Aus der Amazon.de-Redaktion Neulich hat der 33-jährige Ich-Erzähler Daniel Pecan Cambridge aus Steve Martins Roman Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen Elisabeth gesehen. Er hatte gerade etwas Zeit, denn die Internationale Gesellschaft der Genies wollte ihn als Mitglied nicht akzeptieren. Wegen eines Tippfehlers, natürlich, denn wie sonst wäre es zu erklären, warum als Ergebnis des IQ-Tests des mathematisch hoch begabten Manns eine 1 vor der 90 gefehlt hat. Also schaut der etwas neurotische und ein wenig autistische Ich-Erzähler aus dem Fenster und sieht Elisabeth. "Sie hat mich allerdings nicht gesehen - weil sie mich gar nicht kennt. Aber gab es nicht auch eine Zeit, in der sich Liz Taylor und Richard Burton nicht kannten? Das muss doch nicht heißen, dass sie nicht damals schon ineinander verliebt waren - an einem metaphysischen Ort." Ja, er ist sympathisch, der Ich-Erzähler des US-Komikers, der in Santa Monica Kalifornien an einem quasi metaphysischen Ort im Zentrum von Freaks, Homosexuellen und Showgrößen zu Hause ist, in Mehrpersonenhäusern, deren Namen wie Rose Crest, Tudor Gardens oder Ocean Point Auskunft geben über Familienstand oder Alter ihrer Bewohner - und der nicht begreifen kann, warum es Menschen schaffen, die Straße an einer Bordsteinkante zu überqueren: "Ist eine Bordsteinkante nicht abstoßend?" Und man ist wirklich sehr erfreut, seine Bekanntschaft zu machen. Denn Martin erzählt herzerfrischend frei von der Leber weg. Und natürlich unglaublich komisch zugleich. - Isa Gerck
Buch:
Vis a Vis, Provence & Cote d' Azur: Restaurants, Lavendel, Pastis, Städte, Hotels, Strände, Museen und Pläne
Ausgabe vom Juni 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 352267
Buch:
Rip This Joint - The Rolling Stones - Die Story zu jedem Song.
Autor:
Steve Appleford, Ausgabe vom Sept. 2002, Broschiert, Verkaufsrang 425934
Buch:
Stefan Loose Travel Handbücher Kambodscha
Autor:
Beverley Palmer, Steve Martin, Ausgabe vom Januar 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 516888
Buch:
Koi
Autor:
Steve Hickling, Mick Martin, Bernice Brewster, Nick Fletcher, Ausgabe vom Okt. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 526131
Buch:
Koi
Autor:
Steve Hickling, Mick Martin, Bernice Brewster, Nick Fletcher, Ausgabe vom 20. Nov. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 97720
Product Description Ulmer KOI, Hickling Steve Hickling ist eine der führenden Autoritäten der Koipflege in Großbritannien und seit 1985 der Inhaber von \""World of Koi\"", einem bekannten Fachgeschäft im Süden Englands.
Buch:
Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen: Roman
Autor:
Steve Martin, Ausgabe vom 11. Dez. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 573244
Aus der Amazon.de-Redaktion Neulich hat der 33-jährige Ich-Erzähler Daniel Pecan Cambridge aus Steve Martins Roman Sehr erfreut, meine Bekanntschaft zu machen Elisabeth gesehen. Er hatte gerade etwas Zeit, denn die Internationale Gesellschaft der Genies wollte ihn als Mitglied nicht akzeptieren. Wegen eines Tippfehlers, natürlich, denn wie sonst wäre es zu erklären, warum als Ergebnis des IQ-Tests des mathematisch hoch begabten Manns eine 1 vor der 90 gefehlt hat. Also schaut der etwas neurotische und ein wenig autistische Ich-Erzähler aus dem Fenster und sieht Elisabeth. "Sie hat mich allerdings nicht gesehen - weil sie mich gar nicht kennt. Aber gab es nicht auch eine Zeit, in der sich Liz Taylor und Richard Burton nicht kannten? Das muss doch nicht heißen, dass sie nicht damals schon ineinander verliebt waren - an einem metaphysischen Ort." Ja, er ist sympathisch, der Ich-Erzähler des US-Komikers, der in Santa Monica Kalifornien an einem quasi metaphysischen Ort im Zentrum von Freaks, Homosexuellen und Showgrößen zu Hause ist, in Mehrpersonenhäusern, deren Namen wie Rose Crest, Tudor Gardens oder Ocean Point Auskunft geben über Familienstand oder Alter ihrer Bewohner - und der nicht begreifen kann, warum es Menschen schaffen, die Straße an einer Bordsteinkante zu überqueren: "Ist eine Bordsteinkante nicht abstoßend?" Und man ist wirklich sehr erfreut, seine Bekanntschaft zu machen. Denn Martin erzählt herzerfrischend frei von der Leber weg. Und natürlich unglaublich komisch zugleich. - Isa Gerck
Buch:
Shopgirl
Autor:
Steve Martin, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 1096805
Ohne Schutzumschlag Aschenputtel in Hollywood: Mirabelle Butterfield heißt die 26-jährige Handschuhverkäuferin, die so aussieht wie die Freundin von Popeye, ab und zu Antidepressiva statt warmer Mahlzeit zu sich nimmt und mauerblümchengleich vom wirklich ganz großen Glück träumt. Das lässt denn auch nicht lange auf sich warten, kommt überraschend und ungeplant, aber gleich im problematischen Doppelpack: Der stinkreiche, natürlich blendend aussehende, ältere Ray Porter und dessen "Vorortausgabe" Jeremy, etwas jünger als Mirabelle, stets so schlaff herumhängend, dass "man meinen könnte, er habe sein ganzes Skelett zu Hause vergessen." Das ist so ganz Hollywood, und im Geiste besetzt der Leser die Rollen schon mit: Zwei Männer, so unterschiedlich wie Robert Redford und Brad Pitt, treffen auf vom Leben vernachlässigtes Mädchen - klar, da fehlt noch die Böse. Die kommt in Gestalt der rachsüchtigen Lisa aus der Parfumabteilung, jener "Osterinsel voller Barbie-Puppen". Eine Perlenkette voller Klischees, die Steve Martin, das Multitalent mit dem ewig spitzbübischen Gesicht, mit gewohntem und ihm so eigenen Witz aneinander reiht. Liebevoll und geradezu warmherzig malt er alle Details aus, hält stets beschützend die Hand über seine seifenoperreifen Figuren, die man übrigens nie auslacht oder gering schätzt. Fast wie Regieanweisungen liest sich das kleinformatige, rund 200 Seiten starke Buch. Knapp sind die Dialoge, aber keine Angst: Des Lesers in Generationen geschulte Hollywood-Filmerfahrung findet schnell das richtige Gleis für augenzwinkernde und tatsächlich ein wenig ans Herz gehende Unterhaltung, so wie sich das eben für Hollywood gehört. Und dort ist Steve Martin ja bekanntlich seit Jahrzehnten zu Hause. -Barbara Wegmann
Buch:
Blanker Unsinn
Autor:
Steve Martin, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 996092
"Schreiben ist einfach", konstatiert Steve Martin und lässt die Finger "kjfiu joewmv jiw" über die Tastatur tänzeln. Mit gleicher Leichtigkeit, nur etwas verständlicher, reihen sich in dem kleinen Bändchen humoristische "Naschereien" an witzige "Pralinés" - Steve Martin, wie er leibt und lebt, so, wie man sich schon im Fernsehen nie an ihm satt sehen kann. Erster Rat an werdende Schriftsteller: "Verringern Sie Ihren IQ um fünfzig und tippen Sie los", und will's nicht so recht klappen, greife man zu seinem Lieblingsroman und übernehme einen Satz. "Die Gefahr, dass man Ihnen auf die Schliche kommt, ist sehr gering, und selbst wenn..., müssen Sie dafür nicht ins Gefängnis". Selbstverständliches auf den Kopf stellen, Gewohntes nicht von Anfang zu Ende, sondern umgekehrt erleben. Gedankencoktails sind es, mit hohem Lachgehalt, bei feindosiertem Humor, nie platt, nie ordinär, nie geistlos. Dabei gut bekömmlich, am besten immer mal wieder in kleinen Schlucken, pardon, Kapiteln. Hinreißend sein letzter, dann allerletzter, dann allerallerletzer... Brief an seine Verflossene mit sprühender Situationskomik: das Ende einer Beziehung auf herrlich liebevoll- komische Weise karikiert. Sie möge es ihm nicht übel nehmen, heißt es im allerallerallerallerletzten Brief, "dass ich Dir das Briefchen hier durchs Fenster werfe. Der Stein, an den ich es gebunden habe, ist übrigens von unserer Tour durch die Wüste!" Steve Martin schreibt so, wie er lacht, das ist kein Auslachen, das ist kein Über-Jemanden-Lachen, das verletzt nicht und bezieht eigene Schwächen mit ein. Selbst, wenn der 53-Jährige über "Veränderungen im Gedächtnis jenseits der Fünfzig" reflektiert. Sein Rat, der Grufty-Dasein mit technischem Fortschritt verbindet: "... alle überflüssigen Informationen, die im Gehirn herumschwirren in den neuerdings immer größer werdenden Bauch runterzuladen." Ja, ja, "Blanker Unsinn" - aber sehr empfehlenswert.-Barbara Wegmann Wussten Sie, dass Tom Cruise, Sylvester Stallone, Demi Moore und Bruce Willis in ihrer Freizeit wissenschaftliche Abhandlungen schreiben, immer auf den Nobelpreis schielend? Dass auf dem Mars 27 drei Monate alte, unsterbliche Kätzchen leben? Oder, dass man, laut Bibel, mit oralem Sex keinen Ehebruch begeht? Steve Martin weiß all diese Dinge. Und - ob es nun alles Blanker Unsinn ist oder nicht, sei dahingestellt - er möchte sein Wissen mit der Welt teilen. Mit spitzer Feder und bemerkenswertem Sprachwitz schreibt der amerikanische Vollblutkomiker (L.A. Story, Roxanne und viele andere) über alles Erdenkliche und auch Unerdenkliche, verpackt in kurze, prägnante Geschichten. An nichts und niemandem lässt er ein gutes Haar. Martin schreibt über Wissenschaft, Kunst, das Alter, Philosophie, Liebe, Sex, Kirche, Literatur, Privatsphäre, Medizin und immer wieder über das Schreiben. Wenn er sich an angehende Autoren wendet und sie mit gut gemeinten Tipps und Tricks versorgt, läuft Martin zur Höchstform auf. Ob er nun einleitend bemerkt: "Schreiben ist einfach" und sich dann ewig lang über die Tücken und Fallen dieses kreativen Prozesses auslässt ("Manchmal ist die Löschtaste dein bester Freund"), oder ob er über die große Krise sinniert, die ein Mangel an Punkten der Schrift Times New Roman nach sich ziehen würde ("Führt das nicht zu einem Missbrauch anderer, weniger interessanter Satzzeichen?"): Martin trifft alle Nägel auf den Kopf. Und das mit einer Zielsicherheit, die an ehrgeizige Zimmermänner denken lässt. Auf unerhört intelligente Weise treibt Steve Martin Klischees auf die Spitze, nimmt Gott und die Welt auf die Schippe, karikiert und satiriert was das Zeug hält. Und dies auf weitaus anspruchsvollere Weise, als man es von seinen Filmen gewohnt ist. Einfach wunderbar! Eine Anmerkung zum Schluss: Diese Hörbuchversion ist die ungekürzte Fassung des Buches gleichen Titels, vorgetragen von Martins deutscher Synchronstimme Eckard Dux. -Sandra Neumayer
Buch:
Shopgirl
Autor:
Steve Martin, Ausgabe vom April 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 713105
Aus der Amazon.de-Redaktion Aschenputtel in Hollywood: Mirabelle Butterfield heißt die 26-jährige Handschuhverkäuferin, die so aussieht wie die Freundin von Popeye, ab und zu Antidepressiva statt warmer Mahlzeit zu sich nimmt und mauerblümchengleich vom wirklich ganz großen Glück träumt. Das lässt denn auch nicht lange auf sich warten, kommt überraschend und ungeplant, aber gleich im problematischen Doppelpack: Der stinkreiche, natürlich blendend aussehende, ältere Ray Porter und dessen "Vorortausgabe" Jeremy, etwas jünger als Mirabelle, stets so schlaff herumhängend, dass "man meinen könnte, er habe sein ganzes Skelett zu Hause vergessen." Das ist so ganz Hollywood, und im Geiste besetzt der Leser die Rollen schon mit: Zwei Männer, so unterschiedlich wie Robert Redford und Brad Pitt, treffen auf vom Leben vernachlässigtes Mädchen - klar, da fehlt noch die Böse. Die kommt in Gestalt der rachsüchtigen Lisa aus der Parfumabteilung, jener "Osterinsel voller Barbie-Puppen". Eine Perlenkette voller Klischees, die Steve Martin, das Multitalent mit dem ewig spitzbübischen Gesicht, mit gewohntem und ihm so eigenen Witz aneinander reiht. Liebevoll und geradezu warmherzig malt er alle Details aus, hält stets beschützend die Hand über seine seifenoperreifen Figuren, die man übrigens nie auslacht oder gering schätzt. Fast wie Regieanweisungen liest sich das kleinformatige, rund 200 Seiten starke Buch. Knapp sind die Dialoge, aber keine Angst: Des Lesers in Generationen geschulte Hollywood-Filmerfahrung findet schnell das richtige Gleis für augenzwinkernde und tatsächlich ein wenig ans Herz gehende Unterhaltung, so wie sich das eben für Hollywood gehört. Und dort ist Steve Martin ja bekanntlich seit Jahrzehnten zu Hause. -Barbara Wegmann