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Bücher - Autoren

Norman G. Finkelstein

 
Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte - Norman G. Finkelstein
Buch:Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom Juli 2008, Broschiert, Verkaufsrang 25970
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Schonungslos und mit einer gehörigen Portion Wut prangert der amerikanische Jude und Nachkomme von Überlebenden des Holocausts ein weiteres Mal die Palästinapolitik Israels und seiner amerikanischen Unterstützer an. Wie bereits in seinem umstrittenen Bestseller Die Holocaust-Industrie beklagt der Autor mit dem ihm eigenen Furor, Israel versuche seine völkerrechtswidrige Politik gegen die Palästinenser mit postwendenden Antisemitismus-Vorwürfen gegen jede Kritik zu immunisieren. "Israels Apologeten reden immer dann von einem 'neuen Antisemitismus'", schreibt Finkelstein in seiner Vorbemerkung zur deutschen Ausgabe, "wenn Israel sich mit einem größeren Public-Relations-Debakel konfrontiert sieht oder wenn der internationale Druck auf Israel wächst, den Konflikt mit den Palästinensern auf diplomatischem Wege zu lösen." Der in den letzten Jahren erhobene Antisemitismusvorwurf falle dabei zeitlich mit einer Politik der brutalen Unterdrückung in den Gebieten im Westjordanland zusammen, die Israel durch seinen völkerrechtswidrigen Mauer-Bau annektiere. Nicht nur gegen Israel richtet sich Finkelsteins Zorn, sondern auch gegen all jene, die sich moralisch einschüchtern lassen. So habe die EU "moralische Feigheit" bewiesen, als sie die Veröffentlichung einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen Studie zurückgehalten habe, die zeige, dass "die illegale israelische Mauer jede Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung zunichte macht". Ohne Frage gibt es sowohl in Deutschland als auch anderen europäischen Staaten nach wie vor Antisemitismus. Dies stellt Finkelstein, dem man dies in Reaktion auf dieses Buch aber zweifellos vorwerfen wird, auch keineswegs in Abrede. Das Ausmaß dieses Antisemitismus werde aber bewusst stark übertrieben, um so die Kritik an Israel im Keim zu ersticken. Wie gerechtfertigt diese Kritik (und die Kritik an den USA, die Israel gewähren lässt) tatsächlich ist, versucht Finkelstein im zweiten Teil des Bandes nachzuweisen. Und angesichts der hier ausgebreiteten Fakten tut man sich schwer, ihm zu widersprechen. - Hasso Greb
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Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Aufklärung vom Feinsten (5 von 5 Punkten) meint C.

Dieses Buch ist eins von 2 Büchern von Herrn Finkelstein, in denen er zu Recht die Machenschaften der von ihm benannten "Holocaust Industrie" anprangert und damit nicht nur den Zahn der Zeit trifft, sondern auch vielen Menschen, Juden wie Nichtjuden und sogar "echten" Holocaust-Überlebenden, aus aller Welt aus der Seele spricht.

Natürlich war der Aufschrei groß und Herr Finkelstein gehört für den Großteil der eigenen Leute auf die schwarze Liste, aber es bleibt eine Tatsache, dass die Themen "Schuld" und "Antisemitismus" nicht mißbraucht werden dürfen, um egoistische Machtinteressen durchzusetzen und das Leid anderer Menschen zu bagatellisieren.

5 Sterne :-)

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Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird - Norman G. Finkelstein
Buch:Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 11337
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Norman Finkelstein wirft den großen jüdischen Organisationen in den USA vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er kritisiert die "jüdischen Eliten", die seiner Meinung nach ihren "Opferstatus" dazu nutzen, die "verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen". Und schließlich wehrt er sich dagegen, dass der Holocaust als singuläres Ereignis in der Geschichte betrachtet wird, damit aus dem historischen Kontext gelöst und unvergleichbar sei. Dies sei "purer Chauvinismus", der allein israelischen und jüdischen Interessen diene, die Leiden anderer Völker aber ignoriere. Diese moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischen Leidens bezeichnet Finkelstein als Grundlage der "Holocaust-Industrie". Neben den jüdischen Organisationen und Interessenverbänden zählt er zu diesem Konglomerat auch renommierte wissenschaftliche Institutionen, "im jüdischen Besitz befindliche" Medien sowie prominente Vertreter der amerikanisch-jüdischen Gemeinde, allen voran den vermeintlichen "Hohepriester" des Holocaust, Elie Wiesel. Er sorge sich um das Vermächnis seiner Eltern und möchte mit seiner Anklage "die Integrität der historischen Überlieferung bewahren", rechtfertigt Finkelstein seine umstrittenen Thesen. Edle Gründe, fürwahr. Doch andere Motive drängen sich beim Lesen des Buches in den Vordergrund: der Ärger über die geringen Entschädigungszahlungen an seine Mutter; die kaum verhüllte Frustration über einen Wissenschaftsbetrieb, der ihn selbst ablehnt und sein vehementer Antizionismus. Finkelsteins Buch ist keine wissenschaftlich fundierte Studie über den öffentlichen Umgang mit der Holocaust-Erinnerung oder den Komplex der Entschädigungszahlungen. Es ist eine wütende, polemische, vor allem aber sehr persönliche Abrechnung mit dem "jüdischen Establishment", die ihm viel Beifall von der falschen Seite einbringen dürfte. Seinem zweifellos berechtigten Anliegen hat Finkelstein damit einen Bärendienst erwiesen. -Stephan Fingerle


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Finkelstein ein Genie (5 von 5 Punkten) meint N.N. aus trier
Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für Historiker, die wirklich über die Verarbeitung eies der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte (Massenvernichtung der Juden durch das Naziregime)informieren wollen. Finkelstein ist ein Genie, denn er belegt seine umstrittenen Thesen mit Quellen en masse.Finkelsteins Sprache ist engargiert. Natürlich wird gesagt polemisch, schon wird einem Killerphrasenausdruck er quasi der Lächerlichkeit preis gegeben. In dem als Anhang erhaltenen Inteview mit der Zeitung Rheinischen Post legt er noch wissenschaftlich fundiert nach, in dem er uns Deutschen einen negativen Chauvinismus bezichtigt. Er hat Recht. Finkelstein geht der Frage nach Warum kann die "Holocaustindustrie" sich so etableiren. Warum schweigt sie als Reagan in Bitburg 1985 eine schlimme Rede hielt, in dem er aus erwiesenen Tätern (Waffen SS, nie die völkerechtlich anerkannte deutsche Armee, sondern eine paramilitärische private Nazi Schlägertruppe, die "Kleinholz machte") Opfer machte, sondern ehrt ihn noch mit einer hohen Auszeichnung. Warum bekam die deutsche rot grüne Bundesregierung Haue von derPresse (besonders schlimm die FAZ, die Methoden des schlimmsten Magazins der Menschheitsgeschichte dems Stürmers anwendete) ,als diese Zivilcourage zeigte, der Bush Adrmistration im irakkonflikt 8 die größte völkerechtswidrige Aktion seit dem Nazieinmarshc in Polen) die Gefolgschaft verweigerte? Norman Finkelstein hat die Antwot parat, der irak ist der Feind israels die " Holocaustindustrie" muss also dafür sorgen, dass man um israel zu retten, auch mal so einfach das Völkerreicht bricht. Israel ist einer der stärksten Militärmächte der Welt. Warum stellten sich die reichen amerikanischen Juden (16 der 40 reichsten Amerikaner sind Juden blind, als Nazis wie von Braun in als amerikanische Staatsbürger den Weltraum im Auftrage der NASA eroberten. Warum protestierte sie nicht oder strichen die Sponsorgelder, als sogar noch ein Film üben jenen von Braun Geschichtsfälschung betrieb, in dem er noch als Opfer des barbarischen NS Regimes darstellte. In Peenemünde waren Zwangarbeiter, die zur Vernichtung bestimmt wurden beschäftigt, Keine KRAV beschöftigte . Warum stellte man sich blind, als erwiesene Nazis irgendwelche Neo Nazi Parteien, wie die Gesamt Deutsche Volkspartei nach dem Kriege aus dem Boden stammpften. Warum darf Schwarzenegger einfach so Hitler preisen, ohne das er Sanktionen zu befüchtien hätte? Warum ist Erika Steinbach eine Revisionisten ersten Ranges in der deutschnen Politik beschäftigt. Warum stellte man sich blind,, als im ZDF Magazin NPD Redaktuere arbeiteten? Wieso bekam seine Mutter, nur läppische 3500$ für 6 jahre Ghetto und KZ Diese Fragen stellt Finkelstein und beantwortet viele. Manche Schlüsse zeiht er darua, die mich als Deutschen unter Anklage stellen würden. Aber so lange wir Philosemiten in der politsichen Elite wie unsere Bundeskanzlerin können wir keine wirkliche Debatte über unsere Nation führen.

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Die Holocaust-Industrie - Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird - Norman G. Finkelstein
Buch:Die Holocaust-Industrie - Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 56738
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andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Aus der Amazon.de-Redaktion
Norman Finkelstein wirft den großen jüdischen Organisationen in den USA vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er kritisiert die "jüdischen Eliten", die seiner Meinung nach ihren "Opferstatus" dazu nutzen, die "verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen". Und schließlich wehrt er sich dagegen, dass der Holocaust als singuläres Ereignis in der Geschichte betrachtet wird, damit aus dem historischen Kontext gelöst und unvergleichbar sei. Dies sei "purer Chauvinismus", der allein israelischen und jüdischen Interessen diene, die Leiden anderer Völker aber ignoriere. Diese moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischen Leidens bezeichnet Finkelstein als Grundlage der "Holocaust-Industrie". Neben den jüdischen Organisationen und Interessenverbänden zählt er zu diesem Konglomerat auch renommierte wissenschaftliche Institutionen, "im jüdischen Besitz befindliche" Medien sowie prominente Vertreter der amerikanisch-jüdischen Gemeinde, allen voran den vermeintlichen "Hohepriester" des Holocaust, Elie Wiesel. Er sorge sich um das Vermächnis seiner Eltern und möchte mit seiner Anklage "die Integrität der historischen Überlieferung bewahren", rechtfertigt Finkelstein seine umstrittenen Thesen. Edle Gründe, fürwahr. Doch andere Motive drängen sich beim Lesen des Buches in den Vordergrund: der Ärger über die geringen Entschädigungszahlungen an seine Mutter; die kaum verhüllte Frustration über einen Wissenschaftsbetrieb, der ihn selbst ablehnt und sein vehementer Antizionismus. Finkelsteins Buch ist keine wissenschaftlich fundierte Studie über den öffentlichen Umgang mit der Holocaust-Erinnerung oder den Komplex der Entschädigungszahlungen. Es ist eine wütende, polemische, vor allem aber sehr persönliche Abrechnung mit dem "jüdischen Establishment", die ihm viel Beifall von der falschen Seite einbringen dürfte. Seinem zweifellos berechtigten Anliegen hat Finkelstein damit einen Bärendienst erwiesen. -Stephan Fingerle


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Finkelstein ein Genie (5 von 5 Punkten) meint N.N. aus trier
Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für Historiker, die wirklich über die Verarbeitung eies der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte (Massenvernichtung der Juden durch das Naziregime)informieren wollen. Finkelstein ist ein Genie, denn er belegt seine umstrittenen Thesen mit Quellen en masse.Finkelsteins Sprache ist engargiert. Natürlich wird gesagt polemisch, schon wird einem Killerphrasenausdruck er quasi der Lächerlichkeit preis gegeben. In dem als Anhang erhaltenen Inteview mit der Zeitung Rheinischen Post legt er noch wissenschaftlich fundiert nach, in dem er uns Deutschen einen negativen Chauvinismus bezichtigt. Er hat Recht. Finkelstein geht der Frage nach Warum kann die "Holocaustindustrie" sich so etableiren. Warum schweigt sie als Reagan in Bitburg 1985 eine schlimme Rede hielt, in dem er aus erwiesenen Tätern (Waffen SS, nie die völkerechtlich anerkannte deutsche Armee, sondern eine paramilitärische private Nazi Schlägertruppe, die "Kleinholz machte") Opfer machte, sondern ehrt ihn noch mit einer hohen Auszeichnung. Warum bekam die deutsche rot grüne Bundesregierung Haue von derPresse (besonders schlimm die FAZ, die Methoden des schlimmsten Magazins der Menschheitsgeschichte dems Stürmers anwendete) ,als diese Zivilcourage zeigte, der Bush Adrmistration im irakkonflikt 8 die größte völkerechtswidrige Aktion seit dem Nazieinmarshc in Polen) die Gefolgschaft verweigerte? Norman Finkelstein hat die Antwot parat, der irak ist der Feind israels die " Holocaustindustrie" muss also dafür sorgen, dass man um israel zu retten, auch mal so einfach das Völkerreicht bricht. Israel ist einer der stärksten Militärmächte der Welt. Warum stellten sich die reichen amerikanischen Juden (16 der 40 reichsten Amerikaner sind Juden blind, als Nazis wie von Braun in als amerikanische Staatsbürger den Weltraum im Auftrage der NASA eroberten. Warum protestierte sie nicht oder strichen die Sponsorgelder, als sogar noch ein Film üben jenen von Braun Geschichtsfälschung betrieb, in dem er noch als Opfer des barbarischen NS Regimes darstellte. In Peenemünde waren Zwangarbeiter, die zur Vernichtung bestimmt wurden beschäftigt, Keine KRAV beschöftigte . Warum stellte man sich blind, als erwiesene Nazis irgendwelche Neo Nazi Parteien, wie die Gesamt Deutsche Volkspartei nach dem Kriege aus dem Boden stammpften. Warum darf Schwarzenegger einfach so Hitler preisen, ohne das er Sanktionen zu befüchtien hätte? Warum ist Erika Steinbach eine Revisionisten ersten Ranges in der deutschnen Politik beschäftigt. Warum stellte man sich blind,, als im ZDF Magazin NPD Redaktuere arbeiteten? Wieso bekam seine Mutter, nur läppische 3500$ für 6 jahre Ghetto und KZ Diese Fragen stellt Finkelstein und beantwortet viele. Manche Schlüsse zeiht er darua, die mich als Deutschen unter Anklage stellen würden. Aber so lange wir Philosemiten in der politsichen Elite wie unsere Bundeskanzlerin können wir keine wirkliche Debatte über unsere Nation führen.

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Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern - Mythos und Realität - Norman Finkelstein
Buch:Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern - Mythos und Realität
Autor:Norman Finkelstein, Ausgabe vom 1. Sept. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 324032
Preis: 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Nach seinem international Aufsehen wie Anstoß erregenden Buch Die Holocaust-Industrie packt Norman G. Finkelstein ein weiteres heißes Eisen an: die Entzauberung der Gründungs- und Legitimationsmythen des israelischen Staates. Dass das Buch dabei zur Anklage gegen den Zionismus und gegen die israelische Politik geriet, war wohl unvermeidlich. Mythen übernehmen bei der Entstehung von Nationalstaaten oft die Rolle gleichsam von Geburtshelfern. Indem sie scheinbar objektive Gründe für Taten der Machthaber liefern, legitimieren sie deren Handlungen - und beruhigen das Gewissen. Trojanischen Pferden gleich überwinden sie mit der Zeit die Mauer der Wahrheit und werden Teil des Geschichtsbewusstseins eines Volkes. Am Beispiel des israelisch-palästinensischen Dauerkonflikts demonstriert der umstrittene amerikanische Politologe, warum Mythen in die Welt gesetzt werden und was sie bewirken. Sein Ziel ist aber nicht nur ihre Beschreibung, sondern ihre Entzauberung. Finkelstein wählt hierbei folgenden Weg: Akribisch seziert er zentrale Standardwerke israelischer Geschichtsschreibung, die immer wieder als (pseudo)wissenschaftliche Rechtfertigung für Mythen herangezogen werden. Durch den Nachweis falscher Fakten und Interpretationen zeigt er Fehler in der Geschichtsschreibung klar auf. Beispiel: Joan Peters behauptet, die Juden, die in den 40er-Jahren in Palästina eingewandert waren, fanden ein Land ohne arabische Bevölkerung vor. Finkelstein zeigt hingegen, dass das so nicht stimmt - und resümmiert: "Man wollte das Land, aber nicht die Menschen." Mit seinem Buch gelingt es dem Autor, "die systematische Voreingenommenheit der zionistischen Rechtfertigungsliteratur zum israelisch-palästinensischen Konflikt" deutlich zu machen. Deutlich wird darüber hinaus auch, dass die israelische Seite nicht nur militärisch haushoch überlegen ist, sondern dass sie auch die nahezu uneingeschränkte Deutungshoheit von Gegenwart und Vergangenheit - zumindest innerhalb der westlichen Welt - beansprucht und auch innehat. -Dr. Manfred Schwarzmeier
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Leserkommentare:*
Das Ende der Desinformation (5 von 5 Punkten) meint .
Ein Deutscher ist auch 2003 schlecht beraten, wenn er die Israelische Politik gegenüber den Palästinensern in- und außerhalb Israels kritisiert - aus verschiedenen Gründen, Scham wegen des Holocaust ist zweifellos ein respektabler.
Wer aber trotzdem die Bilder einordnen möchte, die das Fernsehen seit Jahrzehnten liefert, braucht Hilfe. Ich meine Israelische Militäraktionen gegen Palästinenser, die diesen nichts entgegen zu setzen haben, schwer bewaffnete Israelische Siedler in Wehrbauten auf Palästinensischem Territorium, die sich über Palästinensische Angriffe beschweren selbst aber 90% aller Palästinensichen Wasserreserven verbrauchen, Israelische Bombardements von Palästinensischen Flüchtlingslagern etc.
Hilfe bei der Bewertung dieser Vorgänge und ähnlicher in der Geschichte Israels bietet dieses Buch.
Finkelstein entlarvt die Lügen, die vor allem in den USA aber auch hierzulande zum Israelisch/Palästinensischen Konflikt in Umlauf sind.
Als Mitglied einer vom Holocaust zu großen Teilen ausgerotteten Familie ist seine Stellungnahme glaubwürdig. Seine Ehrlichkeit und sein Gewissen sind unbestechlich und sehr mutig. Vielleicht ist er auch nur ein verantwortungsvoller Wissenschaftler, der glaubt, daß "die Sonne es an den Tag bringt". Sein Buch könnte dazu beitragen, daß dieser Tag etwas früher kommt. Dabei ist es ganz unwesentlich, daß dieses Buch keine Gesamtdarstellung des Israelisch/Palästinensichen Konflikts sein mag, die nur für den historischen Fachgelehrten erforderlich ist. Vom Titel des Buches wird dies auch nicht versprochen.
Für die politisch interessierte Öffentlichkeit in Deutschland leistet es einen unschätzbaren Dienst: es durchbricht das (Denk-)Tabu, welches eine gerechte Einordnung der Vorgänge in Nahost unmöglich gemacht hat.

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Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte - Norman G. Finkelstein
Buch:Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 351624
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Schonungslos und mit einer gehörigen Portion Wut prangert der amerikanische Jude und Nachkomme von Überlebenden des Holocausts ein weiteres Mal die Palästinapolitik Israels und seiner amerikanischen Unterstützer an. Wie bereits in seinem umstrittenen Bestseller Die Holocaust-Industrie beklagt der Autor mit dem ihm eigenen Furor, Israel versuche seine völkerrechtswidrige Politik gegen die Palästinenser mit postwendenden Antisemitismus-Vorwürfen gegen jede Kritik zu immunisieren. "Israels Apologeten reden immer dann von einem 'neuen Antisemitismus'", schreibt Finkelstein in seiner Vorbemerkung zur deutschen Ausgabe, "wenn Israel sich mit einem größeren Public-Relations-Debakel konfrontiert sieht oder wenn der internationale Druck auf Israel wächst, den Konflikt mit den Palästinensern auf diplomatischem Wege zu lösen." Der in den letzten Jahren erhobene Antisemitismusvorwurf falle dabei zeitlich mit einer Politik der brutalen Unterdrückung in den Gebieten im Westjordanland zusammen, die Israel durch seinen völkerrechtswidrigen Mauer-Bau annektiere. Nicht nur gegen Israel richtet sich Finkelsteins Zorn, sondern auch gegen all jene, die sich moralisch einschüchtern lassen. So habe die EU "moralische Feigheit" bewiesen, als sie die Veröffentlichung einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen Studie zurückgehalten habe, die zeige, dass "die illegale israelische Mauer jede Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung zunichte macht". Ohne Frage gibt es sowohl in Deutschland als auch anderen europäischen Staaten nach wie vor Antisemitismus. Dies stellt Finkelstein, dem man dies in Reaktion auf dieses Buch aber zweifellos vorwerfen wird, auch keineswegs in Abrede. Das Ausmaß dieses Antisemitismus werde aber bewusst stark übertrieben, um so die Kritik an Israel im Keim zu ersticken. Wie gerechtfertigt diese Kritik (und die Kritik an den USA, die Israel gewähren lässt) tatsächlich ist, versucht Finkelstein im zweiten Teil des Bandes nachzuweisen. Und angesichts der hier ausgebreiteten Fakten tut man sich schwer, ihm zu widersprechen. - Hasso Greb
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Aufklärung vom Feinsten (5 von 5 Punkten) meint C.

Dieses Buch ist eins von 2 Büchern von Herrn Finkelstein, in denen er zu Recht die Machenschaften der von ihm benannten "Holocaust Industrie" anprangert und damit nicht nur den Zahn der Zeit trifft, sondern auch vielen Menschen, Juden wie Nichtjuden und sogar "echten" Holocaust-Überlebenden, aus aller Welt aus der Seele spricht.

Natürlich war der Aufschrei groß und Herr Finkelstein gehört für den Großteil der eigenen Leute auf die schwarze Liste, aber es bleibt eine Tatsache, dass die Themen "Schuld" und "Antisemitismus" nicht mißbraucht werden dürfen, um egoistische Machtinteressen durchzusetzen und das Leid anderer Menschen zu bagatellisieren.

5 Sterne :-)

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Palästina - Ein persönlicher Bericht über die Intifada. - Norman G. Finkelstein
Buch:Palästina - Ein persönlicher Bericht über die Intifada.
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom 1. Sept. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 687653
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"Ich kenne kein Buch, das sich so persönlich und gleichzeitig so klar mit dem tragischen Dilemma der Palästinenser auseinandersetzt." (Edward W. Said)
"Einzigartig." (Noam Chomsky)

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Leserkommentare:*
Eine Reise mitten ins Herz Palästinas zur Zeit der 1. Intifada. (5 von 5 Punkten) meint T. aus Dresden
Norman Finkelstein ist Sohn von Holocaustüberlebenden, Professor für Politikwissenschaften und überzeugter US-Linksliberaler. Seine Themen: Der Nahostkonflikt, der Holocaust und die Israel-Lobby in den USA.

Im Gegensatz zu vielen seiner eher provokanten Veröffentlichungen wie etwa "die Holocaust-Industrie", die oft ein gewisses enthüllendes, polemisches Moment nicht verbergen können, ist "Palästina" genau das, was der Subtitel schlicht ankündigt: "Ein persönlicher Bericht über die Intifada".
Gemeint ist hier die 1. Intifada in den Jahren 1987-1993 in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten.
Finkelstein schreibt über seine Reisen, die er in jenen Jahren regelmäßig in die besetzten Gebiete unternahm, und auf denen er hautnah in den Alltag palästinensischer Familien eintauchte, der von Ausgangssperren, Schikanen, willkürlichen Verhaftungen, sozialen Missständen und der permanenten Angst vor den allgegenwärtigen israelischen Militärs geprägt ist.

Finkelstein findet in den palästinensischen Familien, die er in seinem Buch porträtiert, als Jude, als "einer von denen", zu seiner großen Überraschung nach anfänglichem Misstrauen bald gute Freunde und erstaunlich rationale Diskussionspartner, deren größter Wunsch nicht Vergeltung, sondern Frieden und Unabhängigkeit sind. Menschen, die zum Teil Teile ihrer Familie durch Tötungen oder Verhaftungen verloren haben, und die alltäglich in Angst um ihre Kinder leben.
Eines ist dem Autor dabei ganz besonders wichtig: Die weitgehende Gewaltlosigkeit jenes ersten palästinensischen Aufstandes herauszustellen. Keine Terroranschläge und Kassam-Raketen gab es damals. Nur Menschen, die in einen Generalstreik traten, nicht in ihre israelichen Betriebe gingen, um auf ihre desolate Situation unter israelischer Besatzung aufmerksam zu machen. Und Kinder, die sich mutig den "Jaish" (israelischen Soldaten) entgegenstellten und mit Steinchen nach ihnen warfen, und gegen die die Militärs oft mit unerbittlicher Härte und ohne Mitleid vorgingen.

Gerade vor dem Hintergrund des heutigen Wissensstandes wirft Finkelsteins Buch Fragen auf. Im heutigen Diskurs zum Friedensprozess wird oft das gewaltsame Vorgehen der Hamas als Grund für das harte Vorgehen Israels genannt und dessen Einstellung als oberste Bedingung für Friedensverhandlungen genannt. Der Westen hat diesen Duktus weitgehend anstandslos übernommen.
Doch schaut man mithilfe von Finkelsteins Buch zurück in Zeiten, wo es diese Gewalt noch gar nicht gab, wo friedlich protestiert wurde, wo keine Raketen nach Israel flogen, so fragt man sich, warum dies damals nicht Grund gewesen war für Israel, seine Siedlungen zu räumen und den palästinensischen Staat neben Israel Wirklichkeit werden zu lassen.

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Eine Nation auf dem Prüfstand - Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit - Norman G. Finkelstein, Ruth Bettina Birn
Buch:Eine Nation auf dem Prüfstand - Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit
Autor:Norman G. Finkelstein, Ruth Bettina Birn, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 739232
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Danke Finklestein (5 von 5 Punkten) meint S.S. aus Bremen
Finkelstein bereichert die Wissenschaft.

Schade, dass deutsche Wissenschaftler und Medienvertreter auf Goldhagens Schwachsinn nichts zur Aufklärung beigetragen haben, sondern als Zuschauer und Mitläufer da gestanden haben.

Eines der wichtigsten Werke dieses Jahrhunderts! (5 von 5 Punkten) meint i. aus Flensburg
...was dieser Mann für die Demokratiesierung -gerade unseres Landes (Deutschland) getan hat, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Wissen wir doch, das Demokratie - nicht nur auf dieser Seite des großen Teiches, "relativ" ist. Die Wahrheit ist aber fundamentaler Bestandteil dieser hoffentlich einsetzenden Prozedur namentlich - freier Geist in freien Bürgern (Köpfen). ...und wenn Finkelstein nur zu 50% recht hat, muß über vieles neu nachgedacht werden. Ihn des antisemitismus zu bezichtigen ist schlicht hochgradig schizophren uns eher eine Art schlechter Satire. Schützen wir diesen "letzten Weisen" vor Sanktionen, Sarkasmus und unverantwortlichen Journalismus...und kaufen und studieren wir fleißig sein Werk.

Zerstörte Hoffnungen - Norman G. Finkelstein
Buch:Zerstörte Hoffnungen
Autor:Norman G. Finkelstein, Ausgabe vom 2006, Broschiert, Verkaufsrang 3407611
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