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| | Buch: | Säulen der Ewigkeit |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 8. Aug. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 222484 |
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"Was immer du tun willst, fang damit an." Wie keine andere Frau ihrer Zeit nimmt Sarah das Leben in die eigene Hand: Sie heiratet den Abenteurer Belzoni, bereist ganz Europa und gelangt schließlich nach Ägypten. Gegen jede Konvention begleitet sie ihn dort auf seine Ausgrabungen zwischen Kairo und dem Tal der Könige. Dabei begegnet sie immer wieder dem erklärten Gegenspieler ihres Mannes ... Als eine der ersten Engländerinnen kommt Sarah im Jahre 1815 an der Seite ihres italienischen Mannes nach Ägypten. Noch ahnt sie nicht, welche Abenteuer dieses geheimnisvolle, gefährliche Land für sie bereithält, das gerade erst beginnt, sich Europa zu öffnen. Während Giovanni Belzoni in Abu Simbel und am Fuße der Pyramiden zum erfolgreichsten Jäger verlorener Schätze wird, gibt Sarah sich nicht mit der Rolle der braven englischen Ehefrau zufrieden, die geduldig auf die Heimkehr ihres Gatten wartet. Stattdessen findet sie fern ihrer Heimat jene Freiheit, nach der sie sich schon lange sehnt. Dabei kreuzen ihre Wege immer wieder die des französischen Konsuls Drovetti, der mit Belzoni um die spektakulärsten Entdeckungen wetteifert. Er ist fasziniert von der ungewöhnlichen Frau - und setzt alles daran, sie für sich zu gewinnen ...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Spannende Geschichte über die Anfänge der Ägyptologie (4 von 5 Punkten) meint G.B. aus Nürnberg Die junge Engländerin Sarah, wächst im Waisenhaus auf und arbeitet seit einigen Jahren als Gesellschafterin für eine alte Dame, als sie 1805 Giovanni Belzoni kennen lernt. Belzoni stammt aus Italien und arbeitet als Kraftmensch und Artist auf Jahrmärkten. Nachdem Sarah und Belzoni geheiratet haben, reisen sie zusammen in ganz Europa von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Schließlich erhält Belzoni das einmalige Angebot nach Alexandria zu reisen um dort für den Pascha ein Wasserrad zu bauen. Zusammen mit seiner Frau Sarah und dem jungen Diener James Curtin beginnt eine abenteuerliche Reise, die zu einigen sagenhaften Entdeckungen führt.
Spannende Geschichte mit interessanten Protagonisten, eindrucksvoll erzählt. Besonders interessant sind auch die Methoden die zur Bergung von Altertümern angewandt wurden und teilweise recht zerstörerisch waren. Außerdem sehr beeindruckend welche Reisen Sarah Belzoni in der damaligen Zeit, teilweise auf sich gestellt, bewältigt hat. Das war wirklich eine mutige und entschlossene Frau!
Da es trotz der interessanten Story zwischendurch mal Längen gab, nur 4 Sterne.
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| | Buch: | Die Puppenspieler: Roman |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 1. Nov. 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 32371 |
| Preis: | 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Im Jahre 1484 gibt der Papst das Signal zur Hexenverfolgung. Und mitten in Deutschland muss ein Zwölfjähriger zusehen, wie seine Mutter auf dem Scheiterhaufen endet. Richard, Sohn eines schwäbischen Kaufmanns und einer schönen Sarazenin, werden die unmenschlichen Bilder für immer verfolgen. Bis ins Haus des reichen Jakob Fugger, der den Neffen seiner Frau aufnimmt und in seinem Hause erziehen lässt. Und später nach Florenz und Rom, wo er für Jakob Fugger arbeiten wird. Im Italien der Medici und Borgia, der Busspredigten eines Savonarola und der grenzsprengenden Kunst eines Michelangelo wird Richard gegen das Erbe seines eigenen Blutes kämpfen. Und er muss sich endgültig entscheiden zwischen Freundschaft und Liebe, zwischen dem Wunsch nach Rache und einem ungebundenen, vorurteilsfreien Leben.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 81 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Praller, bildgewaltiger Roman zur Zeit der Hexenverfolgung (5 von 5 Punkten) meint B. aus Mainz, Deutschland Die Mutter und Hebamme von Richard Artzt, einem 12-jährigen Jungen, wird mit Beginn der Hexenverfolgung im Jahr 1484 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Zutiefst verstört und mit einem schier unüberwindbaren Widerwillen gegenüber der Kirche behaftet, kommt Richard zu seiner Tante, die Schwester seiner Mutter. Diese ist mit Jakob Fugger verheiratet und dort erhält er eine umfangreiche Erziehung und fundierte Ausbildung als Kaufmann. Nach Beendigung seiner Ausbildung führt Richard sein Beruf nach Florenz und Rom. Hier findet er seine große Liebe und schon bald steht er vor einer schicksalhaften Entscheidung.
Prall, bildhaft und überaus fesselnd ist der Schreibstil von Tanja Kinkel und so entführt sie einen fast augenblicklich in das 15. Jahrhundert und gewährt dem Leser einen fantastischen Einblick in die Zeit der Renaissance Italiens. Und obwohl das Buch gespickt ist mit historischen Ereignissen, sind diese niemals langatmig, sondern sehr unterhaltsam beschrieben. Hier hat sich die Autorin auch die Freiheit herausgenommen, einige historische Daten zugunsten des Romans zeitlich ein wenig zu verschieben. Dies ist jedoch im Nachwort aufgeführt.
Ihr Protagonist Richard ist ein junger, sympathischer, wiss- und lernbegieriger Junge / Mann. Allerdings lastet der Mord an seiner Mutter, die nur als Hexe verbrannt wurde, weil sie den Avancen eines Geistlichen nicht nachgekommen ist, schwer auf seinem Gemüt und ihn verfolgt jahrelang nur ein Ziel: Den Mord an seiner Mutter zu rächen. Ob er dies letztendlich erreicht und sein aufregendes Leben im Hause Fugger beschreibt Tanja Kinkel in dem vorliegenden Roman in sehr spannender Weise.
Auch die weiteren Charaktere, die Richard im Laufe seiner Geschichte begegnen, sind von Tanja Kinkel sehr detailreich und lebendig beschrieben, sodass man schnell die von der Autorin gewollten Sympathien bzw. Antipathien ihnen gegenüber entwickelt.
Fazit: Ein praller, farbenprächtiger historischer Roman. Anfangs benötigt die Geschichte zwar ein wenig, aber schon nach kurzer Zeit ist man gefesselt an die überaus bildhafte Schreibweise von Tanja Kinkel.
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| | Buch: | Die Löwin von Aquitanien: Roman |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 1. Nov. 1991, Taschenbuch, Verkaufsrang 24251 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leichtsinnig und romantisch, ehrgeizig und kaltblütig, Leitstern der Troubadoure, eine meisterhafte Politikerin, wenig besser als eine Dirne - all diese Eigenschaften wurden der großen Königin des 12. Jahrhunderts von der Überlieferung nachgesagt. Was davon wahr ist? Vielleicht ein wenig von allem. Aufgewachsen an einem der kultiviertesten Höfe der Zeit, fand die junge, lebenshungrige Eleonore erst als über Achtzigjährige im Kloster von Fontevrault ihren Frieden: Sie hatte zwei königliche Ehemänner und acht ihrer zehn Kinder überlebt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Die eiserne Herzogin (5 von 5 Punkten) meint B.B. aus Hannover Wer einen großen historischen Roman erwartet, ist hier absolut richtig. Tanja Kinkel schildert das Leben der Hauptfigur historisch korrekt, und sorgt bereits damit für genug Spannung. Eleonore von Aquitanien lebte in einer blutig bewegten Zeit, in der es schwer war nachzuvollziehen, wer gerade mit wem Krieg führt und wer wen aus politischen Gründen heiratet von wem geschieden wird. Frankreich und England kämften um die Vormacht. Das mittelalterliche Europa war - jedenfalls was die herrschenden Adels-Familien anbetrifft - ein wüster Haufen, wo jeder mit jedem paktierte und jeder jeden hinterging. Die Autorin schildert dies alles kühl und damit besonders eindringlich. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen! Ein solider Unterhaltungsroman, der auch als populäres Geschichtsbuch gelesen werden kann. Mehr kann man von einem historischen Roman heute kaum verlangen!
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| | Buch: | Die sieben Häupter |
| Autor: | Rebecca Gablé, Tanja Kinkel, Tessa Korber, Belinda Rodik, Ausgabe vom 2004, Broschiert, Verkaufsrang 19793 |
| Preis: | 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Ein sensationeller Roman, farbenpächtig und ungemein packend.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 23 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Schade (2 von 5 Punkten) meint M. aus Hamburg Ein Dutzend Meister ihres Faches, alle angesehene Autoren des Historischen Romans, das klang für mich interessant, doch leider muss ich mich meinen Vorrezensenzen anschließen, denn das Konzept ging hier einfach nicht auf.
Aber zum Inhalt:
1223 im Jahre des Herrn. Ein schwer verwundeter Fremder taucht in einem sächsischen Dorf auf. Er ist im Beseitz eines geheimnisvollen Säckchens, dessen Inhalt angeblich das Ende der Welt herbeiführen kann. Es dauert nicht lang und schon zanken sich Mächtige wie einfache Leute um den Inhalt. Nichts bleibt vergoren, Intrigen und Erpressung, Ränkespiele und Hinterlist.
Der Inhalt ist wirklich vielversprechend, doch leider lässt die Umsetzung zu wünschen übrig. Ich hatte mir einfach mehr von den Autoren erhofft. Doch leider ist insbesondere der Übergang von den jeweiligen Nachfolgern alles andere als Flüssig und so mancher Autor hatte in meinen Augen ein Problem mit dem Charakter seines Vorschreibers. Schade, denn das Projekt hätte wirklich potential gehabt.
2 Sterne gibt es dennoch für die Idee, einen solches Projekt auf die Beine zu stellen. Ich aber werde das zweite dieser Autoren-Gruppe nicht lesen, lieber die Werke der Autoren allein.
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| | Buch: | Mondlaub: Roman |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 1. Aug. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 128863 |
| Preis: | 8,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Nach siebenhundert Jahren geht in Granada im Jahre 1492 die Herrschaft der Mauren abrupt dem Ende zu. Die spanischen Christen haben die "Ungläubigen" besiegt. Auf diese Weise muss die Tochter des letzten Emirs Layla erleben, wie sich ihre geliebte und vertraute Welt zusehends verändert. Sie begegnet dabei religiösen Fanatikern, Phantasten, Mördern und deren Opfern, erlebt gnadenloses Streben nach Macht und Einfluss und findet schliesslich doch Ruhe mit sich selbst und geht ihren eigenen Weg.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 25 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Lieblingsbücher!! (5 von 5 Punkten) meint F. aus Osnabrück Dieses Buch ist seit Jahren immer noch eines meiner Lieblingsbücher. Wie keine andere schafft es Frau Kinkel interessante und vielschichtige Charaktere zu schaffen und die historische Handlung so mit einem Fünkchen Magie zu verknüpfen, dass der Kontext nicht annähernd wie aus dem Lehrbuch wirkt. Dieses Buch besonders hat Zauber. Vielleicht schaffe ich ja demnächst dochmal auf einen Tripp nach Spanien. ;-)
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| | Buch: | Venuswurf |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 138415 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Tertia ist auf dem Weg in die große Stadt. Ein Sklavenhändler hat ihrem Vater für sie einen Betrag geboten, mit dem er sich endlich wieder ein paar Kühe wird kaufen können. Aber das ist für die kleinwüchsige Tertia nicht der wahre Grund für den Verkauf. Nein, so redet sie sich ein, eigentlich wollte ihr Vater ihr nur die Flucht vom unerträglichen Dasein in der Provinz des Imperiums ermöglichen und ihr mit dem Gang nach Rom die Herrlichkeiten dieser Welt eröffnen. Denn von der märchenhaften Stadt hat sie aus Erzählungen schon gehört. Und eigentlich gehört sie auch nach Rom. Denn eigentlich sind ihre Eltern gar nicht ihre Eltern, phantasiert sie sich zusammen: "Sie haben mich als Kind gefunden, wie Romulus und Remus. In Wirklichkeit bin ich die Tochter eines griechischen Königs, und er wird in der Stadt sein, um mich zu retten." In Rom staunt Tertia wirklich nicht schlecht: die Pracht der Tempel, die Schönheit der steinernen Gebäude und die Kunst der öffentlichen Plätze raubt ihr sofort den Atem. Und sie trifft auf den Dichter Ovidius Naso, der ihr einen neuen Namen gibt. "Tertia, die Dritte?" sagt er im Buch. "Das ist ein schlechter Name, den nur einfallslose Bauern ihren Töchtern geben. Nein, dein Name lautet ... Andromeda.". So beginnt die aufregende Stadt-Geschichte des Bauernmädchens Tertia in Tanja Kinkels historischem Roman Venuswurf. Der Leser folgt ihr durch die Licht- und Schattenseiten der pulsierenden Metropole, in der sie in eine Intrige um Macht und Überleben verwickelt wird. Das alles ist unglaublich spannend geschrieben und blendend recherchiert: ein echter "Kinkel" also in bester Tradition. - Stefan Kellerer 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 95 Bewertungen)
Lesermeinungen:* gute Recherche, flüssiger Stil, Verquickung von Dichtung und Wahrheit (4 von 5 Punkten) meint C.W. Tanja Kinkels Bücher sind stets gut recherchiert und flüssig zu lesen. Damit gelingt es ihr immer wieder, ihren Lesern ausgewählte geschichtliche Ereignisse oder Epochen nahe zu bringen. Dies gilt auch für Venuswurf. Die Wahl der Perspektive für das vorliegende Buch, die Sicht einer Sklavin, die noch dazu eine Zwergin ist, finde ich sehr geschickt. Das Geschehen wird so im doppelten Sinne von unten betrachtet. Das Buch vermittelt einen guten Eindruck vom Leben in Rom zur Zeit des Kaisers Augustus. Ess- und Trinkgelage, das Baden in den Thermen, Beerdigungszüge, die Stellung von Sklaven und Freigelassenen, der Unterschied zwischen dem Palatin, wo die Vornehmen und Reichen wohnen, und der Subura, dem Viertel für das einfache Volk, werden anschaulich beschrieben. Man ist geneigt, sich über die Lektüre dieses Buches hinaus mit den historischen Figuren wie Augustus oder Ovid zu beschäftigen, ebenso mit der Literatur und der Malerei jener Zeit. Wenn ein Buch das leisten kann, hat es beim Leser viel erreicht.
Sehr gut und hilfreich finde ich die Anhänge: den Stadtplan Roms, die Ahnentafel der Julier/Claudier und ihrer Seitenlinien, die Erläuterung historischer Begriffe. Dies sind hervorragende Ergänzungen, die die Lektüre erleichtern, welche ich in vielen anderen Büchern häufig vermisse.
Soweit ist der vorliegende Roman typisch für seine Autorin. Was mir allerdings in diesem Buch fehlt, ist ein Spannungsbogen. Das Schicksal der Zwergin Tertia/Andromeda verfolgt man interessiert, doch die Geschichte um Julilla, Enkelin des Kaisers Augustus, und die von ihr und mit Andromedas Beteiligung gesponnene Intrige führt nicht zu einem Höhepunkt der Handlung. Dichtung und Wahrheit treffen hier nicht optimal aufeinander. Das mag daran liegen, dass von vornherein klar ist, wie die Geschichte hinsichtlich der historischen Wahrheit ausgehen muss. Unter diesem Gesichtspunkt erspart man sich eine Enttäuschung, wenn man gar nicht erst zu viel an Spannung und überraschenden Wendungen erwartet. Ich finde den Roman trotz dieser Schwäche lesenswert. Man weiß, was man von Tanja Kinkel erwarten darf, und weitgehend bekommt man das auch.
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| | Buch: | Der König der Narren |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 1. Mai 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 181673 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Ein Abenteuer, das Spaß macht! Brigitte In der Stadt Siridom leben die berühmten Weberinnen von Phantasien. Ihre Teppiche sind nicht nur die schönsten des Landes - sie erzählen auch Geschichten aus der Vergangenheit, an die sich kaum jemand erinnern kann. Zu den Weberinnen von Siridom zu gehören, gilt als Ehre; nur selten, vielleicht einmal in drei Generationen, widersetzt sich eine Frau ihrer Bestimmung. Die junge Res ist so eine Rebellin. Sie ist nicht bereit, sich den Traditionen zu beugen - und stößt auf ein Geheimnis, dass das Reich der Phantasie vor dem drohenden Untergang bewahren kann ...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 23 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Phantasien aus einer anderen Sicht (5 von 5 Punkten) meint S.T. Ich habe da Buch geschenkt bekommen und es lag eine Weile bei mir im Schrank. Als ich es schließlich zur Hand nahm, las ich nur den Titel, nicht den Text auf der Rückseite und war einigermaßen verwirrt als ich Parallelen zur Unendlichen Geschichte fand, die zu meinen Lieblingsgeschichten gehört.
Und dann war ich einfach fasziniert. Ja es handelt sich zwar nicht um Michael Ende, aber ich finde dass sein Stil gut getroffen wurde, und meines Erachtens ja auch keine Kopie seiner Art gemacht werden sollte. Phantasien und der Kampf gegen das Nichts wird hier aus einem neuen Blickwinkel dargestellt. Nicht Bastian aus der Menschenwelt kämpft hier, sondern eine neue Heldin, die ihre Heimat retten und ihr vorbestimmtes Leben als Weberin in Siridom nicht annehmen will.
Es gibt neue fantastische Figuren, die von der Autorin erschaffen wurden und sich perfekt in Michael Endes Welt eingliedern. Auch "Original-Phantasier" tauchen auf. Sie alle werden verknüpft und gehören zusammen, sodass man das Buch sehr gut als weiteren Teil der uneendlichen Geschichte ansehen kann.
Absolut fesselnd, lesenswert, phantastisch!
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| | Hörbuch: | Weihnachtszauber: Die schönsten Geschichten zum Fest |
| Autor: | Hermann Hesse, Maeve Binchy, Tanja Kinkel, Håkan Nesser, Val McDermid, Ingrid Noll, Ausgabe vom 17. Okt. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 706060 |
| Preis: | 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| "Schon wieder Weihnachten!", klagt vielleicht so mancher, und doch: Niemand kann sich dem besonderen Zauber des Festes entziehen. In diesen Anthologien wird das Fest der Liebe in sinnlich-romantischen Geschichten von Maeve Binchy, Hermann Hesse und anderen gefeiert. Autoren wie Peter Härtling und die Brüder Grimm erzählen klassische Weihnachtsgeschichten für Groß und Klein, und Val McDermid, Håkan Nesser und Ingrid Noll bescheren dem Hörer ein mörderisch spannendes Fest. |
| | Buch: | Die Puppenspieler: Roman |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 20. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 98291 |
| Preis: | 7,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Im Jahre 1484 gibt der Papst das Signal zur Hexenverfolgung. Und mitten in Deutschland muss ein Zwölfjähriger zusehen, wie seine Mutter auf dem Scheiterhaufen endet. Richard, Sohn eines schwäbischen Kaufmanns und einer schönen Sarazenin, werden die unmenschlichen Bilder für immer verfolgen. Bis ins Haus des reichen Jakob Fugger, der den Neffen seiner Frau aufnimmt und in seinem Hause erziehen lässt. Und später nach Florenz und Rom, wo er für Jakob Fugger arbeiten wird. Im Italien der Medici und Borgia, der Busspredigten eines Savonarola und der grenzsprengenden Kunst eines Michelangelo wird Richard gegen das Erbe seines eigenen Blutes kämpfen. Und er muss sich endgültig entscheiden zwischen Freundschaft und Liebe, zwischen dem Wunsch nach Rache und einem ungebundenen, vorurteilsfreien Leben.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 81 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Praller, bildgewaltiger Roman zur Zeit der Hexenverfolgung (5 von 5 Punkten) meint B. aus Mainz, Deutschland Die Mutter und Hebamme von Richard Artzt, einem 12-jährigen Jungen, wird mit Beginn der Hexenverfolgung im Jahr 1484 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Zutiefst verstört und mit einem schier unüberwindbaren Widerwillen gegenüber der Kirche behaftet, kommt Richard zu seiner Tante, die Schwester seiner Mutter. Diese ist mit Jakob Fugger verheiratet und dort erhält er eine umfangreiche Erziehung und fundierte Ausbildung als Kaufmann. Nach Beendigung seiner Ausbildung führt Richard sein Beruf nach Florenz und Rom. Hier findet er seine große Liebe und schon bald steht er vor einer schicksalhaften Entscheidung.
Prall, bildhaft und überaus fesselnd ist der Schreibstil von Tanja Kinkel und so entführt sie einen fast augenblicklich in das 15. Jahrhundert und gewährt dem Leser einen fantastischen Einblick in die Zeit der Renaissance Italiens. Und obwohl das Buch gespickt ist mit historischen Ereignissen, sind diese niemals langatmig, sondern sehr unterhaltsam beschrieben. Hier hat sich die Autorin auch die Freiheit herausgenommen, einige historische Daten zugunsten des Romans zeitlich ein wenig zu verschieben. Dies ist jedoch im Nachwort aufgeführt.
Ihr Protagonist Richard ist ein junger, sympathischer, wiss- und lernbegieriger Junge / Mann. Allerdings lastet der Mord an seiner Mutter, die nur als Hexe verbrannt wurde, weil sie den Avancen eines Geistlichen nicht nachgekommen ist, schwer auf seinem Gemüt und ihn verfolgt jahrelang nur ein Ziel: Den Mord an seiner Mutter zu rächen. Ob er dies letztendlich erreicht und sein aufregendes Leben im Hause Fugger beschreibt Tanja Kinkel in dem vorliegenden Roman in sehr spannender Weise.
Auch die weiteren Charaktere, die Richard im Laufe seiner Geschichte begegnen, sind von Tanja Kinkel sehr detailreich und lebendig beschrieben, sodass man schnell die von der Autorin gewollten Sympathien bzw. Antipathien ihnen gegenüber entwickelt.
Fazit: Ein praller, farbenprächtiger historischer Roman. Anfangs benötigt die Geschichte zwar ein wenig, aber schon nach kurzer Zeit ist man gefesselt an die überaus bildhafte Schreibweise von Tanja Kinkel.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die Söhne der Wölfin: Roman |
| Autor: | Tanja Kinkel, Ausgabe vom 1. Dez. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 114067 |
| Preis: | 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Tanja Kinkel ist der neue Star der Unterhaltungsliteratur." (ZEIT )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 30 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Tiefgründiger Roman mit erschütterndem Nebengeschmack (5 von 5 Punkten) meint C. Mein erstes Buch von Tanja Kinkel welches ich von einer Arbeitskollegin bekommen habe, seitdem schüttet sie mich regelmäßig mit derartigen Werken zu. Zu meiner Freude ist dieses Buch, nicht nur weil es das erste dieser Autorin war, mein Lieblingsbuch. Die Abgründe einer jeden Person sind sehr wohl deutlich zu spühren und sehr tiefgründig, doch ich denke das man dazu ein sehr tiefes einfühlungsvermögen haben muss oder es selbst ähnlich erlebt haben muss.
Die Aussage das Charaktere nicht richtig dargstellt werden, ist für mich absolut Krotesk. Auch wenn man nie sagen kann das man jemanden genau verstehen kann so ist für mich Ilian durchaus jemand den ich hassen und lieben würde. Das alleine ist ziemlich abschreckend für mich, aus eigener Erfahrung heraus. Das macht einen Charakter doch aus, wenn er einen unterhält und man rätselt was sie jetzt genau plant, es hat mir Spaß gemacht dem ganzen Schauspiel zuzulesen und habe das Buch in meinen Pausen und Privat überall mit hingeschleppt. Sogar kurz danach erneut durchgelesen und danach noch einige Pasagen um Eindrücke zu festigen.
Ich habe jedenfalls selten einen Roman gesehen wo so viele Abgründe so rätzselhaft dargestellt werden und man eigentlich fast alle Charaktere Lieben muss. Nicht so oberflächliche wie man sonnst ließt wo man ließt, wieso er dies und das und jenes tut, man muss schon selber nachdenken. Egal ob man es versteht oder nicht es bleibt der Fantasie überlassen.
Und man darf auch nie vergessen dass dies ein Historischer Roman ist und die Geschichte nun einmal so, mehr oder weniger, geschrieben ist. Das Ende für mich empfand ich als ziemlich leer. Ich kann sagen es war traurig, es war befriedigend, es war berauschend. So sollten mehr Romane sein *g*
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