Product Description Nicht mehr ideologische oder wirtschaftliche Auseinandersetzungen werdendie zukünftige Weltpolitik bestimmen, sondern die Konflikte zwischen dengroßen Kulturkreisen, so lautet Huntingtons These. Sind die Grenzen zwischenden Kulturen die Fronten der Zukunft? Provokant, spannend und internationalheftig diskutiert - ein Muss für jeden politisch interessierten Leser!
Buch:
Kampf der Kulturen - SPIEGEL-Edition Band 11
Autor:
Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 9. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 31027
Buch:
Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21 - Jahrhundert: The Clash of Civilizations - Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21 - Jahrhundert
Autor:
Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 1. Dez. 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 163527
Product Description geringe Lagerspuren
Buch:
Der Sound des Sachzwangs - Der Globalisierungs-Reader
Autor:
Elmar Altvater, Noam Chomsky, Mike Davis, Erhard Eppler, Johan Galtung, Jürgen Habermas, Samuel P. Huntington, Naomi Klein, Birgit Mahnkopf, Saskia Sassen, u.a., Ausgabe vom 10. Sept. 2006, Broschiert, Verkaufsrang 141592
Product Description Der Sound des Sachzwangs Der Globalisierungs-Reader
Buch:
Kampf der Kulturen
Autor:
Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 1997, Gebunden, Verkaufsrang 128534
Buch:
Streit um Werte: Wie Kulturen den Fortschritt prägen
Autor:
Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 1. April 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 520675
Aus der Amazon.de-Redaktion Warum ist Südkorea reich und Ghana arm? Für Huntington hängt dieser Unterschied vor allem von "kulturellen Faktoren" ab: "Südkoreaner schätzen Sparsamkeit, Investitionen, harte Arbeit, Bildung, Organisation und Disziplin. Ghanaer orientieren sich an anderen Werten. Mit einem Wort: Kultur zählt." So einfach kann Komplexes manchmal sein. Streit um Werte ist mit Vorsicht zu genießen. Zum einen ist das Buch, entgegen dem, was seine Aufmachung verspricht, kein neuer Huntington, sondern ein Sammelband mit Aufsätzen verschiedener Autoren. Der Verfasser des umstrittenen Buches Kampf der Kulturen hat lediglich ein kurzes Vorwort beigesteuert. Zum anderen wird hier mit einer These operiert, die bestenfalls als Halbwahrheit bezeichnet werden kann: Armut und "Unterentwicklung" - so die zentrale Argumentation - sind eine Frage der Kultur. Als Paradebeispiel dient Lateinamerika: Die Existenz autoritärer und korrupter Regime sei hier vor allem "entwicklungsresistenten" Wertvorstellungen aus dem iberischen Katholizismus zu verdanken. Dass ausgerechnet die "protestantisch-fortgeschrittenen" USA diese Regierungen in vielen Fällen mit massiver Hilfe unterstützen, wird dabei freilich unterschlagen. Man fragt sich, was das soll. Doch spätestens im Beitrag von Mariano Grondona wird klar, wohin der Hase läuft: "Indem Menschen ein Wertsystem wählen, geben sie faktisch jener Art von Wirtschaft den Vorzug, die sich aus dem jeweiligen System ergibt, und diese Wirtschaft bekommen sie dann auch." In anderen Worten: Die Dritte Welt ist selber schuld, wenn es ihr nicht so gut geht wie dem Westen - sie müsste ja nur ihre Werte ändern. So simpel sind die Dinge aber nicht. Ganz abgesehen davon, dass es da auch noch Handelsbeschränkungen und internationale Machtkonstellationen gibt, klimatische Besonderheiten und Unterschiede in der natürlichen Verteilung der Ressourcen, sucht man sich auch sein Wertesystem nicht einfach aus: Kultur ist nichts, was an sich existiert. Kultur ist menschgemacht. Sie bestimmt das Handeln zwar, doch gleichzeitig wird sie durch dieses Handeln - und das heißt: durch die Menschen und die Umstände, in denen sie leben - auch hervorgebracht. Als Universalerklärung für Entwicklungsunterschiede sind Werte deshalb nur bedingt geeignet: Sie selbst sind ein Produkt, das zu erklären ist. Im Übrigen muss man sich schon entscheiden: Wenn man "Kultur" tatsächlich "ernst nimmt" (so der Titel eines Textbeitrags zur Situation der Afroamerikaner in den USA), dann heißt das, dass auch unsere eigenen Werte kulturelle Werte sind. Insofern sollte man sich auch die Frage stellen, ob die Erziehung zu "Ordnung, Reinlichkeit, Pünktlichkeit, Achtung vor dem Gesetz, Arbeitsethos und Genügsamkeit" tatsächlich für die gesamte Welt der Königsweg zum "Fortschritt" ist (Harrison) - oder nur den Idealvorstellungen des evangelikalen Okzidents entspricht. Das unterbleibt jedoch: Für die Herausgeber des Sammelbands ist die Kultur - nicht sehr viel anders als zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Konzept der Rasse - lediglich als ( Schein-)Erklärung für die "Minderleistung (sic!) einzelner ethnischer Gruppen" von Interesse. Glücklicherweise enthält die Aufsatzsammlung neben Huntington, Harrison und Co. auch Stimmen, die das Gegenteil dieses Paradigmas vertreten: Der Ethnologe Richard Shweder plädiert für eine wertungsfreie Anerkennung kultureller Vielfalt; Jeffrey Sachs betont die Rolle, die Geografie und Politik für wirtschaftlichen Fortschritt spielen. Das macht Streit um Werte spannend, obwohl die "Einführung" diese konträren Stimmen bereits im Vorhinein zu diskreditieren versucht - ein Vorgehen, das für einen Sammelband gelinde gesagt ungewöhnlich ist. Andererseits lässt es die fast schon religiöse Dimension des Streits erkennen. Für neuzeitliche Universalrezepte scheint es inzwischen nicht mehr leicht zu sein, sich gegen einen aufgeklärten postmodernen Pluralismus durchzusetzen. -Bernhard Wörrle 1
Buch:
Who are we - Die Krise der amerikanischen Identität
Autor:
Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 10. Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 488009
Buch:
Streit um Werte
Autor:
Lawrence E. Harrison, Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 853259
Aus der Amazon.de-Redaktion Warum ist Südkorea reich und Ghana arm? Für Huntington hängt dieser Unterschied vor allem von "kulturellen Faktoren" ab: "Südkoreaner schätzen Sparsamkeit, Investitionen, harte Arbeit, Bildung, Organisation und Disziplin. Ghanaer orientieren sich an anderen Werten. Mit einem Wort: Kultur zählt." So einfach kann Komplexes manchmal sein. Streit um Werte ist mit Vorsicht zu genießen. Zum einen ist das Buch, entgegen dem, was seine Aufmachung verspricht, kein neuer Huntington, sondern ein Sammelband mit Aufsätzen verschiedener Autoren. Der Verfasser des umstrittenen Buches Kampf der Kulturen hat lediglich ein kurzes Vorwort beigesteuert. Zum anderen wird hier mit einer These operiert, die bestenfalls als Halbwahrheit bezeichnet werden kann: Armut und "Unterentwicklung" - so die zentrale Argumentation - sind eine Frage der Kultur. Als Paradebeispiel dient Lateinamerika: Die Existenz autoritärer und korrupter Regime sei hier vor allem "entwicklungsresistenten" Wertvorstellungen aus dem iberischen Katholizismus zu verdanken. Dass ausgerechnet die "protestantisch-fortgeschrittenen" USA diese Regierungen in vielen Fällen mit massiver Hilfe unterstützen, wird dabei freilich unterschlagen. Man fragt sich, was das soll. Doch spätestens im Beitrag von Mariano Grondona wird klar, wohin der Hase läuft: "Indem Menschen ein Wertsystem wählen, geben sie faktisch jener Art von Wirtschaft den Vorzug, die sich aus dem jeweiligen System ergibt, und diese Wirtschaft bekommen sie dann auch." In anderen Worten: Die Dritte Welt ist selber schuld, wenn es ihr nicht so gut geht wie dem Westen - sie müsste ja nur ihre Werte ändern. So simpel sind die Dinge aber nicht. Ganz abgesehen davon, dass es da auch noch Handelsbeschränkungen und internationale Machtkonstellationen gibt, klimatische Besonderheiten und Unterschiede in der natürlichen Verteilung der Ressourcen, sucht man sich auch sein Wertesystem nicht einfach aus: Kultur ist nichts, was an sich existiert. Kultur ist menschgemacht. Sie bestimmt das Handeln zwar, doch gleichzeitig wird sie durch dieses Handeln - und das heißt: durch die Menschen und die Umstände, in denen sie leben - auch hervorgebracht. Als Universalerklärung für Entwicklungsunterschiede sind Werte deshalb nur bedingt geeignet: Sie selbst sind ein Produkt, das zu erklären ist. Im Übrigen muss man sich schon entscheiden: Wenn man "Kultur" tatsächlich "ernst nimmt" (so der Titel eines Textbeitrags zur Situation der Afroamerikaner in den USA), dann heißt das, dass auch unsere eigenen Werte kulturelle Werte sind. Insofern sollte man sich auch die Frage stellen, ob die Erziehung zu "Ordnung, Reinlichkeit, Pünktlichkeit, Achtung vor dem Gesetz, Arbeitsethos und Genügsamkeit" tatsächlich für die gesamte Welt der Königsweg zum "Fortschritt" ist (Harrison) - oder nur den Idealvorstellungen des evangelikalen Okzidents entspricht. Das unterbleibt jedoch: Für die Herausgeber des Sammelbands ist die Kultur - nicht sehr viel anders als zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Konzept der Rasse - lediglich als ( Schein-)Erklärung für die "Minderleistung (sic!) einzelner ethnischer Gruppen" von Interesse. Glücklicherweise enthält die Aufsatzsammlung neben Huntington, Harrison und Co. auch Stimmen, die das Gegenteil dieses Paradigmas vertreten: Der Ethnologe Richard Shweder plädiert für eine wertungsfreie Anerkennung kultureller Vielfalt; Jeffrey Sachs betont die Rolle, die Geografie und Politik für wirtschaftlichen Fortschritt spielen. Das macht Streit um Werte spannend, obwohl die "Einführung" diese konträren Stimmen bereits im Vorhinein zu diskreditieren versucht - ein Vorgehen, das für einen Sammelband gelinde gesagt ungewöhnlich ist. Andererseits lässt es die fast schon religiöse Dimension des Streits erkennen. Für neuzeitliche Universalrezepte scheint es inzwischen nicht mehr leicht zu sein, sich gegen einen aufgeklärten postmodernen Pluralismus durchzusetzen. -Bernhard Wörrle 1
Buch:
Who Are We - Die Krise der amerikanischen Identität
Autor:
Samuel P. Huntington, Ausgabe vom 2004, Gebunden, Verkaufsrang 642359
Product Description Originalverpackt, Neu!!!
Buch:
Der Kampf der Kulturen - The Clash of Civilizations - Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21.Jahrhundert.