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Amazon.de-Hörbuchrezension Nein, bei Sachbüchern geht es so nicht. Sprecher erzählender Werke dürfen durchaus einmal sinnwidrig betonen. Man verkraftet es, wenn aus "und er folgte(betont) ihr" ein "und er folgte ihr(betont)" wird. Bei einem argumentierenden Text dagegen muss das gemarterte Hörerhirn die ganze Zeit den verschobenen Sinn wieder gerade rücken, um am Ball zu bleiben. Mühsam, nicht vergnüglich. Da hier obendrein ein Schauspieler am Werk ist, dessen süddeutsch geprägtes Organ unserem Ohr sehr gekonnt zu suggerieren versteht, hier spräche die Weisheit selbst, findet man sich immer wieder eingelullt und schreckt dann nach einer Handvoll Sinnwidrigkeiten hoch: Wie denn, was nun, wer ist tot? Fazit: Ziemlich anstrengend, das Vergnügen am Thema bleibt etwas auf der Strecke. -Michael Winteroll Lesung, 2 CDs, Gesamtdauer 114 Minuten, Booklet 14 Seiten mit biografischen Angaben
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 105 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein Meisterwerk (5 von 5 Punkten) meint M.S. Dieses Buch ist ein Meisterwerk, weil es Paul Watzlawick gelingt, die theoretischen Hintergründe der Palo-Alto-Schule, die sich mit den Störungen der menschlichen Kommunikation befasst, auf wunderbar lockere und unterhaltsame Weise zu transportieren - in kleinen Anekdoten, bei denen sich der Leser an die Nase fassen muss. Wie kommt es, dass es so schwer fällt, einen Menschen für eine Leistung zu kritisieren, ohne ihn dabei selbst anzugreifen? Wie kommt es, dass wir in Zeiten des Glücks mit der Lupe nach kleinem Unglück suchen? Wie kommt es, dass wir, während wir meinen, mit anderen zu reden, in Wirklichkeit an Ihnen vorbei reden?
Auf all solche menschlichen und allzu menschlichen Fragen gibt diese kleine Büchlein große Antworten. Wer das Thema vertiefen will, sollte sich an die wissenschaftliche Version des Ganzen halten - ebenfalls sehr lesenswert, wenn auch etwas trocken formuliert: Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien.
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Neue Taschenbücher Ein neues Outfit 25 Jahre Taschenbuchreihe "Serie Piper" In 25 Jahren kann sich eine Taschenbuchreihe bis zur Unkenntlichkeit wandeln. So ist es in gewisser Weise der Serie Piper ergangen. Sie veränderte sich durch Nebenserien und Sonderreihen mit jeweils anderem Outfit so gründlich, dass sie immer unübersichtlicher wurde. Mehr und mehr verlor sie ihre - wie man heute sagt - Corporate Identity und damit ihre Attraktivität. Um diese wiederzufinden, musste etwas getan werden. Das Jubiläum - 25 Jahre Serie Piper - kam da gerade recht. Die Bände der Serie Piper (SP) haben zum Jubiläum ein neues Layout bekommen. In der Fülle der Taschenbuchreihen werden die SP-Bände dank ihrer markanten Ausstattung nicht mehr untergehen, sondern ordentlich Eindruck machen. Sie werden nicht mehr zu übersehen sein. In neuem Gewande sollen von Oktober 1995 bis März 1996 sechzig Titel aus 25 Jahren Serie Piper vorgelegt werden. Die ersten zehn Bände der Jubiläumsedition "The Best of Piper" konnten rechtzeitig zur Buchmesse erscheinen. Unter ihnen befindet sich auch jener Band, mit dem im August 1970 die Serie Piper ihren Anfang nahm: mit der Studie "Macht und Gewalt" von Hannah Arendt (1906-1975). Gelesen mit dem Blick auf die grossen globalen Veränderungen seit 1989, erweisen sich Arendts Analysen vielfach als prophetisch hellsichtig. In den Band wurde auch ein Interview aufgenommen, das Adelbert Reif mit Hannah Arendt geführt hat. Arendt zeigt sich darin "wirklich schockiert", als Reif auf marxistische Intellektuelle verweist, die der Meinung sind, "dass der Sozialismus trotz aller Verfremdungen immer wieder aus eigener Kraft im Stande ist, sich zu regenerieren". Die Herrschaft Stalins eine "Verfremdung" zu nennen sei, erwidert die Philosophin, "ein Euphemismus, mit dem man nicht nur Tatsachen, sondern ungeheure Verbrechen unter den Teppich kehrt". Ein solcher "Jargon" verändere Tatsachen, indem er Verfremdung nenne, was nichts anderes gewesen sei als "ein Verbrechen von gigantischen Ausmassen". Hannah Arendt war davon überzeugt, dass Wirtschaftsreformen den Sozialismus nicht mehr retten können. Denn den Menschen gehe es nicht um ökonomische, sondern um politische Reformen: "Worum es ihnen geht, ist Freiheit mit allem, was dazu gehört: eine geltende Verfassung, gesetzlich gesicherte Rechte, Pressefreiheit, Mitbestimmungsrecht; vor allem das Recht zu sagen, zu schreiben und zu drucken, was ihnen beliebt." Die Sowjetunion werde immer "zuschlagen", wo sich dieses "Streben nach Freiheit" manifestiere. Aber sie könne nicht mehr überall zuschlagen, denn - so Arendt 1970 - "als Grossmacht sitzt sie nicht mehr so fest im Sattel". 1989 fiel sie dann, um bei diesem Bild zu bleiben, endgültig aus dem Sattel der Weltgrossmacht, weil das Streben nach Freiheit nicht mehr zu unterdrücken war. Zu den anderen SP- Editionen, die im neuen Outfit eine neue Auflage erleben, gehören zum Beispiel der Roman "Das Geheimnis der Pineta" von Carlo Fruttero und Franco Lucentini; von Edith Wharton der Roman "Zeit der Unschuld", den Martin Scorsese 1993 verfilmt hat; als ein weiteres Buch zum Film figuriert Jim Carrolls Roman "In den Strassen von New York" auf der SP-Bestenliste; "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny - mit 1,7 Millionen verkauften Exemplaren der Gesamtauflage ein Bestseller - findet sich ebenso darunter wie Reinhold Messners Bericht über sein Bergsteigerleben "Die Freiheit aufzubrechen, wohin ich will"; ausserdem noch von Paul Watzlawick der Versuch, eine Antwort zu geben auf die Frage "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"; oder von Karl Jaspers der erste Band eines nicht vollendeten Opus, das einer "unerhörten Aufgabe" gewidmet ist: "Die grossen Philosophen". Die unerhörte Aufgabe des Buches sieht Jaspers darin, durch die grossen Philosophen "uns den Raum erhellen zu lassen, in dem wir selbst wirklich werden": "Wir möchten in die Welt der Grossen gelangen, als Hörende, Lernende und Liebende dort Heimatrecht erwerben dadurch, dass wir in ihrer Gesellschaft, der besten, die wir finden können, zu dem gelangen, was sie selbst sein können." Dass die Gesellschaft der Philosophen die beste aller möglichen gesellschaftlichen Welten sein soll, mag man in idealistischer Hochstimmung freudig behaupten. Dass es aber in dieser Gesellschaft oft so furchtbar menschlich oder allzu menschlich zugeht wie in anderen menschlichen Gesellschaften, weiss man auch. In ihr herrscht "die kategorische Impertinenz". So lautet der Untertitel einer Sammlung mit Verbalinjurien, die sich Philosophen gegenseitig - heimlich oder öffentlich - angetan haben. Der Philosoph Steffen Dietzsch hat sie herausgegeben: "Philosophen beschimpfen Philosophen - Die kategorische Impertinenz seit Kant" (Reclam Leipzig). Und wie sie sich beschimpfen; z. B. als "Spassmacher", "Sesselfurzer", "Playboy", "Wirrkopf", "Moraltrompeter", "Plattkopf", "Dreiviertelskopf", "Begriffskrüppel", "Maschinist", "Magister Dunkelhut" usw. Man sieht: Philosophen beweisen Geschmack und erweisen sich als geistreich auch dort, wo es um ihren besonderen Beitrag zur Sitten- oder Unsittengeschichte der Menschheit geht. Rainer Hoffmann
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 29 Bewertungen)
Lesermeinungen:* sehr zufrieden (5 von 5 Punkten) meint V.H. aus Dortmund das buch hat mir sehr gefallen und ich finde es ändert die ansichten des lesers, insofern dieser sich noch nicht den im buch aufgeführten dingen bewusst war, oder sich niemals darüber gedanken gemacht hat.
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Dieses Standardwerk der Kommunikationswissenschaft formuliert Denkmodelle und veranschaulicht Sachverhalte. Es zeigt, wie Kommunikation funktioniert - und welche Folgen es hat, wenn sie gestört ist. Dieses Standardwerk der Kommunikationswissenschaft formuliert Denkmodelle und veranschaulicht Sachverhalte. Es zeigt, wie Kommunikation funktioniert - und welche Folgen es hat, wenn sie gestört ist.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Lesermeinungen:* 69er Ausgabe erwischt (5 von 5 Punkten) meint R.N. Habe eine alte (deutsche) Erstausgabe erwischt und mich nun endlich heran getraut.
Gleich vorweg: Keine einfache Kost - braucht man schon etwas Muße zum lesen (evtl. auch Ruhe ;).
Ich musste mich langsam vortasten und bin so manches Mal gestolpert.
Zeit hilft, um die Knoten aus dem Kopf zu kriegen.
Das Schöne: es wird immer interessanter.
Die Axiome lesen sich noch flüssig, bei den Paradoxien hab ich schon mal gegrübelt.
In der zweiten Metaebene fühlt man sich halt doch etwas verloren ;)
Wer Kommunikation aus der Watzlwischen Sicht erkennen möchte, kommt um diesen Klassiker nicht herum.
Hilfreich im Arbeitsleben und zu Hause aber ohne schnelle Hilfsanleitungen.
Mit dem Wissen aus diesem Buch kommt man auch schlauen Sprücheklopfern (ich sage nur: man kann nicht nicht kommunizieren) schneller auf die Schliche, weil oft die Substanz fehlt.
Außerdem versteht man seine anderen Bücher doch bedeutend einfacher.
FaziT: Hätte ich schon früher lesen sollen.
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| | Buch: | Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen |
| Autor: | Paul Watzlawick, Ausgabe vom Januar 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 22527 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Paul Watzlawick, der Meister des "Unglücklichseins", führt mit vielen wunderbaren Beispielen vor, wie wir, ferngelenkt von der finsteren Schicksalsgöttin Hekate, unermüdlich den scheinbar hundertprozentigen Lösungen aufsitzen, weil ein ehrbares Prinzip oder das Streben nach Sicherheit und Glück übersehen lassen, daß die Lösung eines Problems oft nur ein Trugschluß ist.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Lesermeinungen:* fesselnde witzige denkanstöße (5 von 5 Punkten) meint e. aus österreich hab das buch vor längerem schon gelesen und bin gerade durch zufall wieder drübergestolpter und bin sofort hängengeblieben und hab fast das halbe buch gelesen bevor ich mich wieder losreissen konnte, da ich eigentlich anderes zu tun habe.
watzlawick schreibt auf witzige weise, wie sich gut gemeinte handlungen ubeabsichtigt im negativen verlieren.
das buch regt zum nachdenken und philosophieren an und verleitet einem gleichzeitig zum schmunzeln.
prädikat: empfehlenswert
anm.: watzlawick hat einen sehr eigenen schreibstil, der sicher polarisierend ist. jedoch fällt die verwendung von wenig verständlichen fremdwörtern hier gering aus, im gegensatz zu seinen "wissenschaftlichen" büchern
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| | Buch: | Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen: Über das Glück und die Konstruktion der Wirklichkeit |
| Autor: | Paul Watzlawick, Ausgabe vom 1. Mai 2010, Broschiert, Verkaufsrang 42040 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Als Psychotherapeut und Konstruktivist ist Paul Watzlawick weltberühmt, seine "Anleitung zum Unglücklichsein" ist Kult. Ob es um Glück, Liebe, schwierige Beziehungen zwischen Menschen, die wirkliche Wirklichkeit oder die Mentalität der Amerikaner geht: Es lohnt immer, Paul Watzlawicks Denken kennenzulernen. Dieses Buch bietet seine wichtigsten und unterhaltsamsten Texte.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Das beste Watzlawick-Buch im Preis-Leistungs-Verhältnis. Lohnt sich aber nur, wenn man keine weiteren Bücher von ihm liest... (5 von 5 Punkten) meint K.R. aus Gruppe bei wkw Zu der gebundenen Ausgabe von Watzlawicks "Best of"-Buch "Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen" bestehen bisher schon 6 Kundenrezensionen. Warum diese nicht auch automatisch zu dieser Ausgabe des Buchs kamen, ist mir nicht bekannt(Normalerweise ist es bei amazon.de so, dass die gleichen Rezensionen zu Taschenbuch- und gebundener Ausgabe erscheinen, sofern die Inhalt der Bücher identisch ist).
-> Watzlawicks Denken
Ich habe alle Bücher von Paul Watzlawick gelesen. Sowohl die für Laien(im Piper-Verlag) erschienen Bücher, als auch die Bücher für die Fachwelt(Im Verlag Hans Huber und dem Carl-Auer-Verlag erschienen). Watzlawicks Denken basiert(in allen seinen Büchern) auf den drei Themen, mit denen er sich ein Leben lang beschäftigt hat:
"Problemorientierte Kurztherapie"(Handelt davon, wie Probleme durch bisherige Lösungsversuche sowie den Beziehungen zu sich selbst, anderen und der Welt aufrecht erhalten werden; sowie überraschend einfach gelöst werden können)
"Konstruktivismus"(Beschäftigt sich damit, wie Wirklichkeit "konstruiert" wird und was sich daraus ergibt. Eine allgemeine Definition des(philosophischen) Konstruktivismus gab es nie und wird es nie geben, da jeder seiner(kleineren und größeren) Vertreter ihn anders auslegt)
"Kommunikation"(Paul Watzlawick war Mitglied der sogenannten des Mental Research Institute(MRI) in Palo Alto(Auch als Palo-Alto-Gruppe bekannt). Paul Watzlawick hatte sich mit deren Mitgliedern der Erforschung der Kommunikation gewidmet)
-> Watzlawicks Sprache
Der(Anfang 2007 verstorbene) Denker Paul Watzlawick vermittelt sein Wissen sowohl in den für Laien als auch für Fachleute erschienen Büchern vor allem durch Humor, Geschichten und Zitaten. Für manche mag dieser Stil sehr schwer zu lesen sein. Vor allem für diejenigen, die "klare" und unmissverständliche Grundsätze und Handlungsrezepte haben möchten.
-> Zusammenstellung dieses Buchs
In dieses Buch wurden ausnahmslos Artikel und Kapitel aufgenommen, die man in den Büchern von Watzlawick finden kann, die im Piper-Verlag erschienen. Einer meiner Vorrezensenten und(übrigens) der erste Rezensent, der überhaupt eine Rezension zu dem Buch schrieb, bemängelte diese Beschränkung auf im Piper-Verlag erschienene Texte. Ich hätte es eher unpassend gefunden, wenn Kapitel aus den im Verlag Hans Huber erschienen Bücher("Menschliche Kommunikation", "Lösungen", "Interaktion" und "Irrwege, Umwege und Auswege") Einlass in das Buch gefunden hätten. Die im Verlag Hans Huber erschienen Bücher sind für Fachleute gedacht und Laien hätten mit ihnen nicht viel anfangen können. Ausserdem wäre es in diesm Fall schon nötig gewesen, die Artikel etwas abzuändern, aufeinander ab zu stimmen und verbindende Kommentare zu schreiben. Denn sonst wäre dabei ein einziger großer und nichtssagender Mischmasch heraus gekommen.
-> Fazit
Ich bin der Meinung, dass sich nicht alle Menschen so ausführlich mit Paul Watzlawick beschäftigen müssen, wie ich es getan habe. Das gilt vor allem für seine "einfachen" Bücher. Menschen, die bereits eines dieser haben und mehr von ihm lesen wollen, sollten sich einfach auch die anderen "einfachen" Bücher von ihm(statt diesem "Best of") nehmen. Denn so einen großen Unterschied macht das preislich auch nicht. Ausserdem bieten die einzelnen Bücher einen besseren durchgehenden Faden als das vorliegende Buch, weil sie sich immer(mehr oder weniger) mit einem Thema beschäftigen, welches das gesamte Buch durchzieht. Das vorliegende Buch ist da eher etwas durchwachsen. Zum Verschenken ist es allein schon wegen dem witzigen Cover mit den fliegendne Schweinen und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis absolut zu empfehlen.
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| | Buch: | Anleitung zum Unglücklichsein / Vom Schlechten des Guten |
| Autor: | Paul Watzlawick, Ausgabe vom Juli 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 33115 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Amazon.de-Hörbuchrezension Nein, bei Sachbüchern geht es so nicht. Sprecher erzählender Werke dürfen durchaus einmal sinnwidrig betonen. Man verkraftet es, wenn aus "und er folgte(betont) ihr" ein "und er folgte ihr(betont)" wird. Bei einem argumentierenden Text dagegen muss das gemarterte Hörerhirn die ganze Zeit den verschobenen Sinn wieder gerade rücken, um am Ball zu bleiben. Mühsam, nicht vergnüglich. Da hier obendrein ein Schauspieler am Werk ist, dessen süddeutsch geprägtes Organ unserem Ohr sehr gekonnt zu suggerieren versteht, hier spräche die Weisheit selbst, findet man sich immer wieder eingelullt und schreckt dann nach einer Handvoll Sinnwidrigkeiten hoch: Wie denn, was nun, wer ist tot? Fazit: Ziemlich anstrengend, das Vergnügen am Thema bleibt etwas auf der Strecke. -Michael Winteroll Lesung, 2 CDs, Gesamtdauer 114 Minuten, Booklet 14 Seiten mit biografischen Angaben
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 105 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein Meisterwerk (5 von 5 Punkten) meint M.S. Dieses Buch ist ein Meisterwerk, weil es Paul Watzlawick gelingt, die theoretischen Hintergründe der Palo-Alto-Schule, die sich mit den Störungen der menschlichen Kommunikation befasst, auf wunderbar lockere und unterhaltsame Weise zu transportieren - in kleinen Anekdoten, bei denen sich der Leser an die Nase fassen muss. Wie kommt es, dass es so schwer fällt, einen Menschen für eine Leistung zu kritisieren, ohne ihn dabei selbst anzugreifen? Wie kommt es, dass wir in Zeiten des Glücks mit der Lupe nach kleinem Unglück suchen? Wie kommt es, dass wir, während wir meinen, mit anderen zu reden, in Wirklichkeit an Ihnen vorbei reden?
Auf all solche menschlichen und allzu menschlichen Fragen gibt diese kleine Büchlein große Antworten. Wer das Thema vertiefen will, sollte sich an die wissenschaftliche Version des Ganzen halten - ebenfalls sehr lesenswert, wenn auch etwas trocken formuliert: Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien.
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Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die erfundene Wirklichkeit: Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben? |
| Autor: | Paul Watzlawick, Ausgabe vom März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 13502 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Neun namhafte Wissenschaftler fragen, wie wir wissen, was wir wissen, und beschreiben in so verschiedenen Gebieten wie Psychiatrie, Philosophie, Mathematik und Neurophysiologie die Rolle selbsterfüllender Prophezeiungen und idealistischer Annahmen beim Erschaffen der Wirklichkeit. Eine lohnende Lektüre, zudem amüsant und voller Überraschungen - seit über zwei Jahrzehnten ein Dauerseller."Der Konstruktivismus erschafft oder erklärt keine Wirklichkeit da draußen, sondern enthüllt, daß es kein Innen und Außen gibt, keine Welt der dem Subjekt gegenüberstehenden Subjekte."Paul Watzlawick
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Spannend, erhellend, anregend (5 von 5 Punkten) meint D.D.M. aus Wuppertal Paul Watzlawick führt hier unterschiedliche Autoren zusammen, deren Kernthema die Auseinandersetzung mit der "neuen Sicht der Wirklichkeit" ist, wie sie der Konstruktivismus für sich beansprucht. Heinz von Förster, Rupert Riedel, Ernst von Glasersfeld, Francisco Varela u.a.m. liefern die Grundlage dafür, nach dem Verlust der Dogmen wieder Boden unter die Füße zu bekommen.
Wir konstruieren zwar unsere Welt selbst, umfangreicher als je bewusst - die Möglichkeit, Wahrheit zu finden rückt damit weiter weg als je zuvor - aber die Grundlage auf der wir diese Konstruktionen betreiben wird zunehmend durchschaubar und somit neue Basis für die Wissenschaft vom Erkennen des Erkennens.
Watzlawick selbst ist dabei pointiert verbindender Moderator. Glänzend, solange er unpolitisch bleibt. Eine Fülle von Beispielen zu Kreisprozessen, von der selbsterfüllenden Prophezeiung bis zu alltäglichen Rückkopplungsprozessen, unterstreicht die Sichtweise des Konstruktivismus mit der Verstärkung des Fokus auf Zusammenhänge anstelle der einseitigen Wertschätzung der Systemelemente.
Eine Sichtweise übrigens, die wie von keinem anderen so wirksam vertreten wurde, wie vom Protagonisten des Vernetzten Denkens, Prof. Frederic Vester. Diesem gelang die Entwicklung eines Verfahrens, was es erlaubt, systembezogen die von Rupert Riedel dargestellte (und bedauerte) Spaltung des Weltbildes zu reduzieren.
Also: Als begleitende Literatur zu empfehlen sind die umfangreichen Schriften von Prof. Vester.
Insgesamt: Sehr empfehlenswert.
Detlef Mamrot
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| | Buch: | Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns: Der vorliegende Text basiert auf zwei aufeinander Bezug nehmenden Vorträgen im Wiener Rathaus, am 17 - Mai 1989 und am 5 - November 1991 |
| Autor: | Paul Watzlawick, Ausgabe vom Januar 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 60179 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der Psychotherapeut Paul Watzlawick geht unseren persönlich empfundenen Wahrnehmungen, unseren Sinneszuweisungen nach. Was ist denn Wirklichkeit? Jeder erfährt sie aufgrund seines kulturellen und sozialen Hintergrundes anders, subjektiv, was Watzlawick mit vielen anschaulichen Beispielen belegt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Der dritte Streich des Meisters (5 von 5 Punkten) meint M.S. aus Gruppe bei wkw Das Buch "Vom Unsinn des Sinns" würde ich in eine Reihe neben die "Anleitung zum Unglücklichsein" und "Vom Schlechten des Guten" stellen. Es ist ebenfalls kurzweilig geschrieben und für die breite Leserschaft gedacht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht über einen ausserordentlichen Tiefgang verfügt...
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| | Buch: | Gebrauchsanweisung für Amerika: Der Klassiker |
| Autor: | Paul Watzlawick, Ausgabe vom Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 121263 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Sie glauben an das individuelle Recht auf Glück und an die Pressefreiheit, wissen weder, dass Fußbälle rund sind, noch können sie gleichzeitig mit Messer und Gabel essen. Warum wir die Amerikaner trotzdem lieben und wie wir in ihrem Land am besten zurechtkommen.Nehmen Sie nie, wirklich nie die Hand aus der Hosen tasche. Allenfalls zur Begrüßung. Rechnen Sie damit, sowohl von links als auch von rechts überholt zu werden. Denken Sie bei Verabredungen stets daran, auf das "a.m." oder "p.m." zu achten. Vergessen Sie bloß Ihre Kreditkarte nicht. Seien Sie überhaupt kreditwürdig! Drehen Sie immer die Heizung auf volle Pulle, und schalten Sie gleichzeitig die Klimaanlage ein. Üben Sie buchstabieren. Machen Sie sich mit Yards, Zoll und Feet vertraut. Fragen Sie keinesfalls nach dem Klo ein Amerikaner geht höchstens mal "to the bath- room". Seien Sie auch sonst auf einige Tabus gefasst. Und vertrauen Sie blind Paul Watzlawicks Anleitung, die uns Amerika seit 30 Jahren unvergleichlich nahe bringt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Gebrauchsanweisung für Amerika (3 von 5 Punkten) meint B.L. aus Heidelberg Da der Artikel verschenkt und nicht selbst gelesen wurde, können keine näheren Angaben vorgenommen werden. Die Lieferung erfolgte zügig und soweit war alles in Ordnung.
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| | Buch: | Kurzzeittherapie und Wirklichkeit: Eine Einführung |
| | Ausgabe vom Febr. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 47041 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Über Theorie und Praxis der Kurzzeittherapie geben die Herausgeber mit führenden Experten erstmals einen umfassenden Überblick. Es ist eine Einführung in die Kunst, komplizierte Probleme mit Hilfe einfacher Lösungen in kurzer Zeit zu bewältigen - basierend auf komplexen modernen Theorien.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Die Behandlungen der zwei Themen ergänzen sich gut miteiander... (5 von 5 Punkten) meint K.R. aus Gruppe bei wkw Zahlreiche bekannte Autoren aus Konstruktivismus und Kurztherapie kommen hier zu Wort. Da jede Beitrag in eine gute Lesbarkeit und Verständlichkeit aufweist, ist das Buch wirklich sehr flüssig zu lesen. Zum Großteil handelt es sich um Falldarstellungen und sehr praktische Erklärungen, von denen man profitieren kann.
Die Unterschiedlichkeit der Autoren sorgt für Abwechslung und wird wohl jedem neue Wege aufzeigen. So hatte mich das Buch zur lösungsorientierten Kurztherapie von Steve de Shazer geführt, der die Vorgehensweise seiner Gruppe aus Milwaukee hier in einem Beitrag präsentiert.
Dieser Sammelband von Watzlawick ist einer meiner Favoriten, da die mir die meisten anderen im Verhältnis zu diesem recht langweilig erschienen.
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