Product Description Auf dem Flohmarkt zu Paris gibt es das und gibt es dies. Trauriges und Putziges, Sauberes und Schmutziges, Neues und Veraltetes, Wunderlich Gestaltetes, Hässliches und Hübsches, Heiles, doch Kaputtes meistenteils.
Buch:
Hat es die DDR überhaupt gegeben?
Autor:
Peter Ensikat, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 601312
Buch:
Politisches Kabarett und Satire
Autor:
Henning Venske, Eckart von Hirschhausen, Peter Ensikat, Volker Kühn, Hilde Wackerhaben, Ausgabe vom 21. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 539846
Buch:
Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken
Autor:
Peter Ensikat, Ausgabe vom 2. März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 661291
Buch:
Was ich noch vergessen wollte
Autor:
Peter Ensikat, Ausgabe vom 1. Sept. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 731392
Aus der Amazon.de-Redaktion Stehen Sie gern über den Dingen? Peter Ensikat liefert das passende Podest dazu, praktisch und formschön. Ob Mülltrennung, Bundestag, Kleidermode, Globalisierungsschock: Zu allem der souveräne Blick von oben. Blicken Sie gern hinter die Kulissen? Ensikat öffnet die Tapetentüren auf der politischen Szene und Sie sehen: wenig dahinter. Die Bundesrepublik ein Land aus Schein und Nichts. Falls Ihnen Dauer-Entlarvung und Kabarettisten-Überlegenheit auf den Keks gehen: Vielleicht lieben Sie ja Virtuosen? Umwerfend die Fertigkeit des Autors, Begriffe blitzschnell zu wenden wie Handschuhe; Ensikat zeigt die Bodenlosigkeiten im Wortgewühl der Jetztzeit. Ob Sie das Buch mögen, hängt vielleicht auch mit Ihrem Wohnort zusammen: Kommen Sie aus dem Westen? Dann ist dieses Buch ein kleiner Test für Humor und Toleranz. Denn fast immer kommt bei Ensikats Analysen unseres kapitalistisch verrückten Alltags heraus, dass die vernünftigeren, menschlicheren, klügeren Denk- und Lebensweisen halt doch auf dem Territorium des Beitrittsgebietes zu Hause sind. Wohnen Sie im Osten? Hier schreibt einer von Ihnen! Erinnert an Gewesenes, jüngst Vergangenes, mit reichlich Skepsis für die Zukunft. Möglich, dass es Ihnen gefällt. Möglich aber auch, dass Sie auf die Lektüre reagieren wie eine vom Rezensenten eigens zu Rate gezogene Ex-Rostockerin: unwirsch. Soll das hier nun ein Verriss sein? Eigentlich nicht. Wer Kabarett-Texte mag, wird Ensikats Kabinettstückchen lieben und seine Sprache bewundern. Wem dagegen Stachelschwein und Scheibenwischer bloß Lach- und Schießbudenfiguren sind, der hat es schwer. Dem wird das Buch wahrscheinlich nur dort interessant, wo der Autor aus dem eigenen Leben plaudert. Zum Glück ist das an vielen Stellen der Fall. -Michael Winteroll