Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 1. März 2009, Gebunden, Verkaufsrang 179083
Buch:
Das verleugnete Imperium
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 1. April 2004, Gebunden, Verkaufsrang 163422
DAS BUCH IST EINGESCHWEIßT Politik ist ohne Macht nicht zu machen. Schon in seinen früheren Büchern hat der britische Historiker Niall Ferguson bewiesen, dass er sich diesbezüglich keine Illusionen macht. Im Gegenteil: In Politik ohne Macht hat er die Führungsschwäche der Politik gegenüber der Wirtschaft insgesamt recht überzeugend (wenn auch etwas zu wortreich) kritisiert. In seinem neuen Buch setzt er sich mit der Weltmachtpolitik der USA auseinander. Und die könnte seiner Ansicht nach ruhig noch etwas zupackender sein. Auch sollte man sich nicht scheuen, die Sache beim Namen zu nennen. Jawohl, die USA seien ein Imperium. Und das sei auch gut so. Keinesfalls dürfe man nachlassen in dem Bemühen, die Welt - zu ihrem Besten - zu amerikanisieren, das heißt (notfalls mit Macht und Gewalt): zu demokratisieren. "Chancen und Risiken der amerikanischen Macht" lautet der deutsche Untertitel dieses Buches. Im Originaluntertitel ist weder von dem einen noch dem anderen die Rede, sondern vielmehr von den Kosten. Und die machen Ferguson die größten Sorgen. Nicht weil er sie einfach für zu hoch hielte, sondern weil er fürchtet, dass die Amerikaner sie irgendwann nicht mehr bereit sein könnten, aufzubringen - zum Schaden nicht nur der Welt, sondern auch zu ihrem. Die größte Gefahr seien die Amerikaner sich selbst. Ihnen fehle der Wille zur Macht. Das ist, freilich stark verkürzt, der Tenor dieses Buches. Der mag, zumal für deutsche Ohren, recht befremdlich klingen. Doch wie auch immer man dazu stehen mag, die Argumentation ist - in sich - nicht unschlüssig und lohnt durchaus die Lektüre! -Hasso Greb
Buch:
Krieg der Welt: Was ging schief im 20 - Jahrhundert?
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 1. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 333788
Niall Ferguson, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 864109
Aus der Amazon.de-Redaktion Als erste große historische Gesamtdeutung und bahnbrechende Untersuchung nach der Epochenzäsur von 1989 kündigt die DVA mit dem ihr eigenen Hang zu Superlativen das neueste Buch von Niall Ferguson The Cash Nexus: Money and Power in the Modern World. Economics and Politics from the Age of Warfare to the Age of Welfare 1700-2000 an, das sie unter dem fragwürdig übersetzten Titel Politik ohne Macht. Das fatale Vertrauen in die Wirtschaft herausgebracht hat. Um ein hochexplosives Gemisch aus Polemik, historischer Beschreibung, Scharfsinn und souveräner Urteilskraft soll es sich handeln, das alle Sozialstaats-, Globalisierungs- und Parteiendebatten der letzten Jahre kleinmütig und nebensächlich erscheinen lasse. Doch kann der junge Oxford-Professor für Politik- und Finanzgeschichte der über Gebühr geschürten Erwartungshaltung auch tatsächlich gerecht werden? Die Prämisse, mit der er "alle ökonomisch-deterministischen Geschichtsauffassungen von gestern und heute in Zweifel ziehen will", die einen Kausalzusammenhang zwischen freier Marktwirtschaft und Demokratie herstellen, klingt jedenfalls eher banal: "Die Grundannahme dieses Werkes lautet, dass "... miteinander im Konflikt liegende Impulse, nennen wir sie der Einfachheit halber Sex, Gewalt und Macht, einzeln und gemeinsam wichtiger sein können als Geld, als das ökonomische Motiv." Inspiriert von Thomas Carlyles in den 1840er Jahren geprägten Ausdruck "cash nexus" spürt Ferguson in Auseinandersetzung mit Francis Fukayama, dem zufolge Kapitalismus und Demokratie die "Doppelhelix" der modernen Welt darstellen, und in Konfrontation zur neoklassischen Schablone vom Homo oeconomicus in seinen Streifzügen durch die Geschichte den neuzeitlichen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik nach. Seine Schlussfolgerung lautet weniger "money makes the world go round", sondern dass vielmehr politische Ereignisse, allen voran Kriege, ideologische und religiöse Konflikte für die zentralen Institutionen des modernen (Wirtschafts-)Lebens konstituierend seien. Hängt man seine Bedeutung tiefer, hat es der Autor zugegebenermaßen dennoch verstanden, ein gut recherchiertes, vortrefflich geschriebenes Buch vorzulegen, das sicherlich seine originellen Seiten hat und auch mit mancherlei Vorurteilen aufräumt. -Roland Detsch 1
Buch:
Der falsche Krieg - Der erste Weltkrieg und das 20 - Jahrhundert
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 221945
Buch:
Die Geschichte der Rothschilds, 2 Bde.
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 1138633
Product Description Bücher in sehr gutem Zustand, Box hat leichte optische Mängel.
Buch:
Virtuelle Geschichte - Historische Alternativen im 20 - Jahrhundert
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 480989
Buch:
Politik ohne Macht - Das fatale Vertrauen in die Wirtschaft.
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom März 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 1229270
Aus der Amazon.de-Redaktion Als erste große historische Gesamtdeutung und bahnbrechende Untersuchung nach der Epochenzäsur von 1989 kündigt die DVA mit dem ihr eigenen Hang zu Superlativen das neueste Buch von Niall Ferguson The Cash Nexus: Money and Power in the Modern World. Economics and Politics from the Age of Warfare to the Age of Welfare 1700-2000 an, das sie unter dem fragwürdig übersetzten Titel Politik ohne Macht. Das fatale Vertrauen in die Wirtschaft herausgebracht hat. Um ein hochexplosives Gemisch aus Polemik, historischer Beschreibung, Scharfsinn und souveräner Urteilskraft soll es sich handeln, das alle Sozialstaats-, Globalisierungs- und Parteiendebatten der letzten Jahre kleinmütig und nebensächlich erscheinen lasse. Doch kann der junge Oxford-Professor für Politik- und Finanzgeschichte der über Gebühr geschürten Erwartungshaltung auch tatsächlich gerecht werden? Die Prämisse, mit der er "alle ökonomisch-deterministischen Geschichtsauffassungen von gestern und heute in Zweifel ziehen will", die einen Kausalzusammenhang zwischen freier Marktwirtschaft und Demokratie herstellen, klingt jedenfalls eher banal: "Die Grundannahme dieses Werkes lautet, dass "... miteinander im Konflikt liegende Impulse, nennen wir sie der Einfachheit halber Sex, Gewalt und Macht, einzeln und gemeinsam wichtiger sein können als Geld, als das ökonomische Motiv." Inspiriert von Thomas Carlyles in den 1840er Jahren geprägten Ausdruck "cash nexus" spürt Ferguson in Auseinandersetzung mit Francis Fukayama, dem zufolge Kapitalismus und Demokratie die "Doppelhelix" der modernen Welt darstellen, und in Konfrontation zur neoklassischen Schablone vom Homo oeconomicus in seinen Streifzügen durch die Geschichte den neuzeitlichen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik nach. Seine Schlussfolgerung lautet weniger "money makes the world go round", sondern dass vielmehr politische Ereignisse, allen voran Kriege, ideologische und religiöse Konflikte für die zentralen Institutionen des modernen (Wirtschafts-)Lebens konstituierend seien. Hängt man seine Bedeutung tiefer, hat es der Autor zugegebenermaßen dennoch verstanden, ein gut recherchiertes, vortrefflich geschriebenes Buch vorzulegen, das sicherlich seine originellen Seiten hat und auch mit mancherlei Vorurteilen aufräumt. -Roland Detsch 1
Buch:
Der falsche Krieg: Der Erste Weltkrieg und das 20 - Jahrhundert
Autor:
Niall Ferguson, Ausgabe vom 1. Mai 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 391908