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Theodor W. Adorno

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Gesammelte Schriften: Gesammelte Werke in 20 Bänden: Band 15: Komposition für den Film - Der getreue Korrepetitor: BD 15 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) - Theodor W. Adorno
Buch:Gesammelte Schriften: Gesammelte Werke in 20 Bänden: Band 15: Komposition für den Film - Der getreue Korrepetitor: BD 15 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Autor:Theodor W. Adorno, Ausgabe vom 28. April 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 574943
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Philosophische Terminologie: Zur Einleitung - Band 1: BD 1 - Theodor W. Adorno
Buch:Philosophische Terminologie: Zur Einleitung - Band 1: BD 1
Autor:Theodor W. Adorno, Ausgabe vom 6. Januar 1973, Taschenbuch, Verkaufsrang 119384
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Gesammelte Schriften, Ln, Bd.7, Ästhetische Theorie - Theodor W. Adorno, Rolf Tiedemann
Buch:Gesammelte Schriften, Ln, Bd.7, Ästhetische Theorie
Autor:Theodor W. Adorno, Rolf Tiedemann, Ausgabe vom 1990, Gebunden, Verkaufsrang 1039938
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Negative Dialektik - Theodor W. Adorno
Buch:Negative Dialektik
Autor:Theodor W. Adorno, Ausgabe vom 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 431028
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Kritische Theorie erlebt in der gegenwärtigen Philosophie nicht gerade eine Hochkonjunktur. Bücher wie die Negative Dialektik werden kaum mehr gelesen; allzu sperrig ist der Text, allzu verästelt, dicht und anspielungsreich die Gedankenführung. Sie kommen der Mentalität eines Publikums nicht entgegen, das die Philosophie dem Rationalitätsideal der formalen Logik anzugleichen pflegt und sie damit zu einer Art Denksport regredieren lässt. Wendungen wie diejenige, dass es nach dem Zusammenbruch der klassischen Systemphilosophie gelte, mit der Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes solidarisch zu sein, sind indessen in die Feuilletons eingegangen. Die Wendung ist geeignet die Grundintention des Buches zu beschreiben: Antisystematisch ist darzulegen, dass die Kraft des denkenden Subjekts sich nur in der Kritik erhält, indem sie das System als etwas in Gedanken nicht mehr Herstellbares zeigt. Die Ohnmacht des Denkens deutet zugleich auf die falsche Macht bestehender Verhältnisse und entlarvt die Unmöglichkeit, Vernunft in der Gesellschaft wirklich werden zu lassen. In diesem Kontext ist eine der Grundeinsichten Adornos die Diskrepanz zwischen dem begreifenden Denken und seinem Gegenstand. Gerade das, was dem identifizierenden Gedanken entgleitet, was er als allgemeiner vom Besonderen abschneidet, wäre auf den Begriff zu bringen. Dies geschieht mittels der Dialektik, die deshalb negativ heißt, weil sie, anders als bei Hegel, die Negation nicht wieder in die affirmative Setzung einer versöhnenden Position aufgehen lässt. Aber gerade im Festhalten der Negativität manifestiert sich die Solidarität mit der Metaphysik und überlebt die Sehnsucht nach der nicht mehr möglichen Versöhnung. Damit ist die Negative Dialektik der subjektphilosophischen Tradition des Deutschen Idealismus verpflichtet, nämlich als deren bestimmte Negation. -Jens Kertscher
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Kritische Philosophie mit Herz und Verstand (5 von 5 Punkten) meint P.S. aus Herford, Nordrhein-Westfalen Deutschland
Vielen, wenn nicht allen, die sich ausgiebig mit Philosophie beschäftigten, ergeht es früher oder später so, dass sie auf einen Autor bzw. eine Schule stoßen, die ihnen zumindest fürs erste einleuchtend erscheint. So werden sie zumindest zeitweise zu Anhängern der betreffenden Richtung. Vieles erscheint durch die so erworbene Sichtweise in einem neuen Licht und wird dadurch klarer oder überhaupt erst erkennbar. Dieser nicht zu verachtende Zugewinn an Wahrnehmungsfähigkeit hat jedoch auch seinen Preis. Unvermeidlich werden dabei andere Aspekte, Teile der Dinge, ja fast immer sogar ganze Gegenstandsbereiche unserer Welt als irrelevant gebrandmarkt und damit aus der erworbenen Wahrnehmung ausgeschlossen. Diese Erfahrung gilt übrigens nicht nur für die Philosophie, sondern letztlich für jede Wissenschaft bzw. Erkenntnisweise (ganz zu schweigen von Scharlatanerien wie etwa Religionen, Esoterik oder auch das Gros der Gesundheitsmoden, die letztlich NUR Erkenntnisausschluss und noch nicht einmal eine echte neue Sichtweise der Dinge bringen). Jeder Mensch hat daher auch mulmige Gefühle beim Erwerb einer neuen Sichtweise der Dinge. Nur werden diese in aller Regel ignoriert und anschließend verdrängt bzw. schlicht vergessen. Im schlimmsten Fall wird man zum Anhänger einer Doktrin und verhärtet sich gegen alles, was nicht passend ist. Oder aber genauso schlimm: Man erkennt das Grundproblem und reagiert darauf mit einem vollkommen gleich-gültigem Relativismus. Hier besteht der schlimmste Fall darin, dass man sich nahezu restlos von allem kritschen Denken lossagt und auch dem allergrößten Unsinn nichts mehr entgegen zu setzen hat. Nicht zuletzt ist auch die "Flucht" in einen totalen Skeptizismus, der sich jeglicher Erkenntnismöglichkeit verweigert, keine wirkliche Alternative.

Ein mächtiges Gegengift gegen all diese Haltungen stellt Adornos Negative Dialektik dar. Mit Adorno entgeht man sowohl der Verhärtung der Dogmatik als auch den Vergleichgültigen eines wurschtigen Relativismus wie eines allen auflösenden Skeptizismus. Seine Negative Dialektik ist ein Denken in Bewegung, auch gegen das Denken und seine Form selbst. Es lässt andere Aspekte und Seiten des Lebens, auch Gefühl, zu. Es ist Denken gegen alle Gewissheiten, auch die eigenen, das sich selbst aber dennoch nicht einfach in die völlige Geistlosigkeit oder Vergleichgültigung entlässt.

Adorno arbeitet sich hauptsächlich an der positiven Dialektik Hegels (bwz. an dessen "positiver Negativität", wie er sie auch nennt) sowie an der seinerzeit gerade populären Seinsphilosophie Heideggers ab. Dennoch ist das Buch auch heute noch aktuell. Seine scharfsinnige Kritik lässt sich ebenso hervorragend gegen den Relativismus bzw. Ästhetizismus von Postmoderne und Dekonstruktion wie auch gegen die technokratischen Verhärtungen des Neoliberalismus in all seinen Erscheinungsformen mobilisieren.

Wie aber erschließt man sich dieses nicht gerade einfach zu lesende Werk? Anders als andere Rezensenten möchte ich von der vorangehenden Lektüre anderer Bücher Adornos abraten. Keines davon erschließt sich seinerseits leichter. Meines Erachtens ist die Negative Dialektik sogar eines der klarsten und am besten zu verstehenden Bücher Adornos. Was leider nicht bedeutet, dass es nun seinerseits wirklich leicht zu lesen wäre. Ich weiß auch nicht, ob Sekundärliteratur zu Adorno hilfreich ist. Meine Empfehlung lautet vielmehr, sich erst einmal mit den Autoren zu befassen, an denen Adorno sich abarbeitet. Dabei nun könnte zumindest fürs erste Sekundärliteratur genügen. Konkret bedeutet das 1) eine Auseinandersetzung mit der Erkenntnistheorie von Immanuel Kant. (Da ich selber den wirklich dornigen Weg Weg der direkten Lektüre beschritten habe, kann ich keine echte Empfehlung für passende Sekundärliteratur abgeben, aber bisher hat mich der Marix-Verlag in dieser Hinsicht noch nie enttäuscht.) 2) Eine gute Einführung in Hegels Dialektik. Empfohlen seien: Thomas Sören Hoffmann: Hegel - Eine Propädeutik (marixverlag) sowie Walter Jaeschke: Hegel. Handbuch Leben-Werk-Wirkung (Metzler Verlag). Das erste Buch ist billiger, gut sind beide. Und sie ergänzen sich gegenseitig hervorrragend. Am besten also beide lesen. Mit dieser Grundlage kann man schon recht gut an das Denken Adornos anschließen. Empfohlen sei auch 3) die immer noch gute und äußerst fachkundige Rowohlt-Monographie zu Heidegger von Walter Biemel. Aber Heidegger wird von Adorno recht gut referiert, so dass man sich hier nicht unbedingt allzu sehr vorbereiten muss. Ach ja: Grundkenntnisse der Kritik der politischen Ökonomie von Marx wären auch nicht zu verachten. Hier sei 4) das zur Zeit sehr populäre Buch von Michael Heinrich: "Kritik der politischen Ökonomie - Eine Einführung" empfohlen. Das ist jetzt zugegeben eine Menge Vorbereitung. Aber den Mount Everest besteigt man ja schließlich auch nicht einfach in Jeans und Turnschuhen.

Einige Kritik kann ich dem seligen Herrn Adorno leider nicht ersparen. Was wirklich schwer nervt, ist seine bildungsbürgerliche Dünkelhaftigkeit. Dabei ist seine bekannte Marotte, das Wörtchen "sich" in den nicht gerade kurzen Sätzen so weit wie möglich hinten unterzubringen, noch die harmloseste. Daran hat man sich sehr schnell gewöhnt. Viel schlimmer ist die reichliche und nicht selten überflüssige Verwendung von vollkommen ungebräuchlichen Fremdworten, von denen sich viele bis heute noch nicht einmal im Duden (!) finden lassen. Am allerschlimmsten aber sind die gelegentlich vorkommenden altgriechischen Wörter in altgriechischer Schrift - die noch dazu aufgrund der geringen Druckqualität kaum voneineander zu unterscheiden sind. Das können nun wirklich nur Musterabsolventen humanistischer Gymnasien lesen. Hier ist auch Kritik am Verlag angebracht, der sowohl angesichts der Fremd- wie auch der altgriechischen Lehnwörter gut daran getan hätte, einen entsprechenden Anmerkungsapparat zur Verfügung zu stellen. [Sofern es eine solche Ausgabe gibt, wäre ich für einen Hinweis in der Kommentarfunktion sehr dankbar.]

Generell will sich mir bis heute nicht wirklich erschließen, warum sich kritisches Denken und allgemeine Verständlichkeit gegenseitig ausschließen sollen. Letzteres eine Auffassung, der Adorno (und nicht nur er) leider anhing. Wegen dieser Kritik nun aber Punkte in der Wertung abzuziehen, das wäre reichlich kleinkariert. Zumal gerade ein solch schematisches Wertungssystem jede Menge von den Dingen abschneidet. Es ist so banal wie es wahr ist: Schon hier beginnt bereits Negative Dialektik. Damit hört sie aber noch lange nicht auf.

 Weitere Lesermeinungen

Briefwechsel - Walter Benjamin, Theodor W. Adorno
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Autor:Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Ausgabe vom Januar 2007, Audio CD, Verkaufsrang 205811
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Lesermeinungen:*
martin wuttke und hans zischler - genau der richtige tonfall ! (5 von 5 Punkten) meint J.F. aus berlin + regen
Martin Wuttke und Hans Zischler lesen aus dem Briefwechsel von Walter Benjamin und "Teddy" W. Adorno. Martin Wuttke, mit seiner weichen etwas gebrochen Stimme, liest Benjamin, dessen Lebensumstände in Paris schwierig sind; finanziell wie emotional. Der Zuhörer spürt das - ganz wunderbar aus der Stimme von Martin Wuttke (jeder, der Wuttke vom Theater her kennt, weiß, daß er das kann). Walter Benjamin lebt von den Zuwendungen seiner Freunde mehr schlecht, als recht, Adorno macht Karriere, verläßt Deutschland zwar spät, geht nach England (Oxford), von dort aus nach New York. Eine sehr "musikalische" Lesung.

Drei Studien zu Hegel - Theodor W. Adorno
Buch:Drei Studien zu Hegel
Autor:Theodor W. Adorno, Ausgabe vom 1991, Broschiert, Verkaufsrang 1118123
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Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie (7437 986). - Theodor W. Adorno, Ralf Dahrendorf, Harald Pilot
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Lesermeinungen:*
Standardwerk, zum Teil sehr anspruchsvoll (5 von 5 Punkten) meint .
Noch nie ist ein Mißverstehen in ein so bekanntes Buch gepreßt worden: Adorno und Popper reden schlicht aneinander vorbei. Popper versucht in einem klaren, einfachen Referat, die schlichten Grundsätze seiner Wissenschaftsmethode zu erläutern. Er zitiert dabei keinen einzigen Autoren, und ist dabei grenzenlos naiv in seiner Gutgläubigkeit über die Rolle von Wissenschaft, die anscheinend zum Wohle der Menschen dient, ohne dies jedoch zu analysieren. Adorno dagegen kommt mit dem Hammer von 2000 Jahren Philosophiegeschichte, und ist wie gewohnt "unmöglich" zu lesen. Die verschiedenen Aufsätze sind eine der wenigen Explikationen der dialektischen Methode der Kritischen Theorie. Die Explikation ist: Eine Explikation ist nicht möglich, da sie undialektisch ist, wenn sie getrennt von einem Gegenstand dargestellt wird. Daran zeigt sich, daß die klare Methode Poppers eben nicht "neutral" ist, sondern voreingenommen, eben vorformuliert. Ebenso kritisiert Adorno, daß unparteiische Objektivität schlicht metaphysischer Unsinn ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 11: Noten zur Literatur: BD 11 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) - Theodor W. Adorno
Buch:Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 11: Noten zur Literatur: BD 11 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Autor:Theodor W. Adorno, Ausgabe vom 28. April 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 390388
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Lesermeinungen:*
Hilfestellungen für das Verständnis von Literatur (5 von 5 Punkten) meint H. aus Buchholz
Adorno hat sich neben seinen dominierenden philosophischen und kulturkritischen Werken immer auch mit den Künsten beschäftigt. In dieser recht bunten Textsammlung finden sich alle größeren und kleineren Beiträge Adornos zum Thema Literatur. Es handelt sich also nicht etwa um eine geschlossene umfangreiche Literaturtheorie. Bei vielen Beiträgen sollte man die Umstände ihres Entstehens mitbedenken. Es finden sich Rundfunkbeiträge ebenso wie Features, Essays und längere wie kürzere Aufsätze. Obwohl man immer wieder deutliche Zeitbezüge erkennen kann, bleiben viele Texte von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der behandelten Autoren. Über Eichendorffs Lyrik habe ich beispielsweise nirgendwo sonst ein so tief gehendes Verständnis finden können wie bei Adorno. Die Beiträge über viele Autoren der Moderne wie etwa Beckett oder Proust gehören zur Standardlektüre, wenn man sich mit diesen Schriftstellern beschäftigt.
Wer sich mit Literatur beschäftigt, sollte die Noten zur Literatur kennen, auch wenn er nicht in allen Punkten mit Adorno übereinstimmen wird.

Metaphysik: Begriff und Probleme (1965) (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) - Theodor W. Adorno
Buch:Metaphysik: Begriff und Probleme (1965) (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Die Metaphysik-Vorlesung vom Sommer 1965 ist ein echtes "work in progress" oder besser: ein bestimmtes Stadium der noch im Entstehen begriffenen "Negativen Dialektik", an der Adorno zu dieser Zeit mit Hochdruck arbeitete. Zugleich ist sie aber auch die einzige Behandlung eines Themas aus der antiken Philosophie, die von Adorno überliefert ist, und geht in dieser Hinsicht weit über die Negative Dialektik hinaus: Zwei Drittel der Vorlesungen widmet Adorno der Metaphysik des Aristoteles und verfolgt die Geschichte des metaphysischen Denkens als den "Versuch der Rettung ursprüngliche theologischer Kategorien" mit den Mitteln der Vernunft.

Frankfurter Adorno Blätter Bd - II - Theodor W. Adorno
Buch:Frankfurter Adorno Blätter Bd - II
Autor:Theodor W. Adorno, Ausgabe vom 1993, Broschiert, Verkaufsrang 1983771
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