Product Description Ein Schriftsteller will seinem Land eine Lektion erteilen und erfindet einen Dichter und dessen komplettes Werk. Diesem Dichter legt er allerlei modernes Liebesgeflüster in die Feder. Doch was geschieht, wenn jemand die falsche Biographie für sich reklamiert? Und sich für den Künstler erklärt? Eine wilde Verfolgungsjagd zwischen dem Phantom und seinem Schöpfer führt durch den Dschungel Borneos, mitten ins tropische Chaos Kuala Lumpurs. In der Hitze und Schwüle Asiens, voll penetranter exotischer Gerüche und fremdartiger Geräusche wird ein harmloser Dichterschwindel zum tödlichen Spiel und ein Hirngespinst zum realen Feind, liegen Glück und Fälschung, Wahrheit und Trug eng beieinander. "Mein Leben als Fälschung" - klug konstruiert und erfrischend komisch. Eine Geschichte, so wie die Tropen - unheimlich, unergründlich und zugleich unglaublich reizvoll. "Ein Meistererzähler" Sunday Times
Buch:
Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang
Autor:
Peter Carey, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 401336
In seinem Roman lässt Peter Cary den 1855 geborenen australischen OutlawNed Kelly selber zu Wort kommen Er ist zwölf, als sein Vater verschwindet,mit vierzehn kommt er zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt. Dann gehtseine Karriere steil bergan, Pferdediebstahl, Sabotage der Gleisarbeiten,Banküberfälle, Schießereien mit der Polizei. Er ist großzügig zu den Armen,neigt er bei seinen Überfällen zu Maskerade und Farce. Doch unter der Verkleidunghat eine weiche Stelle - für seine Mutter, deren wechselnde Liebhaber erhasst, für seine Tochter, an die er seinen Lebensbericht in 13 Lieferungenrichtet. Am Ende sitzt seine Gang in der Falle er flieht und kehrt inseiner eisernen Rüstung zurück, um sich dem Gemetzel entgegenzustemmen,vergebens ... "Oh Ned, you're better off dead You get no peace of mind. A track's a trail And they're hot on your tail Before they're gonna hang you high." Dieser Refrain eines Songs von Trevor Lucas aus den 70er-Jahren ist noch heute in vielen Ohren, und er besingt einen der größten Volkshelden, die in Australien verehrt werden: Ned Kelly, der "Robin Hood des fünften Kontinents". Zahllose Mythen ranken sich um diesen Outlaw des 19. Jahrhunderts; über ihn sind unzählige Bücher geschrieben, reichlich Balladen gesungen und auch eine Handvoll Filme gedreht worden (u.a. 1970 mit Mick Jagger in der Hauptrolle). Ned-Kelly-Biografien gibt es zuhauf; schon zahlreiche namhafte Schriftsteller (u.a. vom Autor von Schindlers Liste, Thomas Keneally) haben sich mit mehr oder minder großem Erfolg an dem Stoff versucht. Dem australischen Booker-Preisträger Peter Carey gelingt es, dem Leben des irischen Einwanderersohns eine gänzlich neue, hochspannende und zutiefst faszinierende Fassette abzugewinnen: Er lässt ihn selbst zu Wort kommen, in Form eines Lebensberichtes, den Ned Kelly kurz vor seinem Tod für seine kleine Tochter aufgezeichnet hat. In einer ganz eigenen ungebärdigen Sprache lässt Kelly sein Leben Revue passieren, von der harten Kindheit über seine ersten Konflikte mit dem Gesetz, seine unfreiwillige "Lehrzeit" bei einem finsteren Berufs-Outlaw und seine steile kriminelle Karriere (mit Pferdediebstählen, Banküberfällen, Polizistenmorden) bis hin zu dem legendären Scharmützel, bei dem er in einer selbst geschmiedeten eisernen Rüstung seiner in einen Hinterhalt gelockten Gang zur Seite stehen wollte und schließlich doch verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Dass Ned Kelly trotz seiner kapitalen Verbrechen schon zu Lebzeiten ein Held wurde, liegt daran, dass er seine ganzen Energien gegen die mit Willkür und Brutalität herrschenden Kolonialherren richtete und dabei den Armen gegenüber stets großzügig war. So hat Carey es leicht, uns Ned Kelly als sympathischen Helden zu schildern, der diese kriminelle Laufbahn nie angestrebt hat, sondern nichts lieber wollte, als nach dem frühen Tod des Vaters seine Mutter und seine Geschwister mit seiner Hände Arbeit durchzubringen. Doch manchmal zwingen einem widrige Umstände ein Leben auf, das man nie gewollt hat - und so haben wir hier die erschütternde, etwas melancholische, teils auch hochkomische Lebensbeichte eines Mannes vor uns, der weder Held noch Verbrecher sein wollte, es aber nie selber in der Hand hatte, über sein Leben zu entscheiden. Ein ungeheuer eindrucksvolles Buch. -Christoph Nettersheim
Buch:
Liebe: Eine Diebesgeschichte
Autor:
Peter Carey, Ausgabe vom 4. Aug. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 486074
Die wahre Geschichte von Ned Kelly. "Oh Ned, you're better off dead You get no peace of mind. A track's a trail And they're hot on your tail Before they're gonna hang you high." Dieser Refrain eines Songs von Trevor Lucas aus den 70er-Jahren ist noch heute in vielen Ohren, und er besingt einen der größten Volkshelden, die in Australien verehrt werden: Ned Kelly, der "Robin Hood des fünften Kontinents". Zahllose Mythen ranken sich um diesen Outlaw des 19. Jahrhunderts; über ihn sind unzählige Bücher geschrieben, reichlich Balladen gesungen und auch eine Handvoll Filme gedreht worden (u.a. 1970 mit Mick Jagger in der Hauptrolle). Ned-Kelly-Biografien gibt es zuhauf; schon zahlreiche namhafte Schriftsteller (u.a. vom Autor von Schindlers Liste, Thomas Keneally) haben sich mit mehr oder minder großem Erfolg an dem Stoff versucht. Dem australischen Booker-Preisträger Peter Carey gelingt es, dem Leben des irischen Einwanderersohns eine gänzlich neue, hochspannende und zutiefst faszinierende Fassette abzugewinnen: Er lässt ihn selbst zu Wort kommen, in Form eines Lebensberichtes, den Ned Kelly kurz vor seinem Tod für seine kleine Tochter aufgezeichnet hat. In einer ganz eigenen ungebärdigen Sprache lässt Kelly sein Leben Revue passieren, von der harten Kindheit über seine ersten Konflikte mit dem Gesetz, seine unfreiwillige "Lehrzeit" bei einem finsteren Berufs-Outlaw und seine steile kriminelle Karriere (mit Pferdediebstählen, Banküberfällen, Polizistenmorden) bis hin zu dem legendären Scharmützel, bei dem er in einer selbst geschmiedeten eisernen Rüstung seiner in einen Hinterhalt gelockten Gang zur Seite stehen wollte und schließlich doch verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Dass Ned Kelly trotz seiner kapitalen Verbrechen schon zu Lebzeiten ein Held wurde, liegt daran, dass er seine ganzen Energien gegen die mit Willkür und Brutalität herrschenden Kolonialherren richtete und dabei den Armen gegenüber stets großzügig war. So hat Carey es leicht, uns Ned Kelly als sympathischen Helden zu schildern, der diese kriminelle Laufbahn nie angestrebt hat, sondern nichts lieber wollte, als nach dem frühen Tod des Vaters seine Mutter und seine Geschwister mit seiner Hände Arbeit durchzubringen. Doch manchmal zwingen einem widrige Umstände ein Leben auf, das man nie gewollt hat - und so haben wir hier die erschütternde, etwas melancholische, teils auch hochkomische Lebensbeichte eines Mannes vor uns, der weder Held noch Verbrecher sein wollte, es aber nie selber in der Hand hatte, über sein Leben zu entscheiden. Ein ungeheuer eindrucksvolles Buch. -Christoph Nettersheim
Buch:
Die geheimen Machenschaften des Jack Maggs
Autor:
Peter Carey, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 710404
Buch:
Illywhacker - Roman.
Autor:
Peter Carey, Ausgabe vom 1994, Broschiert, Verkaufsrang 1031581
Buch:
Oscar und Lucinda.
Autor:
Peter Carey, Ausgabe vom 1994, Broschiert, Verkaufsrang 1296296
Buch:
Der Große Bingobang - ( Ab 8 J.).
Autor:
Peter Carey, Ausgabe vom 1997, Gebunden, Verkaufsrang 1683480
Aus der Amazon.de-Redaktion Peter Carey ist durch seine skurrilen Romane wie Illywhacker oder Das seltsame Leben des Tristan Smith hierzulande bekannt geworden. Jetzt hat er sein erstes Kinderbuch Der große Bingobang geschrieben, und es ist zu erwarten, daß sich sein Erfolg auch bei den Kids fortsetzen wird. Sam, ein kleiner Junge, gerade neun Jahre alt, hat mit seinen Eltern jede Menge Sorgen. Unbekümmert steigen diese im teuersten Hotel von Toronto ab - um die Bezahlung der Hotelrechnung macht sich scheinbar nur Sam Gedanken, denn er weiß ganz genau, daß seine Eltern nicht mehr als 53 Dollar in der Tasche haben. Sein Vater versucht, das Familienbudget mit Pferdewetten und Glücksspielen aufzubessern, doch der Jackpot, der große Bingobang, auf den er ständig hofft, läßt auf sich warten. Auch das Bild, das Sams Mutter zu verkaufen versucht, entwickelt sich zum Ladenhüter. Jetzt muß Sam Initiative entwickeln, bevor alles in einer Katastrophe endet. Am Abend findet im Hotel ein großer Wettbewerb für Kinder statt, bei dem das "Perfekto-Kid" gesucht wird. Als Preis winken eine Menge Dollars. Ob Sam mit seinem abgetragenen Schlafanzug und seiner Lieblingsbaseballmütze eine Chance hat? Peter Carey verwickelt seine Leser in eine amüsante, phantasievolle Geschichte. Er erzählt von den Sorgen der Kinder, die durchaus die Probleme der Eltern wahrnehmen und durch unkonventionelle Handlungen alles noch einmal zum Guten wenden. -Manuela Haselberger 1