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Bücher - Autoren

Paul Ingendaay

 
Gebrauchsanweisung für Spanien - Paul Ingendaay
Buch:Gebrauchsanweisung für Spanien
Autor:Paul Ingendaay, Ausgabe vom Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 14307
Preis: 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Diese empfehlenswerte Lektüre handelt nicht von dem Spanien, das viele Millionen Deutsche Jahr für Jahr im Urlaub konsumieren. Es werden weder spanische Strände thematisiert, noch die bei Pauschaltouristen angesagten Sehenswürdigkeiten und erst recht nicht die Bettenburgen von Mallorca, Gran Canaria und der Costa Brava. Hoteltipps, Infoadressen und Landkarten sieht das Konzept der ungewöhnlichen Reihe aus dem Piper Verlag ohnehin nicht vor, auch keine Fotos. Es geht einzig und allein um Geschichten, die das Land auf unterschiedlichste Weise charakterisieren sollen. In diesem Fall trägt Paul Ingendaay, seines Zeichens Kulturkorrespondent der FAZ in Madrid, aufschlussreiche, spannende und kuriose Anekdoten zusammen. Sie handeln von der improvisationswilligen Großzügigkeit der Spanier, ihrem tief verwurzelten Aberglauben und ihrer größten Schwäche, dem Neid. Ferner skizziert der seit Jahren mit den Landesgepflogenheiten vertraute Autor zum Beispiel den erstaunlichen Liberalisierungsschub in puncto Sexualität in der Öffentlichkeit oder die ebenso anrührenden wie anrüchigen Praktiken einer typisch südländischen Dienstleistungsmentalität. Die Palette reicht dabei von bewundernswerter Hilfsbereitschaft bis hin zum puren Bürokratie-Chaos, wenn etwa von den verzweifelten Versuchen die Rede ist, bei der Telefongesellschaft Telefònica Unterstützung bei der Bedienung eines defekten Anrufbeantworters zu erhalten. Bei seinen kurzweiligen Erzählungen geht der Autor so humor- und stilvoll zu Werke, dass der Leser, noch dazu wenn er sich bereits ein wenig im Lande auskennt, das Buch kaum aus den Händen legen kann. An vielen Stellen muss man einfach schmunzeln, an manchen Stellen sogar lauthals lachen - eine Regung, die bei der Lektüre eines gewöhnlichen Reiseführers selten auftritt. Mit besonderen Erheiterungen ist übrigens in denjenigen Passagen zu rechnen, wo Ingendaay die deutsche und spanische Mentalität und Lebensweise vergleicht und mit feinfühligen Beschreibungen deren mitunter extreme Unterschiede herausarbeitet. Zum Beispiel beim Thema Nahrungsmittel: Da wird den Spaniern aus unserer Sicht nämlich immer etwas fehlen: dunkles Brot, Quark und ein repräsentatives Angebot von Naturjoghurt. -Christian Haas


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 20 Bewertungen)

Leserkommentare:*
tolle, locker geschriebene Einführung in die spanische Lebensart (5 von 5 Punkten) meint A.H. aus Borken
Das lesen des Buches hat super Spaß gemacht. Da ich selbst über private und berufliche Spanischerfahrung verfüge, habe ich viele Eindrücke bestätigt gefunden, andere sind mir beim Lesen erst bewußt geworden. Die Erläuterungen zum Wesen des Spaniers und seiner geschichtlichen Entwicklung, den Einfluß der Völkerwanderungen, der Kriegszüge, der Frankozeit, ermöglichen ein tieferes Verständnis für die Andersartigkeit dieses liebenswerten Volkes.

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Leute, die an die Tür klopfen: Neuübersetzung - Patricia Highsmith
Buch:Leute, die an die Tür klopfen: Neuübersetzung
Autor:Patricia Highsmith, Ausgabe vom Aug. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 244649
Preis: 11,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
alt, aber leider immer noch aktuell (5 von 5 Punkten) meint A.H. aus München
WoW so ein spannendes Buch! Es ist so super geschrieben, ganz langsam entwickelt sich das Drama- das Ende total überraschend. Es ist traurig, daß das Buch immer noch so aktuell ist- Amoklaufen und religiöser Fanatismus kommt wohl nie aus der Mode. Erschreckend.

heftig (5 von 5 Punkten) meint H.E. aus Hüttenberg, Hessen
Das Grauen kommt auf ganz leisen Pfoten.
Selten wurde religiöser Fundamentalismus derart entlarvt wie hier.
Das Ganze ist dann noch sehr spannend.
Und die Hauptfigur durch und durch sympathisch.
Wer das Amerika des George W. verstehen will, sollte dieses Buch lesen.
Obwohl es lange vorher geschrieben wurde.
Some Things They Never Change...


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Warum du mich verlassen hast: Roman - Paul Ingendaay
Buch:Warum du mich verlassen hast: Roman
Autor:Paul Ingendaay, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 326767
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Internatsbericht eines 15jährigen Gottessucher (5 von 5 Punkten) meint T.G.U.J.
Warum du mich verlassen hast: RomanLesen Sie dieses Buch,wenn Sie glauben, dass eine Kombination aus "Der kleine Nick" und "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" nicht möglich ist. "Paul Ingendaay hat ein sehr persönliches Buch geschrieben: Berührend, brilliant und witzig erzählt er die Geschichte einer Jugend, in der Freundschaften eine ebenso große Rolle spielen wie die Einsamkeit, David Bowie wie Bach, der große Gatsby wie Gott." soweit der Klappentext des Bandes. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ein Roman, der unter die Haut geht! (5 von 5 Punkten) meint A.M. aus Xanten
Natürlich eine Fiktion! Trotzdem ein Roman, der mich sehr betroffen gemacht hat! Endlich jemand, der die Dinge so schildert, wie Sie auf dem Collegium Aureum waren und vermutlich auch noch sind! Dieses Buch musste geschrieben werden.

Der Roman ist witzig, spannend wie ein Krimi und sprachlich ein absolutes Highlight!

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Geschichten von natürlichen und unnatürlichen Katastrophen - Patricia Highsmith
Buch:Geschichten von natürlichen und unnatürlichen Katastrophen
Autor:Patricia Highsmith, Ausgabe vom Juni 2008, Gebunden, Verkaufsrang 730344
Preis: 21,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke - Javier Marías
Buch:Alle unsere frühen Schlachten: Fußball-Stücke
Autor:Javier Marías, Ausgabe vom 1. April 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 180166
Preis: 8,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Maskenspieler und sein Fussballfieber
Javier Marías über das Dramatische im Fussball
Tief im Herzen eines jeden Mannes schlummert eine Mannschaftsaufstellung. Jener Mannschaft, mit der er als Knabe bei einer Weltmeisterschaft oder einem Europapokal gefiebert hat wie später niemals mehr. Denn mit ihren elf Spielern hat er gelernt, was Furcht ist, was Unruhe, Freude, Scham, Wut, Tränen, Verrat, Ehre.
Auch Javier Marías war einmal ein solcher Junge. Sein Urverein heisst Real Madrid, im Schlaf aufsagen kann er die Formation der sechziger Jahre, die sich mit Stürmern wie di Stéfano, Puskas, Gento einen Europapokal nach dem anderen erkämpfte. Inzwischen ist aus dem kindlichen Fussballfan Marías ein präziser Beobachter menschlicher Abgründe geworden. Als solcher schreibt er nicht nur Romane, sondern auch Fussballkolumnen für spanische Zeitungen. Und immer hat er die Charaktere der Spielerlegenden seiner Kindheit im Hinterkopf. Sie bilden den Massstab für all seine Betrachtungen über Fussball, die er gemeinsam mit dem Herausgeber Paul Ingendaay für "Alle unsere frühen Schlachten" zusammengestellt hat. Die dreissig Glossen sind jedoch keineswegs verblasste Schlaglichter auf Spitzenspiele von vorgestern. Dem intellektuellen Tifoso offeriert der Band reichlich Reflexion über die archetypischen Qualitäten seiner Leidenschaft, während der Literaturliebhaber und Marías-Leser mehr über die Vita des Autors und über dessen Obsessionen erfährt als in jedem anderen auf deutsch von ihm erhältlichen Buch.
Marías, der in seinen  Romanen lebensgeschichtliche Fährten vorzugsweise falsch legt und das Handwerk des Erzählens regelmässig in Frage stellt, zeigt sich in diesem Buch von ungewohnter Seite: knapp, schlagfertig, bissig und witzig erzählend, dabei autobiographisch unverstellt und sein Anliegen mit Herzblut umkreisend. Hier spielt er nicht mit Masken seines Ichs, sondern erzählt von der Zeit, als er linksaussen spielte. So lesen wir in einigen längeren Stücken von seiner Kindheit, als er alljährlich für drei lange Sommermonate mit der ganzen Familie in das Provinzstädtchen Soria umzog, wo nicht nur der Lokalverein mit dem heroischen Namen Numancia immer verlor, sondern der jugendliche Javier unter den Augen eines väterlichen Freundes seinen ersten Roman schrieb.
Fussballerisch geht Marías zwar immer von einem konkreten Anlass aus (einem Pokalfinale, einer WM), seine Betrachtungen aber zielen auf Grundsätzliches: Welche Bärte ziemen einem Fussballer? (Spitzbärte nicht, denn deren Träger sind alle Schurken.) Wann haben die Tränen eines Spielers Grösse, wann wirken sie lächerlich? Für welche Mannschaft soll man fiebern, wenn die eigene aus der WM ausgeschieden ist? (Marías urteilt: Zum 50. Jahrestag der Landung der Alliierten bestimmt nicht für Deutschland, und auch nicht für die Schweiz, weil sie einfach zu neutral ist.) Marías analysiert die Gesten der Freude beim Torerfolg, verzweifelt an der Borniertheit von Vereinspräsidenten, beklagt die spielmordende Strategiegläubigkeit der Trainer; und er erklärt, warum ein erfolgreicher Torwart unbedingt Würde ausstrahlen muss.
Immer versteht Marías das Fussballfeld als einen symbolischen Raum, in dem Gesten, Bewegungen, Kombinationen nicht nach den Massstäben der bürgerlichen Gesellschaft, sondern nach den dramatischen Gesetzen von Theater, Kino, Zirkus beurteilt werden müssen. Gefahr droht, wenn mit Millionen zusammengekaufte Elitetruppen aseptische Erfolge in Serie herausspielen. "Wenn dieses Spiel keine dramatische Qualität mehr besitzt, bleibt nichts mehr von ihm übrig." Für ihn ist viel wichtiger, im Fussball wie auch in der Literatur, dass nach dem Spiel (der Lektüre) ein Echo, ein Widerhall bleibt. Aber "einzigartige Spielverläufe, unverwechselbare Charakterköpfe" sind heute, zwischen Showeffekten und unter dem Diktat unbedingter Torverhinderung, seltener geworden. In Marías Worten: "Der Fussball besitzt heute immer weniger erzählerische Momente." Ein di Stéfano hingegen, der habe in Finalspielen seinen Trainer mit riskanten Hackentricks zur Verzweiflung getrieben, einfach weil es ihm "Spass machte". Heute undenkbar.
Illustriert ist "Alle unsere frühen Schlachten" mit Marías' eigenen Fussballsammelbildchen aus Jugendtagen. Die allermeisten Spieler kenne ich nicht, aber sofort erinnere ich mich an meine eigene leidenschaftliche Jagd nach der einen Spielerphoto, die einem immer fehlte. So unmittelbar können Fussballstücke noch nach Jahren wirken - und Marías' Betrachtungen tun es ebenfalls.
Albrecht Buschmann

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein Muss! (5 von 5 Punkten) meint M.G.L. aus Madrid
Wer wissen will, was es bedeutet Fan zu sein, der kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei!!!!

 Weitere Lesermeinungen

Der Geschichtenerzähler: Neuübersetzung - Patricia Highsmith
Buch:Der Geschichtenerzähler: Neuübersetzung
Autor:Patricia Highsmith, Ausgabe vom Aug. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 535747
Preis: 10,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Patricia Highsmith - Top-Autorin! (4 von 5 Punkten) meint F.v.N.
Sydney ist abgebrannt und erfolglos - das Klischee eines Schriftstellers, der seit Jahren darauf wartet, einen Bestseller zu landen, ein Drehbuch zu verkaufen und aufzutauchen aus der Anonymität. Diesmal ist er entschlossen, einen Hit zu landen: Um seine Kriminalgeschichte besonders lebensecht und überzeugend zu schreiben, wird er selbst zu der Romanfigur des Ehemannes, der seine Frau verschwinden lässt. Ein interessantes Experiment mit einer echten Überraschung am Schluss.
Noch etwas zur Technik: Patricia Highsmith schreibt in den ersten Kapiteln abwechselnd aus der Perspektive von drei verschiedenen Romanfiguren und erhöht damit zusätzlich die Spannung.

Lösegeld für einen Hund - Patricia Highsmith
Buch:Lösegeld für einen Hund
Autor:Patricia Highsmith, Ausgabe vom Januar 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 68113
Preis: 11,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Greta und Ed wohnen bescheiden, aber glücklich in einer Mietwohnung in der Nähe des Riverside Park, New York. Beide haben ihre Gründe, keine Kinder zu wollen: Greta ist deutschstämmige Jüdin und hat die Gräuel ihrer Kindheit noch allzu gut vor Augen. Eds Tochter aus erster Ehe ist 18-jährig bei einer Polizeirazzia erschossen worden. Also haben sie sich einen Hund angeschafft, einen Pudel namens Lisa, den sie abgöttisch lieben. Doch dann gerät ihr so auf Regelmäßigkeit bedachtes Leben unvermittelt aus den Fugen. Bei einem abendlichen Spaziergang wirft Ed wie so oft ein Stöckchen für Lisa, die im Gestrüpp verschwindet - und nicht wiederkommt. Auch nach längerem Suchen bleibt sie verschwunden. Die Polizei reagiert auf eine Anzeige selbst dann noch mit einstudierter Gleichgültigkeit, als sich ein anonymer Briefeschreiber zu der Tat bekennt und Lösegeld fordert. Nur der junge Streifenpolizist Clarence will dem Ehepaar helfen. Er hat noch Ideale und ist - wie er seiner skeptischen Freundin oft versichert - davon überzeugt, dass sogar der korrupte New Yorker Polizeiapparat durchaus seine guten Seiten hat. Allerdings muss auch er bald lernen, dass nur eine Sache keine Grenzen hat: die Böswilligkeit seiner Mitmenschen. Patricia Highsmiths 15. Roman, der erstmals 1971 erschienen ist und jetzt in erstmals vollständiger Neuübersetzung innerhalb der neuen Werkausgabe vorliegt, schildert den verzweifelten Kampf eines wohlmeinenden, aber schwachen Menschen gegen die allgegenwärtige Gewalt der Großstadt. Dem jungen Polizisten Clarence fehlt es nicht nur an Erfahrung, sondern vor allem an Durchsetzungsvermögen. Seine Bekannten und Kollegen nehmen seine guten Absichten zwar zur Kenntnis, trauen ihm jedoch nicht zu, sie wirklich in die Tat umzusetzen. Und mit dieser Erwartungshaltung, die sein Scheitern vorwegnimmt, führen sie es geradezu herbei. Die Lektüre von Highsmith-Büchern hat oft etwas Masochistisches. Sie beziehen ihre Spannung nicht so sehr aus dem Handlungsverlauf, sondern in erster Linie aus dem Eintreffen der erwarteten Katastrophe. Es spricht für die Meisterschaft der Autorin, dass einem diese Erkenntnis meist erst bewusst wird, wenn man das Buch ausgelesen hat. Lösegeld für einen Hund ist da keine Ausnahme. -Hannes Riffel
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
man könnte sagen, eines der besten Bücher von Highsmith (5 von 5 Punkten) meint B. aus Stuttgart
Das Buch aus der Hand legen, war undenkbar. Spannend, fazinierend und sooo gut geschrieben. LESEN!

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Warum du mich verlassen hast - Paul Ingendaay
Buch:Warum du mich verlassen hast
Autor:Paul Ingendaay, Ausgabe vom 24. Febr. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 179989
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Internatsbericht eines 15jährigen Gottessucher (5 von 5 Punkten) meint T.G.U.J.
Warum du mich verlassen hast: RomanLesen Sie dieses Buch,wenn Sie glauben, dass eine Kombination aus "Der kleine Nick" und "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" nicht möglich ist. "Paul Ingendaay hat ein sehr persönliches Buch geschrieben: Berührend, brilliant und witzig erzählt er die Geschichte einer Jugend, in der Freundschaften eine ebenso große Rolle spielen wie die Einsamkeit, David Bowie wie Bach, der große Gatsby wie Gott." soweit der Klappentext des Bandes. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ein Roman, der unter die Haut geht! (5 von 5 Punkten) meint A.M. aus Xanten
Natürlich eine Fiktion! Trotzdem ein Roman, der mich sehr betroffen gemacht hat! Endlich jemand, der die Dinge so schildert, wie Sie auf dem Collegium Aureum waren und vermutlich auch noch sind! Dieses Buch musste geschrieben werden.

Der Roman ist witzig, spannend wie ein Krimi und sprachlich ein absolutes Highlight!

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Die stille Mitte der Welt - Patricia Highsmith
Buch:Die stille Mitte der Welt
Autor:Patricia Highsmith, Ausgabe vom März 2002, Gebunden, Verkaufsrang 573605
Preis: 21,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 10 Tagen.
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Was früher schlicht selbstverständlich war, ist heute die Ausnahme geworden: War ein Autor einem Verlag lange Zeit treu geblieben und hatte dieser gut an ihm verdient, wurden die gesammelten Werke - nomen est omen - in einer einheitlichen Ausgabe angeboten. Dieser schönen Tradition folgt der Zürcher Diogenes Verlag und kündigt 32 Bände Patricia Highsmith an, in neuen Übersetzungen und mit ausführlichen Nachworten versehen. Der vorliegende Band stellt dabei eine besondere Überraschung dar: Frühe Stories, teilweise zum ersten Mal auf Deutsch, teilweise zum ersten Mal überhaupt veröffentlicht. Und wie bei ihrem Erstling Zwei Fremde im Zug ist es erstaunlich, wie selbstsicher diese Erzählungen daherkommen. Verglichen mit ihren späteren Werken könnte man feststellen, dass die Autorin noch nach Stoffen sucht, die ihr liegen. Aber hinsichtlich Stil und Charakterzeichnung sind sie so ausgereift, dass man geradezu spürt, wie viel verworfenes Material ihnen vorausgegangen sein muss. Ein Beispiel: "Das große Kartenhaus", geschrieben 1949, erste und einzige Veröffentlichung 1963 in einer englischsprachigen Zeitschrift. Geschildert wird eine - paradigmatische - Episode aus dem Leben des Kunstsammlers Lucien Montlehuc. Montlehuc ist ein blasierter Stutzer mit einem liebenswerten Tick - er sammelt Fälschungen. Sein Kunstverstand gilt als unfehlbar, und so fühlt er sich bis in die Grundfesten seines Selbstverständnisses erschüttert, als er eines Tages aus Versehen ein echtes Bild kauft. Mit sicherer Hand zergliedert Patricia Highsmith ihren Helden, um ihm am Ende der Geschichte auf überraschende Weise sein Selbstbewusstsein zurückzugeben. 14 Erzählungen sind in Die stille Mitte der Welt versammelt, und es ist keine dabei, die nicht ihren ganz eigenen Reiz hätte. Dabei ist der Blick der Autorin auf ihre Figuren meist überraschend liebevoll - das zumindest wird sich später ändern. Wer Patricia Highsmith kennt und schätzt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Für den Einstieg ist beispielsweise Das Zittern des Fälschers besser geeignet. -Hannes Riffel
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Genuss pur (5 von 5 Punkten) meint S.H.
Vierzehn bislang unveröffenltichte Stories aus der schriftstellerischen Anfangszeit der Autorin von alleinstehenden, gehetzten Großstadtmenschen, verzweifelt Liebenden, Träumern und Sinnsuchern. Mit scharfer Beobachtungsgabe, ausgeprägtem Gespür für die Abgründe der menschlichen Psyche und großer Anteilnahme erzählt Highsmith große Geschichten von kleinen Leben.

 Weitere Lesermeinungen

Die Augen der Mrs - Blynn - Patricia Highsmith
Buch:Die Augen der Mrs - Blynn
Autor:Patricia Highsmith, Ausgabe vom Febr. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 450729
Preis: 10,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Nach Die stille Mitte der Welt ist dies der zweite Sammelband mit "Stories aus dem Nachlass", der innerhalb der auf 34 Bände angelegten Patricia-Highsmith-Werkausgabe erscheint. War den Erzählungen in Die stille Mitte der Welt noch ein gewisses Tasten nach Stoffen und angemessener Form anzumerken, handelt es sich bei Die Augen der Mrs. Blynn fast ausnahmslos um Meistererzählungen. Den Auftakt macht die Titelstory, und sie bereitet die Leser auch gleich auf den Grundtenor des Bandes vor: Fast alle Geschichten handeln von gescheiterten Existenzen, nicht wenige enden in resigniertem Selbstmord. Mrs. Blynn beispielsweise schildert die letzten Tage der alten Dame Mrs. Palmer, die auf einer Reise von einer Krankheit heimgesucht wird. In einer ihr fremden Ortschaft ans Bett gefesselt, ist sie dem habgierigen Blick ihrer Krankenschwester - Mrs. Blynn - ausgesetzt, die nur auf ihr Ableben zu warten scheint. Ähnlich deprimierend geht es in "Ein gefährliches Hobby" und "Die zweite Zigarette" zu. Mag der Leser das merkwürdige Verhalten der Protagonisten anfangs noch als nebensächliche Charakterschwächen abtun, muss er bald einsehen, dass er mit Menschen konfrontiert wird, die schlicht nicht aus ihrer Haut können - doch genau das wäre vonnöten, um ihre unerträgliche Lebenssituation zu verändern. Fast wie ein kleines Wunder erscheint es da, wenn ausgerechnet die Story "Zum Versager geboren" zwar den Erwartungen des Titels entspricht, aber trotzdem mit einem Hoffnungsschimmer endet. Und "Des Menschen bester Freund" ist geradezu eine liebenswerte Fabel, weshalb sie vermutlich nicht in die Storysammlung Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde aufgenommen wurde. Für Patricia-Highsmith-Fans dürften die beiden Bände mit Erzählungen aus dem Nachlass zu den Highlights der Werkausgabe gehören. Sie lassen uns die Entwicklung einer Autorin nachvollziehen, die zeitlebens nur selten Einblicke in ihren Schaffensprozess gestattete. Darüber hinaus sind es Geschichten, die uns vorübergehend der Wirklichkeit entreißen und in eine Welt entführen, die zwar meist nicht besser ist als die unsere, aber auf jeden Fall spannender. -Hannes Riffel
1

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
10 Jahre ohne Patricia Highsmith (5 von 5 Punkten) meint H.K. aus Stuttgart
Am 4. Februar 1995 starb Patricia Highsmith. Ich dachte wehmütig, dass "Small g - eine Sommeridylle", das im gleichem Jahr erschien und erst kurz vor ihrem Tod vollendet wurde, wohl das Letzte sei, was ich von ihr lesen würde.

Nun hat sich ihr Verlag, Diogenes, entschieden, eine Werkausgabe
zu editieren. Der Band "Die Augen der Mrs. Blynn" ist Teil davon.
Zu meiner Freude enthält er fast nur bisher unveröffentlichte
Geschichten. Mit der Werkausgabe hat der Verlag mir und gewiss vielen anderen Lesern auch eine große, da unvermutete Freude gemacht. Zusammen mit der Sammlung "Die stille Mitte der Welt. Stories aus dem Nachlass", die frühe Kurzgeschichten in einem Band vereint, dürfen wir uns noch einmal neu in die ganz eigene Welt von "Der Highsmith" vertiefen.

Sie ist mit keinem anderen Schriftsteller vergleichbar und in kein Genre zu pressen. Bei uns in Europa (in ihrer Heimat USA wird ihr Werk bei weitem nicht so geschätzt) wird sie gerne als anspruchsvolle Krimiautorin bezeichnet. Das trifft es aber nicht. Highsmiths Bücher führen in eine ganz eigene Welt mit zutiefst einsamen Protagonisten, die häufig ohne Rücksicht auf Moral und gesellschaftliche Regeln ihren Obsessionen folgen. Am bekanntesten dürfte Tom Ripley sein. Zum einen, weil er in mehreren Büchern auftritt und zum anderen, weil diese Figur mehrfach erfolgreich verfilmt wurde: "Nur die Sonne war Zeuge", "Der talentierte Mr. Ripley". Vermutlich muss man diese spezielle Art von Einsamkeit selbst als grundlegendes Charaktermerkmal besitzen, um so herausragend darüber schreiben zu können. Ich kannte die Autorin leider nicht persönlich, habe ihr Leben jedoch aus der Ferne viele Jahre lang mit der großen Sympathie einer treuen Leserin verfolgt und glaube erkannt zu haben, warum sie nur so und nicht anders schreiben konnte. Diese Rezension ist als bescheidenes Denkmal für eine große Schriftstellerin gedacht. Ob sie hilfreich ist? Lesen Sie ihre Bücher! Sie sind alle herausragend. Die polarisierende Autorin wird Sie für immer in ihren Bann ziehen - oder aber langweilen.

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