Paul Auster, Hubert Wiedfeld, Norbert Schaeffer, Christian Berkel, Sophie von Kessel, Matthias Haase, Ausgabe vom 2000, Audio CD, Verkaufsrang 1164589
Buch:
Paul Austers ' Smoke'
Autor:
Paul Auster, Karla Müller, Uwe Schmedemann, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 1213421
Buch:
Nacht des Orakels.
Autor:
Paul Auster, Werner Schmitz, Ausgabe vom 2006, Broschiert, Verkaufsrang 1188924
Aus der Amazon.de-Redaktion Seit seiner wundervollen New York-Trilogie denkt der US-amerikanische Erfolgsautor Paul Auster gar nicht daran, sich erzähltechnisch zu verändern. Warum sollte er auch? Zwar ähnelt jeder Plot mit seinen Vexierspielen, Fallstricken, Spiegelfechtereien, Doppelbödigkeiten und gelenkten Zufälle irgendwie dem anderen. Aber bereits in den ersten Romanen wie Stadt aus Glas oder Mond über Manhattan hat Auster eine Sprache und Struktur gefunden, die wahrscheinlich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag funktionieren wird. Und das ist durchaus als Kompliment gemeint. Auch Nacht des Orakels erinnert an frühere Bücher Austers, vor allem an das letzte, Das Buch der Illusionen, der verschachtelte Roman im Roman um einen Stummfilmstar, seinen Biografen und die Vernichtung eines Lebenswerks. Erzählt wird die Geschichte des 35-jährigen Schriftstellers Sidney Orr aus New York, der seine Schreibhemmung überwindet, als ihm ein merkwürdiger Chinese namens M.R. Chang in einem himmlischen Schreibwarenladen namens Paper Palace ein blaues Portugalbuch verkauft, und dafür, in einer Art Teufelspakt, andere Probleme an den Hals bekommt. Aber eigentlich erzählt Auster einmal mehr die Geschichte des Schreibens und seiner Konstruktionen selbst. Wieder ist die Methode durchschaubar. Und trotzdem muss man sich wieder über seine narrative Raffinesse und sprachliche Bravour mehr als wundern und sich fragen: Mr. Auster, wie haben Sie das gemacht? Als postmoderner Autor hat Auster sich durch die Literatur hindurchgefressen wie kein Zweiter. So weiß er, dass mit dem ersten Satz alles steht und fällt. "Ich war lange Zeit krank gewesen", lautet dieser Satz. Besser hat auch Goethe seinen Werther nicht starten lassen, oder Hermann Melville seinen Moby Dick - ein Buch zudem, dem Auster nicht nur den Hang zur ausufernden Fußnote verdankt. Genau so müssen gute Romane beginnen, dann kann kaum mehr etwas schief gehen. Und so ist es auch in Nacht des Orakels, über fast 300 Seiten, bis zum Schluss. Nacht des Orakels ist ein sprachlicher Sog. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass Auster auch damit wieder in den Bestseller-Listen landen wird. Und das ganz zu Recht. -Thomas Köster 1
Buch:
Stadt aus Glas
Autor:
Paul Auster, Ausgabe vom 1987, Gebunden, Verkaufsrang 1251406
Buch:
Stadt aus Glas, 2 Cassetten
Autor:
Paul Auster, Gerd Wameling, Rüdiger Vogler, Alfred Behrens, Ausgabe vom 1997, Hörkassette, Verkaufsrang 1456734
Buch:
Die New York-Trilogie Stadt aus Glas - Schlagschatten - Hinter verschlossenen Türen
Autor:
Paul Auster, Ausgabe vom 1998, Unbekannter Einband, Verkaufsrang 1352351
Hörbuch:
Schlagschatten, 1 Audio-CD
Autor:
Paul Auster, Katharina Bihler, Stefan Scheib, Bernd Neunzling, Ausgabe vom 1999, Audio CD, Verkaufsrang 1525644
Amazon.de-Hörbuchrezension Schlagschatten ist der zweite und wohl bizarrste Band der New York Trilogie. Es ist (wieder) eine Detektivgeschichte oder, genauer, eine sogenannte mystery-novel, in diesem Fall gar eine meta-mystery-novel. Neben der Beschreibung der eigentlichen detektivischen Arbeit läßt uns der Autor auch an seinen Reflexionen über die Arbeit des Lesens und Schreibens teilhaben. Leicht ist es nicht, dem roten Faden der Erzählung zu folgen, denn er ist, um im Bild zu bleiben, weder rot, noch ein richtiger Faden. Das klingt nach dekonstruktivistischer Schwerstkunst, nach überbordender Selbstreferentialität (Oh Gott!!). Stimmt alles soweit; man merkt's bloß nicht, denn Paul Auster bleibt auch hier der Mann des eleganten, flach gehaltenen Wortwitzes. Da das CD-Booklet einigermaßen mager ausfällt (einziger Kritikpunkt!), sei hier das Nötigste zum Verständnis nachgeliefert: Ein Mann, Blue, wird von einem anderen Mann, White, angeheuert, einen dritten namens Black zu beobachten und dessen Tun und Lassen minutiös zu notieren. Black nun sitzt den lieben langen Tag in seinem Zimmer und schreibt, wozu Blue, durch seinen Auftrag gebunden, sich schließlich ebenfalls gezwungen sieht. Als Blue zu merken meint, Black sei identisch mit seinem Auftraggeber White, beschließt er, zunehmend ratlos (wie wir Leser auch) und zornig, es auf eine Konfrontation ankommen zu lassen. Nach etlichen juristischen, familiären, ethischen und gedanklichen Turbulenzen kommt es zu einem überraschend gewalttätigen Showdown. Die Produzenten dieses Audio-Books gehen mit hohem Anspruch an dieses Projekt. Die Story wurde so eingerichtet, daß eine fünfstimmige Partitur (zwei Sprecher, Kontrabaß, Piano/Orgel, Posaune) entstand: Die Musik liest sozusagen zwischen den Zeilen, macht die Gedanken und Gefühle des Protagonisten hörbar. Ein in diesem Fall höchst fruchtbares Verfahren und ein schönes Gegenbeispiel zu so vielen anderen Hörbüchern mit ihren hingeschluderten Begleitmusiken. Im Original heißt das Buch Ghosts (Geist, Gespenst, Geisterbild, Schatten). Finden Sie heraus, warum auch das kein schlechter Titel ist. Viel Spaß. -Dietrich Clausen
Buch:
Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte, 1 Cassette
Autor:
Paul Auster, Christian Brückner, Ausgabe vom 2001, Hörkassette, Verkaufsrang 1688381
Amazon.de-Hörbuchrezension Ist so etwas wie eine "unsentimentale Weihnachtsgeschichte" überhaupt vorstellbar oder doch ein Widerspruch in sich? Das fragte sich Romancier Paul Auster, als er vor zehn Jahren von der New York Times um eine Shortstory für die Weihnachtsausgabe gebeten wurde. Er sagte zu, obwohl er noch nie eine Auftragsarbeit angenommen und auch - kaum zu glauben - noch nie zuvor (und danach) eine Kurzgeschichte geschrieben hatte. Entstanden ist ein kleines literarisches Meisterwerk, das durch Wayne Wangs Smoke auch in die Filmkunst eingegangen ist - und darüber hinaus eine Weihnachtsgeschichte der ziemlich anderen Art, die man auf dieser CD gleich dreifach (und natürlich zu allen Jahreszeiten) genießen kann: Paul Auster liest sie auf Englisch, Meistervorleser Christian Brückner auf Deutsch und in einem Interview mit dem Autor (Moderation: Denis Scheck) erfährt man - auch auf Englisch - sehr Interessantes über "the story behind the story". "Er hatte mich dazu gebracht, ihm zu glauben. Und das war das Einzige, was zählte", sagt der Schriftsteller in der Geschichte, nachdem Auggie Wren, der seltsame Mann aus dem Tabakladen, ihm sein Erlebnis mit der gestohlenen Kamera, der blinden alten Frau und dem Weihnachtsessen, bei dem er sich halb unfreiwillig als deren Enkel ausgibt, aufgetischt hat. Auch Auster bringt seine Leser dazu, ihm zu glauben, lüftet aber dann im Interview den Vorhang etwas und gewährt einen Blick auf seine Arbeitsweise. Und man begreift, dass diese wunderbare Geschichte über das Geschichtenerzählen auch eine Homage an die Kunst ist, die augenzwinkernd eine zweite Realität erfindet und dadurch auch der ersten einen besonderen Glanz verleiht. So wie Auggie Wren, der mit der gestohlenen Kamera jeden Morgen die immer gleiche Kreuzung vor seinem Laden knippst und damit dem Alltäglichen seine Banalität nimmt. Dauer: 51 Minuten. -Christian Stahl 1
Buch:
(INVISIBLE) BY Auster, Paul (Author) Paperback Published on (06 , 2010)
Autor:
Paul Auster, Ausgabe vom 22. Juni 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 1651371
Buch:
New Yorker Stories
Autor:
Tom Wolfe, Rita Mae Brown, Paul Auster, Ausgabe vom Sept. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 1691564