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Bücher - Autoren

Stefan Aust

 
Der Baader-Meinhof-Komplex - Stefan Aust
Buch:Der Baader-Meinhof-Komplex
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom 11. Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 13838
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich! Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden. Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de


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Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 113 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Pflichtlektüre für R.A.F Interessierte (5 von 5 Punkten) meint w. aus Hamburg
Für alle die sich mit der Geschichte der R.A.F beschäftigen möchten,ein Pflichtkauf ,Lebendig geschrieben mit einer Fülle an Detailinformation an die der viel gelobte Film nicht im geringsten ran kommt.

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Der Baader-Meinhof-Komplex Das Standardwerk Vollständig aktualisiert - Erstmals mit Fotos - Alle Fakten - Alle Details - Stefan Aust
Buch:Der Baader-Meinhof-Komplex Das Standardwerk Vollständig aktualisiert - Erstmals mit Fotos - Alle Fakten - Alle Details
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 25484
Preis: 26,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieses Buch ist weder eine Anklageschrift,noch ein Plädoyer,noch ein Urteil, sondern Protokoll,eine Chronik der Ereignisse von 1967, als ein Polizist Benno Ohnesorg erschossen hat.Die vielen neuen Fakten die derweilen - auch dank Stefan Austs eigenen Recherchen - ans Tageslicht gekommen sind, machten eine vollständige Überarbeitung u. Neuauflage d. Buches nötig:detaillierter u.brisanter denn je ist dies die revidierte 3.Auflage seit dem 1.Erscheinen 1985.Wer immer sich künftig über die RAF, ihre Ursprünge, ihre Struktur und ihre Figuren ein Bild machen will, er wird den AUST lesen müssen !
Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich! Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden. Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de

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Für alle die sich mit der Geschichte der R.A.F beschäftigen möchten,ein Pflichtkauf ,Lebendig geschrieben mit einer Fülle an Detailinformation an die der viel gelobte Film nicht im geringsten ran kommt.

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Der Baader-Meinhof-Komplex - Stefan Aust
Buch:Der Baader-Meinhof-Komplex
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 27073
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Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich! Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden. Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de


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Der Baader-Meinhof-Komplex: Fakten, Dokumente, Originaltöne - Stefan Aust
Hörbuch:Der Baader-Meinhof-Komplex: Fakten, Dokumente, Originaltöne
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom 15. Juli 2008, Audio CD, Verkaufsrang 120533
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Helmut Schmidt: Ein Leben in Bildern des SPIEGEL-Archivs -
Buch:Helmut Schmidt: Ein Leben in Bildern des SPIEGEL-Archivs
 Ausgabe vom 11. Aug. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 401381
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Als "unkompliziert, aufrecht und geradeheraus" hat der, wie es im Vorwort zu diesem gelungenen Bildband heißt, "Doyen des deutschen Fotojournalismus" Jupp Darchinger den Umgang Helmut Schmidts mit Fotografen einmal beschrieben. Und Darchinger muss es wissen: Unzählige Male hat er Schmidt selbst in den Fokus seines Objektivs genommen - in dem vorliegenden Band stammen allein 37 Aufnahmen von ihm. "Schmidts Kanzlerschaft und der politische Stil dieser Zeit", weiß Robert Fleck, "ließen noch eine Nähe zwischen Fotograf und Porträtiertem zu, die es ermöglichte, den schnörkellosen und 'hautnahen' Bildstil zu erarbeiten, mit dem Darchinger und der SPIEGEL das Bild der Bonner Republik nachhaltig prägten." Anders als heute seien die Bilder damals noch nicht "von Kommunikationsberatern vorarrangiert" worden. Und tatsächlich hat sich der politische Fotojournalismus seither ja nicht unbedingt zum Positiven verändert, obwohl die technischen Möglichkeiten für eine diskrete Pressefotografie sich seit den siebziger Jahren noch einmal erheblich verbessert haben. Technische Fortschritte waren es auch, die damals den Journalisten völlig neue Möglichkeiten eröffneten: Die Kleinbildkamera mit Motor vor allem, hochempfindliche Schwarz-Weiß-Filme, die es erlaubten, ohne Blitz zu arbeiten, sowie nicht zuletzt die Verwendung von Teleobjektiven. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem SPIEGEL-Archiv dokumentieren dies trefflich. Der Fotostrecke hat Hans-Joachim eine biografische Skizze vorangestellt, die auf gerade einmal 25 Seiten ein ebenfalls erfreulich konturscharfes Bild des Altkanzlers zeichnet. - Andreas Vierecke

Der Baader Meinhof Komplex - Stefan Aust
Buch:Der Baader Meinhof Komplex
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 342938
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Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich! Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden. Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de


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Pflichtlektüre für R.A.F Interessierte (5 von 5 Punkten) meint w. aus Hamburg
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Wettlauf um die Welt: Die Globalisierung und wir - Stefan Aust, Claus Richter, Matthias Ziemann
Buch:Wettlauf um die Welt: Die Globalisierung und wir
Autor:Stefan Aust, Claus Richter, Matthias Ziemann, Ausgabe vom März 2008, Broschiert, Verkaufsrang 557260
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die Globalisierung ist ein Wettlauf, an dem wir alle, ob wir wollen oder nicht, teilnehmen. Und wenn wir es nicht tun, fallen wir halt zurück. Das ist die schlichte Botschaft dieses trotz allem, was man an ihm zu Recht (oder zu Unrecht?) auszusetzen haben mag, lesenswerten Bandes. Wie sehr die Globalisierung heute schon unser aller Alltag durchdringt, welche von welchen - weitgehend gesichtslosen - Akteuren in Gang gehaltenen Prozesse tatsächlich längst den Lauf der Welt(wirtschaft) bestimmen, das alles kann man darin nachlesen, zum Teil zwischen den Zeilen (doch dort um so deutlicher). In einer redaktionellen Nachbemerkung zu dem auf Interviews mit aktiven (und passiven) Teilnehmern, Gewinnnern und Verlierern dieses Wettlaufs um die Welt basierenden Buches lesen wir, dass die Texte für den Druck nur leicht überarbeitet wurden, weil der Charakter des gesprochenen Wortes möglichst erhalten bleiben sollte. Vielleicht wollte man ja den Charakter des gesprochenen Wortes nicht nur um seiner selbst willen erhalten, sondern zugleich auch deutlich machen, wie brüchig die geistige Basis manches Globalisierungs-Aktiven bisweilen ist: Während nämlich die Berichte Betroffener, denen die Globalisierung den Boden unter den Füßen weggezogen hat, den Leser nicht zuletzt wegen dieses "Charakters des gesprochenen Wortes" betroffen machen, fragt man sich angesichts manches vor laufender Kamera vermutlich gescheit und vor allem lebenstüchtig anmutenden Statements manches "Machers", ob die Substanz dessen, was er zu sagen hat, tatsächlich so dünn ist, wie die Dürftigkeit der Sprache glauben macht, derer er sich bedient. Darüber, ob die redaktionelle Entscheidung, aus Interview-Statements ein Buch zu einem solch brisanten Thema zu machen, ein weiser Ratschluss gewesen ist, darf man gewiss streiten. Lesenswert ist das alles gleichwohl, zum Teil vielleicht ja gerade deswegen. Die Globalisierung ist jedenfalls eine Tatsache, mit der wir nun mal irgendwie leben müssen. Dies macht das Buch in der Gesamtschau ebenso deutlich, wie die vielfältigen Aufgaben, die sich daraus für uns alle ergeben und vor denen wegzulaufen leider keine Alternative ist. - Hasso Greb, Literaturanzeiger.de


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Globalisierung und Kultur im 21. Jahrhundert. (3 von 5 Punkten) meint b. aus München
Die Anthologie zum Thema Globalisierung widmet sich in Form des Essays vieler Aspekte dieser Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es werden neben praktischen Arbeitserfahrungen in einem globalisierten Unternehmen verschiedene Vorsitzende von großen börsennotierten Unternehmen nach ihren Gedanken und Zielen zur Globalisierung befragt. Neben weiteren Hintergrundinformationen zum Thema werden auch die zukünftigen Aspekte beleuchtet, auf die man sich in naher Zukunft einstellen muss.

Das Buch hat mich in seiner Übersichtlichkeit über alle wichtigen Aspekte zum Thema überzeugt, ohne zu sehr in fachliche Details sich zu verlieren. Das Buch ist ein guter, erster Zugang zum Thema, geschildert aus einer Perspektive, die die Globalisierung nicht sofort als Negativthema aburteilt, sondern versucht, sachlich Positives und Negatives zu nebeneinander zu stellen.

Was mich am Buch aber durchaus erschütterte, war die Tatsache, dass es an guten schriftsprachlichen kommunikativen Mitteln und Möglichkeiten von unten bis hinauf auf oberste Unternehmensführungsebenen offenbar eher mangelt; also das Buch auch zu einem Hinweis darauf wird, inwieweit deutsche und europäische Kultur, gerade auch Sprachkultur, neben Fragen zu exzellentem betriebswirtschaftlichen und ökonomischen Wissen für wichtig erachtet wird. Auch hier, nicht nur bei unseren Kindern, lässt PISA durchaus grüßen.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend; 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.

Ulrike Meinhof - CD: Mythos und Wirklichkeit - Feature - Regina Leßner
Hörbuch:Ulrike Meinhof - CD: Mythos und Wirklichkeit - Feature
Autor:Regina Leßner, Ausgabe vom 2003, Audio CD, Verkaufsrang 421126
Preis: 15,49 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Audiobook-Rezensionen
Sie war Chefredakteurin von "konkret?, Mutter von Zwillingen, schrieb gesellschaftskritische Kolumnen, doch ihre "berühmteste? Rolle ist wohl die des Mitglieds der "Rote-Armee-Fraktion?. Zusammen mit Gudrun Ensslin und Andreas Baader wurde Ulrike Meinhof 1975, drei Jahre nachdem sie inhaftiert worden war, der Prozess gemacht. Die einst meistgesuchte Terroristin Deutschlands wurde am 9. Mai 1976 erhängt in ihrer Zelle in Stammheim aufgefunden. 27 Jahre nach ihrem Tod sind die Umstände noch immer nicht ganz klar. Mysteriös wie ihr Tod ist auch vieles am Leben dieser gerechtigkeitssuchenden, fanatischen Frau. Regina Leßner lässt in ihrem Feature Zeitzeugen wie Stefan Aust, Marcel Reich-Ranicki oder Angehörige wie die Schwester Wienke, die Tochter Bettina und auch Ulrike Meinhof selbst zu Wort kommen. Das Ergebnis all dieser Erinnerungen und Aussagen ist ein "schwebendes" Porträt, eine Darstellung, die mehrere Sichtweisen des Menschen Ulrike Meinhof zulässt, ja sogar aufdrängt. Auf der einen Seite zeichnet Bettina Röhl ein wenig positives Bild ihrer Mutter. Für sie war Ulrike Meinhof eine fanatische Frau, die ihre Kinder loshaben wollte. Eine Frau, die ein Stück Lebensunfähigkeit in den Untergrund trieb. Das harte Urteil ist nachvollziehbar, bedenkt man, wie wenig liebe- und verantwortungsvoll Ulrike Meinhof nach der Scheidung von ihrem Mann, Klaus Rainer Röhl, mit den beiden Töchtern umging. Nachdem sie innerhalb kürzester Zeit in den Untergrund gegangen war, ließ sie Bettina und Regine in ein Barackenlager zu Genossen in Sizilien bringen. Ziemlich brutal! Die Schwester Wienke andererseits, die den legalen Weg gewählt hatte, sieht Ulrike als einen Menschen, der im Kampf für gesellschaftliche Veränderung eine Grenze überschritten hat. Sie, die genauso wie die Schwester von Gerechtigkeit geträumt hatte, aber sich als Rektorin in einer Schule engagiert, ortet Ulrike Meinhof im Kontext der damaligen Zeit, im Kontext von nicht aufgearbeiteten Faschismus und vom Imperialismus der USA mit seinem Vasall Deutschland. Die "gute" Terroristin also, die für die Abschaffung gesellschaftlicher Missstände kämpfte? Die Schwester, die vor dem Selbstmord einen Abschiedsbrief geschrieben hätte! Diese Collage aus unterschiedlichen Beiträgen lässt das diffuse Bild über Ulrike Meinhof bestehen. Nach wie vor fragt man sich, wer war sie? Was trieb die Frau dazu, bei der Durchsetzung ihrer radikal ideologischen Ziele vor Geiselnahme und Mord nicht zurückzuschrecken? Hatte sie Angst vor einer inneren Leere, wollte sie sie im RAF-Terror vernichten? Ein interessantes, offenes Programm, das keine Lösung anbietet! Das Booklet enthält ein Interview mit Bettina Röhl. Feature, Spieldauer: ca. 53 Minuten, 1 CD. Mit Booklet.
- culture.text


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Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Was vom Mythos übrig blieb... (5 von 5 Punkten) meint z.
Regina Leßners Feature über Ulrike Meinhof ist mehr als hörenswert! Denn sie lässt dadurch, dass sie Menschen aus dem Umfeld der Journalistin und Terroristin zu Wort kommen ließ, dem etwas kruden Mythos der "guten Terroristin" keine Chance.
Was hat Ulrike Meinhof bewegt, wieso ging sie den Weg von der Vorzeigedenkerin der sozialistischen Linken in die Illegalität?
Darauf versuchen Menschen, die ihr nahestanden, Antworten zu finden.
Hochinteressant ist vorallem die schonungslose Sichtweise der Tochter Bettina Röhl, die durch ihre Offenheit wenig vom Faszinosum Ulrike Meinhof übriglässt. Stefan Aust, der als Jung-Journalist Ulrike Meinhof schätzte und immer wieder über sie geschrieben hat, findet sehr differenzierte Worte über die Zerrissenheit und Verzweiflung, die Radikalität im Denken und den unheilvollen Sog, dem sie wohl ausgeliefert war.
Ihren in sich jedoch konsequenten Weg zeichnet Regina Leßner nach, ohne selbst Stellung zu beziehen. Daraus entsteht ein vielschichtiges Bild, dass der eigenen Interpretation viel Raum lässt!

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Der Baader Meinhof Komplex - Stefan Aust
Buch:Der Baader Meinhof Komplex
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom Juli 1989, Gebunden, Verkaufsrang 541147
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Mauss - Ein deutscher Agent. - Stefan Aust
Buch:Mauss - Ein deutscher Agent.
Autor:Stefan Aust, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 138108
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Leserkommentare:*
Heißer Stoff und heiße Luft! (2 von 5 Punkten) meint .
Der Privatagent Werner Mauss beschäftigt in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen immer mal wieder die Medien: Zuletzt 1996, als er gemeinsam mit seiner Frau Alida in Kolumbien nach einer umstrittenen Befreiungsaktion einer von Terroristen entführten Deutschen festgenommen wurde. Im Zusammenhang mit der Festnahme gelangte erstmals seit Jahrzenten wieder ein aktuelles Foto in die Öffentlichkeit - verbunden mit allerlei Vermutungen, in welche spektakulären Spionagefälle, Skandale und Affairen Werner Mauss und seine Auftraggeber verstrickt waren und sind. Grund genug für den Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust, sein erstmals 1988 erschienenes Buch zu aktualisieren und neu aufzulegen. Mit großem Werbeaufwand schon für Ende 1997 angekündigt, erschien das Buch erst Anfang 1999: man vermutet Unterlassungsklagen und gerichtliche Verfügungen gegen die Neuauflage aus Kreisen, denen das Erscheinen des Buches ein Dorn im Auge ist. Derartiges läßt das Leserinteresse natürlich noch größer werden - wo solch harte Bandagen aufgezogen werden, muß schon ein explosiver Stoff verarbeitet worden sein. Stefan Aust setzt mit seiner Reportage über den deutschen Privatagent Werner Mauss jedoch leider keine Meilensteine. Das Buch kommt oft über eine chronologische Sammlung von biographischen Ereignissen im Leben des Werner Mauss nicht hinaus. Verwicklungen von deutschen Behörden und Konzernen in illegale Ermittlungstätigkeiten werden immer mal wieder vermutet, jedoch nur dünn belegt. Fotos, die die geschilderten Ereignisse illustrieren, fehlen ganz. Alles in allem bleibt Stefan Aust mit diesem Buch weit hinter seinem Klassiker "Der Baader-Meinhof-Komplex" zurück. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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