Mit Effektivität zu wahrer Größe Erscheinungsjahr: 2007 4. Aufl. Einsteiger/Laien Gewicht: 730 gr / Abmessung: 23 cm Von Covey, Stephen R. Als Individuum oder Unternehmen effektiv zu sein ist in der heutigen Zeit nicht optional, sondern Grundvoraussetzung für Erfolg. Aber Innovation, Wachstum, herausragende Leistungen und führende Marktpositionen erfordern mehr als Effektivität. In dieser neuen Ära bedarf es wahrer Grösse, um den gegebenen Anforderungen gerecht zu werden. In der 8. Weg geht es nicht darum, den 7 Wegen zur Effektivität einen weiteren Weg hinzuzufügen - so, als hätte man einen vergessen. Es geht vielmehr darum, die 7 Wege um eine neue Dimension zu bereichern, die die zentralen Herausforderungen des Wissenszeitalters aufgreift. Die eigene Berufung, seine "innere Stimme" zu finden und andere ebendazu zu ermutigen - das ist der 8. Weg. Wenn Sie für sich die Tätigkeit finden, die Ihre Talente nutzt und Ihre Leidenschaft weckt, die der Umwelt dient und die Sie mit Ihrem Gewissen vereinaren können - dann folgen Sie Ihrer inneren Stimme, dem Ruf Ihrer Seele. Die Absicht des 8. Weges - Von der Effektivität zur wahren Grösse ist es, Ihnen eine Landkarte an die Hand zu geben, die Sie zu wahrer Erfüllung und Bedeutsamkeit führt - nicht nur in Ihrem Arbeitsumfeld oder Ihrer Organisationen, sondern in Ihrem gesamten Leben. 1989 erschien in den USA ein Buch, das zunächst eher ein Schattendasein führte: "Die 7 Wege zur Effektivität". In den folgenden Jahren trat es jedoch einen gigantischen Siegeszug rund um den Erdball an. Kaum ein anderes Managementbuch wurde über Ländergrenzen hinweg so erfolgreich. Der Grund für den Erfolg lag auf der Hand. Die Thesen trafen den Puls der Zeit. Denn in der neuen Wissensgesellschaft braucht man andere Werkzeuge und Wege, um privat und öffentlich erfolgreich zu sein. Covey empfahl, sich effektiv auf das Wesentliche zu konzentrieren, "das Wichtigste zuerst zu tun" oder immer "Win-Win" zu denken. Er nahm damit vieles vorweg, was später als Grundeinsichten im Managementalltag gefeiert wurde. 2004 erschien in den USA dann der "8. Weg". Covey sprach plötzlich davon, "den 7 Wegen die Kraft einer dritten Dimension zu verleihen, ohne die wir die zentrale Herausforderung des neuen Zeitalters der Wissensarbeit nicht bewältigen können". Und genauso nebulös definierte er den 8. Weg als das Finden seiner inneren Stimme und das Inspirieren anderer, die ihre zu finden. Er meint damit, dass jeder seine einzigartige persönliche Bedeutung im Leben herausarbeiten kann. Das ist natürlich begrüßenswert. Auf 428 Seiten findet der Leser jedoch eine seltsame Gemengelage aus handfesten Empowerment-Ratschlägen, Esoterik und banalen Lebensweisheiten. Das führt bisweilen zu überraschenden Erkenntnissen, ist aber überwiegend eine etwas eleganter formulierte Feierabendpsychologie. Im Grunde genommen handelt es sich um eine gut gemeinte Moralfibel für den Gutmenschen. Man bricht keine Versprechen, ist höflich, achtet den anderen, hilft einander, ist ehrlich und offen. So wird man zum Vorbild, das andere führen kann. Kein Wunder, dass Covey Führung wie folgt definiert: "Anderen klar vermitteln, welchen Wert und welches Potenzial sie haben, dass sie sie wirklich in sich selbst erkennen". Das klingt gut, wird aber gleich wieder mit dem Satz verwässert, "den Prozess des Sehens, Tuns und Werdens" bei anderen in Gang zu setzen. Covey vergleicht das mit Großeltern, die ihren Kindern und Enkeln auf möglichst vielfältige Weise vermitteln, welchen Wert und welches Potenzial sie haben. So lange, bis sie es selbst glauben. Am Ende blickt der Leser überdies auf eine Vielzahl von Grafiken und Illustrationen, die jedem suggerieren, aus sich etwas machen zu können. Voraussetzung ist das umfassende Regelwerk des Gutmenschen. Immer einfühlsam, "ein Licht, kein Richter, ein Vorbild, kein Kritiker". Das ist erhabene und schöngeistige Lebenshilfe-Literatur, mit viel Pathos und Ergriffenheit vorgetragen, aber leider wenig brauchbar im konkreten Alltag. -Nina Hesse
Buch:
Der Weg zum Wesentlichen: Der Klassiker des Zeitmanagements
Autor:
Stephen R. Covey, A. Roger Merrill, Rebecca R. Merrill, Ausgabe vom 12. Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 28956
Aus der Amazon.de-Redaktion 1989 erschien in den USA ein Buch, das zunächst eher ein Schattendasein führte: "Die 7 Wege zur Effektivität". In den folgenden Jahren trat es jedoch einen gigantischen Siegeszug rund um den Erdball an. Kaum ein anderes Managementbuch wurde über Ländergrenzen hinweg so erfolgreich. Der Grund für den Erfolg lag auf der Hand. Die Thesen trafen den Puls der Zeit. Denn in der neuen Wissensgesellschaft braucht man andere Werkzeuge und Wege, um privat und öffentlich erfolgreich zu sein. Covey empfahl, sich effektiv auf das Wesentliche zu konzentrieren, "das Wichtigste zuerst zu tun" oder immer "Win-Win" zu denken. Er nahm damit vieles vorweg, was später als Grundeinsichten im Managementalltag gefeiert wurde. 2004 erschien in den USA dann der "8. Weg". Covey sprach plötzlich davon, "den 7 Wegen die Kraft einer dritten Dimension zu verleihen, ohne die wir die zentrale Herausforderung des neuen Zeitalters der Wissensarbeit nicht bewältigen können". Und genauso nebulös definierte er den 8. Weg als das Finden seiner inneren Stimme und das Inspirieren anderer, die ihre zu finden. Er meint damit, dass jeder seine einzigartige persönliche Bedeutung im Leben herausarbeiten kann. Das ist natürlich begrüßenswert. Auf 428 Seiten findet der Leser jedoch eine seltsame Gemengelage aus handfesten Empowerment-Ratschlägen, Esoterik und banalen Lebensweisheiten. Das führt bisweilen zu überraschenden Erkenntnissen, ist aber überwiegend eine etwas eleganter formulierte Feierabendpsychologie. Im Grunde genommen handelt es sich um eine gut gemeinte Moralfibel für den Gutmenschen. Man bricht keine Versprechen, ist höflich, achtet den anderen, hilft einander, ist ehrlich und offen. So wird man zum Vorbild, das andere führen kann. Kein Wunder, dass Covey Führung wie folgt definiert: "Anderen klar vermitteln, welchen Wert und welches Potenzial sie haben, dass sie sie wirklich in sich selbst erkennen". Das klingt gut, wird aber gleich wieder mit dem Satz verwässert, "den Prozess des Sehens, Tuns und Werdens" bei anderen in Gang zu setzen. Covey vergleicht das mit Großeltern, die ihren Kindern und Enkeln auf möglichst vielfältige Weise vermitteln, welchen Wert und welches Potenzial sie haben. So lange, bis sie es selbst glauben. Am Ende blickt der Leser überdies auf eine Vielzahl von Grafiken und Illustrationen, die jedem suggerieren, aus sich etwas machen zu können. Voraussetzung ist das umfassende Regelwerk des Gutmenschen. Immer einfühlsam, "ein Licht, kein Richter, ein Vorbild, kein Kritiker". Das ist erhabene und schöngeistige Lebenshilfe-Literatur, mit viel Pathos und Ergriffenheit vorgetragen, aber leider wenig brauchbar im konkreten Alltag. -Nina Hesse
Hörbuch:
Der Weg zum Wesentlichen: Der Klassiker des Zeitmanagements
Autor:
Stephen R. Covey, A. Roger Merrill, Rebecca R. Merrill, Ausgabe vom 12. Sept. 2007, Audio CD, Verkaufsrang 257102