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| | Buch: | Das Heilige und das Profane - Vom Wesen des Religiösen |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 20. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 234967 |
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"Das Heilige und das Profane" sind zwei existentielle Situationen, die der Mensch im Laufe seiner Geschichte ausgebildet hat. Die ganze Vielfalt der geheiligten physischen und psychischen Erfahrungen und Handlungen der Menschen vor Augen zu führen und damit zugleich das Wesen des Heiligen verstehbar zu machen, ist Eliades Anliegen. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt er, wie räumlich und zeitlich voneinander entfernte Völker und Kulturen strukturell identische religiöse Symbole entwickelt haben. Die Gründung und Gestaltung des menschlichen Lebensraums, die mythische Deutung und Periodisierung der Zeit und Geschichte, die Ritualisierung menschlichen Tuns - dies alles gibt der menschlichen Existenz sakrale Bedeutung auch in den industriellen Gesellschaften, denn Elemente archaischer Religiosität bestimmen sogar das Denken und Verhalten des areligiösen Intellektuellen. Für Eliade ist "Das Heilig und das Profane" ein Beitrag zum Selbstverständnis des Menschen als eines historischen Wesens.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Die Nachschöpfung der Himmel; Der zum Mond weisende Finger. (5 von 5 Punkten) meint K.G. aus Eutopia Mircea Eliade wird unter den Religionsphilosophen gerne zu den Traditionalisten gezählt - eine Ehre, die er sich mit Julius Evola teilt, mit dem er ebenfalls gemeinsam hat, dass er lange Zeit der faschistischen Bewegung seines Heimatlandes nahe stand.
Das ändert aber nichts an der Legitimität der (kultur-)wissenschaftlichen Herangehensweise Eliades an seinen Untersuchungsgegenstand. Eliade will nämlich die Religion nicht von Aussen, von ihrer äußeren Struktur, ihrem Zweck u.s.w. verstehen, sondern er möchte sie von innen heraus zugänglich, dem Leser, dem Forscher also *verständlich* machen. Hierzu muss derjenige, der sich für das Phänomen des Religiösen interssiert, erst einmal aus seinen profanen Bezügen befreien; er muss verstehen, dass neben der profanen Welt eine zweite, sakrale, existiert, dass es neben dem profan gelebten Leben, ein anderes, ein sakrales Leben, mit einer sakralen Zeit und heiligen Rhythmen gibt. Vereinfacht gesprochen strebt der religiöse Mensch danach, dass sich, wiederum bloß in ein Bild gefasst, aus der eigentlich unerreichbaren, tranzendenten Sphäre, ein Strom ergießt in die bloß profane Welt & Zeit, und dass sich dann das Sakral-jenseitige hier in immer neuen Variationen der Themen "Zentrum", "Ursprung", "Schöpfung", "Erlösung" et cetera in alle Lebensbereiche hin auskristallisiert, bis alles vormals Profane zu einem sinntragenden Symbol, einem auf die transzendente Sphäre verweisenden Zeichen umgewandelt wurde, in dem sich alles, nun heilige, Leben, soweit es diesseitig möglich ist, vollzieht.
Diese für den Traditionalismus typische Deutung einer die jenseitigen Bezüge immitierenden und nach-schöpfenden Ordnung als das eigentliche Wesen des Religiösen, findet sich weniger ausdrücklich, aber dafür als politischer Anspruch, auch bei Evola. Das Richtige daran mag sein, dass eine solche "heilige Ordnung" unter Umständen tatsächlich viel von der unerträglichen Offenheit des Lebens fortnehmen, für den einzelnen und die Gemeinschaft Sinn stiften kann, wo sich sonst vielleicht nur Anomie und Entfremdung breit machen würde.
Das Eitle an einer solchen "Nachschöpfung der Himmel", wie man sie auch nennen könnte, ist aber, dass die Nachschöpfung das Eigentliche, nämlich die Transzendenz, genauso zu verdunkeln vermag wie das profane "Nichtwissen".
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| | Buch: | Die Schöpfungsmythen: Kosmologien der Ägypter, Sumerer, Akkader, Hethiter, Hurriter, Kanaaniter und Israeliten |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 1. Januar 2002, Gebunden, Verkaufsrang 149339 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Verständlichkeit (3 von 5 Punkten) meint B.B. Das Buch ist sehr akademisch abgefassst und daher nicht unbedingt geeignet, um sich als "Normalverbraucher" zu informieren. Es ist meinem Empfinden nach in manchen Teilen schwer verständlich, wenn man sich nicht selbst wissenschaftlich mit der Materie bereits auseinandergesetzt hat.
Wer sich durchkämpft kann unter Ausschaltung von Einzelheiten einen Gesamteindruck über vielen Völkern gemeinsame Grundzüge erhalten.
Falsche Angaben (1 von 5 Punkten) meint j.e. Ich habe mir das Buch vor allem gekauft, weil ich die Bücher von Mircea Eliade bisher alle sehr geschätzt habe. Bei diesem Buch hat er allerdings nur das Vorwort von 37 Seiten geschrieben, der Rest, also die Darstellungen der einzelnen Schöpfungsmythen, stammt von anderen mir unbekannten Autoren. Wen das nicht stört, wird dieser Hinweis nicht abschrecken. Aber da es sich eindeutig um eine Falschangabe handelt, bekommt das Buch von mir Null Sterne und geht wieder zurück.
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| | Buch: | Schamanismus und archaische Ekstasetechnik (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 15. Juni 1975, Taschenbuch, Verkaufsrang 80717 |
| Preis: | 18,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Komplexe Darstellung eines Phänomens (5 von 5 Punkten) meint S.S.-.M. Das Buch hat bis heute nichts an Aktualität verloren und ist in seinem umfassenden Wissen und seiner Bedeutung bislang einzigartig. Mircea Eliade hat eine Vielzahl von Quellen für seine Darstellung herangezogen. Dass die Arbeit nicht alle Aspekte enthalten kann, schreibt er selbst und verweist auf Ethnologen und Spezialisten der Amerikanistik oder Altaistik. Auch gibt er in den Fußnoten Hinweise auf Quellen, in denen man sich weiter informieren kann.
Die Texte sind auch für Laien interessant und gut lesbar. Eliade beschreibt eine Fülle von Beispielen sehr ausführlich, genau und anschaulich - etwa wie ein Schamane erkannt und für seine Berufung bestimmt wird. Bei einigen Völkern geschieht dies durch die alten Schamanen, bei anderen offenbart sich die Berufung durch einen Traum, eine Krankheit oder ein äußeres Zeichen, bei manchen wird sie gar vererbt.
Eliade teilt seine interessanten Gedanken und Schlussfolgerungen mit und interpretiert das Geschehen. Er erklärt die Rituale und Methoden und gibt einen Einblick in die Symbolik; so werden etwa Gesichter und Körper mit Asche eingerieben, um das bleiche Leuchten von Gespenstern zu erreichen. Auch die Kleidung dient dem Schamanen oft dazu, ihm einen magischen Körper in Tiergestalt zu verschaffen.
In dem Buch findet sich eine faszinierende Darstellung eines kulturellen Phänomens und seines Wandels. Es gibt Einblick und berührt die Bereiche von Magie, Mystik und Religion. Der Schamanismus ist nach wie vor lebendig. So hat der Autor und Regisseur Clemens Kuby einige moderne Schamanen besucht und in seinen Filmen und Büchern vorgestellt. Neben den traditionellen Schamanen, die nach wie vor in einigen Regionen tätig sind, haben heute zahlreiche schamanische Techniken, wie Trommelreisen oder Visualisierungen Eingang in die moderne Psychotherapie gefunden und sind aus den esoterischen Programmen nicht wegzudenken.
Der "Erfinder" des Schamanismus (5 von 5 Punkten) meint H.W. aus Salzburg, Österreich, EU Für viele Schamanen ist Schamanismus eine Form von Magie, die nur in der Praxis erlernt werden kann. Aber wenn es überhaupt sinnvoll ist, sich theoretisch mit Schamanismus zu beschäftigen, dann ist dieses Buch Basis, Standard und Maßstab.
Denn Mircea Eliade (1907-1986) hat überhaupt als erster das Phänomen des Schamanismus erkannt und als universelle Kulturtechnik beschrieben. Ihm geht es nicht um die farbenreichen Details einzelner Kulturen, sondern um das, was sie alle gemeinsam haben.
Er vergleicht nicht nur die bekannten asiatischen Schamanen und die ebenfalls recht populären indianischen "Medizinmänner" (Eliade selbst hat diesen Fehlbegriff nicht benützt). Er war auch der erste, der das gesamt-indoeuropäische Konzept der Trancetechnik bei den Iraniern, den Griechen, den Germanen, den Slawen und den Kelten entdeckte und beschrieb.
(Ein konkretes Beispiel - nicht aus diesem Buch: Die Idee des Urbaums, auf dem oben der Adler und unten Schlange bzw. Drache nistet, findet sich in alten mesopotamischen Epen, in Visionen aus Amerika und Asien, aber auch im Bild der germanischen Weltesche Yggdrasil. Damit verbunden ist das Bild einer Welt aus drei Ebenen - Überwelt, Menschenwelt, Unterwelt - in die der Schamane reisen kann.)
Mircea Eliade wird von seinen (wenigen) Kritikern vorgeworfen, er habe die beschriebenen Kulturen nicht bereist und daher Vergleiche gezogen, wo große Unterschiede bestanden. Das ist berechtigt. Aber es ist das Standardargument aller bodenständig denkenden Menschen gegenüber den Visionären: es ist das, was die Schlange immer zum Adler sagt.
Um einen Wald zu erkennen, braucht man keinen Geist, der einen einzelnen Baum perfekt studiert. Im Gegenteil: Zu große Nähe verhindert Vergleiche. Nur derjenige, der ausreichend Abstand von den einzelnen Bäumen wahrt, kann sagen: "Ihr wißt das vielleicht nicht, aber ihr seid ein Wald!"
In diesem Sinn: Jeder Mensch ist einzigartig, jeder Schamane ist sein eigener Baum. Aber das Verdienst, den Wald entdeckt zu haben, gehört Mircea Eliade und "Schamanismus und archaische Ekstasetechnik".
Und um mich jetzt wieder der Praxis zuzuwenden: Niemand von uns, denke ich, ist daran interessiert, Stammesschamane eines tungusischen oder ausgestorbenen germanischen Stammes zu sein. Wir wollen ja unseren individuellen Weg gehen. Und für uns moderne Magier war es eine enorme Hilfe, zu wissen, dass wir das verlorene Wissen auch aus mehreren verschiedenen Kulturen rekonstruieren und neukombinieren können, weil es im Grunde auf der ganzen Welt und in allen Menschen zu finden ist.
Ich folge Eliades Theorien seit 20 Jahren und kann sagen, dass meine parapsychologischen Experimente und magische Praxis sie bestätigen: Es gibt eine archaische Ekstasetechnik und es ist sinnvoll, sie Schamanismus zu nennen. Ein größeres Kompliment, finde ich, kann man einem Theoretiker nicht machen.
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| | Buch: | Kosmos und Geschichte: Der Mythos der Ewigen Wiederkehr (Verlag der Weltreligionen Taschenbuch) |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 30. Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 73957 |
| Preis: | 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Mircea Eliades längst legendär gewordenen Studien zum Thema Kosmos und Geschichte zum Beispiel - sie hätten Goethe gefallen, geht es in ihnen doch darum, die Herausbildung mythischer und religiöser Praktiken in frühen, archaischen Kulturen als eine Nachbildung von Gottes- oder Jenseits-Projektionen zu verstehen." Hanns-Josef Ortheil, Die literarische Welt
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Mythos, Glaube, Aberglaube (5 von 5 Punkten) meint O.A. aus Lambsheim, Pfalz Ich bin es vom Verfasser gewöhnt, hervorragend recherchiert und kommentierte Arbeiten zu lesen. Das trifft auch hier bestens zu. -
Das Buch kam in hervorragendem Zustand pünktlich zu einem sehr guten Preis bei mir an.
O. Armbrust
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| | Buch: | Yoga: Unsterblichkeit und Freiheit (insel taschenbuch) |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 23. Febr. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 119379 |
| Preis: | 15,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Mircea Eliades Yoga-Buch ist seit seiner Erstpublikation 1959 ein Standardwerk, das nicht zuletzt wegen der plastischen Aufarbeitung der Geschichte, der Fragestellungen, Techniken und Formen des Yoga für Laien und Fachleute gleichermaßen faszinierend ist. Eliades geistige Entdeckungsreise führt in eine Welt, deren Fragen die des modernen Menschen sind: Welches sind die Bedingungen menschlichen Lebens? Wie kann man sich zu ihnen verhalten? Wie ist es möglich, sich als manipulierbarer, vom Außen bestimmter Mensch auf ein stabiles Element in sich selbst zu besinnen, einen Zustand der Freiheit und Spontaneität zu erahnen oder gar zu erreichen?
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Fantastisch (5 von 5 Punkten) meint L. Dies ist in der Tat eine der besten Abhandlungen über Yoga, die mir je untergekommen ist. Frei von Idiosynkrasien beschreibt der Autor, der gleichfalls eine westlich-wiisenschaftliche wie auch eine östlich-spirituelle Ausbildung hat, die Natur des Yoga, seine Ziele, seine Methoden. Nachdem ich viele Bücher von östlichen Gurus üebr diesen Gegenstand gelesen habe, hat mir dieses Buch endlich die Essenz des Yoga vermitteln können. Danke, Mircea!
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| | Buch: | Jugend ohne Jugend: Roman (suhrkamp taschenbuch) |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 25. Febr. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 111357 |
| Preis: | 7,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Ausnahmsweise fand ich das Buch schlechter als den Film (3 von 5 Punkten) meint p. In der Regel gehe ich lieber nicht in Filme, deren zugrundeliegende Bücher mir nicht gefallen haben. Diesmal war es genau andersherum; ich sah den Film aus Interesse an er Zusammenarbeit des Regisseurs (Francis Ford Coppola) und der Schauspielerin (Alexandra Maria Lara in einer Doppelrolle). Und war vom Resultat begeistert: in meinen Augen ist Coppola eine visuelle Darstellung der Unterschiede westlicher und östlicher Spiritualität gelungen, die in der Art, wie er die Geschichte des Romans erzählt, reflektiert wird. Das hat mich vom Visuellen her sehr begeistert, und ich war sehr interessiert an dem Autor des Romans, der diesen Film inspirierte.
Also schrieb ich mir im Abspann den Namen des Autors auf und bestellte das Buch. Was ich bekam, war eine nicht uninteressante Erzählung, die die gleiche Geschichte beinhaltet, die ich im Film gesehen habe. Aber die Sprache ist nüchtern, der Erzählstil relativ dokumentarisch und schlicht, was insgesamt eine interessante Mischung zwischen Krimi und Liebesgeschichte hervorbringt:
ein alter Mann, Professor für Altphilologie, wird 1938 vom Blitz getroffen und überlebt. Das hat bizarre Folgen: seine Gedächtnisleistungen werden überragend, und sein Körper verjüngt sich.
Auf der Flucht vor den Nazis begegnet ihm eines Tages eine Frau, die die Wiedergeburt seiner ehemaligen Verlobten zu sein scheint, die ihn in seinen 20ern verlassen hatte, da sie seine Liebe zu seinem Studienfach für größer als die zu ihr einschätzte.
Die Frau wird ebenfalls Opfer eines Blitzschlages. Als sie auf dem Krankenbett erwacht, befindet sie sich in einem anderen, früheren Leben. Sie findet sich durch verschiedene Aktionen bald in der Wirklichkeit wieder, und die beiden werden ein Paar. Regelmäßig hat die Frau nachts Episoden, in denen sie in Sprachen weit vergangener Kulturen spricht, was der sich verjüngende Professor anfangs begeistert dokumentiert, da er seinem Lebensziel nahezukommen scheint, den Ursprung der Sprache aufzuspüren.
Der Preis ist aber hoch: bei jeder weiter zurückliegenden Sprache, die in nächtlichen Traumphasen hochkommt, verliert die Frau Jahre ihres Lebens und ihrer Lebenskraft, so dass sich wiederum die Frage stellt, ob der Professor die Forschung der Sprachen mehr liebt als sie. Diesmal gelingt es ihm, auf sein Forschungsziel zu verzichten und sich von ihr zu trennen, damit sie leben kann. Am Ende findet auch er wieder in den ihm zustehenden physischen Zustand zurück und wird tot aufgefunden.
Diese Geschichte ist im Film von so detailreichen, warmen, inhaltsreichen Bildern erzählt worden, dass ich dachte, über das Liebesdrama hinaus etwas über die wesentlichen Unterschiede der westlichen und östlichen Hinwendung zum Spirituellen zu erfahren. Diese emotionale und bildreiche Tiefe habe ich im Buch nicht gefunden. Und ich habe mich gefragt, aus welchen Zeilen Coppola die Bilder genommen hat, die er im Film so prachtvoll umgesetzt hat. Im Buch habe ich nichts davon in der Sprache gefunden. |
| | Buch: | Das Mysterium der Wiedergeburt - Versuch über einige Initiationstypen. |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 21. Aug. 1997, Broschiert, Verkaufsrang 513286 |
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| | Buch: | Yoga - Unsterblichkeit und Freiheit. |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 1985, Taschenbuch, Verkaufsrang 360309 |
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Mircea Eliade führt in seinem Buch in die Geschichte, Formen und Technike des Yoga ein. Er geht dabei unter anderem einer der zentralen Fragen des modernen Menschen nach: Wie ist es möglich, unter den gegebenen Lebensbedingungen innere Stabilität und somit einen Zustand der Freiheit zu erlangen? Ein für Laien und Fachleute gleichermaßen faszinierendes Standardwerk.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Fantastisch (5 von 5 Punkten) meint L. Dies ist in der Tat eine der besten Abhandlungen über Yoga, die mir je untergekommen ist. Frei von Idiosynkrasien beschreibt der Autor, der gleichfalls eine westlich-wiisenschaftliche wie auch eine östlich-spirituelle Ausbildung hat, die Natur des Yoga, seine Ziele, seine Methoden. Nachdem ich viele Bücher von östlichen Gurus üebr diesen Gegenstand gelesen habe, hat mir dieses Buch endlich die Essenz des Yoga vermitteln können. Danke, Mircea!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Das Heilige und das Profane: Vom Wesen des Religiösen (insel taschenbuch) |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 23. Nov. 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 87664 |
| Preis: | 8,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Das Heilige und das Profane" sind zwei existentielle Situationen, die der Mensch im Laufe seiner Geschichte ausgebildet hat. Die ganze Vielfalt der geheiligten physischen und psychischen Erfahrungen und Handlungen der Menschen vor Augen zu führen und damit zugleich das Wesen des Heiligen verstehbar zu machen, ist Eliades Anliegen. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt er, wie räumlich und zeitlich voneinander entfernte Völker und Kulturen strukturell identische religiöse Symbole entwickelt haben. Die Gründung und Gestaltung des menschlichen Lebensraums, die mythische Deutung und Periodisierung der Zeit und Geschichte, die Ritualisierung menschlichen Tuns - dies alles gibt der menschlichen Existenz sakrale Bedeutung auch in den industriellen Gesellschaften, denn Elemente archaischer Religiosität bestimmen sogar das Denken und Verhalten des areligiösen Intellektuellen.Für Eliade ist "Das Heilig und das Profane" ein Beitrag zum Selbstverständnis des Menschen als eines historischen Wesens.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Die Nachschöpfung der Himmel; Der zum Mond weisende Finger. (5 von 5 Punkten) meint K.G. aus Eutopia Mircea Eliade wird unter den Religionsphilosophen gerne zu den Traditionalisten gezählt - eine Ehre, die er sich mit Julius Evola teilt, mit dem er ebenfalls gemeinsam hat, dass er lange Zeit der faschistischen Bewegung seines Heimatlandes nahe stand.
Das ändert aber nichts an der Legitimität der (kultur-)wissenschaftlichen Herangehensweise Eliades an seinen Untersuchungsgegenstand. Eliade will nämlich die Religion nicht von Aussen, von ihrer äußeren Struktur, ihrem Zweck u.s.w. verstehen, sondern er möchte sie von innen heraus zugänglich, dem Leser, dem Forscher also *verständlich* machen. Hierzu muss derjenige, der sich für das Phänomen des Religiösen interssiert, erst einmal aus seinen profanen Bezügen befreien; er muss verstehen, dass neben der profanen Welt eine zweite, sakrale, existiert, dass es neben dem profan gelebten Leben, ein anderes, ein sakrales Leben, mit einer sakralen Zeit und heiligen Rhythmen gibt. Vereinfacht gesprochen strebt der religiöse Mensch danach, dass sich, wiederum bloß in ein Bild gefasst, aus der eigentlich unerreichbaren, tranzendenten Sphäre, ein Strom ergießt in die bloß profane Welt & Zeit, und dass sich dann das Sakral-jenseitige hier in immer neuen Variationen der Themen "Zentrum", "Ursprung", "Schöpfung", "Erlösung" et cetera in alle Lebensbereiche hin auskristallisiert, bis alles vormals Profane zu einem sinntragenden Symbol, einem auf die transzendente Sphäre verweisenden Zeichen umgewandelt wurde, in dem sich alles, nun heilige, Leben, soweit es diesseitig möglich ist, vollzieht.
Diese für den Traditionalismus typische Deutung einer die jenseitigen Bezüge immitierenden und nach-schöpfenden Ordnung als das eigentliche Wesen des Religiösen, findet sich weniger ausdrücklich, aber dafür als politischer Anspruch, auch bei Evola. Das Richtige daran mag sein, dass eine solche "heilige Ordnung" unter Umständen tatsächlich viel von der unerträglichen Offenheit des Lebens fortnehmen, für den einzelnen und die Gemeinschaft Sinn stiften kann, wo sich sonst vielleicht nur Anomie und Entfremdung breit machen würde.
Das Eitle an einer solchen "Nachschöpfung der Himmel", wie man sie auch nennen könnte, ist aber, dass die Nachschöpfung das Eigentliche, nämlich die Transzendenz, genauso zu verdunkeln vermag wie das profane "Nichtwissen".
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| | Buch: | Hochzeit im Himmel |
| Autor: | Mircea Eliade, Ausgabe vom 1990, Gebunden, Verkaufsrang 167748 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Paradiesische Liebe auf Erden - oder auch nicht (5 von 5 Punkten) meint . Vielleicht das schönste Buch über die Liebe, das ich je gelesn habe; aber gleichzeitig erfüllt einem die Erkenntnis dessen, dass man die ideale Liebe wie die beiden Erzähler im Buch nie erreichen kann mit dem größtmöglichen Weltschmerz. Und das alles ist der Verdienst Mircea Eliades, wobei es einem erstaunt, wie ein Schrifsteller, der vor allem durch seine wissenschaftlichen Werke bekannt ist, in diesem Genre faszinieren kann. Wahrscheinlich einfach deshalb, weil er sowohl im Roman wie auch in der Wissenschaft die Wahrheit sucht, die Wahrheit im Mythos, im Archetyp, und dies spricht unser "Zentrum" unwiderstehlich an. Ein Lektüre-Muß! |
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