Richard P Feynman, Ausgabe vom 1989, Broschiert, Verkaufsrang 2371116
Buch:
Was soll das alles? Gedanken eines Physikers
Autor:
Richard P. Feynman, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 1302075
Aus der Amazon.de-Redaktion Feynman-Fans gibt es viele. Mit gutem Grund: Feynmans Erkennungszeichen sind für viele eben nicht Kreide und Rechenschieber, sondern seine Bongotrommeln. Wahrscheinlich hat dieser Hauch des Unkonventionellen den Piper Verlag dazu bewogen, mit Was soll das alles? den Wortlaut dreier Vorträge, die Feynman im Jahre 1963 bestritten hat, nun auch in Deutsch zu veröffentlichen. Ich bin nicht sicher, ob man dem Vorzeigephysiker damit einen Gefallen getan hat. Sicher, die Punkte, um die Feynman seine Gedanken laut Umschlagtext kreisen lassen möchte, lassen einiges erhoffen: Es soll gehen um das Verhältnis von Physik und Religion, Ufos, die Wissenschaftsfeindlichkeit der Menschen, Esoterik. In seinem ersten Vortrag bleibt Feynman auch dicht an seinem Thema (Was ist Wissenschaft, und wie wirkt sie sich auf den Alltag aus), hier macht er auf mitreißende Weise greifbar, was Forscher in ihre Laboratorien treibt. Dieses Niveau kann Feynman aber leider nicht halten. Im zweiten Kapitel wirbeln seine Ideen zunächst mit gewohnter Brillianz um den Zwiespalt zwischen Religion und Wissenschaft, bevor er beim Stichwort Ethik abschweift und leider allzu diffus wird: Er spricht lange über Glauben und Moral, um dann festzustellen, dass man sich als Physiker hier mit einem Urteil lieber zurückhält - und sich im übrigen besser nur über Dinge streitet, die man quasi experimentell klären kann. Schade, dass da nicht mehr herauskommt. Über die folgende Kommunistenschelte will man gerne hinwegsehen, immerhin war kalter Krieg. Der dritte Vortrag aber ist ein Sammelsurium von Ansichten zu diesem und jenem, etwa Kritik an der NASA, Überlegungen zum Ursprung von Ideen, zu Risiken der Atomkraft, zum Humbug Psychoanalyse - leider oft nur angedacht und nicht zu Ende geführt. Von der Welterklärung, die der Titel in Aussicht stellt, ist in diesem Buch, erst recht in diesem Teil, leider nur wenig zu finden. Also: Reingucken oder nicht? Was soll das alles? lässt sich durchaus mit Gewinn lesen, es sind immer noch viele wertvolle Denkanstöße drin. Letztlich aber machte sich Feynman hier zu Dingen Gedanken, von denen er wenig versteht. Was man aber von diesem sym-pathischen Ausnahmeforscher auf jeden Fall lernen kann, ist, "ich weiß es nicht" zu sagen, wenn man sich mit einem Punkt nicht auskennt - vielleicht macht das manche seiner Ausführungen so unbestimmt. Also: Wer mehr über Feynmans Gedankenwelt erfahren möchte, sollte sich dieses Buch zulegen, wer ihn aber erst kennen lernen will, sollte besser zu anderen Büchern greifen. -Stefan Albus
Buch:
Vom Wesen physikalischer Gesetze
Autor:
Richard P Feynman, Ausgabe vom 1990, Gebunden, Verkaufsrang 901444
Buch:
Quantenelektrodynamik - Eine Vorlesungsmitschrift
Autor:
Richard P. Feynman, Harald Fritzsch, Ausgabe vom Okt. 1997, Broschiert, Verkaufsrang 2338193
Buch:
Sie belieben wohl zu scherzen, Mr - Feynman!: Abenteuer eines neugierigen Physikers
Autor:
Richard P. Feynman, Ausgabe vom 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 574628
Buch:
Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken
Autor:
Richard P. Feynman, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 520069
Aus der Amazon.de-Redaktion Wohl jeder, der in der Wissenschaft arbeitet, hat sich sicher einmal in seiner Karriere die Frage nach dem Nobelpreis gestellt und überlegt, was denn nötig sei, um ihn zu erhalten. Wer das Buch "Es ist so einfach" von Richard P. Feynman gelesen hat, wird am Ende zumindest zwischen den Zeilen eine Antwort darauf erhalten haben. Zuvor hat der Leser in zehn verschiedenen Kapiteln Richard Feyman, Nobelpreisträger für Physik, kennen gelernt und nachvollziehen können, weshalb dieser Wissenschaftler für seine Umwelt ein solch faszinierender Mensch gewesen ist. Die Kapitel bestehen aus einzelnen Interviews und Vorträgen des 1988 verstorbenen Forschers, in denen wir vom Autor zum Beispiel eine so geistreiche wie ironische Antwort auf die Frage "Was ist Wissenschaft?" erhalten. Oder sie enthalten Abschnitte, in denen uns endlich mal erklärt wird, was genau Nano-Physik ist oder was es mit anderen Forschungsgebieten des Nobelpreisträgers auf sich hat. Vor allem aber lernen wir einen Menschen kennen, der in seinen auch autobiographischen Reflexionen zu den Aufgaben der Wissenschaft und der Rolle des Wissenschaftlers deutlich macht, was seine außergewöhnliche Karriere begründet hat: eine geradezu kindhafte Neugier, das Vergnügen zu entdecken und die ungebrochene Lust am Zweifel! Zwar sind einige Aussagen des Physikers zu Fragen der Religion oder zum Verhältnis von Wissenschaft und Kommunismus in ihrer Formulierung recht oberflächlich, aber insgesamt liegt hier ein Buch vor, das uns einen herausragenden Wissenschaftler nahe bringt und uns zu verstehen gibt, weshalb dieser Mann in seinem Fachgebiet und darüber hinaus eine so außergewöhnliche Karriere gemacht hat. Allerdings erscheint es kaum vorstellbar, dass es Richard P. Feynman, dem großen Zweifler, gefiele, wenn er wüsste, dass er in dem Vorwort zu seinem Buch als Idol bezeichnet wird. -Britta Petersen
Buch:
Absolut vernünftige Abweichungen vom ausgetretenen Pfad: Briefe eines Lebens
Autor:
Richard P. Feynman, Ausgabe vom Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 799122
Buch:
Sechs physikalische Fingerübungen
Autor:
Richard P. Feynman, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 823580
Aus der Amazon.de-Redaktion Für wen, für wen nicht? Nun, falls Sie ein kleines Mathe- und Physikgenie in der Familie haben, können Sie ihm oder ihr den Band beruhigt in die Hand geben. Zwar wird der kleine Einstein nicht alles sofort verstehen, aber mit mehrmaligem Lesen dürfte das zu beheben sein. Keinesfalls geeignet ist Feynmans Bestseller für Leser des Typs "Was ich immer schon über Physik wissen wollte". Dazu ist er denn doch zu hochgestochen. Und: Man merkt das nicht gleich! Der Nobelpreisträger bemüht sich ja um eine sehr einfache Diktion. Schließlich waren diese Vorträge für Anfänger (eines Physikstudiums wohlgemerkt) bestimmt. Will man aber wirklich kapieren, merkt man schnell: Feynman denkt derart souverän über Berg und Tal, dass einem schnell schwindlig werden kann. Er selbst war übrigens, im Vorwort sagt er es, sehr skeptisch in Bezug auf die eigene Verständlichkeit. Ideal dürfte der Band für Physik-, Chemie-, Mathe- und Biolehrer sein, sowie deren beste Schüler. Studierende der Naturwissenschaften können sich bei der Lektüre in ein Stück naturwissenschaftlicher Weltprosa verlieben und/oder einfach einen Klassiker kennen lernen, der über kleinste Teilchen ebenso wie über kosmische Zusammenhänge leicht zu plaudern scheint. Den Rezensenten am stärksten beeindruckt hat, wie wenig geteilt das Wissen von der Natur tatsächlich ist: Völlig willkürlich erscheinen auf der molekularen Ebene die Grenzen zwischen Chemie, Biologie und Physik. Feynman bewegt sich leichten Schrittes hin und her. Vielleicht wäre der naturwissenschaftliche Unterricht an den Schulen erfolgreicher, wenn mehr auf diese Gemeinsamkeiten geachtet würde. -Michael Winteroll
Buch:
QED - Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie
Autor:
Richard P. Feynman, Ausgabe vom 1990, Gebunden, Verkaufsrang 551584
Aus der Amazon.de-Redaktion Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts hält Richard P. Feynman eine Vorlesungsreihe über die Quantenelektrodynamik (QED). Nicht nur ist er einer der wichtigsten Physiker des zwanzigsten Jahrhunderts, er hat für seine Beiträge auf diesem Gebiet der Physik auch den Nobelpreis erhalten. Da sollte man doch erwarten, dass ein Buch, das nach diesen Vorlesungen entsteht, hoch kompliziert, trocken und nur für eine Handvoll Fachleute verständlich wäre. Aber es ist alles andere als das: Feynman erklärt mit Alltagsbeispielen, umwerfendem Humor, schnoddrigen Formulierungen und verblüffenden Sichtweisen eine Theorie, die dem "gesunden Menschenverstand? völlig zuwider läuft. Und das so, dass auch Laien ihm zumindest einen Teil des Weges folgen können. Aber warum auch nicht? Schließlich besteht die Methode der Quantenelektrodynamik nach Feynman eigentlich nur darin, "dass wir lauter kleine Pfeile auf ein Blatt Papier zeichnen?. Mithilfe dieser "kleinen Pfeile? kann man tatsächlich alle Lichtphänomene berechnen und erklären ? zum Beispiel die Brechung des Lichts im Wasser, die Reflexion von Glas und Luftspiegelungen. Doch damit nicht genug: Drei Grundvorgänge, in denen Photonen und Elektronen die Hauptrollen spielen, reichen aus, um fast alle Naturphänomene zu erklären. Doch die enorme Bedeutung der Quantenelektrodynamik ist nur ein Grund, Feynman auf seiner spannenden Reise durch diese bizarre Welt zu folgen. Der andere ist schlicht und einfach der, dass man in diesem Buch von einem der bedeutendsten Physiker großartig unterhalten wird. - Gabi Neumayer
Buch:
Feynman Vorlesungen über Physik, 3 Bde., Bd.2, Elektromagnetismus und Struktur der Materie
Autor:
Richard P. Feynman, Robert B. Leighton, Matthew Sands, Ausgabe vom 8. Nov. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 829540