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| | Buch: | Der Portwein-Erbe: Kriminalroman |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom 1. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 12475 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der Tod seines Onkels bring den Berliner Architekten Nicolas Hollmann in Bedrängnis: Weshalb vererbt er gerade ihm sein Weingut am Rio Douro? Soll er seinen Beruf aufgeben und das Erbe annehmen? Wie gefährlich die Reise nach Portugal wird, ahnt er nicht.Kaum auf dem Weingut, hat Nicolas den ersten Unfall. Die Weggefährten des Onkels tauchen ab, unversöhnlich seine Mitarbeiter, und nach dem zweiten Unfall fragt sich der junge Architekt, woran der Onkel wirklich starb ...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sehr spannend und super recherchiert! (5 von 5 Punkten) meint A.P. aus Langenfeld Zunächst ging ich sehr skeptisch an das Buch heran. Trivialliteratur mit Portweinhintergrund? Na schaun wer mal. Ab dem dritten Kapitel hat mich das Buch dann aber völlig in seinen Bann gezogen.
Sehr detailverliebt, amüsant und authentisch beschreibt Grote das Dourotal und seine liebenswürdigen Besonderheiten. Sehr viele portugiesische Sprüche mit direkter Übersetzung wecken beim portugalerfahrenen Leser automatisch Fernweh. Die Handlung ist spannend und unvorhergesehen und ließ mich als bekennenden Nicht-Romanleser problemlos bis zum Ende durchhalten.
Für den Kriminalromanleser kann ich aufgrund meiner recht begrenzten Romanerfahrung keine Tipps geben, aber für den Portugal- und vor allem für den Portweinfreund kann ich das Buch ohne Einschränkungen empfehlen. Als Einstieg für einen (weiteren) Urlaub im Dourotal perfekt.
Sollten Sie weitere Fragen oder Anmerkungen zu dieser Rezension haben, kontaktieren Sie mich bitte unter axelprobst@worldofport.de.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Tod in Bordeaux: Kriminalroman |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 17410 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* Krimi in der Weinwelt (5 von 5 Punkten) meint C. Vorallem diejenigen, die Spaß an Wein und dessen Herstellung haben, werden einen spannenden und unterhaltsamen Krimi aus der Welt des Weines zu lesen bekommen.
Ich habe direkt 3 Grote Krimis (Bordeaux, Rioja und Chianti) gelesen, weil sie mir so gut gefielen.
Sehr schön auch, wie er in jedem Buch auf die Region eingeht und beschreibt. Da bekommt man direkt Lust zum reisen und natürlich auf eine entsprechende Desgustation!
Daumen hoch!
Macht Spaß zu lesen (4 von 5 Punkten) meint D.G.S. Kein Buch für den Pulitzerpreis, aber schön und lebending geschrieben, die Eigenheiten von Landschaft und Menschen werden gut beschrieben. Für einen verregneten Sonntagnachmittag uneingeschränkt zu empfehlen.
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| | Buch: | Verschwörung beim Heurigen: Kriminalroman |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom 1. Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 20765 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Wer spannende Krimis und gute Weine liebt, kommt bei Grote, dessen ›Verschwörung beim Heurigen‹ bereits der vierte Wein-Krimi ist, voll auf seine Kosten. Die Lektüre für unbeschwerte Abende auf der Terrasse, am besten bei einem Glas wohl temperiertem Welschriesling aus dem Burgenland.Sonntagsblitz
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Leserkommentare:* Urlaub mal anders als geplant (4 von 5 Punkten) meint B. aus Mainz, Deutschland Der Übersetzer Carl Breitenbach und seine Frau Johanna machen Ferien am Neusiedler See. Das Ehepaar hat sich mit den Jahren auseinander gelebt und so ist es nicht verwunderlich, dass jeder den Urlaub auf seine Art verbringt. Carl sucht seine in Stuttgart bei einer Weinprobe kennen gelernte Bekannte auf, die Winzerin Maria Sandhofer, während seine Ehefrau sich lieber anderen Freizeitaktivitäten widmet und mit dem ortsansässigen Surflehrer anbändelt. So könnte der Urlaub für die Beiden ja durchaus harmonisch ablaufen, wenn da nicht plötzlich ein Mord passieren würde und Carl dummerweise gerade auch noch zur Tatzeit am Tatort ist und den Mörder flüchten sieht. Und so dauert es nicht lange, bis Carl für die Polizei vom Kronzeugen zum Hauptverdächtigen wird.
Der Autor stellt seinen Protagonisten Carl Breitenbach als einen etwas trotteligen, weltfremden, aber doch durchaus sympathische Weinliebhaber hin, der während der Ermittlungen aus seiner Haut schlüpft und durchaus auch mal etwas anderes im Kopf hat als Bücher und Wein. Dies ist glaubwürdig umgesetzt und für den Leser in jeder Situation nachvollziehbar, da viele Szenen einfach wie aus dem Leben gegriffen wirken. Seine Frau Johanna wie auch die übrigen Mitwirkenden beschreibt Paul Grote sehr lebensnah, authentisch und facettenreich, sodass man sich mühelos in sie hineinversetzen kann.
Der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und hält mühelos bis zum Schluss. Die Story ist schlüssig umgesetzt und lässt auch etwas Platz zum Schmunzeln, sei es aus Schadenfreude oder aber auch, weil der Autor einige amüsante Szenen eingebaut hat.
Alles in allem ist Paul Grote ein unterhaltsamer, spannender Krimi gelungen, der rund um den Neusiedlersee spielt und einen noch ganz so nebenbei etwas über den Weinbau erfahren lässt.
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| | Buch: | Rioja für den Matador: Kriminalroman |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom 1. Sept. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 51009 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* Spannender Kriminalroman und schöne Einführung in das Rioja mit vielen Informationen über die Weinherstellung (5 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland Paul Grote, 1946 geboren, hat über 15 Jahre lang als Journalist für die Presse und den Rundfunk in Südamerika gearbeitet und hat dort über die Zeit sich mit der professionellen Seite des Weinanbaus und der Weinkultur vertraut gemacht. Bald kamen zu seinen normalen Reportagen immer mehr Veröffentlichungen über den Weinbau hinzu. Paul Grote machte sich langsam einen Namen als Weinkenner.
Als er 2003 wieder nach Deutschland zurückkehrt, läßt er sich in Berlin nieder und beginnt zwei neue erfolgreiche Projekte. Zum einen richtet er immer wieder Weinseminare aus, um sein Wissen an interessierte Weinliebhaber und solche, die es werden wollen, weiterzugeben, zum anderen erfindet er eine Art literarisches Alter Ego.
Auch der Journalist Henry Meyenbeeker hat die Länder der Welt bereist, vor allem Lateinamerika, ist ein absoluter Weinkenner und stößt auf seinen Reportagereisen immer wieder auf mysteriöse Kriminalfälle, die er mit seiner ihm eigenen Art lösen hilft.
Henry Meyenbeeker ist Chefreporter der in Wiesbaden ansässigen Fachzeitschrift "Wein & Terroir". Seit einiger Zeit wird ihm die Leitung des Blatts angetragen, doch Meyenbeeker ziert sich. Er will seine schriftstellerische und journalistische Freiheit und Unabhängigkeit nicht aufgeben. Allzu sehr gehen ihm die durch die Werbeträger und Anzeigenkunden beeinflussten Auftrags- und Gefälligkeitsartikel auf die Nerven. Da kommt ihm ein Anruf von Jaime Toledo, dem Chefönologen der spanischen Winzergenossenschaft HAGAR in der Rioja gerade recht, der von Angriffen auf sein Projekt berichtet und Meyenbeeker einlädt, in die Rioja zu kommen, um über seine Genossenschaft zu berichten, wohl auch, weil er sich dadurch Unterstützung und Aufklärung erhofft.
Henry Meyenbeeker nimmt einen Billigflieger nach Bilbao und fährt dann mit einem Mietwagen in die Weingegend. Unterwegs gerät er in einen Verkehrsstau, verursacht von einem Unfall. Ein PKW ist an einer ungesicherten Stelle von der engen Passstrasse abgekommen und in die Tiefe gestürzt.
Als wenig später Jaime Toledo auf ähnliche Art an just jener Stelle zu Tode kommt, sieht Meyenbeeker auch den ersten Unfall in einem anderen Licht.
Paul Grote schildert nun einen Machtkonflikt zwischen etablierten Großwinzern mit dunkler Vergangenheit. Er beschreibt sehr aufschlussreich, wie während der Franco-Diktatur dem Führer ergebene Winzer sich regelrechte Imperien zusammenraubten, indem sie die kleinen Winzer mit allen möglichen Methoden zerstörten. Einer dieser Großwinzer ist es auch, der Jaime Toledos neuer Winzergenossenschaft große Schwierigkeiten macht. Die Sache wird noch pikanter dadurch, daß Jaime Toledo vorher Chefönologe dieser Bodega Penasco war.
Jaime Toledo kann Meyenbeeker nur wenig erzählen von den Problemen seiner Genossenschaft, weil er schon an Tag nach dessen Ankunft tödlich verunglückt, genau dort, wo der Journalist den ersten Unfall erlebt hatte. In zahllosen Gesprächen versucht nun der Deutsche Licht in das Dunkel der mannigfaltigen und durch eine bewegte politische Vergangenheit auch verworrenen Beziehungen zu bringen. Er erfährt vom großen Traum des begnadeten Önologen Toledo, einen eigenen Spitzenwein zu kreieren. Er erfährt weiter, daß all die Genossenschafter früher ihren Wein an Penasco lieferten, der aus den ausgewählten Trauben unter der Federführung eben jenes Jaime Toledo einen auch international anerkannten Spitzenwein ausbaute. Diese wertvollen Trauben fehlen nun den Penascos, und sie wollen das nicht kampflos hinnehmen.
Bei seinen Ermittlungen macht Henry Meyenbeeker immer wieder die unliebsame Bekanntschaft eines Beamten der Guardia Civil, jener Polizeieinheit, die im Franco-Regime eine unrühmliche Rolle spielte. Und er macht die Bekanntschaft von Isabella, einer Tochter des Penasco-Clans, die zusammen mit ihrem Onkel aus Chile zurückgekehrt ist. Sie hat in jahrelanger Forschungsarbeit aufgedeckt, auf welche kriminelle Weise ihr Großvater unter Franco sein Imperium zusammenbaute und will endlich die Gerechtigkeit wiederherstellen und die Opfer entschädigen. Klar, daß das den anderen Penascos nicht gefällt. Meyenbeeker verliebt sich in Isabella und das Buch treibt auf seine spannende Spitze zu.
"Rioja für den Matador" ist ein spannender Kriminalroman. Gleichzeitig aber ist es eine wunderbare Einführung in das Weinbaugebiet der Rioja mit unzähligen Informationen und Detailbeschreibungen der Weinherstellung.
Wer Weinliebhaber und Krimifan zugleich ist, der wird auch an diesem dritten "Weinkrimi" Paul Grotes seinen großen Gefallen finden. Wer mit Wein nichts anzufangen weiß und es auch nicht lernen will, sollte indessen lieber zu einem anderen Kriminalroman greifen.
Ich bin von diesem Buch und seinem Autor begeistert.
Ein Pflichtkrimi für Spanienliebhaber und Riojafans! (5 von 5 Punkten) meint C. Vorallem diejenigen, die Spaß an Wein und dessen Herstellung haben, werden einen spannenden und unterhaltsamen Krimi aus der Welt des Weines zu lesen bekommen. Sicherlich ist dieses keine gehobene Weltliteratur, dafür aber spannend und kurzweilig.
Ich habe direkt (alle?) 3 Grote Krimis (Bordeaux, Rioja und Chianti) gelesen, weil sie mir so gut gefielen. Der Chiantikrimi gefiel mir eigentlich am besten, obwohl mir die Riojaregion gefühlsmässig näherliegt!
Sehr schön auch, wie er in jedem Buch auf die jeweilige Region eingeht und beschreibt. Da bekommt man direkt Lust zum Reisen und natürlich auf eine entsprechende Desgustation!
Hier erfährt man auch interessante Details, wie etwa die Qualitäts- und gebietskontrolle, die im Hintergrund des Weinmachens ablaufen
Daumen hoch!
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Eigentlich ein schöner Auftrag für Frank Gatow: Der Hamburger Fotograf soll die toskanische Hügellandschaft zwischen Florenz und Siena durchstreifen, um einen Weinführer zu bebildern. Doch gleich beim ersten Termin wird er überfallen und niedergeschlagen, seine Fotoausrüstung wird zerstört. Aber Gatow kommt wieder auf die Beine, lässt sich nicht beirren und stellt weitere, mithin lebensgefährliche Nachforschungen an. Offenbar sollen die Winzer zum Verkauf ihrer Weingüter gezwungen werden - aber von wem und wieso? In der engagierten Winzerin Antonia Vanzetti findet Gatow eine Verbündete, die ihm hilft, die verschiedenen Verstrickungen zu entwirren. Mit viel Geschick und einer ordentlichen Portion Glück erkennt er, wer Feind und wer Freund ist. äBitterer Chianti" ist ein solider Winzer-Krimi, der durch Spannung, malerische Landschaftsbeschreibungen und fundiertes Weinwissen überzeugt. (bb)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* toll (5 von 5 Punkten) meint M.R. tolles Buch- zu lesen wie ein schöner tatort - und dann nach wissenswertes zum thema wein!
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| | Buch: | Der Wein des KGB: Kriminalroman |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom 1. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 59918 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* WORUM GEHT ES? (3 von 5 Punkten) meint T.K. aus Berlin Martin Bongers, manchen bereits aus dem Krimi "Tod in Bordeaux" bekannt, ist ein Deutscher, den es ins Bordelais verschlagen und der dort sein Glück als Winzer gefunden hat. Ein sich sehr geheimnisvoll gebendes internationales Unternehmen heuert ihn an, als Consultant nach Rumänien zu reisen, um dort Anlagemöglichkeiten in der Weinwirtschaft zu prüfen. Dort bemerkt er sehr schnell, dass auch 20 Jahre nach der politischen Wende, die alten Seilschaften noch an der Macht sind. Er gerät in ein Netz von Intrigen und Verdächtigungen, dass sich immer stärker und schließlich lebensbedrohlich um ihn zusammenzieht.
WER IST DER AUTOR?
Paul Grote ist Journalist und hat sich auf das Schreiben von Weinkrimis spezialisiert, die so schöne Titel wie "Der Portwein Erbe" oder "Verschwörung beim Heurigen" tragen. Im Zentrum der Geschichten steht neben der Krimihandlung auch stets ein bestimmter Aspekt des Weinbaus - hier ist es der Einfluß internationaler Konzerne.
WIE IST ES GEMACHT?
Der Wein des KGK ist nicht eigentlich ein Krimi, der nach dem Muster Who dun it gestrickt ist. Es ist mehr so eine flüssig geschriebene Agentengeschichte im Stile Eric Amblers, bei der ein ahnungsloser und naiver Privatmensch in das Gehege der Geheimdienste und damit in ungeheure Schwierigkeiten gerät. Was Grote aber im Gegensatz zu Ambler oder Greene fehlt, ist der ironisch-witzige Unterton. Seine Hauptfigur ist durchgängig schlecht gelaunt und genervt - ein Gefühl dass sich auf die Dauer auch auf den Leser überträgt.
DER ERSTE SATZ:
Bis zu dem Moment, als Monsieur Coulange aufstand und sich der Rezeption zuwandte, hatte Martin Bongers keinerlei Argwohn verspürt.
Ein wahrer Fundus an bestem Wein-Wissen (3 von 5 Punkten) meint S.S.h. aus Hannover Mit dem "Wein des KGB" zeichnet Paul Grote das Bild eines Landes, das erst seit kurzem zur EU gehört und sich offenbar noch immer eher durch Korruption und Armut auszeichnet, als durch erkennbare Reformen. Dabei lässt Grote stets sein enormes Wissen um den Wein einfließen. Dass Rumänien eine lange Tradition von guten Weinen hat, wissen die Wenigsten - das bekannteste Exportprodukt "Schwarze Mädchentraube" zählt schließlich nicht gerade zu den Top-Weinen. Nach dem Ende des Kommunismus möchte das Weinbusiness an diese in Vergessenheit geratene, große Weintradition anknüpfen. Und hier wird mit harten Bandagen gekämpft; das Hauen und Stechen um die besten Tortenstücke hat längst begonnen.
Auch wenn Grotes Story manchmal etwas verwirrende Bahnen nimmt, ist "Der Wein des KGB" ein spannender Krimi, ein kritischer Blick auf den neuen EU-Nachbarn Rumänien und nicht zuletzt ein wahrer Fundus an bestem Wein-Wissen.
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| | Buch: | In Amazonien |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom 1994, Broschiert, Verkaufsrang 687964 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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| | Buch: | Erinnerungen an Paul Klee |
| Autor: | Paul Klee, Ludwig Grote, Ausgabe vom 1959, Gebunden, Verkaufsrang 2766112 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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| | Hörbuch: | Rioja für den Matador - Kriminalroman - 4 CDs |
| Autor: | Paul Grote, Ausgabe vom Aug. 2007, Audio CD, Verkaufsrang 492828 |
| Preis: | 19,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der Mensch, der Wein - und das Böse Eine Reportage über eine junge, aufstrebende Weinbaugenossenschaft hat den deutschen Journalisten Henry Meyenbeeker in Spaniens bekanntestes Weinbaugebiet geführt, die Rioja. Doch kaum ist er dort eingetroffen, verunglückt der Geschäftsführer der Kooperative tödlich. Meyenbeeker ist alarmiert... "Man gerät in einen wilden Strudel von Korruption, Verrat und Familiengeschichte. Ein spannender Krimi, der dem nächsten Glas Rioja garantiert einen mörderischen Beigeschmack verleihen wird." Tages-Anzeiger, Zürich Autorisierte Hörfassung, gelesen vom Autor persönlich 4 CDs, Laufzeit ca. 320 Min.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Für Weinliebhaber und Krimifans die geeignete Mischung - ich war begeistert von diesem Hörbuch (5 von 5 Punkten) meint W.S. aus Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland Paul Grote, 1946 geboren, hat über 15 Jahre lang als Journalist für die Presse und den Rundfunk in Südamerika gearbeitet und hat dort über die Zeit sich mit der professionellen Seite des Weinanbaus und der Weinkultur vertraut gemacht. Bald kamen zu seinen normalen Reportagen immer mehr Veröffentlichungen über den Weinbau hinzu. Paul Grote machte sich langsam einen Namen als Weinkenner.
Als er 2003 wieder nach Deutschland zurückkehrt, läßt er sich in Berlin nieder und beginnt zwei neue erfolgreiche Projekte. Zum einen richtet er immer wieder Weinseminare aus, um sein Wissen an interessierte Weinliebhaber und solche, die es werden wollen, weiterzugeben, zum anderen erfindet er eine Art literarisches Alter Ego.
Auch der Journalist Henry Meyenbeeker hat die Länder der Welt bereist, vor allem Lateinamerika, ist ein absoluter Weinkenner und stößt auf seinen Reportagereisen immer wieder auf mysteriöse Kriminalfälle, die er mit seiner ihm eigenen Art lösen hilft.
Henry Meyenbeeker ist Chefreporter der in Wiesbaden ansässigen Fachzeitschrift "Wein & Terroir". Seit einiger Zeit wird ihm die Leitung des Blatts angetragen, doch Meyenbeeker ziert sich. Er will seine schriftstellerische und journalistische Freiheit und Unabhängigkeit nicht aufgeben. Allzu sehr gehen ihm die durch die Werbeträger und Anzeigenkunden beeinflussten Auftrags- und Gefälligkeitsartikel auf die Nerven. Da kommt ihm ein Anruf von Jaime Toledo, dem Chefönologen der spanischen Winzergenossenschaft HAGAR in der Rioja gerade recht, der von Angriffen auf sein Projekt berichtet und Meyenbeeker einlädt, in die Rioja zu kommen, um über seine Genossenschaft zu berichten, wohl auch, weil er sich dadurch Unterstützung und Aufklärung erhofft.
Henry Meyenbeeker nimmt einen Billigflieger nach Bilbao und fährt dann mit einem Mietwagen in die Weingegend. Unterwegs gerät er in einen Verkehrsstau, verursacht von einem Unfall. Ein PKW ist an einer ungesicherten Stelle von der engen Passstrasse abgekommen und in die Tiefe gestürzt.
Als wenig später Jaime Toledo auf ähnliche Art an just jener Stelle zu Tode kommt, sieht Meyenbeeker auch den ersten Unfall in einem anderen Licht.
Paul Grote schildert nun einen Machtkonflikt zwischen etablierten Großwinzern mit dunkler Vergangenheit. Er beschreibt sehr aufschlussreich, wie während der Franco-Diktatur dem Führer ergebene Winzer sich regelrechte Imperien zusammenraubten, indem sie die kleinen Winzer mit allen möglichen Methoden zerstörten. Einer dieser Großwinzer ist es auch, der Jaime Toledos neuer Winzergenossenschaft große Schwierigkeiten macht. Die Sache wird noch pikanter dadurch, daß Jaime Toledo vorher Chefönologe dieser Bodega Penasco war.
Jaime Toledo kann Meyenbeeker nur wenig erzählen von den Problemen seiner Genossenschaft, weil er schon an Tag nach dessen Ankunft tödlich verunglückt, genau dort, wo der Journalist den ersten Unfall erlebt hatte. In zahllosen Gesprächen versucht nun der Deutsche Licht in das Dunkel der mannigfaltigen und durch eine bewegte politische Vergangenheit auch verworrenen Beziehungen zu bringen. Er erfährt vom großen Traum des begnadeten Önologen Toledo, einen eigenen Spitzenwein zu kreieren. Er erfährt weiter, daß all die Genossenschafter früher ihren Wein an Penasco lieferten, der aus den ausgewählten Trauben unter der Federführung eben jenes Jaime Toledo einen auch international anerkannten Spitzenwein ausbaute. Diese wertvollen Trauben fehlen nun den Penascos, und sie wollen das nicht kampflos hinnehmen.
Bei seinen Ermittlungen macht Henry Meyenbeeker immer wieder die unliebsame Bekanntschaft eines Beamten der Guardia Civil, jener Polizeieinheit, die im Franco-Regime eine unrühmliche Rolle spielte. Und er macht die Bekanntschaft von Isabella, einer Tochter des Penasco-Clans, die zusammen mit ihrem Onkel aus Chile zurückgekehrt ist. Sie hat in jahrelanger Forschungsarbeit aufgedeckt, auf welche kriminelle Weise ihr Großvater unter Franco sein Imperium zusammenbaute und will endlich die Gerechtigkeit wiederherstellen und die Opfer entschädigen. Klar, daß das den anderen Penascos nicht gefällt. Meyenbeeker verliebt sich in Isabella und das Buch treibt auf seine spannende Spitze zu.
"Rioja für den Matador" ist ein spannender Kriminalroman. Gleichzeitig aber ist es eine wunderbare Einführung in das Weinbaugebiet der Rioja mit unzähligen Informationen und Detailbeschreibungen der Weinherstellung.
Wer Weinliebhaber und Krimifan zugleich ist, der wird auch an diesem dritten "Weinkrimi" Paul Grotes seinen großen Gefallen finden. Wer mit Wein nichts anzufangen weiß und es auch nicht lernen will, sollte indessen lieber zu einem anderen Kriminalroman greifen.
Ich bin von diesem Buch und seinem Autor begeistert.
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| | Buch: | Vier Thaler und sechzehn Groschen: August Hermann Francke - Der Stifter und sein Werk |
| Autor: | Udo Sträter, Johannes Wallmann, Arno Sames, Berthold Ebert, Hans H Grote, Hermann Goltz, Helmut Obst, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 744421 |
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