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Bücher - Autoren

Orlando Figes

 
Die Flüsterer: Leben in Stalins Russland - Orlando Figes
Buch:Die Flüsterer: Leben in Stalins Russland
Autor:Orlando Figes, Ausgabe vom 9. Aug. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 29990
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924 - Orlando Figes
Buch:Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924
Autor:Orlando Figes, Ausgabe vom 9. Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 13040
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Nataschas Tanz - Eine Kulturgeschichte Russlands - Orlando Figes
Buch:Nataschas Tanz - Eine Kulturgeschichte Russlands
Autor:Orlando Figes, Ausgabe vom 1. Sept. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 291525

Tragödie eines Volkes - Die Epoche der russischen Revolution 1891-1924 - Orlando Figes
Buch:Tragödie eines Volkes - Die Epoche der russischen Revolution 1891-1924
Autor:Orlando Figes, Ausgabe vom 1. Januar 1998, Gebunden, Verkaufsrang 398153
Aus der Amazon.de-Redaktion
Dem noch nicht vierzigjährigen Cambridge-Professor Orlando Figes ist mit seinem Mammut-Werk zur russischen Revolutionsepoche etwas Seltenes gelungen: ein - wie die wissenschaftliche Fachkritik feststellt - historiographisches Meisterwerk ersten Ranges, das bereits zum Standardwerk der jüngeren russischen Geschichte hochgelobt wird. Und eine Geschichtserzählung, die sich auch für den Laien spannend wie ein Roman liest.
Bücher über die russische Revolution dürften mittlerweile ganze Bibliotheken füllen. Figes Arbeit rechtfertigt sich in diesem Überfluß durch die Originalität seines Ansatzes und sein kompositorisches und erzählerisches Talent. Sozial- und kulturhistorisch orientiert, behandelt er den weiten Zeitraum von der Hungersnot 1890 bis zum Tode Lenins im Jahre 1924 unter Verzicht auf alle theoretischen Erörterungen. Er sieht den Weg von der Hungersnot 1891 über das Ende der Zarendynastie bis zum Ende Rußlands nicht als Wirkung abstrakter Kräfte oder Ideologien, sondern als Folge menschlichen Handelns; die Revolution ist für ihn "ein Prozeß, der sich aus individuellen Tragödien zusammensetzt". Folgerichtig erzählt er ganz aus der Perspektive miterlebender Zeitgenossen: Aus einer Fülle von Einzelerlebnissen und -beobachtungen entwirft er ein Panorama der menschlichen Katastrophen dieser Zeit.
Figes Protagonist ist das Volk in seiner Gesamtheit, das heterogene Sozialgefüge aus Bauern, Adeligen, Bürgern und Soldaten mit ihren unterschiedlichen Interessen und Einflußsphären. Um deren Mentalität, Lebens- und Erlebnisweisen nachzuzeichnen, um denen Gestalt und Stimme zu geben, deren Schicksal in der Geschichtsschreibung meist hinter Strukturen, Institutionen oder Theorien verborgen bleibt, hat Figes über die offiziellen Quellen hinaus Tagebücher, private Notizen und Korrespondenz ausgewertet. Er führt den Leser an der Seite ausgewählter, historischer Figuren aus allen Bevölkerungsgruppen durch die Zeiten und Räume, schildert mit großer Detailgenauigkeit dramatische Szenen, Einzelschicksale und Ereignisse der großen Politik, wechselt beständig zwischen Vogelperspektive und Nahaufnahme. Dieser erzählerische Ansatz verleiht der Darstellung einen lebendigen Rhythmus und den erzählten Vorgängen eine hohe Intensität, es macht die Lektüre des Buches zu einem aufregenden Leseerlebnis. -Christoph Sabel

Die Tragödie eines Volkes - Orlando Figes
Buch:Die Tragödie eines Volkes
Autor:Orlando Figes, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 789359
Aus der Amazon.de-Redaktion
Dem noch nicht vierzigjährigen Cambridge-Professor Orlando Figes ist mit seinem Mammut-Werk zur russischen Revolutionsepoche etwas Seltenes gelungen: ein - wie die wissenschaftliche Fachkritik feststellt - historiographisches Meisterwerk ersten Ranges, das bereits zum Standardwerk der jüngeren russischen Geschichte hochgelobt wird. Und eine Geschichtserzählung, die sich auch für den Laien spannend wie ein Roman liest.
Bücher über die russische Revolution dürften mittlerweile ganze Bibliotheken füllen. Figes Arbeit rechtfertigt sich in diesem Überfluß durch die Originalität seines Ansatzes und sein kompositorisches und erzählerisches Talent. Sozial- und kulturhistorisch orientiert, behandelt er den weiten Zeitraum von der Hungersnot 1890 bis zum Tode Lenins im Jahre 1924 unter Verzicht auf alle theoretischen Erörterungen. Er sieht den Weg von der Hungersnot 1891 über das Ende der Zarendynastie bis zum Ende Rußlands nicht als Wirkung abstrakter Kräfte oder Ideologien, sondern als Folge menschlichen Handelns; die Revolution ist für ihn "ein Prozeß, der sich aus individuellen Tragödien zusammensetzt". Folgerichtig erzählt er ganz aus der Perspektive miterlebender Zeitgenossen: Aus einer Fülle von Einzelerlebnissen und -beobachtungen entwirft er ein Panorama der menschlichen Katastrophen dieser Zeit.
Figes Protagonist ist das Volk in seiner Gesamtheit, das heterogene Sozialgefüge aus Bauern, Adeligen, Bürgern und Soldaten mit ihren unterschiedlichen Interessen und Einflußsphären. Um deren Mentalität, Lebens- und Erlebnisweisen nachzuzeichnen, um denen Gestalt und Stimme zu geben, deren Schicksal in der Geschichtsschreibung meist hinter Strukturen, Institutionen oder Theorien verborgen bleibt, hat Figes über die offiziellen Quellen hinaus Tagebücher, private Notizen und Korrespondenz ausgewertet. Er führt den Leser an der Seite ausgewählter, historischer Figuren aus allen Bevölkerungsgruppen durch die Zeiten und Räume, schildert mit großer Detailgenauigkeit dramatische Szenen, Einzelschicksale und Ereignisse der großen Politik, wechselt beständig zwischen Vogelperspektive und Nahaufnahme. Dieser erzählerische Ansatz verleiht der Darstellung einen lebendigen Rhythmus und den erzählten Vorgängen eine hohe Intensität, es macht die Lektüre des Buches zu einem aufregenden Leseerlebnis. -Christoph Sabel

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