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"Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet. Sollte es diesem Buch gelingen, beim Leser die Lust am Denken zu wecken, wäre sein Ziel erreicht!" (Richard Precht )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 175 Bewertungen)
Leserkommentare:* Jeden Cent wert (5 von 5 Punkten) meint B. aus Wien Mein erstes Hörbuch und gleich ein Volltreffer! Ein sehr umfassender, systematischer und hochinteressanter Blick in die lange Geschichte der Philosophie, anregend angereichert mit neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. Eigentlich Pflichtlektüre für alle die bei der Frage "Was ist hier eigentlich los?" angelangt sind und eine "artgerechte Betriebsanleitung" für sich selbst suchen. Großes Wissen für kleines Geld. Hervorragend gesprochen von Caroline Mart und Bodo Primus. Hätte 6 Sterne verdient.
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"Precht hat aus seiner philosophischen Lebenshilfe ein ordentliches Hörbuch gemacht, das die besten Passagen seines Buches gekonnt aneinandermontiert, ohne dem Hörer dabei das Gefühl zu geben, etwas zu verpassen." (Titel Magazin )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 175 Bewertungen)
Leserkommentare:* Jeden Cent wert (5 von 5 Punkten) meint B. aus Wien Mein erstes Hörbuch und gleich ein Volltreffer! Ein sehr umfassender, systematischer und hochinteressanter Blick in die lange Geschichte der Philosophie, anregend angereichert mit neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. Eigentlich Pflichtlektüre für alle die bei der Frage "Was ist hier eigentlich los?" angelangt sind und eine "artgerechte Betriebsanleitung" für sich selbst suchen. Großes Wissen für kleines Geld. Hervorragend gesprochen von Caroline Mart und Bodo Primus. Hätte 6 Sterne verdient.
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"Das Buch ist keine der modischen Abrechnungen mit 1968 ff und verzichtet auch auf wohlfeile Besserwisserei des Zurückblickenden. Vorsichtig, den eigenen Erinnerungen misstrauend und mit unverkennbarer Wehmut nähert er sich einer versunkenen Epoche mit ihren Idealen und Hoffnungen." (DAS MAGAZIN)
"Prechts Erinnerungen sind weit mehr als nur unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben unter der linken Käseglocke im provinziellen Solingen. Sowohl aus der Sichtweise des Kindes, das er damals war, wie auch aus der Perspektive des inzwischen Erwachsenen reflektiert er die politischen Mentalitäten aus der Epoche zwischen Apo und Gründungskongress der Grünen. Genau das macht den Reiz des Buches aus." (HANDELSBLATT, 16.12.05)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 21 Bewertungen)
Leserkommentare:* Zeitgeist und Humor! (5 von 5 Punkten) meint D.J.H. aus München Ich hatte zuerst den gleichnamigen Film gesehen und als relativ gleichaltriger Zeitgenosse von Precht kamen viele Erinnerungen an die eigene Vergangenheit dabei zu Tage. Das Buch ist stark autobiographisch, Precht beschreibt sein Erwachsenwerden in einer Familie, die im bürgerlichen Solingen der 60er Jahre lebend, den Versuch untenahm, im Westen eine kleine Enklave des Sozialismus zu etablieren. Aus heutiger Sicht wirkt dieser Versuch bizarr, wir haben das sozialistische Experiment Osteuropas nach dem 2. Weltkrieg als endgültig gescheitert zu den Akten gelegt.
Precht gelingt es hervorragend, die Position seiner Eltern darzustellen, die einen Gegenpol zur öffentlichen Einheitsmeinung im Westen über gute Amerikaner und böse Russen schaffen wollten. Diese Denkposition führt zu einer unkonventionellen, sehr liberalen Erziehung, die dann aber doch ihre starren Regeln hat (amerikanisch geprägte Unterhaltungssendungen wie Flipper oder Fury waren verboten!).
Herrlich sind Sarkasmus und Ironie des Autors: auf seine Frage hin, warum man als Sozialist nicht in die DDR gehen würde, meinte Mutter Precht, dass der Vater dort als Designer keine Arbeit finden würde, da drüben schon alles so schön und richtig gestaltet sei! Genauso witzig sind Anekdoten aus der Schule, wo der kleine David den in Deutschland hochverehrten John F. Kennedy als "Mörder" heftig kritisiert wegen des Vietnam-Krieges.
Am meisten haben mich die Zitate über Christa Hunscha amüsiert. Diese streitbare Dame schrieb ein Buch über die Darstellung der Wirklichkeit in Kinderbüchern. Dort übte Fr. Hunscha erstaunliche Kritik an Kinderbüchern. Der bei uns als harmlos geltende Räuber Hotzenplotz etwa sei gefährlich, weil er zu ein "dummdreistes Einschwören des Kinderkosmos auf die kapitalistische Warengesellschaft." bewirken würde! Sie kritisierte insbesondere, dass Kinder ihr Leben riskierten für Omas Kaffeemühle.
Diese Anekdoten gepaart mit einem flüssigen Erzählstil und auch der Fähigkeit, über sich selbst zu schmunzeln, machen das Buch zu einem kleinen Juwel. Ich glaube nicht, dass es jedem gefällt, aber für Menschen, die auch gern etwas Gesellschaftskritik üben und ein wenig politisches Interesse haben, ist es wirklich zu empfehlen.
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Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe. Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit "Romantik als Konsum" oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt. Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch?), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen ? vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt. Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit ? und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner. "Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben" ? so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest Spätestens seit dem Bestsellererfolg Wer bin ich ? und, wenn ja: wie viele? kommt man an dem Kölner Autor Richard David Precht nicht mehr vorbei. Das Buch ist eine ebenso kluge wie brillant geschriebene Einführung in die Philosophiegeschichte ? aber auch eine Gebrauchanweisung ins philosophische Denken und Fühlen, die auch die Liebe mit einbezieht. Der Nachfolgeband Liebe. Ein unordentliches Gefühl macht das Emotionale noch zentraler zu seinem Thema ? und auch wieder nicht. Denn Precht hebt darin darauf ab, die Liebe als evolutionär überflüssig zu charakterisieren und psychologisch als Gefühl zu deuten, das mit dem Verlust der elterlichen Bindung an Bedeutung gewinnt. Aber vielleicht macht sie ja gerade das so reizvoll. Precht selbst jedenfalls ist verliebt. Den Umstand, vor einigen Jahren seine Frau Caroline Mart getroffen zu haben, bezeichnet er in den zahlreichen Interviews immer wieder als sein größtes Glück. Was lag da näher, als seinen Text mit der erfolgreichen Fernsehmoderatorin aus Luxemburg gemeinsam einzuspielen? Und, was soll man sagen: derart dialogisch wirkt Liebe. Ein unordentliches Gefühl noch mal so gut. Man mag ja manche ? vielleicht auch allzu provokant vorgetragene ? These Prechts nicht teilen. Vielleicht ist auch der ein oder andere Gedanke zum Thema aus Philosophie, Psychologie und Hirnforschung durch seine populäre Aufbereitung seiner Tiefe beraubt. Aber so, wie der Autor Liebe. Ein unordentliches Gefühl gemeinsam mit seiner Frau vorträgt, will man das gern verzeihen. Beim Hören nämlich springt der Funke auf jeden Fall über. Und nach dem Hörgenuss sollte man draußen auf die Straße gehen und sich neu verlieben. - Stefan Kellerer 4 CD, ca. 280 Minuten
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 59 Bewertungen)
Leserkommentare:* Vieles wird verstehbarer (5 von 5 Punkten) meint M.F. Zufällig durch eine Fernsehsendung darauf aufmerksam geworden, habe ich mir das Hörbuch gekauft und bin begeistert. Besonders wo es ans "Praktische" geht (CD 3) macht es wirklich Sinn, sich dieses Hörbuch zu kaufen. Ich verstehe jetzt Vieles besser, zumal sich das Gesagte mit meinen Beobachtungen und eigenen Erfahrungen deckt. Was das Tolle ausmacht ist, daß ich hier den Hintergrund auf verständnisvolle Weise erklärt bekomme und mich durch die wiederholte Auseinandersetzung mit dem Gesagten viel besser selbst "korrigieren" kann und mehr Verständnis aufbringe. Was will man mehr??
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| | Hörbuch: | Liebe - Ein unordentliches Gefühl |
| Autor: | Richard David Precht, Ausgabe vom 16. März 2009, Audio CD, Verkaufsrang 78125 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Liebe - Ein unordentliches Gef Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe. Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit "Romantik als Konsum" oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt. Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch?), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen ? vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt. Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit ? und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner. "Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben" ? so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 59 Bewertungen)
Leserkommentare:* Vieles wird verstehbarer (5 von 5 Punkten) meint M.F. Zufällig durch eine Fernsehsendung darauf aufmerksam geworden, habe ich mir das Hörbuch gekauft und bin begeistert. Besonders wo es ans "Praktische" geht (CD 3) macht es wirklich Sinn, sich dieses Hörbuch zu kaufen. Ich verstehe jetzt Vieles besser, zumal sich das Gesagte mit meinen Beobachtungen und eigenen Erfahrungen deckt. Was das Tolle ausmacht ist, daß ich hier den Hintergrund auf verständnisvolle Weise erklärt bekomme und mich durch die wiederholte Auseinandersetzung mit dem Gesagten viel besser selbst "korrigieren" kann und mehr Verständnis aufbringe. Was will man mehr??
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| | Buch: | Die Instrumente des Herrn Jørgensen |
| Autor: | Richard David Precht, Georg Jonathan Precht, Ausgabe vom 9. März 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 95419 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Ein Buch über die Ordnung der Welt, die Macht der Phantasie und die Tragikomik des Lebens Lilleø, eine kleine dänische Insel in der Ostsee: Für einen Sommer ist Kriminalassistent Ansgar Jørgensen auf das idyllische Eiland versetzt worden, um die Provinz kennenzulernen. Doch bereits am Tag seiner Ankunft wird er mit einem mysteriösen Todesfall konfrontiert - und der ist nicht das einzige Rätsel, das die malerische Kulisse verbirgt. Je tiefer Jørgensen in die dunkle Geschichte der Insel eindringt, desto verstörender ist das, was er entdeckt ...Ursprünglich unter dem Titel "Das Schiff im Noor" erschienen, jetzt in überarbeiteter Neuausgabe.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 24 Bewertungen)
Leserkommentare:* Schöne Erzählung (5 von 5 Punkten) meint R. Wer einen spannenden Krimi erwartet ist hier falsch. Wer aber eine schöne Erzählung genießen will, der ist hier richtig.
Alle die die eine gelungene Erzählung (mit all ihren Längen und Ausschweifungen) so genießen können wie einen guten Wein oder Whiskey (oder einen ruhigen Dänemark-Urlaub) sollten sich dieses Buch ruhig kaufen.
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| | Buch: | Die gleitende Logik der Seele |
| Autor: | Richard David Precht, Ausgabe vom März 2001, Broschiert, Verkaufsrang 3245685 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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