Die Geschichte von der Erfüllung eines Lebenstraums Der weltberühmte Abenteurer Nicolas Vanier zieht mit seiner Frau Diane und der kleinen Tochter Montaine für ein Jahr in die Wildnis von Kanada und Alaska. Sie bauen sich ein Blockhaus und ernähren sich wie die Menschen früherer Zeiten vom Jagen, Fischen und Sammeln. Es ist ein Leben im Einklang mit der gewaltigen Natur des hohen Nordens, voller Einfachheit, Klarheit und Poesie. - Nicolas Vanier ist ein ebenso unerschrockener Abenteurer wie einfühlsamer Chronist seiner Erlebnisse. Bei Vanier wird aus dem Trip eine große Liebeserklärung an die Natur. Vogue Titelheldin der abenteuerlichen Erzählung Das Schneekind ist Montaine Vanier, die 18 Monate alte Tochter des Autors. Im zarten Kleinkindalter begleitete sie ihr Eltern ins ewige Eis des Nordens. Ihr Vater, Nicolas Vanier, war schon immer fasziniert von weiten Schneelandschaften: Er bereiste Lappland, Sibirien, Alaska und Kanada und wurde mit seiner ersten Schlittenhundfahrt quer über den amerikanischen Kontinent - der weißen Odyssee - weltbekannt. So erfüllte sich für ihn ein Traum, als der lang gehegte Plan, sich für ein ganzes Jahr in die endlos weite Einsamkeit zurückzuziehen, tatsächlich Gestalt annimmt. Dass das Familienabenteuer dann keineswegs so glatt abläuft, wie sich die beiden das vorgestellt hatten, tröstet all jene, die an derart abenteuerliche Unternehmungen gar nicht zu denken wagen. Klirrende Dauerkälte und die Mückenschwärme des kurzen Polarsommers, den die Vaniers nutzen, um ein Blockhaus zu bauen, die mühsame Jagd nach Schneeziegen, die Gefahren der Schneeschmelze, hungrige Grislibären und Temperaturen um -40 Grad Celsius, pfeifende Winterstürme und tückisches Packeis machen das Leben im hohen Norden hart: Bis an die Grenzen der eigenen Kraft muss das Paar gehen, um der Natur Nahrung, Wärme und ein Auskommen abzutrotzen. Dennoch überwiegen die Momente des Glücks bei der Suche nach dem Einswerden mit der Natur, kommt eine Klarheit und Poesie zum Vorschein, die in der Zivilisation kaum so intensiv zu empfinden ist. So wundert es nicht, dass auch für die kleine Montaine der Ausflug in die Kälte eine prägende Erfahrung wird, an der der Leser dank der ebenso liebevollen wie aufmerksamen Beobachtung der Eltern Anteil nimmt. Eine Reihe stimmungsvoller Fotos vermittelt Impressionen vom Familienleben in der Wildnis. Übrigens: Nicolas Vanier, der wie sein Vorbild Jack London eine Mischung aus Abenteurer und Schriftsteller sein möchte, lebt heute als Züchter von Schlittenhunden und Publizist in Frankreich und Kanada und bietet abenteuerliche Touren in den Norden des Québec an. -Dorothea Fröhlich
Buch:
Mein sibirischer Winter
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 255778
Buch:
Der weiße Sturm: Roman
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom Januar 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 152852
Product Description Der französische Erfolgsautor Nicolas Vanier erzählt das packende Abenteuer des Indianers Ohio, der mit seinen Schlittenhunden die verschneiten Weiten Kanadas durchquert, um seinen Vater zu suchen. An seiner Seite die zärtlich Mayoke, die ein Kind von ihm erwartet. - Ein mitreißender Kanada-Roman voller Spannung und gewaltiger Naturbeschreibung. Wickeln Sie sich in ihre Lieblingsdecke, und träumen Sie sich mitten hinein in die kühle und wunderschöne Natur Kanadas. Dieser Roman läßt Sie nicht mehr los. Bild am Sonntag
Buch:
Die weiße Odyssee
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom Dez. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 284833
Genau 99 Tage war der Abenteurer Nicolas Vanier unterwegs, um mit seinem Hundeschlitten vom Pazifik bis zum Atlantik zu fahren. Quer durch Alaska und Kanada, über Berge, Gletscher und Packeis führte seine abenteuerliche Tour. In "Die weiße Odyssee" schildert er seine Auseinandersetzungen mit einer teilweise gnadenlosen Natur und erzählt zugleich die Geschichte einer unerschütterlichen Freundschaft zwischen einem Mann und seinen Hunden. In 99 Tagen mit dem Hundeschlitten vom Pazifik zum Atlantik: Nicolas Vanier hat es vollbracht - und seine Erlebnisse in einem fesselnden Bericht festgehalten. In Frankreich war L'Odyssée Blanche ein Bestseller. Jetzt ist das Buch über seine Pioniertat auch auf Deutsch erhältlich. Die weiße Odyssee lässt das Herz von Abenteurern, Naturfreunden und Hundeliebhabern höher schlagen. Die letzten Tage seiner ungewöhnlichen Reise verfolgen Tausende Kanadier auf dem Bildschirm oder vor Ort. Nach einer 8.600 Kilometer langen Fahrt durch Schneewüsten, über vereiste Berge und zugefrorene Seen erreicht der 38-jährige Franzose Quebec: Hinter ihm liegen Monate der Kälte, Wochen der Einsamkeit, Tage des Kampfes, Augenblicke, in denen er aufgeben wollte - jetzt, im Moment des Triumphs, weint Vanier vor Freude. Aber Vanier ist nicht nur ein erfolgreicher Abenteurer. Sein klare, dichte und ungekünstelte Sprache lässt den Leser in Die weiße Odyssee hautnah an seiner verrückten Reise teilhaben. Über 40 eindrucksvolle Bilder untermalen seine spannend geschilderten Erlebnisse: Zu sehen sind unberührte Natur, sein Gespann, sein Team oder eines der Schneemobile, die für ihn die Piste präparieren, in einem Felsen verkeilt. Wer mit Vanier spricht, merkt schnell, dass er kein Mann unnötiger Worte ist. Der ungewöhnliche Franzose lebt nicht gerne in Städten, und es fiel ihm ungeheuer schwer, vor seiner außergewöhnlichen Reise durch den nordamerikanischen Winter in Paris hausieren zu gehen: Abenteuer sind nicht billig. Der Vater zweier Kinder züchtet übrigens selbst erfolgreich Schlittenhunde. Den Charakter der einzelnen Tiere kennt Vanier genau, zusammen mit seinen Hunden bildete der Abenteurer das Gespann, das schließlich Erfolg hatte. In Frankreich ist Vaniers Buch ein Bestseller. Auch in Deutschland wird der 38-Jährige begeisterte Leser finden - und zwar völlig zu Recht. -Herwig Slezak Amazon.de Seit seiner Kindheit ist der Franzose Nicolas Vanier von den Abenteuergeschichten seines Helden, Jack London, fasziniert. Der Züchter von Schlittenhunden, Publizist und Filmemacher bricht im Dezember 1999, unterstützt von zehn Helfern, selbst zu einer außergewöhnlichen Tour auf: Er will in weniger als hundert Tagen als erster Mensch allein mit seinen Hunden vom Pazifik bis zum Atlantik fahren. Anhand seiner spannenden und authentisch wirkenden Aufzeichnungen lässt er den Leser teilhaben an dieser außergewöhnlichen Expedition. In jeder Zeile ist seine Zuneigung zu den Schlittenhunden zu spüren, die er mit geradezu menschlichen Charaktereigenschaften und großer Zuneigung porträtiert - schließlich verdankt er ihnen auch das Gelingen dieser waghalsigen Unternehmung. Die Beschreibungen der spektakulären Landschaft, Schneewüsten, vereisten Berge und Seen ziehen den Leser in ihren Bann. Zwei umfangreiche Fotostrecken im Buch dokumentieren die fesselnde Erzählung des Abenteurers und lassen einen die Stille, Einsamkeit und gefrorene Schönheit der Wildnis nachvollziehen, aber auch die Schilderung der Strapazen beeindruckt. Schließlich gelingt aber das selbst für Vanier kaum Fassbare: Nach 99 Tagen und 8.600 Kilometern auf seinem Hundeschlitten, von der Küste Alaskas quer durch Kanada, erreicht er schließlich sein Ziel auf der anderen Seite des Kontinents: Québec. Die faszinierende Geschichte einer unerschütterlichen Freundschaft zwischen einem Mensch und seinen Hunden, die gemeinsam die Auseinandersetzung mit der gnadenlosen Natur meistern. -Katja Klenk
Buch:
Der Sohn der Schneewüste: Roman
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom Dez. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 243967
Der Sohn der Schneewüste. Bevor der Leser gleich auf der ersten Seite Bekanntschaft mit einem übel gelaunten Grizzly macht, wird er über folgende Widmung des Autors stolpern: "All denen überall auf der Welt, die sich im eigenen Land wie Fremde fühlen." Schon nach einigen kurzen Kapiteln wird klar, wie der französische Star-Autor Nicolas Vanier, der es mit Werken wie Die weiße Odyssee oder Das Schneekind auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten schaffte, das meint. Die über 500-seitige Geschichte des Nahanni-Indianerjungen Ohio dreht sich nämlich um die zentrale Frage, wo man wirklich zu Hause ist. Da der 15-jährige Ohio das in seinem Dorf allem Anschein nach nicht ist - vor allem der Medizinmann hat sich gegen ihn verschworen -, begibt er sich auf die Reise: zu sich selbst, zu den Wurzeln seiner (weißen) Familie und zu den Siedlungen jenseits der Rocky Mountains. Allein mit seinem Hundeschlitten, zieht es ihn wochenlang durch die unwirtlichen Weiten Kanadas und Alaskas. Die imposante und spannende Beschreibung der Landschaft ist es auch, die dieses Buch so ungeheuer spannend macht. Vanier schafft es, den kalten Hauch des Eiswindes selbst in ein gut beheiztes Wohnzimmer zu transportieren. Aber auch für heiße erotische Momente ist Platz und mit einem solchen endet das Epos. Wer wissen will, ob aus der Liebe zwischen Ohio und seiner Mayoke tatsächlich neues Leben entsteht, der kann sich auf einen bereits angekündigten Nachfolgeroman freuen. -Leon Heissik
Buch:
Gold unter dem Schnee: Eine abenteuerliche Geschichte aus der großen Zeit Alaskas
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom Januar 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 422741
Aus der Amazon.de-Redaktion Klondike. Noch ist der Name des kleinen Flusses ein Geheimnis. Dann läuft die "Portland" in den Hafen von Seattle ein - mit über einer Tonne Gold an Bord. Die Nachricht von den reichen Funden verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Matt gehört zu den ersten, die von den gewaltigen Goldadern erfahren. Sofort macht er sich auf den Weg in die weite Wildnis, um das verheißene Glück zu suchen. Zehntausende folgen kurze Zeit später mit ihrer Gier nach Gold. Hoffen tun sie alle, enttäuscht werden viele, und nicht wenige finden den Tod. Kaum einer kennt Alaska und Nordkanada so gut wie Nicolas Vanier. Geschichten seiner eigenen Abenteuer brachten ihm eine beachtliche Leserschaft. Jetzt erzählt der Franzose wieder vom hohen Norden, jedoch zu der Zeit, als Amerika im Goldrausch versank. Wir schreiben das Jahr 1897. Jeder will so schnell wie möglich seinen Claim abstecken. Denn wer zuerst kommt, schürft zuerst. Doch schnell endet die Suche nach dem edlen Metall im harten Kampf ums Überleben. Kann der auf einer Farm aufgewachsene Hafenarbeiter Matt in Alaska bestehen? Und wird das Greenhorn am Ende des Indian Summer sein wahres Glück finden? So wie die Menschen am Klondike nach Gold jagen, so jagt Autor Nicolas Vanier von einer überraschenden Wendung zur nächsten. Beim Feuerwerk an Höhepunkten werden Handlung und Figuren nicht immer bestens entwickelt. Und für Hauptfigur Matt und Männerphantasien fügt sich alles oftmals glatt. Romantisch begegnet der Autor der Natur, auch wenn er um ihre Tücken für den Menschen weiß. Auf alle Fälle sorgt Vanier wieder für sehr viel Spannung. Deshalb gefällt Gold unter dem Schnee nicht nur seinen treuen Fans. Und freudig erwarten wir Nicolas? weitere Abenteuer. -Herwig Slezak
Buch:
Das Schneekind - Das Album: Eine Familie unterwegs in den Schneewüsten des hohen Nordens
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom Juni 2004, Gebunden, Verkaufsrang 498052
Aus der Amazon.de-Redaktion Irgendwie löst die Exotik und/oder Rauheit einer Naturlandschaft in Kombination mit kleinen Kindern beim Leser extreme Stimmungen aus. Das empfinden übrigens auch viele Leute, die selbst keine Sprösslinge haben, aber etwa bei den sehr erfolgreichen Fotografien von Tippi aus Afrika begeistert waren. Montaine, das 18 Monate alte "Schneekind" von Nicolas Vanier, stellt so etwas wie das Nord-Pendant dar. Nicht Wüste ist hier der Hintergrund für ausgefallene Aufnahmen und Geschichten, sondern Eiswüste. In der einfachen, einsamen und archaischen Welt Westkanadas verbringt Familie Vanier ein Jahr. Überleben heißt hier, eins werden mit der Natur, und da gehören auch Wölfe, Bären und Karibus zum Alltag. Bedächtige Eltern werden aufschreien. Noch keine zwei Jahre ist die Kleine alt, und schon setzt dieser "Wahnsinnige" das zarte Wesen auf Pferdesättel und Hundeschlitten und gleichzeitig der Gefahr von Grizzlybären aus! Von Temperaturen, die bis minus 40 Grad reichen, ganz zu schweigen. Aber wer das pausbäckige, vitale Mädchen zu Gesicht bekommt, das mit den Schlittenhunden kuschelt, das Lachsangeln auf zugefrorenen Seen miterlebt oder dem erschöpften Vater durch den Bart krault, kann erleichtert sein. Ein Fall für das Jugendamt dürfte das Abenteuer aus dem Jahr 1994/95 nämlich doch nicht gewesen sein, dazu sind die Eltern viel zu verantwortungsvoll. Außerdem bewegt sich Vanier auf einem Terrain, das er bereits von zahlreichen Touren kennt. Die hat der "Jack London der Neuzeit" übrigens in mehreren Romanen beschrieben, wobei vor allem Das Schneekind zum erfolgreichen Bestseller avancierte. Wer bei dieser gelungenen Mischung aus Abenteuer, Romantik und ausgefallener Pädagogik Appetit bekam, der bekommt jetzt einen satten Nachschlag. Das Album hält, was es verspricht. Es ist tatsächlich eine Art Fotoalbum, nur dass es nicht bei schmallippigen Bildunterschriften bleibt, sondern sich ganze Geschichten um die Fotos winden - natürlich längst nicht so ausführlich wie im gleichnamigen Roman. Den muss man trotzdem nicht unbedingt gelesen haben. Auch so ist der Albumleser schnell im Bilde. -Christian Haas 1
Buch:
Abenteuer in der Schneewüste
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom 1. Okt. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 796314
Aus der Amazon.de-Redaktion Nichts findet Nicolas Vanier an den eisigen Landschaften des Nordens so anziehend wie die Reinheit. Als Beispiel nennt er den makellos weißen Schnee, die klare Luft, die unverdorbene Natur, die absolute Stille, das auf die elementaren Dinge konzentrierte Alltagsleben in der Wildnis, das er mehrmals - auch über Monate und in Begleitung seiner Frau und seiner eineinhalbjährigen Tochter - bewältigte. Wer Vaniers bisherige Bestseller Das Schneekind oder Die weiße Odyssee>/i> gelesen hat, der weiß, wie sehr der gebürtige Franzose bei der Konfrontation mit frostigsten Minusgraden, hungrigen Bären und einer scheinbar wegelosen Natur aufblüht. Seinem Gebot der Reinheit folgend, ist es nur konsequent, dass Vanier aus all den Bildbänden, Erzählungen und Zeitungsbeiträgen nun ein endgültiges Buch herausgibt, in dem er auf seine jahrzehntelange Nordleidenschaft und Dutzende Touren zurückblickt. Ein Edelband, in dem sich alles Wichtige seines Lebens versammelt, in der er reinen Tisch macht und in dem er noch eine Spur persönlicher wird. So verbinden sich in seinen Texten sein unerschöpflich scheinender Abenteuergeist mit tiefen Einsichten in das Verhältnis von Mensch und Natur - philosophischer Tiefgang inklusive. Das Beste an dem grandiosen Bildband sind jedoch die großformatigen und großartigen Fotografien, die ihrerseits ebenfalls viel Reinheit vermitteln: klare Farben, eindringliche Naturgewalten, ungekünstelte Szenen, Freundschaft, Liebe. Selbst raueste Natur, gefrorene Bärte und schwierige Hundeschlittenmanöver entfalten eine grandiose Schönheit. Und Seite um Seite kann man mehr verstehen, warum Nicolas Vanier die unbekannten Eislandschaften Sibiriens, Lapplands und Kanadas so liebt und diese Liebe nicht nur seiner Tochter, sondern auch dem staunenden Leser, weiterreichen will. Das gelingt. Die Ansteckungsgefahr mit dem Nord-Virus ist während der emotionalen Lektüre auf jeden Fall sehr hoch. - Christian Haas
Buch:
Das Schneekind: Eine Familie unterwegs durch die Schneewüsten Kanadas
Autor:
Nicolas Vanier, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 61731
Aus der Amazon.de-Redaktion Titelheldin der abenteuerlichen Erzählung Das Schneekind ist Montaine Vanier, die 18 Monate alte Tochter des Autors. Im zarten Kleinkindalter begleitete sie ihr Eltern ins ewige Eis des Nordens. Ihr Vater, Nicolas Vanier, war schon immer fasziniert von weiten Schneelandschaften: Er bereiste Lappland, Sibirien, Alaska und Kanada und wurde mit seiner ersten Schlittenhundfahrt quer über den amerikanischen Kontinent - der weißen Odyssee - weltbekannt. So erfüllte sich für ihn ein Traum, als der lang gehegte Plan, sich für ein ganzes Jahr in die endlos weite Einsamkeit zurückzuziehen, tatsächlich Gestalt annimmt. Dass das Familienabenteuer dann keineswegs so glatt abläuft, wie sich die beiden das vorgestellt hatten, tröstet all jene, die an derart abenteuerliche Unternehmungen gar nicht zu denken wagen. Klirrende Dauerkälte und die Mückenschwärme des kurzen Polarsommers, den die Vaniers nutzen, um ein Blockhaus zu bauen, die mühsame Jagd nach Schneeziegen, die Gefahren der Schneeschmelze, hungrige Grislibären und Temperaturen um -40 Grad Celsius, pfeifende Winterstürme und tückisches Packeis machen das Leben im hohen Norden hart: Bis an die Grenzen der eigenen Kraft muss das Paar gehen, um der Natur Nahrung, Wärme und ein Auskommen abzutrotzen. Dennoch überwiegen die Momente des Glücks bei der Suche nach dem Einswerden mit der Natur, kommt eine Klarheit und Poesie zum Vorschein, die in der Zivilisation kaum so intensiv zu empfinden ist. So wundert es nicht, dass auch für die kleine Montaine der Ausflug in die Kälte eine prägende Erfahrung wird, an der der Leser dank der ebenso liebevollen wie aufmerksamen Beobachtung der Eltern Anteil nimmt. Eine Reihe stimmungsvoller Fotos vermittelt Impressionen vom Familienleben in der Wildnis. Übrigens: Nicolas Vanier, der wie sein Vorbild Jack London eine Mischung aus Abenteurer und Schriftsteller sein möchte, lebt heute als Züchter von Schlittenhunden und Publizist in Frankreich und Kanada und bietet abenteuerliche Touren in den Norden des Québec an. -Dorothea Fröhlich 1
Buch:
Gold unter dem Schnee / Rosannas Tochter / Stirb ewig / Jene Tage voller Träume (Reader´s Digest Auswahlbücher)
Autor:
Nicolas Vanier, Amelie Fried, Peter James, Emily Grayson, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 1516723