Audiobook-Rezensionen "Liebe bis aufs Blut" ist eine Zusammenstellung von sechs Geschichten junger deutscher Autorinnen. Das gemeinsame Thema ist Liebe. Liebe, die sich in Schmerz und Eifersucht verwandelt und das alles überschattende Gefühl, vergiftet zu sein. Es sind Erzählungen, in denen junge Mädchen, junge Frauen manchmal völlig irritiert und fassungslos feststellen, dass Liebe brutal weh tun kann. Jede Geschichte wird von der Autorin selbst gelesen. Man ist dabei überrascht, von so viel Einsamkeit, Leere und Trostlosigkeit zu hören. Judith Hermann erzählt in "Zigaretten" davon, dass sie letztendlich eifersüchtig ist auf die Zeit, in der ihr Freund sie noch nicht kannte, als er ohne sie leben konnte. Sie ist eifersüchtig auf die Vergangenheit. Giftige Gedanken sind in Jenny Erpenbecks Erzählung " Atropa Bella-Donna" das düstere Ende einer langen Freundschaft. Er hat eine Freundin, während sie ihm in den gemeinsamen Ferien ihre Liebe gestehen wollte. Sie muss sich eingestehen, dass sie vom vielen Sehen vergiftet ist. "Lolo" von Tanja Dückers beschreibt die glückliche Befreiung von einem Traumjungen, der jedoch keine Nähe will. Laura ist auf die vielen Freunde, die nicht gewährte gemeinsame Zeit eifersüchtig; nicht auf eine andere Frau. Den schmerzhaften Verlust der besten Freundin an einen Mann beschreibt Simone Buchholz in "Austausch". "Deine Finger reichen nicht bis zum November" von Alissa Walser stellt dar, was im Kopf passieren kann, wenn der Freund mit seiner Ex in Urlaub fährt. "Gras und Rüben" schließlich zeigt die geträumte, eingebildete Beziehung des Geliebten Flip mit seiner Cousine Carla. Autorenlesung, Spieldauer: ca. 128 Minuten, 2 CD. - culture.text
Buch:
Der Trick ist zu atmen: Erste Liebe, erster Sex, und wie du beides überlebst
Autor:
Simone Buchholz, Ausgabe vom März 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 569335
Audiobook-Rezensionen "Liebe bis aufs Blut" ist eine Zusammenstellung von sechs Geschichten junger deutscher Autorinnen. Das gemeinsame Thema ist Liebe. Liebe, die sich in Schmerz und Eifersucht verwandelt und das alles überschattende Gefühl, vergiftet zu sein. Es sind Erzählungen, in denen junge Mädchen, junge Frauen manchmal völlig irritiert und fassungslos feststellen, dass Liebe brutal weh tun kann. Jede Geschichte wird von der Autorin selbst gelesen. Man ist dabei überrascht, von so viel Einsamkeit, Leere und Trostlosigkeit zu hören. Judith Hermann erzählt in "Zigaretten" davon, dass sie letztendlich eifersüchtig ist auf die Zeit, in der ihr Freund sie noch nicht kannte, als er ohne sie leben konnte. Sie ist eifersüchtig auf die Vergangenheit. Giftige Gedanken sind in Jenny Erpenbecks Erzählung " Atropa Bella-Donna" das düstere Ende einer langen Freundschaft. Er hat eine Freundin, während sie ihm in den gemeinsamen Ferien ihre Liebe gestehen wollte. Sie muss sich eingestehen, dass sie vom vielen Sehen vergiftet ist. "Lolo" von Tanja Dückers beschreibt die glückliche Befreiung von einem Traumjungen, der jedoch keine Nähe will. Laura ist auf die vielen Freunde, die nicht gewährte gemeinsame Zeit eifersüchtig; nicht auf eine andere Frau. Den schmerzhaften Verlust der besten Freundin an einen Mann beschreibt Simone Buchholz in "Austausch". "Deine Finger reichen nicht bis zum November" von Alissa Walser stellt dar, was im Kopf passieren kann, wenn der Freund mit seiner Ex in Urlaub fährt. "Gras und Rüben" schließlich zeigt die geträumte, eingebildete Beziehung des Geliebten Flip mit seiner Cousine Carla. Autorenlesung, Spieldauer: ca. 128 Minuten, 2 CD. - culture.text
Buch:
Hallo wer bist denn du?
Autor:
Simone Buchholz, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 1721883
Buch:
Revolverherz: Ein Hamburg-Krimi
Autor:
Simone Buchholz, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 82653
Ursula Illert, Peter Heusch, Helmut Wöstmann, Simone Buchholz, Gustave Flaubert, Italo Calvino, Ausgabe vom 2003, Audio CD, Verkaufsrang 870172
Audiobook-Rezensionen Liebe, die echte, aber auch die eingebildete kann viel bewirken. Die hier vorgetragenen sechs Liebesgeschichten beschäftigen sich alle mit der Magie der Liebe. Verboten, korrekt, imaginär und flüchtig, in welcher Form sie auftritt ist einerlei, immer sorgt sie für Aufregung und Tumult. Anregend-entspannende Unterhaltung! Die Unruhe, die eine verbotene Liebe erzeugen kann, wird von Anton Tschechow in "Rendezvous in der Sommerfrische" wunderbar plastisch beschrieben. Ein kleiner Brief mit dem Liebesgeständnis einer jungen Blondine und der Bitte um ein Rendezvous bringt den verheirateten Pawel Iwanitsch ziemlich durcheinander. Stündlich frisst sich die Begierde, zumindest zu wissen, wer denn die Schöne ist, mehr in Pawels Existenz. Peter Heusch trägt mit seiner wandlungsfähigen Stimme den inneren Kampf des Protagonisten treffend vor. Amüsant! "Das Tagebuch der Redegonds" thematisiert die Macht der Liebe, auch wenn sie nur eingebildet ist. Arthur Schnitzler ? seine "Traumnovelle" ist ein Meisterwerk ? ist ein Kenner der Grenzgebiete zwischen Realität und Traum, Phantasie und Wirklichkeit. Das Stück, das Helmut Wöstmann hier vorträgt, spielt mit der Macht des Unbewussten. Denn alle Liebeserlebnisse, die der Erzähler sich eingebildet hat, liest er später im Tagebuch seiner Angebeteten. Er stellt sich dem Ehemann, duelliert sich und wird mitten ins Herz getroffen. Diese unerhörte Geschichte, die der Protagonist einem Bekannten nachts auf einer Parkbank erzählt, wird durch das abrupte Verschwinden des Erzählers nach Beendigung seiner Geschichte noch gesteigert. Ein verwirrendes Rätsel bleibt am Ende: Wer wurde in dem Duell um Redegond erschossen? Ist sie tot oder mit einem jüngeren Geliebten auf und davon? Subtil! Zu welchen Blendungen die Liebe bzw. die Eifersucht fähig ist, zeigt Frank Wedekind in "Die Schutzimpfung". Als Mittel den Ehemann gegen Eifersucht zu feien, kann man die Schutzimpfung einsetzen, wenn man dem Ehemann immer wieder versichert, man würde in einen anderen Mann verliebt sein, der würde einen aber verschmähen. Diese "psychologische Kuriosität" geht in ihren Auswirkungen unvorstellbar weit ... Manfred Schradi liest die Geschichte in klassischer Erzählsituation: ein älterer Herr erzählt seinen Freunden von seinen leichtfertigen Abenteuern, die er heute selbstverständlich bereut! Interessant! Lesungen, Spieldauer: ca. 74 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. Auch als MC erhältlich. - culture.text
Buch:
Seitensprünge, 1 Cassette
Autor:
Ursula Illert, Peter Heusch, Helmut Wöstmann, Simone Buchholz, Gustave Flaubert, Italo Calvino, Ausgabe vom 2003, Hörkassette, Verkaufsrang 2582439
Audiobook-Rezensionen Liebe, die echte, aber auch die eingebildete kann viel bewirken. Die hier vorgetragenen sechs Liebesgeschichten beschäftigen sich alle mit der Magie der Liebe. Verboten, korrekt, imaginär und flüchtig, in welcher Form sie auftritt ist einerlei, immer sorgt sie für Aufregung und Tumult. Anregend-.entspannende Unterhaltung! Die Unruhe und Aufregung, die eine verbotene Liebe erzeugen kann, wird von Anton Tschechow in "Rendezvous in der Sommerfrische" wunderbar plastisch beschrieben. Ein kleiner Brief mit dem Liebesgeständnis einer jungen Blondine und der Bitte um ein Rendezvous bringt den verheirateten Pawel Iwanitsch ziemlich durcheinander. Stündlich frisst sich die Begierde, zumindest zu wissen, wer denn die Schöne ist, mehr in Pawels Existenz. Peter Heusch trägt mit seiner wandlungsfähigen Stimme den inneren Kampf des Protagonisten treffend vor. "Das Tagebuch der Redegonds" thematisiert die Macht der Liebe, auch wenn sie nur eingebildet ist. Arthur Schnitzler (siehe seine "Traumnovelle") gilt als Meister und Kenner der Grenzgebiete zwischen Realität und Traum, Phantasie und Wirklichkeit. Das Stück, das Helmut Wöstmann hier vorträgt, spielt mit der Macht des Unbewussten. Denn alle Liebeserlebnisse, die der Erzähler sich eingebildet hat, liest er im Tagebuch seiner Angebeteten. Er stellt sich dem Ehemann, duelliert sich und wird mitten ins Herz getroffen. Diese unerhörte Geschichte, die der Protagonist einem Bekannten nachts auf einer Parkbank erzählt, wird durch das abrupte Verschwinden des Erzählers nach Beendigung seiner Geschichte noch gesteigert. Ein verwirrendes Rätsel bleibt am Ende: Wer wurde in dem Duell um Redegond erschossen? Ist sie tot oder mit einem jüngeren Geliebten auf und davon? Zu welchen Blendungen die Liebe bzw. die Eifersucht fähig ist, zeigt Frank Wedekind in "Die Schutzimpfung". Als Mittel den Ehemann gegen Eifersucht zu feien, kann man die Schutzimpfung einsetzen, indem man dem Ehemann immer wieder versichert, man würde in einen anderen Mann verliebt sein, der würde einen aber verschmähen. Diese "psychologische Kuriosität" geht in ihren Auswirkungen unvorstellbar weit ... Manfred Schradi liest die Geschichte in klassischer Erzählsituation: ein älterer Herr erzählt seinen Freunden von seinen leichtfertigen Abenteuern, die er heute selbstverständlich bereut! Lesungen, Spieldauer: ca. 74 Minuten, 1 MC. Mit Booklet. Auch als CD erhältlich. - culture.text