mit einer Vielzahl von imposanten Fotographien auf, die den Leser visuell in die bemerkenswerten Textbeiträge einstimmen.
Im Mittelalter, dem Jahrtausend zwischen 500 und 1500, beherrschten Herzöge, Grafen und Ritter auf mächtigen Festungen das Land, so liest man. Mehr als 20 000 Burgen soll es gegeben haben. Einige von ihnen gibt es immer noch. Dazu zählt u.a. die märchenhafte Burg Eltz, die seit 33 Generationen im Familienbesitz ist, auch die Marksburg am Rhein, sowie Burg Vischering im Münsterland und natürlich die Wartburg in Thüringen, berühmt wegen des Sängerwettstreites zwischen Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide, aber auch weil Luther hier das neue Testament ins Deutsche übersetzte.
An anderer Stelle im Magazin wird man über Walther von der Vogelweide und die Macht der Minne informiert.
Aufklärung erhält man hinsichtlich der politischen Strukturen im Reich, über Könige und Kaiser, wie etwa die Ottonen, die Salier, die Staufer, über die Herrscher des Interregnums, die Regenten während der Zeit der wechselnden Dynastien aber auch über die der Habsburger.
Heinrich IV , der Investiturstreit und Heinrichs Gang nach Canossa werden erneut aus dem Dunkel der Geschichte hervorgezogen. Auch wird das facettenreiche Leben Friedrichs II , des hochgebildeten Stauferkönigs, in knappen Sätzen nachgezeichnet und von dem einst in Prag residierenden Karl IV erfährt man Essentielles, nicht zuletzt, weil unter seiner Herrschaft das wichtigste Verfassungsdokument des Heiligen Römischen Reiches geschaffen wurde, das ein halbes Jahrtausend überdauerte: die Goldene Bulle. Das ist die Schrift zur Regelung des deutschen Wahlkönigtums.
Im vorliegenden Heft wird man daran erinnert, was man unter den mittelalterlichen Begriffen Ablass, Bann, Investitur, Lehen, Zehnt, Simonie, Reichstag, aber auch unter einer Fehde zu verstehen hat.
Die Äbtissin Hildegard von Bingen wurde zuzeiten Friedrich Barbarossas als Prophetin verehrt. Sie wollte die Welt von Schuld und Sünde befreien und den Menschen einen Weg zu Gott weisen. Von Ihrer Zeit im Kloster Disibodenberg( das sollten Sie unbedingt besuchen!) und ihren weiteren Klosteraufenthalten wird ausgiebig berichtet und es wird ihr Werk " Scivias" -Wisse die Wege- thematisiert. Hildegard lernte u.a. die Kunst des Heilens und schrieb die "Physica" über Pflanzen, Metalle und Mineralien. Sie verzeichnete deren medizinische Wirkung und erläuterte in der Schrift die Herstellung von Pillen, Pulvern, Spülungen und Räucherungen. Die Äbtissin glaubte, dass der Mensch aufgrund des Sündenfalls zu Krankheiten, Siechtum und Unheil neigen würde.
Über Ritterspiele wird in einem längeren Beitrag von dem Historiker Dr. F. Neumann ausführlich berichtet. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff der Schwertleite erklärt und ein Hoffest geschildert, das am 20.5.1184 in der Nähe von Mainz stattfand. Friedrich I Barbarossa war der Gastgeber. 40 000 Ritter, ohne Geistliche und das Volk anderer Stände trafen sich auf der Maaraue um die Festtage zu begehen. Was sich dort im Einzelnen ereignete erfährt man detailliert im Text von Walter Saller.
Ein weiterer Bericht beschäftigt sich mit den Begriffen Macht und Ehre.
Die Fehde, eine kriegerische Form von Selbstjustiz war nicht selten das einzige Mittel, um sich gegen Ehrabschneider, Raubritter oder falsch erhobene Ansprüche sein Recht zu verschaffen. Am Beispiel eines Machtkampfes um die Vorherrschaft des Hunsrück wird verdeutlicht, wie vehement eine Fehde ausgetragen werden konnte, mit Kanonen, unterschiedlichen Armbrustmodellen, Stoßklingen und Hellebarden, mittels denen man feindliche Reiter aus dem Sattel hob.
Besonders beeindruckend ist der Beitrag über den Bau des Kölner Doms. Man betrachtet es als das kühnste Bauvorhaben des Mittelalters. 1248 begannen die Arbeiten dazu und waren 600 Jahre später immer noch nicht abgeschlossen. Die Architektur des Doms wird gut nachvollziehbar erklärt, auch wird über die wohldurchdachten Lichtverhältnisse gesprochen. Durch insgesamt 10000 Quadratmeter farbiger Fenster fällt Tageslicht in den Kölner Dom und beleuchtet Chor, Kirchenschiffe und Altäre. Man erfährt , dass die Fläche der Fenster fast ebenso groß ist, wie das Dach.
Über die so genannte Deutsche Hanse und die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Hansekaufmanns Hildebrand Veckinchusen wird berichet und von dessen Leidenschaft zur Spekulation, von riskanten Krediten, von Geld als auch Ehre, schließlich von Gewinnen und Verlusten.
Hansestädte, nicht nur Lübeck, sondern Brügge sowie Bergen und viele andere damalige Handelsmetropolen werden genannt und es wird verdeutlicht, mit welchen Waren, die Kaufleute damals ihr Geld verdienten.
Schließlich ist Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks und damit einhergehend der mittelalterlichen Stadt Mainz ein Beitrag gewidmet. In der Folge wird an den Verfasser des ältesten deutschen Rechtsbuches , genannt Sachsenspiegel, erinnert. Gemeint ist der großen Rechtsgelehrte Eicke von Repgow.
Ein sehr gut durchdachtes, hochinteressantes Magazin , das man mit Vergnügen immer wieder in die Hand nimmt und sei es nur, um einen Blick auf das Hauptportal des Kölner Doms zu werfen. Wunderschön!

Empfehlenswert!


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Geo Epoche, Nr.16 : Tsunami - Michael Schaper
Buch:Geo Epoche, Nr.16 : Tsunami
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 25. Febr. 2005, Broschiert, Verkaufsrang 38038
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Überschwemmt und zermalmt von einer Woge, die mit ungeheurer Gewalt auf die Küsten traf und den Menschen an den Stränden, in den Häusern und Straßen kaum eine Chance zur Flucht ließ. Mehr als 300000 kamen um, und als sich das Wasser zurückgezogen hatte, waren eine Million ohne Obdach, bedeckten Trümmer und Schutt die Erde, waren die Städte und Dörfer öde und wüst.

Geo Epoche, Nr.22 : Die französische Revolution: 22/2006 - Michael Schaper
Buch:Geo Epoche, Nr.22 : Die französische Revolution: 22/2006
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 31. Mai 2006, Broschiert, Verkaufsrang 100083
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Spannendes Wissen (5 von 5 Punkten) meint M.M.H. aus 22765 Hamburg
Viele haben von der "Französischen Revolution" zuletzt in der Schule gehört. Dieses Wissen verblasst. Aber die Anliegen und Zusammenhänge dieses Umbruchs - des wichtigsten Umbruchs in der westlichen Zivilisation - sind aktueller denn je. Wieder ist die Rede von Restauration, wir stehen religiösen Fanatikern gegenüber und die Machtverhältnisse verschieben sich mehr und mehr in Richtung "Geld-Adel".

Da darf man ruhig mal nachlesen, wie das damals denn war.

Wie sich das für GEO EPOCHE gehört, ist die Thematik mit Bild und Text sehr gut strukturiert aufgearbeitet und es bleiben nach der Lektüre kaum Fragen zu dieser "zeitenwendischen" Revolution übrig. Im Gegenteil. Man versteht einiges besser und bekommt Lust, sein neu gewonnen Wissen weiter zu vertiefen.

Toller Band!

Liberté, Egalité, Fraternité (5 von 5 Punkten) meint M. aus Baden-Württemberg
erstmals in Europa sollten alle Menschen gleich sein, dieses hehre Ziel schien jedes Opfer zu rechtfertigen.
Geo Epoche begleitet den Leser durch bewegende zehn Jahre, nach denen nicht nur in Frankreich nichts mehr so war wie früher.

Der Band beschreibt zunächst in zwei Artikeln den Niedergang des Königtums und den aufflackernden Widerstand der Landbevölkerung im "Mehlkrieg".

Weiter gehts mit der Einberufung der Generalstände und dem Ballhausschwur. Der Sturm auf die Bastille am 14.Juli 1789 wird minutiös dargestellt.
Die Kanonade von Valmy steht exemplarisch für die Befreiungskriege, die das revoluionäre Frankreich gegen das europäische "Establishment" führen mußte und dazu eine Wehrpflichtarmme schuf.
Dann wird auch die Konterrevolution der "Weißen" in der Vendee beschrieben und die fürchterliche Rache der Pariser Zentralgewalt, die in der südwestlichen Gegend Frankreichs keinen Stein auf dem anderen ließ.
Natürlich ist auch ein Kapitel Marat, Robespierre und Danton gewidmet und dem Terreur, den die einen mehr die anderen weniger entfesselten. Schließlich fraß die Revolution die eigenen Kinder.
Der aufsteigende Stern eines unbekannten korsischen Generals bildet den Abschluß.Er schloß im Dezember 1799 mit den Worten " Die Revolution ist beendet!"

Einziger Wehrmutstropfen ist das Titelbild, das die vorstürmende Marianne in der 1830 Revolution zeigt, was Geo Epoche auch freimütig zugibt. Auch wenn diese Bild zum Symbol für die franz. Revolution und alle nachkommenden wurde, hätte ich ein Bild aus der betreffenden Zeit bevorzugt; z.B. das Bildniss von Marats Tod.
Das aber nur am Rande, die Ausgabe ist hervorragend recherchiert, abwechlungsreich, beinhaltet alle wesentlichen Aspekte, was will man also mehr ?
Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die kommende Ausgabe "Preussen".

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Geo Epoche, Nr - 11 : Amerikas Weg zur Weltmacht - Michael Schaper
Buch:Geo Epoche, Nr - 11 : Amerikas Weg zur Weltmacht
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 2003, Broschiert, Verkaufsrang 232777
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Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Anschauliche Entwicklung der USA (4 von 5 Punkten) meint M. aus Baden-Württemberg
GEO Epoche gelingt es auch in dieser Ausgabe, den Leser das Thema fesselnd näher zu bringen.
Ein wenig bekanntes Kapitel ist die Erforschung Nordamerikas durch die Spanier, die nach fehlgeschlagenem Feldzug sich lieber wieder auf ihre "Besitzungen" in Mittel-und Südamerika konzentrierten.Dann folgt ein Essay über die Besiedlung der Neuenglandstaaten und deren späteren Unabhängigkeitskrieg gegen das Mutterland England.Hier bildet sich das Verständnis des "White, anglosachsm und protestant, das lange bezeichnend für die Einstellung der zuerst angekommenen Siedler war. Weitere Kapitel sind der Erforschung des Westens, dem Bürgerkrieg 1861-1865 und dem rasanten wirtschaftlichen Wachstum gewidmet. Dabei ist die amerikanische Mentalität des freien Wettbewerbs mit geringer sozialer Verantwortung dargestellt. Weltpolitisch errangen die USA spätestens mit dem gegen Spanien gewonnenen Krieg 1898 Weltgeltung.
Wichtige Faktoren auf dem Weg der USA waren die schwachen Staaten in Norden und Süden, im Osten und Westen Atlantik und Pazifik, die ein ungehemmtes Wachstum begünstigten.
Schon im beginnenden 19.Jhd. erhoben die USA durch die Monroe-Doktrin Herrschaftsanspruch in ihrer gesamtamerikanischen Hemissphäre. Dieser Grundsatz der Nichteinmischung europäischer Staaten auf dem amerikanischen Doppelkontinent und deren Gegenseitigkeit galtmit einer Unterbrechung 1917 letztendlich
bis 1941 und dem Kriegseintritt der USA in WK II.
Insgesamt eine kurzweilige Schilderung, die alle relevanten Bereiche beinhaltet.

Geo Epoche, Nr.13 : Das antike Griechenland: 13/2004 - Michael Schaper
Buch:Geo Epoche, Nr.13 : Das antike Griechenland: 13/2004
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 2. Sept. 2004, Broschiert, Verkaufsrang 203241
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Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.

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Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Griechisches Barock (4 von 5 Punkten) meint H.S. aus Ketsch
Allein schon die Fotos von Berthold Steinhilber, die von ihm zelebrierte und im Bild festgehaltene phantastische Ausleuchtung antiker griechischer Stätten - dem Apollo-Tempel in Delphi, dem Theater von Epidauros, dem Stadion in Olympia, um nur einige zu nennen - geben dem GoeEpoche-Band "Das antike Griechenland", dem dreizehnten in seiner Reihe, einen besonderen Wert, Wert zu Besorgung, Betrachtung, und Befassung ...
mit den Helden, den Philosophen, den Poeten, Sängern, Tragödien- und Komödiendichtern, den Politikern, den Wissenschaftlern und - auf keinen Fall vergessen und übergangen - den Göttinnen und Göttern.

Die unzusammenhängenden - will heißen: über den ganzen Band verteilten - Vorstellungen der antiken Literaten, von Homer (selbstverständlich) ["Singe, oh Göttin, den Zorn des Peliaden Achilles"], über Aischylos ["Erz, Spiegel der Gestalt, Wein aber der des Geistes"], bis hin zu dem weniger bekannten Abenteurer und Polarkreisreisenden Pytheas ["Weiter über Thule hinaus stoßen wir auf das träge und geronnene Meer"] lockern das Geschichtsmagazin zum Vorteil auf. Allerdings vermisst man - wenn schon, denn schon - einen: Wo um alles in der Welt des Altertums ist - "Nicht mitzuhassen, mitzuleiden bin ich da." - Sophokles? Er fehlt vollster!

Doch es besteht - wenn auch nur scheinbar - Hoffung; denn siehe: Gegen Ende des Bandes gibt es eine Abhandlung "Porträts: Dichter, Denker, Demagogen". Wir finden dort, hier allerdings nur in Kurzvorstellungen, u.a. die Dichterin Sappho, den Historiker Herodot - wiederum jedoch keinen Sophokles.

Würdevoll aufbereitet - und zusammenhängend - präsentieren sich die Philosophen. Der Reigen wird durch die großen Drei eröffnet: dem "Ich-weiß-dass-ich-nichts-weiß"-Sokrates, dem "Das-Denken-ist-das-Selbstgespräch-der-Seele"-Platon und dem "Das-Ganze-ist-mehr-als-die-Summe-seiner-Teile"-Aristoteles. Diogenes, Epikur und Zenon vervollständigen die Runde.

Der Historiker Wolfgang Schuller führt ins Altertum der Antike, den beginnenden Anfang der europäischen Kultur in kleinen Städten rund um die Ägäis, ein: "Freies Land und freier Geist".

Den Kampf um die Volksherrschaft" schildert Cay Rademacher, ebenfalls Historiker und redaktionell mitverantwortlich für das vorliegende GeoEpoche-Heft. Schön die Ausschnitte aus altertümlichen Vasenmalereien, die Rademachers ausführlichen Aufsatz begleiten.

Auftritt: die Spartiater. Ihre Gesellschaftsform ("Zwei Könige befehlen das Heer"), ihr militärisches Gehabe ("Spartas Ruf als Streitmacht hallt derweil durch den Mittelmeerraum"), ihre Sklavenhalterei, ihre Rivalitäten mit Athen, stellt Lars Abromeit vor.

Staatskunst, Unbestechlichkeit, Urteilskraft, aber auch Selbstdarstellung und Reichtum, darüber hinaus Religion und Wagemut, das sind - nach Rademacher - die Eckpfeiler, die "Das Goldene Zeitalter" ausmachen, in das Perikles sich und seine Stadt Athen führte. So wurde in jenen fernen Tagen ein gewaltiges Bauprogramm durchgezogen, "das unter anderem die Akropolis in ein architektonisches Schatzhaus" verwandelte.

(Griechische) Vasen, Reliefs (als öffentliche Kunst), Mosaiken (als private Kunst, vornehmlich auf den Böden der Häuser, "weshalb ihre Besucher die Wirkung (...) aus farbigen Steinen ungestört bewundern können"), Statuetten aus Terrakotta, die Steinplastiken: eine reiche Auswahl der darstellenden Künste des alten Griechenlands. In exzellenten Abbildungen finden sie im Epoche-Band ihre Aufnahme. Ganz groß - immer wieder gerne bewundert (und wenn's nur in Kunstbänden ist) - die Laokoon-Gruppe. "Der Mensch ist das Maß" und Marmorstein "das Material für die Ewigkeit."



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GEO Epoche mit DVD 31/2008: Als Spanien die Welt beherrschte: Das Magazin für Geschichte - Michael Schaper
Buch:GEO Epoche mit DVD 31/2008: Als Spanien die Welt beherrschte: Das Magazin für Geschichte
Autor:Michael Schaper, Ausgabe vom 18. Juni 2008, Broschiert, Verkaufsrang 86193
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Peter-Matthias Gaede, geboren 1951 in Selters, Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, ist Chefredakteur von GEO. Zahlreiche Auszeichnungen.

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Leserkommentare:*
Etwas über Bartolomé de Las Casas und andere (5 von 5 Punkten) meint H.K.
Geo Epoche 31 trägt den Titel " Als Spanien die Welt beherrschte".Die Mixtur aus einer Vielzahl beeindruckender Bilder und eloquenter Texte verdeutlicht wie Spanien einst zur Hegemonialmacht aufstieg, das heißt zum weltumspannenden Imperium mit Kolonien auf drei Kontinenten.

Der Süden und die Mitte Spaniens waren lange unter der Herrschaft der Araber und Berber. Noch heute gibt es dort viele Zeugnisse der islamischen Kultur.
Generationenlang bekämpften sich an den Grenzen die Katholiken mit den Mauren. 1212 kommt es schließlich zur größten Schlacht des Mittelalters in Andalusien. In der Schlacht von Las Navas de Tolosa unterliegen die Mauren den Kreuzrittern. Von da an können sich die Mauren nur noch im Süden halten. Während der so genannten Reconquista wurden den Mauren in Spanien die Macht entzogen.

Den ausführlichen Text hierzu begleiten beeindruckende Fotos von frühmittelalterlichen, maurischen Festungen, wie etwa der Burg " Guadamur ", die der König von Kastilien-Lyon neben anderen Festungen eroberte als er 1085 in die bis dahin maurisch besetzte Stadt Toledo einzog. Toledo wurde damals zum kulturellen Zentrum der Halbinsel.Sehr beeindruckend ist auch die Festung " Almodovar del Rio" (Cordoba) , die 500 Jahre lang maurischen Herrschern unterstand.

Die Hochzeit von Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragonien wird auf zwei Seiten näher beschrieben und ist dem ausführlichen Bericht über das Jahr 1492 vorangestellt.Das Königspaar erobert das Königreich Granada zurück, das von den Mauren besetzt war. König Muhammed XI., genannt Boabdil kapituliert. Damit sind nach 7 Jahrzehnten die Muselmanen aus Spanien verjagt und Papst Innozenz VIII verleiht 1492 den beiden Herrschern den Titel " Katholische Könige ". Ohne Zweifel ist der Sieg eines der bedeutendsten Daten in der Geschichte Europas.
Die religiöse Einheit haben Ferdinand und Isabella ihrem Lande durch ein Vorgehen aufgezwungen, dessen Radikalismus und Intoleranz uns heute noch erschreckt, die aber in ihrem Zeitalter von der öffentlichen Meinung bestätigt wurden. So wurde die Inquisition unter Staatsaufsicht gestellt. Unter dem Vorwand, den Wert des Glaubens der bekehrten Juden und Mauren zu prüfen, wurde die religiöse Schreckensherrschaft eingeführt; dabei stellte man die Juden und Mauren vor die Wahl, den Katholizismus anzunehmen oder auszuwandern.

Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus 1492 beginnt die koloniale Ausdehnung, die Spanien bald in den Besitz unermesslicher Gebiete und unerschöpflicher Goldreserven bringen wird. Im Bericht " Der Berg, der Menschen frisst ", liest man von einer Silberader auf der Hochebene der Anden. In der nahegelegenen Stadt Potosi leben die Spanier in barocker Pracht. Sie schinden Zehntausende Indios für den Reichtum im fernen Spanien.

Der Mönch Bartolomé de Las Casas prangert die Unterdrückung der Indios an. Dr. Jutta Nolte berichtet sehr erhellend von dem Disput von Las Casas mit seinem Gegenspieler Juan Ginés de Sepúlveda.Den Thron Isabellas und Ferdinands beerbt deren Tochter Johanna die Wahnsinnige. Diese liebte ihren Gatten Philipp den Schönen leidenschaftlich, machte ihm aber aufgrund ihrer krankhaften Eifersucht viele Szenen. Als er viel zu jung stirbt, verfällt sie dem Wahnsinn. Mit dem Sarg ihres Gemahls, der sie die " Schreckensherrschaft " nannte, irrte sie durch die spanischen Lande und wartete auf seine Wiederauferstehung. Die königliche Familie lässt sie im Schloss von Tordessillas inhaftieren.

Die Macht wird auf Ihren Sohn Karl I, dem künftigen Kaiser Karl V des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen übertragen.Über dessen Sohn Philipp II referiert Jens-Rainer Berg. Von seinem Vater erbt er Spanien und die Kolonien in Amerika , die Niederlande, die Freigrafschaft Burgund, Mailand , Neapel, Sizilien, und Sardinien. Er kämpft erfolgreich gegen Frankreich und die Osmanen und sichert sich den Besitz Portugals. Der Versuch das Eindringen der Reformation in den Niederlanden zu verhindern, führt zum Aufstand und der Loslösung der nördlichen Provinzen. Die Abwehr der englischen Einmischung dort scheiterte mit dem Untergang der Armada 1588. In den französischen Religionskriegen griff er auf katholischer Seite ein, musste aber Heinrich IV als französischen König anerkennen.

In seinem Inneren regierte Philipp mit absolutistischer Macht. Sein Tod leitete den Niedergang des spanischen Weltreichs ein.Interessant ist der Bericht über das Inquisitionsgericht. Niemand erfuhr vor dem Prozess, weshalb er verhaftet worden ist und kein Angeklagter der Inquisition wusste, wer ihn denunziert hat. Auf einem abgelichteten Gemälde, das ich nicht näher beschreiben möchte, kann man sich die menschenverachtenden Foltermethoden vergegenwärtigen.

Über den Maler Diego Velazquez wird sehr breitgefächert informiert und es werden einige Druckgraphiken Francisco de Goyas gezeigt. Dort sind die Schrecken des sechs Jahre andauernden Guerillakrieges mit den Soldaten Napoleons thematisiert. Die Bilder werden erst 35 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht.

Wie immer ist die beigelegte DVD eine Bereicherung für das Magazin, weil es die Texte noch lebendiger macht.

Empfehlenswert.

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