Die Einkaufsrevolution: Konsumenten entdecken ihre Macht
Autor:
Tanja Busse, Ausgabe vom 27. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 145093
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn niemand Eier aus Legebatterien kauft, Schnitzel von industriell gehaltenen Mastschweinen isst, Kleidung aus den Sklavenbetrieben Chinas trägt und kein Mensch von Kindern geknüpfte Teppiche kauft, werden diese Produkte vom Markt verschwinden. Eine Wirtschaftsjournalistin redet Klartext. Es gilt, sich als Verbraucher wieder ein Stück Würde zurückzuerobern. Würde, die in der Billigökonomie verloren gegangen ist. Wer will schon Teil einer menschenverachtenden Wirtschaftspraxis sein? Eines ist sicher: Die Wirtschaft wird nicht untergehen, wenn die Einkaufsrevolution losbricht. Im Gegenteil: Sie wird weiter nur dem Kunden dienen. Kaufentscheidungen für vertretbare Produkte sind kein Anschlag auf die freiheitlich-wirtschaftliche Grundordnung, sondern die Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft. Denn - und daran erinnert die Wirtschaftsjournalistin völlig zu Recht - der Markt wird nicht kollabieren, wenn Verbraucher verantwortungsbewusst für Mensch und Umwelt einkaufen. Der Markt wird sich ändern. Flexibel wie "der Markt" nun einmal im freien Kapitalismus ist, wird er sich auf die kritische Nachfrage einstellen - und ethisch und ökologisch vertretbare Produkte anbieten. Der Konsument muss nur seine Macht wieder nutzen. Nicht um den Markt zu retten, sondern um sich ein gewisses Maß an Würde zurückzuerobern, die er als "freiwilliger Untertan des Marktes" aufgegeben hat. "Politischer Konsum bedeutet die Ausweitung der Politik auf den Markt in einer Zeit der Ausweitung der Märkte", schreibt Busse. Und diese Märkte sind eben nicht nur ein bisschen wild geworden, nein, sie sind inakzeptabel. Genau darum ist die "Einkaufsrevolution" so wichtig, erinnert sie doch an den großen Unterschied. Denn anders als die Kinderarbeiter und modernen Sklaven in so genannten Schwellenländern verfügt der Konsument in einem Land wie Deutschland über Macht: Die Macht der Entscheidung und die Macht des Geldes. Er muss sie nur einsetzen. - Barbara Friedhelmi
Buch:
Die Einkaufsrevolution
Autor:
Tanja Busse, Ausgabe vom 1. Januar 2008, Broschiert, Verkaufsrang 419683
Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn niemand Eier aus Legebatterien kauft, Schnitzel von industriell gehaltenen Mastschweinen isst, Kleidung aus den Sklavenbetrieben Chinas trägt und kein Mensch von Kindern geknüpfte Teppiche kauft, werden diese Produkte vom Markt verschwinden. Eine Wirtschaftsjournalistin redet Klartext. Es gilt, sich als Verbraucher wieder ein Stück Würde zurückzuerobern. Würde, die in der Billigökonomie verloren gegangen ist. Wer will schon Teil einer menschenverachtenden Wirtschaftspraxis sein? Eines ist sicher: Die Wirtschaft wird nicht untergehen, wenn die Einkaufsrevolution losbricht. Im Gegenteil: Sie wird weiter nur dem Kunden dienen. Kaufentscheidungen für vertretbare Produkte sind kein Anschlag auf die freiheitlich-wirtschaftliche Grundordnung, sondern die Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft. Denn - und daran erinnert die Wirtschaftsjournalistin völlig zu Recht - der Markt wird nicht kollabieren, wenn Verbraucher verantwortungsbewusst für Mensch und Umwelt einkaufen. Der Markt wird sich ändern. Flexibel wie "der Markt" nun einmal im freien Kapitalismus ist, wird er sich auf die kritische Nachfrage einstellen - und ethisch und ökologisch vertretbare Produkte anbieten. Der Konsument muss nur seine Macht wieder nutzen. Nicht um den Markt zu retten, sondern um sich ein gewisses Maß an Würde zurückzuerobern, die er als "freiwilliger Untertan des Marktes" aufgegeben hat. "Politischer Konsum bedeutet die Ausweitung der Politik auf den Markt in einer Zeit der Ausweitung der Märkte", schreibt Busse. Und diese Märkte sind eben nicht nur ein bisschen wild geworden, nein, sie sind inakzeptabel. Genau darum ist die "Einkaufsrevolution" so wichtig, erinnert sie doch an den großen Unterschied. Denn anders als die Kinderarbeiter und modernen Sklaven in so genannten Schwellenländern verfügt der Konsument in einem Land wie Deutschland über Macht: Die Macht der Entscheidung und die Macht des Geldes. Er muss sie nur einsetzen. - Barbara Friedhelmi
Buch:
Melken und gemolken werden - Die ostdeutsche Landwirtschaft nach der Wende
Autor:
Tanja Busse, Ausgabe vom 26. März 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 481345
Product Description In der Landwirtschaft der DDR wurden nach der Wende erbitterte Kämpfe geführt. Die Arbeitslosigkeit stieg deutlich höher als anderswo.Doch von der Öffentlichkeit unbemerkt vollzog sich zugleich ein Wandel. Die Landwirtschaft arbeitet heute relativ erfolgreich und viele Unternehmen sind in ostdeutscher Hand. Werden sie nach der Osterweiterung der EU dem verschärften Konkurrenzdruck besser gewachsen sein? Was wird aus den Bemühungen um eine ökologische Landwirtschaft? Tanja Busse ist monatelang über Land gefahren, hat mit Grafen und ehemaligen LPG-Vorsitzenden gesprochen, westdeutsche Pächter und ostdeutsche Privatbauern befragt. Dazu gibt sie einen Überblick über die politischen und rechtlichen Entscheidungen der letzten Jahre, so daß der schwierige Umgestaltungsprozeß auch für Nichteingeweihte verständlich wird.
Buch:
Das neue Deutschland - Die Zukunft als Chance
Autor:
Tanja Busse, Tobias Dürr, Ausgabe vom 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 251062
Buch:
Lohbrügge - Die Geschichte eines Hamburger Stadtteils, Teil 2, Felder und Fabriken
Autor:
Ulf Busse, Karl H Schmidt, Monika Simon, Helga M Thienel, Tanja Ulmer, Ausgabe vom Nov. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 4205721
Buch:
Reform an Rhein und Ruhr
Autor:
Karsten Rudolph, Tanja Busse, Stefan Goch, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 3621061
Buch:
Weltuntergang als Erlebnis: Apokalyptische Erzählungen in den Massenmedien (DUV Sozialwissenschaft)
Autor:
Tanja Busse, Ausgabe vom 12. Dez. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 5059236
Buch:
Mythos in Musikvideos: Weltbilder und Inhalte von MTV und VIVA
Autor:
Tanja Busse, Ausgabe vom 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 3251409