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| | Buch: | Don Quijote |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom 1. Januar 2004, Gebunden, Verkaufsrang 34798 |
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Kaum ein Roman der Weltliteratur hat eine ähnlich anregende, fruchtbare kultur- und geistesgeschichtliche Wirkung gehabt und war gleichzeitig so vielen Deutungen und Missdeutungen ausgesetzt wie dieser. Ohne Don Quijote, dessen weltliterarische Bedeutung außerhalb Spaniens erst im 18. Jahrhundert voll erkannt wurde, ist der neue europäische Roman nicht denkbar.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 15 Bewertungen)
Leserkommentare:* Weltliteratur - aber bedingt zu empfehlen (5 von 5 Punkten) meint C.K. aus Hamburg Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Dieses Buch ist nicht nur ein Klassiker, sondern gehört aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades der Person Don Quijote in jedes gut sortierte Bücherregal.
Cervantes hat mit seinem Werk ohne Zweifel DIE Vorlage für den modernen Roman geschaffen. Ich bin immer wieder erstaunt gewesen, wie modern und ungewöhnlich die erzählerischen Ideen daher kommen. Das hätte ich für ein Buch dieses Alters nicht erwartet. "Don Quijote" ist herrlich selbstironisch und der Autor scheut sich nicht davor, sich selbst durch den Kakao zu ziehen; teils subtil, teils ungewohnt offen.
Vor diesem Buch war mir Don Quijote ausschließlich durch seinen Kampf gegen die Windmühlen bekannt. Umso erstaunter war ich, dass dieses Abenteuer bereits auf den ersten Seiten des 1100 Seite schweren Schmöckers abgehandelt war. Schnell war klar, wie unbekannt mir Don Quijote bisher eigentlich war.
Allerdings ist dieses Buch keine leichte Kost. 1100 Seiten sind per se ein wuchtiges Argument, etwas mehr Zeit zum Lesen einzuplanen. Aber der Sprachstil machte mir zwischenzeitlich wirklich zu schaffen. Ein historisches Buch kommt nun einmal mit einer "historischen", sprich "verschnörkelten" Sprache daher. Damit nicht genug, steigert die Figur "Don Quijote" die eh schon aus heutiger Sicht umständliche Ausdrucksweise zur vollständigen Ausweifung und Unverständlichkeit. Der Leser muss sich absatzweise wirklich enorm konzentrieren, um zu verstehen, was Don Quijote eigentlich meint. Kleine Ermunterung: Selbst die Randfiguren des Romands wundern sich ob der geschwollenen Ausdrucksweise unseres edlen Ritters.
Die ersten 130 Seiten habe ich mich durchgekämpft, dann das Buch aus Frust über die umständlich Ausdruckweise über längere Zeit weg gelegt. Schlußendlich mußte ich mich aufraffen dieses Buch zuende zu lesen. Nachdem ich wieder in die Geschichte gefunden hatte, hat es wirklich Spaß gemacht, die Abenteuer des Ritters zu erfahren.
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| | Buch: | Don Quijote von der Mancha: 2 Bände |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom 10. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 88245 |
| Preis: | 68,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Don Quijote von Miguel de Cervantes ist das Wunderelixier gegen die Tristesse des Daseins. Das Werk über Heldensehnsucht in unheroischen Zeiten wurde famos neu übersetzt." Manfred Schwarz, Welt am Sonntag, 12.10.08 "Jedes Jahrhundert braucht seinen Quijote - wir haben unseren jetzt: Susanne Langes Cervantes-Übertragung." Hans-Martin Gauger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.08 "Nichts für Weichlinge: Der geistvolle Hidalgo Don Quijote verachtet den Alltag, seinen Komfort und seine schlechten Gewohnheiten. Die neue Übersetzung von Susanne Lange bewahrt Rhythmus und Genauigkeit, Witz und Opulenz des Miguel de Cervantes Saavedra." Heinz Schlaffer, Süddeutsche Zeitung, 14.10.08 "Die große Leistung von Cervantes, beinahe ein Wunder, ist nun, dass uns seine Riesenerzählung noch immer bezaubert. Ein Sprachwunder!" Hans-Martin Gauger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.08 "Susanne Langes Neuübersetzung von Cervantes war überfällig. Übersetzungen altern, Originale nicht." Sabine Küchler, Der Tagesspiegel, 11.10.08
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* 500 Jahre alt und noch taufrisch (5 von 5 Punkten) meint H.L. Man gönnt sich ein großes Vergnügen wenn man diesen Roman in der neuen Übersetzung von Susanne Lange in Ruhe liest. Hat man erst einmal die Kennenlernphase geschafft, so will man kaum mehr aufhören. Die 2 Bände lesen sich gut, trotz Dünndruckpapier kommt man zügig vorwärts, was ja auch wichtig ist, denn das Format ist recht klein und die Scheu vor diesem Werk groß. Völlig unbegründet. Ein Mordsspass und stille Lacher und Schmunzeln werden garantiert. Es lohnt sich, auch die ausführlichen Erlauterungen mitzulesen, Lateinkenntnisse sind natürlich hilfreich aber nicht Bedingung. Endlich mal wieder ein Buch das man mit dem Herzen lesen kann und an das man gerne zurückdenkt
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| | Buch: | El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha: Selección |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom Juli 2007, Broschiert, Verkaufsrang 33707 |
| Preis: | 8,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Zu Recht gilt der Don Quijote als der erste moderne Roman. Sein Umfang indessen - weit über 1000 Seiten - macht den Zugang nicht einfach, zumal, wenn man ihn im Original lesen will. Die Auswahl, die der renommierte Hispanist Hans-Jörg Neuschäfer zusammengestellt hat, bietet etwa ein Viertel des Originaltextes mit ausführlichen Lesehilfen. Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* don Quijote (5 von 5 Punkten) meint P.K. Das Buch ist gut, wie beschrieben. Schnelle lieferung. Gerne wieder.El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha: Selección |
| | Buch: | Leben und Taten des Scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha |
| Autor: | Miguel de Cervantes Saavedra, Ausgabe vom 1987, Taschenbuch, Verkaufsrang 22231 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Ich lese wieder den Don Quichotte - mit unendlicher Freude." (Brief an M.v. Thurn und Taxis)
"Ich habe die letzten zwei Wochen die große und herrliche Geschichte von den Taten des sinnreichen Junkers Don Quijote von der Mancha gelesen: wohl der beste und größte Roman der Weltliteratur... Das Buch ist wie die Erde selber, und wenn man es ausgelesen hat, so wünscht man es sogleich noch einmal lesen zu können, da man das Gefühl hat, man sei an einem entzückend schönen Ort, in einem wunderbarschönen Wald gewesen und habe nun Abschied nehmen müssen. Alle bedeutenden Bücher verblassen neben diesem einzig schönen und wahrhaft guten Buch." (Brief an Frieda Mermet)
"Don Quixote ließ mich sterben vor Lachen... Die Entdeckung dieses Buches ist vielleicht der größte Augenblick meines Lebens." ("Leben des Henry Brulard")
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Leserkommentare:* Worthy of its reputation (5 von 5 Punkten) meint P.S. aus Derby, UK A pleasurable book to read,this translation of DON QUIXOTE made the story easy to understand, and for every reason it stands up to its reputaion as the best-loved novel. Confronting the conventions of Spanish society at his time some four hundred years ago, the author wittily and funnily exposes the folies of the time through the adventures , stories and misfortunes of Don Quixote and Sancho Panza. In a broader sense it is the forerunner off other situations where individuals, communities or systems live a complete lie.This is truely an amazing book, one that you won't want to put down once you have started.DON QUIXOTE is a must read which you should include with other must reads like WAR AND PEACE, UNION MOUJIK, GULLIVER'S TRAVEL,CANTERBURY TALES. One thing for sure is that this new translation of DON QUIXOTE will make it a popular story even with the young.
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| | Buch: | Don Quixote von la Mancha: Leben undTaten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom 3. März 2008, Broschiert, Verkaufsrang 355719 |
| Preis: | 14,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Was ist das für ein Typ, dieser Don Quixote, der mit seiner Lanze gegen Windmühlen kämpft? Ist er einer dieser Spinner, die vor lauter Ritterromanen Realität und Fiktion verwechseln? Oder ist er mit seinem herzzerreißenden Kampf für dasGute und Schöne vielleicht der viel größere Realist als sein nüchterner Gefährte Sancho Pansa? Oder ist am Ende gar Sancho Pansa der wahre Held der Geschichte? Dass es auf all diese Fragen keine Antworten gibt, dass es womöglich mehr auf die Fragen als auf die Antworten ankommt darin liegt die tiefe Weisheit dieses wunderbaren Romans.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Zu dick! (3 von 5 Punkten) meint d. aus Bochum Der Don Quixote ist eine Figur bzw. ein Roman über die/den man eigentlich nich mehr viel sagen oder schreiben muss. Jeder wird gleich den Kampf der Windmühlen im Kopf haben. Und das, obwohl dieser Kampf im Roman selbst eher eine beiläufige Rolle spielt. Jedenfalls wollte ich jetzt endlich doch mal die ganze Geschichte lesen, auch um eventuell die immense Bedeutung des Werks nachvollziehen zu können.
Unser Held verlässt ganze drei Male sein Dorf, um für seine Angebetete Dulcinea, die er noch nie gesehen hat, aber "echte" Ritter haben ja eine Herzensdame, Abenteuer zu bestehen. Realität und Fiktion verschwimmen dabei regelmäßig in seinem Kopf, was auch den Kampf gegen besagte Windmühlen erklärt, die von Don Quixote für Drachen gehalten werden. Er reitet mit seinem Begleiter bzw. Knappen, dem Bauern Sancho Pansa, durchs Land und hält billige Schenken für Kastelle, die vermeintlichen Prostituierten davor für Burgfräuleins und die Weinschläuche im Haus für Todfeinde, die bekämpft werden müssen. Und natürlich treffen die beiden Hauptprotagonisten auch auf Mitmenschen, die sich einen Spass mit Don Quixotes Einbildungskraft erlauben. Eine psychologische Einschätzung scheint nun erstmal nicht schwer, allerdings stellt er sich nicht ausschließlich als irgendein Verrückter dar, der Ritterspielchen nachahmt, da er auch immer mal wieder wirklich helle Momente hat und sehr kluge Dinge von sich gibt. Nichtsdestotrotz versuchen der Barbier und der Pfarrer aus seinem Heimatdorf ihn zurückzuholen und zu heilen. Bis dahin vergehen aber so einige Seite im ersten Buch. Im zweiten Buch versuchen sie es dann mit anderen Tricks.
Damit wären wir auch gleich beim großen Manko. Dieses Buch hat viel zu viele Seiten. Der Autor scheint sich irgendwann selbst in seiner Erzähllust verfranzt zu haben und hat deshalb kein Ende finden können. Immer öfter treten Personen auf, die Quixotes Geschichte in keinster Weise voran treiben, die aber dennoch unbedingt ihre Leidensweg beschreiben müssen. Das zieht sich. Vor allem im ersten Buch verbraucht Miguel de Cervantes Saavedra über 200 Seiten für einen Besuch in einer Schenke. 1605 mag das noch nicht viel bedeutet haben, da ging es den Leuten nur darum unterhalten zu werden. Außerdem muss ja sagen, dass dieser Roman wohl überhaupt erst die Gattung Roman im Abendland begründet hat und somit sowieso ein Novum darstellt(e). Heute stören aber diese Geschichten (zumeist Liebesgeschichten) in der Hauptgeschichte aber eher, als das sie unterhalten. Zumindest empfand ich das so. Zumal es oft den Anschein hat, als würde Don Quixote mehr und mehr zu einer Randfigur verkommen. Das kostet dem Buch jedenfalls 2 Sterne, denn wenn ich schon merke, dass die Lesepausen immer größer werden (und ich benötige meist nie viel Zeit für ein Buch), kann das nicht für den Roman sprechen. Um es auf den Punkt zu bringen: Mich haben hier zu viele Seiten gelangweilt.
Wiederrum gut gefallen haben mir die reinen Quixote-Abenteuer, da hat das Lesen wirklich Spass gemacht, dieser Mix aus Abenteuer- und Schelmenroman ist großartig, abwechslungsreich und teilweise mit überraschenden Wendungen. Auch das was nebenbei in unseren Köpfen vorgeht oder vorgehen sollte ist ganz spannend, denn man muss sich ganz unwillkürlich fragen was der Titelheld denn eigentlich für einer ist. Ist er bloss ein Narr, der an Realitätsverlust leidet? Oder ist er doch der Idealist, der für die alten, für seine Werte kämpft? Ich tendiere allerdings nach der Lektüre, auch wenn es hart klingt, eher zum Erstgenannten. Und das Buch im Gesamten: Ist es nur eine Parodie auf die damals populären Ritterbücher oder ist es doch mehr? Vielleicht eine sozialkritische Auseinandersetzung mit den damaligen spanischen Verhältnissen? Ich bin mir nicht sicher. Ich weiss aber das eine gekürzte, auf's Wesentliche beschränkte Ausgabe des Don Quixote dem Lesegenuss wohl zuträglicher wäre, als diese hier vorliegende. Schade an der Ausgabe auch, dass sie auf die zwar bekannteste, aber wohl keineswegs beste Übersetzung, nämlich die von Ludwig Tieck, zurückgreift und dass das Nachwort mehr oder weniger nur eine kurze Nacherzählung des Inhalts darstellt. Da wollte wohl jemand mit allen Mitteln den Don Quixote in seiner Edition herausbringen, wie? |
| | Hörbuch: | Don Quijote de la Mancha - 6 CDs |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom 22. Aug. 2003, Audio CD, Verkaufsrang 78036 |
| Preis: | 39,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Miguel de Cervantes Saavedra hat eine Figur geschaffen, die sprichwörtlich geworden ist für den Kampf des Idealisten gegen die Windmühlen der Realität: Don Quijote. Der arme Ritter und sein Diener Sancho Pansa haben den Kampf gegen das Vergessen gewonnen: Der Roman zählt seit 1605 zu den größten Werken der Weltliteratur. Prämiert 2002 vom Osloer Nobelinstitut als "Das beste Buch der Welt".
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Der nörgelnde Sancho Panza und sein übereifriger Herr ... (5 von 5 Punkten) meint F. aus Wuppertal Ob Schröder oder Fischer, ob Merkel oder Schäuble, ob Mittelalter oder unser eigener persönlicher Lebenslauf: Wie das rastlose Ringen des Don Quichote kommt einem streckenweise auch manch anderes in unserer Gegenwart vor. Weil das Buch des Cervantes aber sehr dick ist, kommt dem heutigen von Arbeit überfrachteten Menschen das wie zu Großmutters Zeiten gemütlich Vorgelesene sehr günstig entgegen. Während man also sich durch Wäscheberge bügelt (empfehle das Bügeleisen FLIZZ) ist nett anzuhören, wie tapfer auch Don Quichote mit seinem etwas widerspenstigen Diener Sancho Panza sich durchs Leben biss. Die Literatur-Wissenschaftler, die anlässlich des CERVANTES-Jahres (2005) besonders fleißig waren, haben herausgeschält, dass in diesem Werk einer vorher üblichen schlichten Abenteuerreihung eine neue Ebene eingefügt wurde: die eines handlungshemmenden, "ja-aber"-zweiflerischen Grübelns, einer so genannten reflektierenden, diskutierenden "Meta-Ebene". Überbleibsel davon erahnt man, wenn man bei der Harald Schmidt-Show den hinterm Computer verschanzten Manuel Andrack einen ironischen Frage-Einschub ins ungetüme Faseln seines Chefs starten sieht, auch der Pommes-Frites-Buden-Besitzer INGO bekleidet diese Funktion, wenn er dem im Morgenmantel mit Bierpulle vor ihm stehenden DITTSCHE nüchterne Fragen störend in den Galopp seines rein spekulativen Denkens wirft. Der spanische National-Heilige Cervantes fühlte sich damals getrieben, die Ideale der Welt der Kreuzritter zu unterhöhlen, weil er selbst bei solchen Aktionen ziemlich aufgerieben worden war. 1575 war Cervantes zum soundsovielten Male wieder auf ein Kriegsschiff befohlen worden (der spanische König kämpfte um die Seehoheit im Mittelmeer gegen die Muselmanen), wurde aber dann von einem türkischen Schiff angegriffen, gekapert, einkassiert und als Gefangener nach Algier geschleppt, wo er fünf Jahre in Kerkerhaft verbrachte. Der Cervantes-Forscher Martini schrieb: "Jene Stelle, wo Don Quijote dem Zug der verketteten Galeeren-Sträflinge begegnet und sie befreit, ist aus eigenem Wissen um das Schicksal solcher Gefangenschaft geschrieben... Fünf Monate legte man ihn in eiserne Ketten, um seinen Willen zu brechen. Es wird berichtet, Cervantes habe die Absicht gehabt, sich an die Spitze von fünfundzwanzigtausend Christensklaven zu setzen ..." (die sich aus der muselmanischen Gefangenschaft befreien wollten wie einst Spartakus aus jener der Römer) - kein Wunder also, dass Cervantes der unauslöschliche Held aller lese- oder zuhör-fähigen Spanier wurde und bis heute geblieben ist. "DIE GRÖSSTE SÜNDE IST DIE VERZWEIFLUNG" - mit solchen Sätzen hat sich Cervantes unsterblich gemacht - und seiner ironischen Odyssee fast die Ebene einer mutigen existenzphilosophischen Abhandlung gegeben - allerdings einer gut verfilmbaren. "Don Quichote" (erschienen 1605) mag man also als Nachläufer der HOMER'schen Ilias und Odyssee sehen - aber auch als Vorläufer des SIMPLICISSIMUS des dreißigjährigen Krieges (Grimmelshausen alias German Schleifheim von Sulsfort, 1669), ja sogar als literarische Vorahnung des Till Eulenspiegel des Belgiers Charles de Coster (ULENSPIEGEL und Lamme Goedzak, 1867) - der GULLIVER des Jonathan Swift gehört sicher auch mit in diese Literatur-Gattung hinein (das frisch verfilmte Nibelungen-Lied ist leider ohne jede Ironie konzipiert). Die neuzeitlichen Kriege, ob in Vietnam oder dem Irak, sie wurden bisher leider von niemandem ironisiert. Es wäre jedoch vielleicht einmal nötig, um jenes hohle Pathos zu hinterfragen, das stets so viel Chaos in Gang setzt. Würde George W. Bush samt seiner Sancho Panza Condoleezza erst Cervantes lesen müssen, bevor er eine Entscheidung trifft, würde vielleicht vieles vernünftiger ablaufen. Die Cervantes-Forschung betont, der Dichter habe Wesentliches geleistet für das moderne Weltbild durch die Problematisierung von Religiösität und Geschlechter-Verhältnis, von Technik-Entwicklung und lockendem Kriegsvorteil, habe Erkleckliches geleistet durch die Beschreibung von Unmoral in gewisser Erotik oder Rechthaberei des (staatlich legitimierten) Gefangennehmens, er habe mit fast soziologischem Scharfsinn subtil erzählt von Aushöhlungsprozessen innerhalb des Adels parallel zum Heranstürmen anderer, MACHT-besessener Cliquen, etc. - Cervantes hat mit seiner Nachdenk-Bibel also nicht nur das Konservative erzählend ironisiert, war somit vielleicht ein früher "Multi-Kulti" oder Pazifist - nein zuallererst hat er strukturell auf die Notwendigkeit des streitenden Debattierens beim Kampf gegen selbstherrlichen Wirklichkeits-Verlust hingewiesen.: wichtiger als der enthusiastische Ritter Quichotte ist somit der nörgelnde Wirklichkeitsliebhaber Sancho Panza: dabei sollte man, während man den Audio-CDs beim Bügeln lauscht, unbedingt denken...
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| | Buch: | Don Quijote: Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha Roman |
| Autor: | Miguel de Cervantes Saavedra, Ausgabe vom 1. Aug. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 24918 |
| Preis: | 15,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion "Wohl ist's ersichtlich", schnauzt der erregte Junker seinen Knappen an, "daß du in Sachen der Abenteuer nicht kundig bist; es sind Riesen, und wenn du Furcht hast, mach dich fort von hier und verrichte dein Gebet, während ich zu einem grimmen und ungleichen Kampf mit ihnen schreite". Lesen kann verhängnisvoll sein. Wer wüßte nicht, mit wem es der "Ritter von der traurigen Gestalt" (wie Ludwig Tieck ihn genannt hat) hier tatsächlich zu tun hat. Don Quijote ist ausgeritten, "um sich nach dem zu richten, was er in seinen Büchern gelesen". Da kann der kluge Knappe Sancho Pansa sagen, was er will. Was weiß das Gesindel schon von den hohen Versprechungen der Literatur! Don Quijote hat zu viele Ritterromane gelesen, Cervantes variiert das Motiv eines Irrtums. In allen möglichen niederen Gestalten sieht der glücklose Abenteurer hohe Herren und Damen, denen er seine Wehr- und Ehrhaftigkeit beweisen muß - eben so, wie er es aus den Büchern kennt. Eigentliches Thema ist also der Unterschied von Leben und Lesen. Cervantes' Jahrtausendwerk, 1605-15 erschienen und laut Kindlers Literatur-Lexikon leicht "das wirkungsmächtigste Werk nach der Bibel", markiert damit eine Schwelle in der europäischen Mentalitätsgeschichte: Buch und Welt, diese noch in der vorangehenden Renaissance innige Einheit, fällt in zwei grundsätzlich verschiedene Erfahrungsbereiche auseinander. Die Konsequenzen sind bekannt: Quijote wird verhöhnt, verprügelt, vertrieben. Wie später an Werther-Lesern zeigt die Disziplinierungsgeschichte des Geistes schon hier, wie wichtig die Umschaltkompetenz von Leben und Lesen ist. Eine Fähigkeit, die sich an der Schwelle zum 3. Jahrtausend möglicherweise als ebenso nützlich herausstellen könnte, da erneut ein grundlegender Wandel der Medien und zugleich unserer Wirklichkeitserfahrungen in vollem Gange ist. -Nikolaus Stemmer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)
Leserkommentare:* Don Quijote - Der Löwenritter (5 von 5 Punkten) meint g. aus Frankfurt Dies ist der Original-Don-Quijote-Roman. Keine zerstückelte, gekürzte oder Kinder-Fassung, sondern der ursprüngliche Roman aus den Jahren 1605 und 1615 (damals in zwei Teilen erschienen) mit dichtbedruckten 1103 Seiten Geschichte und einem 20-Seiten Nachwort. Ich habe mehrere Wochen daran gelesen. Interessant ist immer wieder wie Don Quijote zwischen Gescheitheit und Narrheit tendiert. Er ist wohl durchaus intelligent, aber durch das unzählige Lesen von Ritterromanen verrückt geworden, so dass er nun glaubt selbst ein fahrender Ritter zu sein, auf Abenteuer auszieht und den treuen Sprücheklopfer Sancho Pansa, der eigentlich von Don Quijotes Geisteskrankheit weiß, als Schildknappen mitnimmt und das alles in einer Zeit in der es schon gar keine Ritter mehr gibt. Es geht in dieser Geschichte ebenso darum was Don Quijote sich einbildet und was er phantasiert. So glaubt er zB, dass seine imaginäre große Liebe, die unvergleichlich schöne Dulcinea von Toboso, die gar nicht existiert, in eine schmutzige, hässliche Bäuerin verzaubert wurde, die sie unterwegs treffen. Die Menschen die von Don Quijotes Zustand wissen führen ihn an der Nase herum und treiben ihr Spiel mit ihm, was ihn nur dazu bringt erst recht davon überzeugt zu sein, dass es überall mit Zauberei zu geht. Immer wieder schmunzelt man über Don Quijotes Euphorie und beinahe schon Sturheit, mit der er sich in den Kampf gegen seine "Gegner" (die oft garkeine feindlichen Absichten haben) stürzt und tragikomisch ist meist der Ausgang. Einige Missverständnisse von Seiten Sancho Pansas sind vielleicht etwas albern (so wundert er sich beispielsweise über das Wort Distanz und fragt was dies für ein Tanz sei, der Dis-Tanz) und möglicherweise sehr frei übersetzt. Ansonsten liest sich der Roman sehr flüssig. Der Übersetzer Ludwig Braunfels wählte eine wundervoll altmodische (nicht im negativen Sinn), vornehme Sprache, die einfach schön klingt. Hier herrschen solche Ausdrücke wie: Es deuchte ihn / Es dünkte ihn / sintemal ... etc. Auch witzig ist der nicht ganz so ernst genommene Faktor des Erzählers. Dieser fiktive Erzähler mit Namen Sidi Hamet Benengeli ist sich manchmal in seinen Schilderungen unsicher. Ein äußerst kurzweiliger, humorvoller und leichter Roman, der einfach Spaß macht.
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| | Hörbuch: | Don Quijote (MP3 CD) |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom 15. Januar 2008, Audio CD, Verkaufsrang 185168 |
| Preis: | 25,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Ein Klassiker der Weltliteratur jetzt auf MP3-CD! "Das beste Buch der Welt!" Nobel-Institut, Oslo Die tragisch-komische Geschichte von Don Quijotes Leben und Taten, gelesen von einem legendären Sprecher. Der selbsternannten Ritter Don Quijote zieht mit seinem Knappen Sancho Pansa aus, für eine bessere Welt zu streiten: die wohl berühmteste Figur eines Idealisten, der gegen die profane Realität rebelliert. Der sprichwörtlich gewordene Kampf gegen die Windmühlen ist nur eines von vielen bizarren Abenteuern, an deren Ende der Ritter von der traurigen Gestalt immer wieder scheitert. Gelesen von dem unnachahmlichen Hans Paetsch, 1909?2002, Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher, eroberte in zahlreichen Hörbuch- und Hörspielproduktionen eine große Fan-Gemeinde: "Eine Stimme als Tür in eine magische Welt." Leipziger Volkszeitung "Wenn der liebe Gott einen Pressesprecher hätte, würde der klingen wie Hans Paetsch." Süddeutsche Zeitung Gekürzte Lesefassung in der Übersetzung von Ludwig Tieck. Produktion: NDR.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Ansprechende Lesung, aber unentschuldbar gekürzt (2 von 5 Punkten) meint R.C. Die herzhafte und auch heute noch erfrischende Tiecksche Übersetzung wird von Paetsch mit humorigem Timbre, aber bar aller stimmlichen Clownerien vorgetragen: 4 Punkte (den fünften reserviere ich für die unübertrefflichen Lesungen von Gert Westphal).
Aber zwei Punkte Abzug für die unsäglichen Kürzungen. Zahllose Kapitel sind gestrichen, viele der verhältnismäßig wenigen verbliebenen Kapitel in sich gekürzt. So findet sich von den berühmten Sprichwörtern Sancho Pansas kaum etwas.
Immerhin weist der Verlag auf Kürzungen hin, verschweigt aber deren Ausmaß. |
| | Hörbuch: | Gute Besserung - CD: Heitere Geschichten für lange Stunden |
| Autor: | Daniil Charms, Miguel de Cervantes Saavedra, Kurt Tucholsky, Isabella Hübner, Miguel de Cervantes Saavedra, Kaspar Hauser, Cyrus David, Andreas Jung, Ausgabe vom 30. Juni 2005, Audio CD, Verkaufsrang 142851 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| Reden wir von Operationen, Ärzten oder anderen ansteckenden Krankheiten, so tun wir dies meistens mit einer sorgenerfüllten Stimme, die den Ernst der Lage unmissverständlich unterstreicht. Das muss so aber nicht sein, wie uns diese kleine Anthologie beweist. Denn in der Literatur finden sich durchaus Beispiele, die uns zeigen, dass „Komik“ und „Krankenhaus“ oder „Husten“ und „Humor“ keine unüberbrückbaren Gegensätze sind. Vier Sprecher behandeln in dreizehn Texten wichtige Fragen wie: „Sind Krankheiten schädlich?“, „Wann kommt mein Arzt aus Dubai zurück?“ oder „Was ist die Untersuchungspille?“ Sammlung heiterer Texte über Medizin, Krankheit, Ärzte für lange Stunden im Bett. Gelesen von den Schauspielern, die in der Serie Marienhof einen Arzt gespielt haben. Besetzung: Isabella Hübner, Cyrus David, Andreas Jung, François Smesny. |
| | Buch: | Don Quijote |
| Autor: | Miguel de Cervantes, Ausgabe vom Juli 2004, Gebunden, Verkaufsrang 326834 |
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Ein Edelmann vom Land beschließt Ritter zu werden: Don Quijote de la Mancha, der zu Ehren seiner Herzensdame ein Held werden will. Dafür braucht er nur den gewitzten Bauern Sancho Panza, der ihm in allen Lebenslagen treue Dienste leistet, und seine blühende Phantasie. Schon verwandeln sich Windmühlen in kämpfende Riesen, Bauernmädchen in Prinzessinnen und Dorfschenken in Ritterburgen ... Diese Ausgabe ist bestens dazu geeignet, einen Klassiker der Weltliteratur neu zu entdecken. Prämiert vom Osloer Nobelpreis-Institut 2002 als Bestes Buch der Welt. Ich liebe diesen überbordenden geistreichen Humor von Cervantes, seinen großen Sinn für Komik, der genauso frisch und witzig ist wie vor 400 Jahren. Ich hab mich in Sancho Panza sehr gern hineinversetzt! Chris Riddell
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Don Quijote lebt weiter (5 von 5 Punkten) meint k. Alonso Quijana hat zu viele Ritterromane gelesen und darüber den Verstand verloren. Bedrückt von all dem Unrecht, das er sieht, fasst er den Beschluss ein fahrender Ritter zu werden und für das Gute zu kämpfen. Er verwandelt sich in den edlen Ritter "Don Quijote de la Mancha". Begleitet wird er von dem kleinen aber schlauen Bauern Sancho Pansa, der ihm als sein Knappe treu in jedes Abenteuer folgt. Don Quijote sieht die Welt mit anderen Augen. Mit eigenen Augen und so wird sie zur Phantasie und für den Leser zum Genuss.
Zwei Stunden herrlich geschwelgt hatte er, und zwar zur Ablenkung. So schrieb er im Jahre 1883 an seine Partnerin. Viele glückliche Paare, .. es ist die vollkommenste heitere Grazie. Nun, ob Sigmund Freud Recht hatte spielt keine Rolle, aber sicher ist, dass er sich mit einem der wichtigsten europäischen Werke vergnügte. Don Quijote gehört neben Ödipus, Faust, Hamlet, Casanova, Don Juan zu den wichtigsten Figuren im abendländischen Bewusstsein. 404 Jahre alt, in diesem Jahr 2009 genau nach der Veröffentlichung durch Miguel de Cervantes (1547-1616) im Jahre 1605 als erster Band von zweien. Und die Geschichte - nicht hochtrabend, eher witzig, erheiternd - bekommt schon politische Aspekte, wenn man Thomas Mann liest zu seiner Kritik vor 70 Jahren, der hier den "illusionären Orgasmus" beschwört. Aber in die Nähe der damligen Zeit lässt sich die Geschichte letztendlich nicht bringen. Vielmehr haben wir es mit einer raffinierten Psychologie zu tun, wo letztendlich die Welt draußen so zu sein hat, wie die Vorstellung es erlaubt oder bestimmt. DQ braucht ein Ideal, mit dem er sich wegen seines Verhältnisses zu Welt tröstet. Daher klärt es sich, dass ein reisender Ritter nicht heiraten kann, wohl aber eine Frau anbeten kann, die er in Liebe immerhin "viermal aus der Ferne" beobachtet hat. Seine Dulcinea ist in seinem Bilde aller irdischen Mängel enthoben. Damit sind die Abenteuer, die er durchzustehen hat, nichts anderes als eine Verheißung durch Sieg der Angebeteten würdig zu werden. Weiterhin lebt er mit seinem Freud Sancho den Traum von Freiheit, weil er in der Unkalkulierbarkeit der Wirklichkeit ein Spiel sieht. In diesem Traum braucht er seinen Freund, der ihm seine Identität gibt, weil er in der Welt auf das trifft, was ist, und nicht auf dass, was er zu schaffen glaubt. Beendet wird diese großartige Geschichte mit dem Rückzug in die Wirklichkeit. Ein Ritter fordert DQ zum Kampf und siegt. Damit hat er Befehlsgewalt und DQ muss in die Heimat zurück. Nur - ohne Freiheit, ohne leben in einer Wunschwelt - nur mit der Wirklichkeit konfrontiert bringt ihn ins Grab. Der Vorhang der Vernunft fällt vor seine Träume. Auch wenn Sancho sagt, die größte Narrheit ist, sich ins Grab zu legen.
Gestorben ist Alonso, Don Quijote lebt weiter. Er ist der, der inspiriert zur Leichtigkeit, zur Lebendigkeit und letzten Endes immer wieder neu zum Abenteuer des Fragens und Suchens. Zu jeder Zeit, gegen jede Verzweifelung, die ja größte Sünde ist.
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