Das Gesetz der Hydra Gebt den Bürgern ihren Staat zurück! In der griechischen Mythologie war es Herakles, dem es gelang die neunköpfige Hydra zu töten und damit endlich dem Spuk des Ungeheuers ein Ende bereitete, dessen giftiger Atem alles Leben in der Stadt Argos zu vernichten. Die mythologische Gestalt der Hydra, der, wenn man ihr einen Kopf abschlägt sogleich zwei neue wachsen, ist seit jeher ein gern bemühtes Symbol für die krakenhafte Hypertrophie des Staates beziehungsweise dessen Apparates. Einer, der seit Jahren davor warnt, die Hydra Staat könnte uns dereinst, wenn wir nicht aufpassen, die Luft zum Leben nehmen, ist der frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhof. In Das Gesetz der Hydra dekliniert er für sämtliche Lebensbereiche durch, wo welche Gefahren durch einen übergriffigen Staat entstehen und wie das Hydra-Prinzip im konkreten Fall durchbrochen werden könnte. Klage führt Kirchhof vor allem gegen eine immer weiter wuchernde Bürokratie, die im Verein mit immer hemmungsloser auf nichts als den eigenen Vorteil bedachten, mächtigen Interessengruppen und Lobbyisten einen undurchdringlichen Dschungel geschaffen haben, in dem sich Staat und Bürger längst verloren haben. Mit Vehemenz fordert er, das Dickicht zu lichten, das Subventionsgestrüpp mit der Machete auszudünnen, die Staatsverschuldung nachhaltig abzubauen und den Staat so erst wieder handlungsfähig zu machen. Ausführlich widmet er sich dabei dem Thema der Gerechtigkeit, deren Herstellung und Verteidigung zu den zu aller erst aus den Augen verlorenen Kernaufgaben des Staates gehört. "Wer ist Herakles?", fragt der Autor am Ende des Bandes, und gibt darauf die scheinbar simple, doch wohl einzig mögliche Antwort: "Herakles sind wir. Liegt nicht in der Sonne und wartet auf Helden." - Hasso Greb
Buch:
Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland: Mit Europarecht
Autor:
Paul Kirchhof, Charlotte Kreuter-Kirchhof, Charlotte Kreuter- Kirchhof, Ausgabe vom 1. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 541671
Buch:
Der Weg zu einem neuen Steuerrecht - klar, verständlich, gerecht
Autor:
Paul Kirchhof, Ausgabe vom 1. Sept. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 163947
Aus der Amazon.de-Redaktion Dass die Staatsfinanzierung durch Steuern Ausdruck einer freiheitlichen Wirtschaftsverfassung ist, dürfte heutzutage im allgemeinen Bewusstsein fest verankert sein. Der Glauben daran allerdings, dass die Steuer vor allem als maßvolles Finanzierungsinstrument für Staatsaufgaben und weniger als Lenkungsinstrument genutzt wird, hält sich bei den meisten Steuerzahlern in bescheidenen Grenzen. Während die Bürger angestrengt über verwirrenden Formularen brüten, hilflos Steuerratgeber wälzen und verzweifelt Vermeidungsstrategien entwickeln, sehnen sie inbrünstig ein klar durchschaubares und natürlich gerechtes Abgabesystem herbei. Paul Kirchhofs Anliegen, sich gegen ein Steuerrecht zur Wehr zu setzen, das längst nicht mehr das wirtschaftlich Sinnvolle fördert, sondern die Menschen "in wagehalsige Geschäfte und Verluste treibt", liegt also nicht erst seit gestern im Trend. Im Sinne einer inneren Logik und nachvollziehbaren Folgerichtigkeit fordert er beispielsweise die Eindampfung der 31 Bundessteuern auf vier, den Verzicht auf lenkende Subventionen oder auch die Erfüllung der angemahnten Verfassungsaufträge wie den Ausgleich der zu hohen Familienbesteuerung. Mit seiner Vorstellung, höchstens ein Viertel des individuell erwirtschafteten Einkommens als Steuerlast einzufordern, verbindet er die berechtigte Hoffnung, zu mehr Einfachheit und langfristiger Verlässlichkeit zu gelangen. Bei allen sicherlich wohl durchdachten Forderungen und interessanten Ansätzen sind allerdings die Gedankengänge und die Argumentationen des Autors nicht immer so klar verständlich und nachvollziehbar, wie es wünschenswert wäre. Das Manövrieren zwischen Fachbegriffen, historischen Rückblicken und zukunftsweisenden Forderungen erfordert nicht nur Geduld, sondern auch mehr als nur fundierte Grundkenntnisse der steuerrechtlichen Ist-Situation. Auch wenn das Buch die Steuerdiskussion um einige alternative Lösungsvarianten bereichern mag: Mehr Leserfreundlichkeit in Sprache und Struktur hätten dem Werk Kirchhofs, das immerhin vollmundig als "kraftvolles Plädoyer für den großen Wurf" angekündigt wird, sicherlich gut getan. -Petra Günzel
Buch:
Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland: Mit Europarecht
Autor:
Paul Kirchhof, Charlotte Kreuter-Kirchhof, Charlotte Kreuter- Kirchhof, Ausgabe vom 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 824129
Buch:
Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland: Mit Europarecht
Autor:
Paul Kirchhof, Charlotte Kreuter-Kirchhof, Charlotte Kreuter- Kirchhof, Ausgabe vom Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 785104
Buch:
Das Gesetz der Hydra: Gebt den Bürgern ihren Staat zurück!
Autor:
Paul Kirchhof, Ausgabe vom 21. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 185190
Aus der Amazon.de-Redaktion In der griechischen Mythologie war es Herakles, dem es gelang die neunköpfige Hydra zu töten und damit endlich dem Spuk des Ungeheuers ein Ende bereitete, dessen giftiger Atem alles Leben in der Stadt Argos zu vernichten. Die mythologische Gestalt der Hydra, der, wenn man ihr einen Kopf abschlägt sogleich zwei neue wachsen, ist seit jeher ein gern bemühtes Symbol für die krakenhafte Hypertrophie des Staates beziehungsweise dessen Apparates. Einer, der seit Jahren davor warnt, die Hydra Staat könnte uns dereinst, wenn wir nicht aufpassen, die Luft zum Leben nehmen, ist der frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhof. In Das Gesetz der Hydra dekliniert er für sämtliche Lebensbereiche durch, wo welche Gefahren durch einen übergriffigen Staat entstehen und wie das Hydra-Prinzip im konkreten Fall durchbrochen werden könnte. Klage führt Kirchhof vor allem gegen eine immer weiter wuchernde Bürokratie, die im Verein mit immer hemmungsloser auf nichts als den eigenen Vorteil bedachten, mächtigen Interessengruppen und Lobbyisten einen undurchdringlichen Dschungel geschaffen haben, in dem sich Staat und Bürger längst verloren haben. Mit Vehemenz fordert er, das Dickicht zu lichten, das Subventionsgestrüpp mit der Machete auszudünnen, die Staatsverschuldung nachhaltig abzubauen und den Staat so erst wieder handlungsfähig zu machen. Ausführlich widmet er sich dabei dem Thema der Gerechtigkeit, deren Herstellung und Verteidigung zu den zu aller erst aus den Augen verlorenen Kernaufgaben des Staates gehört. "Wer ist Herakles?", fragt der Autor am Ende des Bandes, und gibt darauf die scheinbar simple, doch wohl einzig mögliche Antwort: "Herakles sind wir. Liegt nicht in der Sonne und wartet auf Helden." - Hasso Greb
Buch:
Die Erneuerung des Staates - eine lösbare Aufgabe
Autor:
Paul Kirchhof, Ausgabe vom Mai 2006, Gebunden, Verkaufsrang 699451
Aus der Amazon.de-Redaktion Die fortwährende Rede vom "Reformstau" nimmt Paul Kirchhof zum Anlass, um bildhaft das aus seiner Sicht Not-wendende in sämtlichen Bereichen unseres staatlichen Lebens durchzudeklinieren. Wie in einem Verkehrsstau auf der Autobahn, so komme es auch im Reformstau darauf an, dass wir "nicht zu eng auf den Mitbürger auffahren" und "eine Gasse frei räumen, in der die staatlichen Rettungsfahrzeuge sich bewegen und dann den Stau entflechten können". In der Praxis verlange dies auf staatlicher Seite die durchgehende Vereinfachung von Recht und Verwaltung und auf der Seite der Gesellschaft die Einsicht, dass wir den Staat und seine Ressourcen (und damit uns selbst) auf Dauer nicht ungestraft überfordern dürfen. Das entscheidende Hemmnis für die Staubeseitigung sieht der Autor in den gut organisierten Interessengruppen, die sich im bestehenden System behaglich eingerichtet und in dessen Rahmen ihre Vorteile virtuos zu bewahren und auszubauen gelernt haben. Sie wollten deshalb nicht, dass ihre gegenwärtigen Erwerbs- und Lebensbedingungen durch etwas grundlegend Neues in Frage gestellt werden. Auch wenn Kirchhof das Bild vom Stau vielleicht ein ganz klein wenig überstrapaziert, so zeigt er insgesamt doch sehr überzeugend, dass die notwendige Erneuerung der Verkehrsregeln unserer Politik, unseres Rechts und unserer Gesellschaft entgegen anderslautender Unkenrufe nicht nur möglich wäre, sondern im wohlverstandenen Interesse aller auch dringend nötig ist: "Vor allem müssen wir die Gesetzmäßigkeiten des Staus erkennen. Wer in freiheitlichem Vorwärtsstreben jede Freiheit als Wettbewerb definiert, den Verkehrsteilnehmern also nicht eine Kultur des Maßes vorgibt, wird den Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit und damit den Stau provozieren." - Hasso Greb
Buch:
Staats- und Verwaltungsrecht Baden-Württemberg
Autor:
Paul Kirchhof, Charlotte Kreuter-Kirchhof, Charlotte Kreuter- Kirchhof, Ausgabe vom 1. März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 940819
Buch:
Staats- und Verwaltungsrecht Baden-Württemberg
Autor:
Paul Kirchhof, Ausgabe vom 9. April 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 777981
Buch:
EStG KompaktKommentar
Ausgabe vom 1. April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 1190847