Steve Jones durchforscht das imposante Gedankengebäude Charles Darwins und hält sich an den Aufbau des berühmten Vorbildes. Seine Beispiele stammen jedoch aus der heutigen Welt und beruhen auf den atemberaubenden Ergebnissen der modernen Forschung. So erklärt er, warum das Aids-Virus die Mechanismen der Evolution in Reinkultur demonstriert und welche Rolle der Mensch in der Entwicklungsgeschichte der Arten spielt dazu hat sich nämlich Darwin in seinem Buch nicht geäußert. Durch seinen Humor und einen großen Anekdotenreichtum ist so ein Stück lebendige Wissenschaftsprosa entstanden. Selbst der strengste aller Hüter biblischer Schöpfungsdogmen, der Papst, mußte 1996 der Evolutionstheorie zumindest eine gewisse Gültigkeit zusprechen. Einen Begriff von der Evolution zu haben, gehört heute so sehr zur Allgemeinbildung, wie das Vaterunser in die Kirche. Während jedoch die Bibel der Christen wie eh und je in ihrem alten Kleide verbreitet und gelesen wird, wurde die Bibel der Evolutionsbiologen, Charles Darwins Entstehung der Arten jetzt von Steve Jones neu überarbeitet und auf den heutigen Stand der Wissenschaften gebracht. Dabei orientiert sich Jones in Aufbau und Struktur seines Werkes recht streng an dem berühmten Vorbild, übernimmt teilweise Titel und Untertitel des Originals sowie zu einem geringen Teil komplette Textpassagen. Vom Kampf ums Dasein über die natürliche Selektion hin zum Genpool und der Entstehung von Varietäten erklärt und veranschaulicht er dem Leser Darwins bahnbrechende Ideen. Gleichzeitig füllt er jedes einzelne der 14 Kapitel auf mit den Ergebnissen der modernen Forschung und beschreibt und belegt immer anhand von Beispielen, die aus unserer heutigen Zeit stammen. So zeigt er beispielsweise anhand des Aidsvirus, wie die Mechanismen der Evolution funktionieren und erklärt, wieso dieser sich besonders gut als Beleg für die Theorien Darwins eignet. Zudem fügt er dem Vorgängerwerk ein komplettes Kapitel über die Entwicklungsgeschichte des Menschen hinzu, zu der Darwin sich nicht geäußert hatte. Was jedoch den ganz besonderen Reiz dieses mit Wissen so prall gefüllten Buches ausmacht, ist vor allem auch die durchgängig charmante und überaus humorvolle Schreibweise, die dem Leser des öfteren ein Schmunzeln und manchmal vielleicht sogar ein lautes Lachen entlocken dürfte! -Britta Petersen
Buch:
Unforgettable Journeys: Die 30 schönsten Reisen, die Sie erlebt haben sollten
Autor:
Steve Watkins, Clare Jones, Ausgabe vom Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 385177
Buch:
Der Mann - Ein Irrtum der Natur?
Autor:
Steve Jones, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 762040
Aus der Amazon.de-Redaktion Er ist kränklich, stirbt früh und meist ohne Haare auf dem Kopf. Er ist gewaltbereit, schlecht in der Schule, und wenn er sich nicht zu Tode säuft, dann bringt er sich womöglich bei einem Auto-Crash um Kopf und Kragen. Der Mann - ein Auslaufmodell der Natur? Mit einer Fülle von Fakten und Anekdoten versucht der britische Genetiker und Wissenschaftsjournalist Steve Jones, diese These zu untermauern. Zentrales Argument ist dabei eine Entdeckung der Genetiker, die in den letzten Jahren so manchem Mann den Angstschweiß auf die Stirn trieb: Das Y-Chromosom, welches im Augenblick der Befruchtung über das Geschlecht des künftigen Menschen entscheidet, ist in erster Linie eine Ansammlung von Schrott. Nur noch relativ wenige intakte Gene findet man hier, denn im Gegensatz zum X-Chromosom fehlt dem Männermacher ein gleichartiger Partner zum Gen-Tausch, weshalb es in seiner Einsamkeit degeneriert. In einigen Millionen Jahren, so geht die Spekulation, könnte es womöglich sogar ganz verschwunden sein. Doch hat dieses eine, genetische Phänomen wirklich etwas mit den aktuellen Problemen und Eigenarten des schwächelnden Geschlechts zu tun? Den Beweis bleibt Jones zwar schuldig, dafür bietet der Autor aber in lockerer, humorvoller Schreibweise eine Fülle von Einsichten in die Grundprinzipien der Evolution und Genetik und in die biologischen Grundlagen des Mann-Seins. Nachdem Jones mit Wie der Wal zur Flosse kam die Entstehung der Arten aktualisieren wollte, so versucht er sich hier ein weiteres Mal als Darwins "Ghostwriter" und folgt dessen Die Abstammung des Menschen. Das Ergebnis ist für einen Professor des Londoner University College erstaunlich reißerisch, dafür aber auch erstaunlich lesbar und vergnüglich. Egal, ob Mann oder Frau - wer Interesse an biologischen Zusammenhängen hat und den Titel des Buches nicht allzu ernst nimmt, wird an diesem Buch seine Freude haben. -Birgit Will 1
Buch:
Wie der Wal zur Flosse kam - Ein neuer Blick auf den Ursprung der Arten
Autor:
Steve Jones, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 1707734
Aus der Amazon.de-Redaktion Selbst der strengste aller Hüter biblischer Schöpfungsdogmen, der Papst, mußte 1996 der Evolutionstheorie zumindest eine gewisse Gültigkeit zusprechen. Einen Begriff von der Evolution zu haben, gehört heute so sehr zur Allgemeinbildung, wie das Vaterunser in die Kirche. Während jedoch die Bibel der Christen wie eh und je in ihrem alten Kleide verbreitet und gelesen wird, wurde die Bibel der Evolutionsbiologen, Charles Darwins Entstehung der Arten jetzt von Steve Jones neu überarbeitet und auf den heutigen Stand der Wissenschaften gebracht. Dabei orientiert sich Jones in Aufbau und Struktur seines Werkes recht streng an dem berühmten Vorbild, übernimmt teilweise Titel und Untertitel des Originals sowie zu einem geringen Teil komplette Textpassagen. Vom Kampf ums Dasein über die natürliche Selektion hin zum Genpool und der Entstehung von Varietäten erklärt und veranschaulicht er dem Leser Darwins bahnbrechende Ideen. Gleichzeitig füllt er jedes einzelne der 14 Kapitel auf mit den Ergebnissen der modernen Forschung und beschreibt und belegt immer anhand von Beispielen, die aus unserer heutigen Zeit stammen. So zeigt er beispielsweise anhand des Aidsvirus, wie die Mechanismen der Evolution funktionieren und erklärt, wieso dieser sich besonders gut als Beleg für die Theorien Darwins eignet. Zudem fügt er dem Vorgängerwerk ein komplettes Kapitel über die Entwicklungsgeschichte des Menschen hinzu, zu der Darwin sich nicht geäußert hatte. Was jedoch den ganz besonderen Reiz dieses mit Wissen so prall gefüllten Buches ausmacht, ist vor allem auch die durchgängig charmante und überaus humorvolle Schreibweise, die dem Leser des öfteren ein Schmunzeln und manchmal vielleicht sogar ein lautes Lachen entlocken dürfte! -Britta Petersen
Buch:
Der Mann - Ein Irrtum der Natur?
Autor:
Steve Jones, Ausgabe vom 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 834071
Aus der Amazon.de-Redaktion Er ist kränklich, stirbt früh und meist ohne Haare auf dem Kopf. Er ist gewaltbereit, schlecht in der Schule, und wenn er sich nicht zu Tode säuft, dann bringt er sich womöglich bei einem Auto-Crash um Kopf und Kragen. Der Mann - ein Auslaufmodell der Natur? Mit einer Fülle von Fakten und Anekdoten versucht der britische Genetiker und Wissenschaftsjournalist Steve Jones, diese These zu untermauern. Zentrales Argument ist dabei eine Entdeckung der Genetiker, die in den letzten Jahren so manchem Mann den Angstschweiß auf die Stirn trieb: Das Y-Chromosom, welches im Augenblick der Befruchtung über das Geschlecht des künftigen Menschen entscheidet, ist in erster Linie eine Ansammlung von Schrott. Nur noch relativ wenige intakte Gene findet man hier, denn im Gegensatz zum X-Chromosom fehlt dem Männermacher ein gleichartiger Partner zum Gen-Tausch, weshalb es in seiner Einsamkeit degeneriert. In einigen Millionen Jahren, so geht die Spekulation, könnte es womöglich sogar ganz verschwunden sein. Doch hat dieses eine, genetische Phänomen wirklich etwas mit den aktuellen Problemen und Eigenarten des schwächelnden Geschlechts zu tun? Den Beweis bleibt Jones zwar schuldig, dafür bietet der Autor aber in lockerer, humorvoller Schreibweise eine Fülle von Einsichten in die Grundprinzipien der Evolution und Genetik und in die biologischen Grundlagen des Mann-Seins. Nachdem Jones mit Wie der Wal zur Flosse kam die Entstehung der Arten aktualisieren wollte, so versucht er sich hier ein weiteres Mal als Darwins "Ghostwriter" und folgt dessen Die Abstammung des Menschen. Das Ergebnis ist für einen Professor des Londoner University College erstaunlich reißerisch, dafür aber auch erstaunlich lesbar und vergnüglich. Egal, ob Mann oder Frau - wer Interesse an biologischen Zusammenhängen hat und den Titel des Buches nicht allzu ernst nimmt, wird an diesem Buch seine Freude haben. -Birgit Will 1