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| | Buch: | Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus |
| Autor: | Nicholas Goodrick-Clarke, Ausgabe vom 10. Sept. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 76164 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"An der Verläßlichkeit des Historikers Goodrick-Clarke ist nicht zu zweifeln." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Das Standardwerk über die verschiedenen völkisch-okkulten Personen, Sekten und Organisationen, die eine Rolle in der Frühgeschichte der nationalsozialistischen Vorstellungswelt spielen." (Zeitschrift für Politikwissenschaft)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* Endlich ist Schluss mit der Geschichtsverklärung (5 von 5 Punkten) meint A.K. aus Neumünster In den letzten Jahren geht in der Grenzwissenschafts- und Esoterikszene etwas wie die Pest um - rassistische und rechtsextreme Thesen, vertreten durch Autoren wie Jan van Helsing genießen eine große Popularität.
Dabei zeigt ein bisschen Recherche schnell, dass die verrückten Behauptungen dieser Autoren nicht nur Volksverhetzend, sondern auch auf naiv-dümmliche Art und Weise falsch sind. Der Begriff Geschichtsverfälschung ist hier sicherlich angebracht.
Glücklicherweise machte sich Goodrick Clarke in diesem Buch die Mühe, anhand von Originalquellen einmal der Frage nachzugehen, wieviel Einfluss Geheimbünde wie die Thulegesellschaft tatsächlich auf Hitler und Konsorten hatten.
Dabei schafft er es nachzuweisen, dass Okkultismus viel weniger Hintergrund der Thulegesellschaft war, als vielmehr völkische Interessen, außerdem wird mit so manch einer Legende aufgeräumt. So kann nachgewiesen werden, dass die "Vrilgesellschaft" zum Beispiel eine Legende ist und nie existierte. Den Ursprung nahm hier der Roman "Das Geschlecht der Zukunft", eine Desutopie, in der der Autor Edward Bulwer eine Vrilkraft erfand. Diese wiederum wurde von den Theosophen um Helene Blavatzky aufgegriffen und für ihre esoterischen Lehren verwendet. Und erst in dem Buch "Aufbruch ins Dritte Jahrtausend" dann tauchte plötzlich die Behauptung einer angeblichen Vrilgesellschaft auf, die an keiner Stelle belegt wurde und seither von van Helsing und anderen Autoren der Neuen Rechten fleißig weiter verbreitet wird.
Der Text selbst ist auf Informationen getrimmt. Hier steht nicht der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund, sondern die Studie der Fakten. Das macht das Buch mitunter anstrengend zu lesen, doch aufgrund der minutiösen Arbeit des Autors, mit der endlich einmal mit dem ganzen Unsinn der in der Szene floriert aufgeräumt wird, hat das Buch die volle Punktzahl verdient.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Im Schatten der Schwarzen Sonne - Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung |
| Autor: | Nicholas Goodrick-Clarke, Ausgabe vom 22. Januar 2009, Gebunden, Verkaufsrang 94541 |
| Preis: | 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Wichtiges Buch! (5 von 5 Punkten) meint T.D. Dieses Buch ist eins der umfangreichsten und leider auch eines der wenigen seriösen Werke zu diesem Thema, welches vor ideologischen, verschwörungstheoretischen Wirrwarr überläuft. Wer sich umfassend zu diesem Thema informieren will, sollte dies mittels dieses Buches tun und nicht auf Publikationen wie von Carmin uä. zurückgreifen. Hier geht es nicht um das befriedigen einer fast schon masochistischen Sucht nach Ohnmacht, wie es viele Verschwörungstitel mit sich bringen, sondern um eine sauber recherchierte, ungeheuer umfassende Arbeit am Thema NS Okkultismus.
Bisher für mich der beste Titel zum Thema!
Anspruchsvoll! (5 von 5 Punkten) meint n. aus Kurpfälzer Der Altmeister dieses Genres hat es wieder geschafft ein kompetentes Sachbuch zu schreiben.
Nicht nur als Aufklärung für braune Dumpftröten, für die die schwarze Sonne das Solarium des Herrn Adolf H. war und Swatsika die Möbelkollektion eines dänischen Möbelhauses, sondern auch für pseudomoralische Volksbeglücker die schon beim Hinweis auf indoarische und indogermanische Hochkulturen dümmlich mit der Anti-Nazi-Keule fuchteln!
Kein ideologisches Gutmensch-blabla sondern ein neutrales Aufklärungsbuch für eine andere Sicht der medienmanipulierten Nachkriegsgehirnwäsche und gegen die 68er Hippiemärchenonkels!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus |
| Autor: | Nicholas Goodrick-Clarke, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 57692 |
| Preis: | 26,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"An der Verläßlichkeit des Historikers Goodrick-Clarke ist nicht zu zweifeln." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Das Standardwerk über die verschiedenen völkisch-okkulten Personen, Sekten und Organisationen, die eine Rolle in der Frühgeschichte der nationalsozialistischen Vorstellungswelt spielen." (Zeitschrift für Politikwissenschaft)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* Endlich ist Schluss mit der Geschichtsverklärung (5 von 5 Punkten) meint A.K. aus Neumünster In den letzten Jahren geht in der Grenzwissenschafts- und Esoterikszene etwas wie die Pest um - rassistische und rechtsextreme Thesen, vertreten durch Autoren wie Jan van Helsing genießen eine große Popularität.
Dabei zeigt ein bisschen Recherche schnell, dass die verrückten Behauptungen dieser Autoren nicht nur Volksverhetzend, sondern auch auf naiv-dümmliche Art und Weise falsch sind. Der Begriff Geschichtsverfälschung ist hier sicherlich angebracht.
Glücklicherweise machte sich Goodrick Clarke in diesem Buch die Mühe, anhand von Originalquellen einmal der Frage nachzugehen, wieviel Einfluss Geheimbünde wie die Thulegesellschaft tatsächlich auf Hitler und Konsorten hatten.
Dabei schafft er es nachzuweisen, dass Okkultismus viel weniger Hintergrund der Thulegesellschaft war, als vielmehr völkische Interessen, außerdem wird mit so manch einer Legende aufgeräumt. So kann nachgewiesen werden, dass die "Vrilgesellschaft" zum Beispiel eine Legende ist und nie existierte. Den Ursprung nahm hier der Roman "Das Geschlecht der Zukunft", eine Desutopie, in der der Autor Edward Bulwer eine Vrilkraft erfand. Diese wiederum wurde von den Theosophen um Helene Blavatzky aufgegriffen und für ihre esoterischen Lehren verwendet. Und erst in dem Buch "Aufbruch ins Dritte Jahrtausend" dann tauchte plötzlich die Behauptung einer angeblichen Vrilgesellschaft auf, die an keiner Stelle belegt wurde und seither von van Helsing und anderen Autoren der Neuen Rechten fleißig weiter verbreitet wird.
Der Text selbst ist auf Informationen getrimmt. Hier steht nicht der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund, sondern die Studie der Fakten. Das macht das Buch mitunter anstrengend zu lesen, doch aufgrund der minutiösen Arbeit des Autors, mit der endlich einmal mit dem ganzen Unsinn der in der Szene floriert aufgeräumt wird, hat das Buch die volle Punktzahl verdient.
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