Murad W. Hofmann, Max Henning, Ausgabe vom Sept. 1999, Gebunden, Verkaufsrang 420693
Buch:
Der Islam als Alternative
Autor:
Murad W. Hofmann, Ausgabe vom 1995, Broschiert, Verkaufsrang 334029
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Islam als Alternative erregte bei seinem Erscheinen 1992 nicht nur in der islamischen Welt große Aufmerksamkeit. Autor Murad Wilfried Hofmann - ein deutscher Diplomat - war 1980 zum Islam übergetreten. Sein Plädoyer Der Islam als Alternative will Überzeugungsarbeit leisten und Gleichgesinnte finden. Entworfen wird ein idealtypisches Bild des Islams, der als alternative Lebensform auch in Deutschland an Boden gewinnt. Vorurteile sollen entkräftet und Sympathien geweckt werden. Schließlich sei "der Islam eine Religion der Toleranz par excellence". Im Vorwort weist Annemarie Schimmel auf zahlreiche Missverständnisse zwischen Moslems und Christen hin, als deren Ursache sie Unkenntnis vermutet. Um diese zu überwinden, verspricht Murad Hofmann "heiße Eisen" anzupacken. Alle 20 Kapitel von "Fatalismus" über "Islamische Marktwirtschaft" bis hin zu "Die Frau in der Gesellschaft" argumentieren zu Gunsten des Islams und gipfeln mitunter in der konkreten Aufforderung "Muslim werden und damit Rationalität und das Mystische verbinden". Explizit stellt Hofmann klar, dass Muslime hingegen nicht zum Christentum zu bekehren seien. Seinem Anspruch, frei von Apologetik zu sein, wird er nicht gerecht. Wie tief der Graben zwischen Okzident und Orient sein kann, zeigt u.a. die Stellung der Frau. Selbst der Autor befürchtet hier völliges Unverständnis bei westlichen Lesern. Grundlegende Einblicke in Mentalität und Geschichte des Islams bieten historische Querschnitte. Erschwert wird die Lektüre durch zahlreiche arabische Fachbegriffe und Namen, zu deren Transparenz auch das kurze Glossar kaum beiträgt. -Larissa Carina Seelbach
Buch:
Der Islam im 3 - Jahrtausend - Eine Religion im Aufbruch
Autor:
Murad W. Hofmann, Ausgabe vom 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 95321
Aus der Amazon.de-Redaktion Eine Therapie, die den Westen vor sich selbst rettet, möchte der zum Islam konvertierte Ex-Diplomat und Autor des Bestsellers Der Islam als Alternative, Murad Wilfried Hofmann, auch mit seinem neuen Buch Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch aufzeigen. Gesellschaftskritisch diagnostiziert der Autor das Scheitern der westlichen Moderne in der Absicht, Symptome wie Irreligiosität, Sittenverfall und Orientierungslosigkeit bewusst zu machen. Dabei sind ihm vier fiktive Studenten als Vertreter einer neuen Generation behilflich, denen er seine eigenen Gedanken in den Mund legt. Zuerst schildert er den "Aufbruch in den Westen", der von zwei höchst unterschiedlichen, jungen Muslimen gewagt wird. Während der integrationsfreudige Student, Hofmann nennt ihn einen Kultur-Muslim, sich nach amerikanischer Fortschrittlichkeit sehnt und anpasst, sieht der andere, der überzeugte kritische Muslim nur die Schattenseiten und kommt zu einem vernichtenden Urteil über die westliche Kultur. Ähnlich kontrovers setzt Hofmann den "Aufbruch in den Osten" in Szene. Für den ersten aus dem Westen stammenden, auswanderungswilligen Muslim hält der Autor ein Plädoyer über die Vorzüge von Solidarität in der islamischen Großfamilie, Gastfreundschaft, fehlender Kriminalität und nicht zuletzt vom gelebten, allgegenwärtigen Glauben. Kein Wunder, dass dieser Student sich im islamischen Orient bald heimisch fühlt. Weniger rosig schätzt der zweite westliche Konvertit seine neue Umgebung ein. Er dankt Gott dafür, dass er Muslim wurde, bevor er die muslimische Welt kennen lernte. So habe er sich die maßgebliche islamische Theorie nicht durch eine fragwürdige Praxis verdunkeln lassen. Die muslimische Welt wirkt auf diesen Studenten in erster Linie als Entwicklungsland. Kann Hofmann nach diesen inhaltlich weit auseinanderliegenden Statements zu seiner Eingangshypothese zurückkehren und den Islam als nach wie vor notwendiges Allheilmittel anpreisen? Zumindest versucht er es, ohne freilich die Schattenseiten des heutigen Islam zu verschweigen (wie etwa den Kopftuchzwang in einigen islamischen Ländern). Nahezu zwangsläufig ergeben sich Überschneidungen mit seinem früheren Buch. Provozierend und überaus aktuell regt Der Islam im 3. Jahrtausend zu eigenen Überlegungen an. -Larissa Carina Seelbach 1
Buch:
Reise nach Mekka
Autor:
Murad W. Hofmann, Ausgabe vom 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 523904
Buch:
Der Koran
Autor:
Murad W. Hofmann, Max Henning, Ausgabe vom 2003, Broschiert, Verkaufsrang 1122025
Buch:
Ein philosophischer Weg zum Islam
Autor:
Murad W Hofmann, Ausgabe vom 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 2168576
Buch:
Islam und der Westen
Autor:
Murad W Hofmann, Ausgabe vom 1998, Broschüre, Verkaufsrang 2348223