Peter Ackroyd, Ausgabe vom 19. Sept. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 530380
Buch:
Die Geschichte der Welt - Zeit der Pharaonen
Autor:
Peter Ackroyd, Ausgabe vom 1. März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 765204
Buch:
Geschichte der Welt - Inka, Maya und Azteken
Autor:
Peter Ackroyd, Ausgabe vom 1. Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 492319
Buch:
Das Haus des Magiers.
Autor:
Peter Ackroyd, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 458848
Aus der Amazon.de-Redaktion Matthew Palmer ist 29 Jahre alt, als sein Vater stirbt. Überrascht erfährt er, dass sein Erbteil auch ein Haus in Clerkenwell mitten in London einschließt. Obwohl das Anwesen auf den ersten Blick einen erschreckend verwilderten Eindruck macht, beschließt er, sich dort niederzulassen. Im Haus selbst ergreift eine merkwürdige Unruhe von ihm Besitz, das Gemäuer scheint geradezu ein Eigenleben zu entwickeln, Matthew hört Stimmen und sieht Schemen. Doch an Gespenster will er einfach nicht glauben, sind sie seiner Meinung nach doch nur die traumähnliche Gestaltwerdung sexuellen Unbehagens. Fasziniert beginnt Matthew, sich mit der Geschichte des Hauses zu beschäftigen - und stößt dabei auf das entsetzliche Geheimnis seiner Herkunft! Parallel zu dieser Geschichte wird das Leben des Gelehrten John Dee erzählt, der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Hofe von Königin Elisabeth als Mathematiker und Astrologe wirkte. Dee hat sich noch nicht vom Tod seiner geliebten Frau erholt und muss sich eines gefährlichen Konkurrenten erwehren. Für ihn sind Träume nicht der Bodensatz unseres schlafenden Bewusstseins, sondern ein mögliches Tor in eine Welt hinter den Erscheinungen. Er ist von der Vorstellung besessen, einen Homunculus zu erschaffen - einen künstlichen Menschen, der im Alter von 30 Jahren immer wieder zu seiner unfertigen Ausgangsgestalt zurückkehren und dadurch ewig leben wird. Peter Ackroyd gehört zu jenen Mitgliedern der literarischen Elite Englands, für die der Begriff "geistvolle Unterhaltung" wie geschaffen zu sein scheint. Er ist umfassend gebildet, spielt ebenso souverän mit den Stilmitteln der klassischen Gespenstergeschichte wie mit denen des modernen Romans und hat ansonsten einen Heidenspaß, seine Leser an der Nase herumzuführen. Ihm geht es weniger darum, sein Wissen vorzuführen, stattdessen will er zeigen, wie sehr wir in unserem Verständnis von der Wirklichkeit befangen sind - und darin unterscheiden wir uns keineswegs von früheren Generationen, für deren Weltbild wir oft nur ein Lächeln übrig haben. Matthew Palmer wie auch John Dee werden im Denken von ihren sprachlichen Möglichkeiten eingeschränkt und können nur ahnen, was sich jenseits ihres Vorstellungsvermögens befindet. Die große Leistung von Das Haus des Magiers besteht darin, seine Leser an dieser Ahnung teilhaben zu lassen. -Felix Darwin
Buch:
Shakespeare: Die Biographie
Autor:
Peter Ackroyd, Otto Lucian, Michael Müller, Ausgabe vom 27. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 597026
Ausgabe vom 7. März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 309244
Buch:
Das Tagebuch des Oscar Wilde
Autor:
Peter Ackroyd, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 922536
BTB VERLAG DAS BESONDERE TASCHENBUCH Ein Tagebuch ist das nicht. Zwar kommen die Kapiteleinteilungen wie Diariumseinträge daher und sind mit Datum und Wochentag überschrieben, aber das ist eine mühsam aufrechterhaltene Konstruktion. Auch ein Roman (wie der Einband verheißt) ist Peter Ackroyds Buch nicht. Vielmehr erzählt hier der Held, Oscar Wilde, sein Leben in der Rückschau vorgeblich selbst von Anfang bis Ende. Neues über den Dichter erfährt man bei der Lektüre nicht. Auch wer sich vielleicht auf pikante Details freut, wird enttäuscht werden. Der tägliche Zeitungsklatsch von heute wird deutlicher, wenn es um die Bennennung erotischer Vorgänge geht. Auch über sein Werk, seine Salonstücke, seine Märchen, die bis heute gelesen werden, schweigt der von Ackroyd zum Sprechen gebrachte Autor, er bleibt ganz auf den Verlauf des Lebens von Wilde konzentriert. Ackroyd hat ein erstaunliches Stück Rollenprosa geschrieben. Der Leser soll glauben, den großen, dekadenten Oscar Wilde höchstselbst reden zu hören. Und die Illusion gelingt: Man lauscht mit Vergnügen den wunderbaren Paradoxien und exzentrischen Formulierungen (von Melanie Walz großartig ins Deutsche übertragen). Der Skandal-Schwule der viktorianischen Epoche berichtet mit Geisterstimme von der eigenen Leidensgeschichte. Sie brachte zunächst die Ächtung, führte ihn dann ins Gefängnis und schließlich ins Exil. Nicht ins Vergessen. In Pariser Restaurants wird er noch von englischen Touristen angegafft und - angespuckt. -Michael Winteroll