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| | Buch: | Traumatische Tropen: Notizen aus meiner Lehmhütte |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1. Nov. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 22230 |
| Preis: | 8,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Die witzigste Abrechnung mit der ethnologischen Euphorie der letzten Jahre." (FAZ)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 16 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Amusanter, selbstironischer Bericht (5 von 5 Punkten) meint G. Nigel Barley hat ein sehr gut lesbares und witziges Buch über zwei Jahre Feldforschung in Kamerun geschrieben. Auch zwölf Jahre nach dem Erscheinen kann ich das Buch jedem an Afrika interessierten empfehlen. Was Barley über das Leben in Kamerun und den Umgang mit den Behörden schreibt ist nach wie vor aktuell.
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| | Buch: | Traumatische Tropen - Notizen aus meiner Lehmhütte |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1996, Gebunden, Verkaufsrang 85307 |
| Preis: | 21,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Zwei ganze Jahre benötigt der Ethnologe Nigel Barley, ehe er sich durch alle Instanzen der Bürokratie durchgearbeitet hat und endlich nach Nord- Kamerun zur Feldforschung aufbrechen kann. Hier verbringt er zwei Jahre mit den Dowayos, einem heidnischen Bergvolk. Auf amüsante und selbstironische Weise schildert Barley die erste Begegnung eines akademisch ausgebildeten Ethnologen mit der afrikanischen Wirklichkeit. Er reist mit dem Bewußtsein nach Europazurück, daß sich die Doways während der zwei Jahre kaum verändert haben, wohl aber der Ethnologe.Nigel Barley studierte moderne Sprachen und Ethnologie in Cambridge und Oxford und betrieb zwei Jahre lang Feldforschung in Kamerun. Seit 1981 arbeitet er am British Museum in London. Weitere Buchveröffentlichungen: "Die Raupenplage", "Traurige Insulaner" und "Hallo Mister Puttyman".
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 16 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Amusanter, selbstironischer Bericht (5 von 5 Punkten) meint G. Nigel Barley hat ein sehr gut lesbares und witziges Buch über zwei Jahre Feldforschung in Kamerun geschrieben. Auch zwölf Jahre nach dem Erscheinen kann ich das Buch jedem an Afrika interessierten empfehlen. Was Barley über das Leben in Kamerun und den Umgang mit den Behörden schreibt ist nach wie vor aktuell.
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| | Buch: | Die Raupenplage |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 634316 |
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Für Ethnologen gibt es heute nicht mehr viel zu entdecken. Um so erfreuter war Nigel Barley, daß bei den Dowayos eine seltene, noch nie von Weißen beobachtete Beschneidungszeremonie stattfinden sollte. Also macht er sich auf nach Kamerun - und dieses kleine Buch, eher Reisebericht als Sachbuch, ist sein Protokoll eines großen Scheiterns, das klar macht, welche große Lücke zwischen den Träumen von der heilen Welt der Primitiven und der alltäglichen Wirklichkeit klafft. Tausend Tücken und Widrigkeiten mußte Barley überwinden, mit Geschick und Geldbeutel sich die Sympathie von Lokalbeamten und Stammesvertrauten sichern; endlos lange Woche des Wartens sucht er mit sinnvoller Forschungsarbeit zu füllen - erfolglos; und als er nach abermals untätigem Ausharren sich endlich am Ziel glaubt, sind es dicke, schwarze haarige Raupen, die der hehren Wissenschaft endgültig den Garaus machen . . . Keine fröhliche, aber eine unfreiwillig komische Wissenschaft wird hier betrieben.Nigel Barley studierte moderne Sprachen und Ethnologie in Cambridge und Oxford und betrieb zwei Jahre lang Feldforschung in Kamerun. Seit 1981 arbeitet er am British Museum in London. Weitere Buchveröffentlichungen: "Die Raupenplage", "Traurige Insulaner" und "Hallo Mister Puttyman".
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Köstlich! (5 von 5 Punkten) meint R. Ein köstliches Buch, das mich außerordentlich amüsiert hat. Zudem bietet es auch sehr ehrliche Einblicke in das Leben eines Ethnologen vor Ort. Wer das leider sehr oft übliche Schöngerede in den Bücher satt hat, wird an diesem kurzweiligen Buch seine Freude haben.
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| | Buch: | Der Löwe von Singapur: Eine fernöstliche Reise auf den Spuren von Thomas Stamford Raffles |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1996, Gebunden, Verkaufsrang 169858 |
| Preis: | 21,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.08.2000 In einer Doppelrezension bespricht der Rezensent mit dem Kürzel "maha" zwei Bücher, die sich mit Sophia bzw. ihrem Ehemann Thomas Stamford Raffles beschäftigen. In beiden sieht er ein Beispiel dafür, "wie leicht sich ein Leben literarisch manipulieren, besser: eliminieren lässt". Beiden gemeinsam ist darüber hinaus, wie er betont, dass sie eine Mischung zwischen Biografie und Reiseliteratur darstellen. 1) Susanne Knecht: "Lady Sophia Raffles auf Sumatra" (Europäische Verlagsanstalt) Die Autorin ist nach Ansicht des Rezensenten mit ihrem Wunsch gescheitert, eine Ehrenrettung zugunsten Sophia Raffles zu unternehmen und dabei gleichzeitig ihren Mann zu "demontieren". Denn die von ihr angeführten Originalzitate können, wie er feststellt, ihren Versuch "in keiner Weise stützen". Allerdings findet er das Buch durchaus aufschlussreich, wenn man etwas über Sophias Leben erfahren möchte. 2) Nigel Barley: "Der Löwe von Singapur" (Klett-Cotta) Auch von diesem Buch über Thomas Stamford Raffles ist "maha" offensichtlich nicht begeistert, zumal Sophia dem Autor "schlicht egal" ist. Die Anekdoten, die Barley erzählt, scheinen ihm zwar zu gefallen. Allerdings stammen sie, so "maha", zum großen Teil "aus der Gegenwart". © Perlentaucher Medien GmbH
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* Nigel Barley in Hochform (5 von 5 Punkten) meint . Nigel Barley ist als Autor mindestens so erwähnenswert wie Raffles als "humaner" Kolonialist. Beide gehen in diesem Buch eine kongeniale Verbindung ein. Mit seinem unnachahmlichen britischen Humor und seiner exakten Kenntnis von Fakten und Quellen führt uns Barley auf unterhaltsame, spannende und doch wissenschaftliche Weise durch Indonesien - und zu einem kleineren Teil nach Singapur. Dabei gelingt es ihm zusätzlich, dem Leser den Spiegel eigener möglicher interkultureller Vorurteile liebenswürdig vorzuhalten, bzw. den Indonesienbesucher an seine eigenen Erlebnisse zu erinnern. Um ein Zitat eines Australiers abzuwandeln ("Riskier keinen Kater, sauf weiter!"), empfehle ich vorsichtshalber (wg. ungnädiger PartnerInnen): "Riskier keine Pause, lies weiter!" |
| | Buch: | Die Raupenplage (5838 592) - Von einem, der auszog, Ethnologie zu betreiben |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom Dez. 1996, Broschiert, Verkaufsrang 287456 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Köstlich! (5 von 5 Punkten) meint R. Ein köstliches Buch, das mich außerordentlich amüsiert hat. Zudem bietet es auch sehr ehrliche Einblicke in das Leben eines Ethnologen vor Ort. Wer das leider sehr oft übliche Schöngerede in den Bücher satt hat, wird an diesem kurzweiligen Buch seine Freude haben.
Gelungene Fortsetzung (4 von 5 Punkten) meint P.S. Barley besucht zum zweiten Mal "seinen" Stamm afrikanischen Ureinwohner, um einer seltenen Beschneidungszeremonie beizuwohnen. Bei Fortsetzungen besteht immer die Gefahr der Wiederholung, Barley geht dieser Gefahr elegant aus dem Weg und beschränkt sich auf neues. Da er zudem deutlich kürzer in Afrika weilt, als bei seinem ersten Besuch, hat DIE RAUPENPLAGE etwas den Charakter eines Add-Onns (von Computerspielen) - ohne das Grundwerk (traumatische Tropen) schwer zu verstehen, aber als Fortsetzung gelesen, bietet es neues und Altbewährtes in vergnüglicger Barley-Marnier. Es ist allerdings ziemlich kurz, dafür sind diesmal auch ein paar Fotos enthalten. Wer den ersten Band mochte, sollte sic dieses Buch entsprechend auf jeden Fall zulegen!
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| | Buch: | Hallo Mister Puttymann |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 453174 |
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In Toraja haben die Kinder spitze Ohren, wie Mister Spock vom Raumschiff Enterprise. Nigel Barley wird hellhörig und macht sich auf nach Indonesien. Nach einer turbulenten Reise endlich dort angekommen, läuft ihm Johannis in die Arme, der sein Freund und Assistent wird. Ein kleines Wunder an Kunstfertigkeit sind die Reisscheunen, die die Toraja seit alters her schnitzen und bauen. Da kommt Barley eine Idee: Er nimmt Johannis und seine Freunde mit nach London, damit sie im British Museum eine echte Reisscheune aufbauen ein amüsanter Rollentausch, bei dem die Indonesier einen "ethnologischen" Blick auf die Europäer werfen dürfen...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Liebesvolles Indonesien (5 von 5 Punkten) meint . N.B. beschreibt in diesem Buch in vielen Nebensätzen das wirkliche Indonesien. Viel Witz liegt in seinen Zeilen, wenn er von seinen Begegnungen mit den "wahren Indonesiern" berichtet. Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der sich aufmacht das Inselreich zu erkunden, aber auch allen die das "Erlebte" nochmals nachlesen wollen. Viel Spass ist garantiert.
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| | Buch: | Traurige Insulaner |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1995, Gebunden, Verkaufsrang 286099 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Barley...anders (4 von 5 Punkten) meint M. aus Hamburg Ich habe schon einige Romane von Barley gelesen. Dieser hier war aneders als die anderen, aber nicht unbedingt schlechter. Barley hat sich als Untersuchungsobjekt die eigene Ethnie herausgesucht und nicht wie sonst die afrikanischen Dowayoos oder eine andere Ethnie. Das Ergebnis und auch die Herangehensweise muss daher wohl auch anders ausfallen. Aber was Barley bietet ist ein skurrile Fahrt durch Großbritannien und die Inselbewohner. Die hat zwar durchaus manchmal Längen, ist aber insgesamt manchmal auch wahnsinnig komisch und voller Barley'scher Ironie. Man kann sich schon denken, was andere Völkchen über die Engländer denken (und auch über uns selbst - die anderen Westler): die spinnen, die Engländer. Und man wird auch schon angeregt, darüber nachzudenken, was eigentlich normal ist oder was eben nur für uns normal ist. Ich finde das Buch daher sehr lesenswert, aber wer einen "typischen" Barley erwartet wird wahrscheinlich enttäuscht und wer Ironie nicht mag oder versteht wohl auch.
Interessante Einsichten (4 von 5 Punkten) meint P.S. Nigel Barley ist Ethnologe und kehrt aus Afrika zurueck ("Traumatische Tropen") um seine britischen Mitmenschen zu durchleuchten. Das geschieht in einer Sprache, die sehr hochgestochen und wissenschaftlich daherkommt - aber immer mit einem Augenzwinkern begleitet wird. Schliesslich ist Barley Englaender, schreibt aber, als wuerde er nicht seine Mitmenschen, sondern ein ihm bislang voellig unbekanntes Volk beleuchten. Das ist aufschlussreich und zugleich hoechst vergnueglich. Zudem ueberlegt man sich automatisch wie wohl ein entsprechendes Buch ueber Deutsche ausfallen wuerde und regt so sehr zum Nachdenken an - mehr kann man von einem Buch kaum erwarten! Leider ist das Buch viel zu kurz. Viele interessante Aspekte koennen so nur am Rande gestreift werden und man vermisst an vielen Stellen eine tiefere Beschaeftigung. Daher leider nur 4 Sterne und nicht 5.
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| | Buch: | Hallo, Mister Puttymann - Bei den Toraja in Indonesien |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1997, Gebunden, Verkaufsrang 158555 |
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-Barley macht in seinen Büchern deutlich, daß das scheinbar Selbstverständliche nur eine Möglichkeit ist, die Welt zu interpretieren.- (Handelsblatt)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Liebesvolles Indonesien (5 von 5 Punkten) meint . N.B. beschreibt in diesem Buch in vielen Nebensätzen das wirkliche Indonesien. Viel Witz liegt in seinen Zeilen, wenn er von seinen Begegnungen mit den "wahren Indonesiern" berichtet. Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der sich aufmacht das Inselreich zu erkunden, aber auch allen die das "Erlebte" nochmals nachlesen wollen. Viel Spass ist garantiert.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die Raupenplage - Von einem, der auszog, Ethnologie zu betreiben. |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 107845 |
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Für Ethnologen gibt es heute nicht mehr viel zu entdecken. Umso erfreuter war Nigel Barley, daß bei den Dowayos eine seltene, noch nie von Weißen beobachtete Beschneidungszeremonie stattfinden sollte. Also machte er sich auf nach Kamerun. Sein Reisebericht ist ein witziges und respektloses Protokoll des Scheiterns dieses Forschungsvorhabens. Es macht klar, welch riesige Lücke zwischen den Träumen von der heilen Welt der Primitiven und der alltäglichen Wirklichkeit klafft. Tausend Tücken und Widrigkeiten muß Barley überwinden; endlos lange Wochen des Wartens sucht er mit sinnvoller Forschungsarbeit zu füllen erfolglos. Und als er sich dann endlich am Ziel glaubt, sind es dicke, schwarze, haarige Raupen, die seinen Forschertraum zunichte machen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Köstlich! (5 von 5 Punkten) meint R. Ein köstliches Buch, das mich außerordentlich amüsiert hat. Zudem bietet es auch sehr ehrliche Einblicke in das Leben eines Ethnologen vor Ort. Wer das leider sehr oft übliche Schöngerede in den Bücher satt hat, wird an diesem kurzweiligen Buch seine Freude haben.
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| | Buch: | Tanz ums Grab |
| Autor: | Nigel Barley, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 836653 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Dem Tod ist mit Todesernst nicht beizukommen ... (5 von 5 Punkten) meint D.A.G. Vor dem Tod erschrecken wir alle, oder? Das dies nicht so einfach zutrifft, sondern im Extrem eher eine spezifisch neuzeitlich-westliche Erlebensweise ist, zeigt Nigel Barley durch seine kenntis- und erlebnisreichen Streifzüge durch andere Kulturen. Hier haben wir viel zu lernen. Dabei ist das Buch nicht trocken, gelehrsam oder belehrend. Nein, es ist - obwohl der Tod im Mittelpunkt steht - amüsant, bereichernd. Ein Tanz ums Grab, der uns viel Last abnehmen kann, wenn ernst genommen und weiterverfolgt. Ein mir besonders liebes Beispiel ist der Besuch einer Bierabfüllanlage mit seinen afrikanischen Gastgebern, die ihm die Reinkarnation erklären wollen. Wie das Bier immer wieder in die Flasche komme, so kehre die Seele in den Körper zurück. Die Technisierung führt nicht zwangsläufig zu einem Verlust der eigenen Werte, sondern wird einverleibt und verarbeitet. Das Lebensgefühl dieser Menschen bleibt erhalten und kann unseres erweitern.
Ein wenig zu schnoddrig und zu chaotisch geschrieben (3 von 5 Punkten) meint N.R. aus Wien Einem meiner Vorgängerrezensenten entnehme ich, dass Herr Barley offensichtlich für seine spitze Zunge berühmt ist. Nun, ich habe vom Autor bislang noch keine anderen Bücher gelesen und dies auch nicht vor, ergo bewerte ich das Buch von einem Standpunkt außerhalb des "Barleyversums".
Mir gefielen genau zwei Punkte an dem Buch nicht. Zum einen die bereits erwähnte Sprunghaftigkeit. Ich weiß nicht, wie viele Kulturen der Autor auflistet, es sind jedenfalls eine Menge, und jemand wie ich, der *nicht* bereits alle Länder der Erde dreifach bereist hat, kommt dabei mitunter ganz schön ins Schleudern. Es ist durchaus interessant, was hier zu lesen ist (die unterschiedlichen Begräbnis- und Trauerriten rings um den Globus), aber sie sind allesam unzusammenhängend und chaotisch durcheinandergewürfelt, so dass ich nach der Lektüre des Buches zwar informiert aber nicht schlauer war. Ich könnte rückblickend keine einzige Begräbnissitte mehr ihrem korrekten kulturellen Umfeld zuordnen.
Der zweite Punkt, der mich massiv störte, den man aber wohl als typisches Stilmerkmal des Autors werten kann, ist der geradezu verächtliche Tonfall, mit welchem er die eigene (in seinem Fall westlich-englische) Kultur den anderen von ihm beschriebenen gegenüberstellt. De facto hat jede Kultur ihre eigene Berechtigung und man kann entweder keiner einzigen Dummheit, Betulichkeit oder Scheinheiligkeit vorwerfen - oder aber allen. Wenn ein Ethnologe seine eigenen Wurzeln als negativ und verlogen empfindet und dann auch noch in einem Buch darüber herzieht, so ist das nicht unbedingt eine Auszeichnung für ihn als Wissenschafter. Wie gesagt, mittlerweile ahne ich, dass diese Schnoddrigkeit wohl das Markenzeichen des Autors Barley, nicht die des Ethnologen ist. Es stört mich dadurch aber nicht weniger, klingt es doch ganz so, als könne kein einziger Europäer richtig trauern, sondern wären alle nur irgendwelchen vermeintlich verstaubten Kirchenritualen verhaftet.
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