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| | Buch: | Reise in das Herz des Feindes: Ein Iraker in Israel |
| Autor: | Najem Wali, Ausgabe vom 4. Febr. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 263052 |
| Preis: | 17,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Aus Walis absolut unvoreingenommenen Begegnungen mit den jüdischen, arabischen und palästinensischen Einwohnern des Heiligen Landes ist nun das wertvollste, aufschlussreichste und ehrlichste Israel-Sachbuch seit langem entstanden. Walis gedanklich wohltuend klarer, vollkommen vorurteilsfreies Bericht ist (...) ein so großer Gewinn, ... die vielleicht mutigste und wichtigste Stimme eines bedeutenden arabischen Intellektuellen für einen friedlichen Ausgleich seit Nagib Mahfuz und seiner Unterstützung für den Friedensprozess zwischen Israel und Ägypten." Jüdische Zeitung, 16.02.09 "Sein Bericht von dieser Reise ist ein aufschlussreiches und wertvolles Plädoyer für Demokratie und für Israel." Klaus Bittermann, die Tageszeitung, 12.03.09
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Reisen bildet (4 von 5 Punkten) meint R.N. aus Helibrunna Der Autor wurde im Irak als politisch Andersdenkender und Kriegsgegner inhaftiert und gefoltert. Er emigrierte nach Deutschland, wo er seither als freier Journalist und Kulturkorrespondent der arabischen Tageszeitung "al-Hayat" tätig ist. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Bestseller, die in arabischen Ländern verboten waren. So gesehen, kein all zu überraschender Entschluss, nach Israel zu reisen, um sich dort ein eigenes Bild von den Menschen und dem Land zu machen, muss doch für einen aufgeklärten Menschen, der sich um Objektivität bemüht, die arabisch-muslimische Aggression gegen Israel und die Juden ein Ausbund der Irrationalität sein.
Der Autor nahm dann im Land die Gelegenheit wahr mit palästinensischen und jüdischen Israelis, eigentlich den "Feinden" des Islam, Gespräche zu führen. Er lernte dabei, dass das weithin gültige Israelbild der Muslime falsch ist und unzweifelhaft von der irreführenden Propaganda der muslimischen Welt geprägt ist. Dies bringt er in seinem Buch deutlich zum Ausdruck. Über die Palästinenser sagt er, sie hätten in Israel viel mehr Rechte als in den Staaten ihrer muslimischen Brüder. Das angebliche Leid der in Israel verbliebenen Palästinenser sei eine große Lüge. Er sagt auch, dass in den arabischen Ländern das Flüchtlingsproblem bewusst nicht gelöst wird, weil man befürchte die Flüchtlinge würden sonst die "Identität" als Palästinenser verlieren. Man stelle sich vor, die Deutschen hätten 1946 die Flüchtlinge aus dem Osten in Lager gesteckt und sie darin bis heute festgehalten, um sie als politisches Argument für die "Rückgewinnung" der verlorenen Ostegebiete zu gebrauchen.
Wali hatte glücklicherweise einen irakischen Großvater, der den Weggang der Juden aus dem Irak bedauert hatte, weil er gesehen hatte, dass er ein großer Verlust für den Irak war, gerade auch in kultureller Hinsicht. Walli war dadurch und sicherlich auch durch die "westliche" Berichterstattung "vorbelastet" offen zu sein für neue Erfahrungen und Eindrücke. Schließlich hat er ja auch im Westen studiert! Da war es schwer die herkömmliche "informierte" Geisteshaltung der Muslime in den arabischen Staaten zu kultivieren.
Wali geht es aber nun mit seinem Buch auch darum einen Gedankenaustausch zwischen Juden und Muslimen anzuregen. Er hat offenbar die Hoffnung, dass man die gemeinsamen Probleme durch die Kraft des Verstandes aus der Welt schaffen könnte - typisch für einen Intellektuellen! Aber das ist wohl Wunschdenken, denn das wäre etwas ganz neues! Die Kraft des Intellekts reicht wohl für den Bau der Atombombe, aber schon für den kategorischen Imperativ benötigt er einen "Glauben" an das Gute. Der Intellekt reicht nicht. Aufklärung hingegen tut zweifellos Not!
Walis Kampf gegen die Vorurteile seiner Glaubensgenossen in den arabischen Ländern ist bemerkenswert, wird aber die Ausnahme bleiben und niemand dort wirklich beeindrucken. Die muslimische Haltung gegen die Juden ist fest zementiert und schließlich auch im Koran begründet. Dagegen ist vermutlich ein aufklärerisches Kraut nur dann gewachsen, wenn es sehr früh aufgezogen und kultiviert wurde. Wer als Muslim für die Juden eine Lanze bricht, bringt sich bei seinen Glaubensbrüdern nur selber in Verruf.
Dieses Buch ist ein gut gemeinter Versuch für Verständnis und Fairness im Umgang miteinander zu werben, es lesen werden es aber doch wieder nur diejenigen, die es immer schon gewusst haben. Es wäre wünschenswert, wenn es von möglichst vielen Muslimen gelesen wird. Aber dazu muss man ja deutsch können.
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| | Buch: | Die Reise nach Tell al-Lahm |
| Autor: | Najem Wali, Ausgabe vom 10. Sept. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 940408 |
| Preis: | 21,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Als Najem von der kuwaitischen Front nach Hause zurückkehrt, empfängt ihn seine Nachbarin mit der Nachricht, seine Frau sei mit ihrem Mann durchgebrannt. Sie verführt ihn zu einer gemeinsamen Reise quer durch den Irak bis in die geisterhafte Stadt Tell al-Lahm. Der irakische Schriftsteller Najem Wali enthüllt auf dem Weg dorthin nach und nach die Lebens- und Liebesgeschichten seiner Figuren und zeigt uns ein von der Diktatur und zwei Kriegen gezeichnetes Land.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 1.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Männerfantasien im Irak (1 von 5 Punkten) meint Y. aus Frankfurt Nunja, was soll ich sagen? 98 % der Frauen in diesem Werk prostituieren sich, nicht etwa aus Not, wie man sich das in einem vom Krieg heimgesuchten Land vorstellen könnte, nein, sondern weil sie das gerne tun und sich nichts schöneres vorstellen können!?! Ich glaube allerdings, daß das außer dem Autor niemand so prickelnd findet. Die Erzählstränge sind ein wenig konfus. Einige Passagen wiederholen sich Wort für Wort, an anderer Stelle wird suggeriert, daß der Erzählende nur fabuliert und die Realität der Situation sich vielleicht anders darstellt. Die Situation an sich wird aber nicht aufgelöst und man hat das Gefühl, daß sich der Autor einfach nicht zwischen mehreren Erzählvarianten entscheiden konnte. Alles in allem fand ich persönlich das Buch enttäuschend. |
| | Buch: | Jussifs Gesichter: Roman aus der Mekka-Bar |
| Autor: | Najem Wali, Ausgabe vom 9. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 707463 |
| Preis: | 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| Jussif und Junis sind Brüder. Als Jungen waren sie beide in dasselbe Mädchen verliebt. Weil sie Jussif bevorzugte, gab Junis ihr einen Kuchen mit Nägeln zu essen. Sie starb, aber nicht Junis, sondern Jussif kam ins Gefängnis dafür. Seitdem ist das Verhältnis der Brüder ein Spiel mit Rollen und Masken, aus dem im Krieg tödlicher Ernst wird. Als Junis nach dem Aufstand gegen Saddam Hussein verschwindet, nimmt Jussif seinen Namen an. Viel zu spät erfährt er, dass sein Bruder als Henker gesucht wird. Niemand will Jussif seine Geschichte und seine Unschuld glauben. Ein gefährlicher Kampf um Namen und Identitäten entbrennt, den nur einer der Brüder gewinnen kann. Ein bewegender, dunkler, intensiver Roman über den Irak - märchenhaft, burlesk und voller politischer Anspielungen. |
| | Buch: | Hier in dieser fernen Stadt |
| Autor: | Najem Wali, Ausgabe vom 1990, Broschiert, Verkaufsrang 1944564 |
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| | Buch: | Der Krieg im Vergnügungsviertel |
| Autor: | Najem Wali, Ausgabe vom 1989, Taschenbuch, Verkaufsrang 1659416 |
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